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FEG Wetzikon Die Gemeindeserie

Die Geschichte

  • Die FEG Wetzikon entstand vor mehr als 150 Jahren im Namen einer Herrnhuter Versammlung im Jahr 1868 in Kempten.
  • Nach einer Umbenennung tritt die «Christliche Gemeinschaft Kempten» 1911 der FEG Schweiz bei und der erste Prediger wird angestellt.
  • Da die Besucherzahlen stetig wachsen und der Platz knapp wird, beginnt man im Jahr 1971 nach einer Lösung zu suchen.
  • Die Gründung der Jungschi 1973 wird für viele zu einem grossen Segen.
  • 1977 wird ein Landstück geschenkt, 1982 wird das neue (heutige) Gemeindegebäude eingeweiht.
  • Bedingt durch das zahlenmässige Wachstum entsteht ein Erweiterungsbau und wird 1992 eingeweiht.
  • Es folgt 2004 leider ein Crash, eine Zeit der Neuformation beginnt.
  • In den letzten Jahren wurden die Segmente Kinder und Jugend weiter aufgebaut, an der Arealbelebung mit dem Kafi Feld gearbeitet, Projekte für Immigranten lanciert und vieles mehr.
  • Heute besuchen ca. 260 Erwachsene den Gottesdienst am Sonntag und wir sind gespannt, was Gott in der Zukunft bereithält!

Unsere Gemeindevision

"Himmel auf Erden"

Wenn Menschen ihr Leben Gott übergeben und ER in ihren Herzen und in ihrem Leben wirken kann – und wenn das alle Menschen machen – dann haben wir himmlische Zustände auf Erden. Davon träumen wir. Dafür geben wir unser Bestes. Geliebt von Gott leben wir Gemeinde so, dass Gottes Liebe durch uns andere Menschen erreicht.

Fragen an die Pastoren

Jürg Buchegger, David Gronau, Simon Schweyer

Was begeistert dich an der FEG Wetzikon?

Simon: Mich begeistert, dass die Gemeinde einen evangelistischen Lebensstil führt. Man investiert sich dafür, dass Menschen Jesus kennenlernen. In der MOVE teeniechile laden Teens ihre Freunde ein. Sie sind mutig mit Jesus unterwegs und gehen ab wie die Post! Unsere Teens begeistern mich.

Jürg: Die Gemeinde hat eine lange Geschichte: In den 80ern war die Blütezeit der FEG. Davon ist heute noch viel zu spüren. Wir haben ein grosses Gelände. Wenn man irgendwas machen will, findet man immer jemanden, der hilft. Dieses Potential hat seinen Ursprung in der Geschichte der Gemeinde.

Ihr baut ein Kafi und investiert euch dafür, dass das Areal der FEG Wetzikon schön aussieht. Ist das nicht ein bisschen eitel?

David: Nein. Wir haben Potential, welches wir einsetzen, damit Menschen Gott begegnen können. Das ist nicht eitel. Für dieses Ziel ist uns kein Mittel zu schade. Wir möchten die uns anvertrauten Liegenschaften, unser Areal, nutzen.

David Gronau, Leitender Pastor

Jürg: Es geht nicht darum, dass es schön aussieht, sondern dass es einladend ist. Die Schönheit hat ein klares Ziel, nämlich dass Menschen mit Jesus in Kontakt kommen.

Was waren besondere Momente für die FEG Wetzikon?

Jürg: Die Senioren begannen Gäste zu ihren Anlässen, sogar in die Bibelstunde, einzuladen. An einem Nachmittag unterbricht ein Gast die Andacht: «Ist Gott wirklich so? Das habe ich so nicht erlebt.» Er hatte eine schwere Geschichte, war aber sehr offen und hat später viel aus seinem Leben erzählt. Dies zeigt die coole Offenheit, die unsere Senioren trotz ihres Alters und ihren Möglichkeiten haben.

Jürg Buchegger, Pastor

Simon: Vor den Sommerferien organisierten wir eine MOVE Summerparty, zu der die Teens ihre Freunde einladen konnten. Wir wurden «überrannt». Die Freunde kamen tatsächlich und haben im MOVE von Jesus gehört.

David: Ich sass mit unserer Kinderarbeiterin Moni auf einem Bänkli auf unserem Areal. Während wir da so redeten, kam ein Kind aus dem Quartier vorbei und sagte fröhlich: «Hallo Moni!» Dieses Kind haben wir vorher noch nie bei uns gesehen. Es kannte Moni aus dem Livestream.

David: Da ist eine Frau in unserer Gemeinde, die schon seit einiger Zeit auf der Suche ist. Sie besuchte die Talk-Gottesdienste und nahm kurz darauf an dem MyLife Workshop teil. Heute bezeichnet sie sich als «Baby-Nachfolgerin» und besucht den Glaubensgrundkurs. Solche Geschichten ermutigen uns, für Jesus Vollgas zu geben.

David und Jürg haben beide Hühner zuhause. Jürg, was verbindet deine Hühner und das Gemeindeleben?

So nah und jedes Jahr mehrmals zu sehen, wie ein Lebewesen zur Welt kommt, fasziniert mich. Bei den Bibeli sieht man jedes Mal das Geheimnis von einem neuen Leben. Genauso will ich geistliches Leben sehen. Ich habe eine geheimnisvolle Freude an kleinen geistlichen Bibeli, jungen Christen, die ich nie verlieren will.

Wie sind die Leute in eurer Gemeinde?

David: Unsere Leute wissen, welche Fähigkeiten sie haben, und setzen sie in der Gemeinde ein. Wir sind eine Gemeinde von sehr vielen Ehrenamtlichen. Überall schwirren Ehrenamtliche wie fleissige Bienen herum. Mehr und mehr merken wir, dass unsere Leute ihre Freunde einladen und das Evangelium weitertragen.

Jürg: Ich bin für Seminare zuständig. Dabei merke ich, dass ein Hunger da ist und Menschen im Glauben wachsen wollen.

Simon Schweyer, Jugendpastor

Simon: Die Gemeindeleitung beeindruckt mich: Es ist schön zu sehen, wie diese fünf Männer ihre Gaben mit so viel Engagement einbringen. Und sie erledigen ihre Aufgaben wirklich gut!

Wo steht die FEG Wetzikon in 10 Jahren?

David: Wir haben gebaut, haben Raum für Bildung, Arbeit und Gemeinde. Wir sind in der Stadt Wetzikon relevant. Wir haben ein Gemeindegründungsprojekt angepackt und eine Tochtergemeinde gegründet.

Jürg: In 10 Jahren kommen Menschen zum Glauben und in die Gemeinde. Gerade in einer grossen Gemeinde könnte das Wirken nach aussen grösser sein. Evangelisation geschieht nicht selbstverständlich, nur weil wir eine grosse Gemeinde sind, sondern ist auch für uns eine Herausforderung.

Simon: Wir haben eine evangelistische Jugendarbeit. Auf dem Areal der FEG Wetzikon ist es normal, angesprochen zu werden. Man gewöhnt sich daran, über Jesus zu reden. Teens und junge Erwachsene leben den Glauben und ermutigen Andere, Jesus kennenzulernen.