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#womenhumanitarians Ärzte der Welt-Mitarbeiterinnen in der humanitären Hilfe

Sie setzen sich täglich für andere ein – auch dann, wenn sich die Aufmerksamkeit der Welt längst anderen Krisen zugewendet hat. Gleichzeitig müssen sie sich als Frauen oft erst Respekt erkämpfen. Anlässlich des #WorldHumanitarianDay wollen wir unsere Mitarbeiterinnen in den Mittelpunkt rücken.

Théodorine Feiganazoui, medizinische Koordinatorin, Zentralafrikanische Republik

„Durch meine Arbeit will ich die Stellung der Frau in der Gesellschaft stärken. Vor allem möchte ich Frauen in Notlagen helfen, diese durchzustehen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.“ (Théodorine Feiganazoui)

Aneela Tahir, Leitende Apothekerin, Pakistan

Nelson Mandela hat gesagt: „Was im Leben zählt ist nicht, dass wir gelebt haben, sondern, wie wir das Leben von anderen verändert haben.“ Dieses Zitat inspiriert mich sehr und Ärzte der Welt bietet mir eine Plattform, um die Leben anderer Menschen besser zu machen. Die Arbeit als Apothekerin und im Bereich der Beschaffung, Bereitstellung und Verwaltung von Arzneimitteln bei Ärzte der Welt, gibt mir das gute Gefühl, Teil dieser humanitären Aufgabe zu sein und dabei zu helfen, bedürftige Menschen mit lebenswichtigen Medikamenten zu versorgen. (Aneela Tahir)

Anne Kamel, medizinische Koordinatorin, Nothilfe-Programme

„Ich empfinde die humanitäre Arbeit als sehr erfüllend. Ich teile, gebe, bekomme und begegne – vor allem Menschen, die materielle Hilfe benötigen, aber oft so reich an moralischen Werten sind.“ (Anne Kamel)

Maeza Semaw, medizinische Koordinatorin, Äthiopien

„Mir ist irgendwann klar geworden, wenn ich etwas verändern möchte, sollte ich mich dafür einsetzen. Und so entscheide ich mich jeden Tag aufs Neue für Mut statt für Bequemlichkeit.“ (Maeza Semaw)

Wafa'a Al Saidy, Generalkoordinatorin, Jemen

„Viele Frauen und besonders Mütter leiden sehr unter dem Krieg in meinem Land. Ich empfinde es deshalb als großes Glück unter denjenigen zu sein, die Hilfe leisten, und nicht unter denjenigen, die sie benötigen. Das Gefühl, dass ich etwas tun kann - und sei es auch nur wenig - um Männer, Frauen, Jungen und Mädchen in einer so schlimmen Lage zu unterstützen, ist einfach ein Segen!“ (Wafa'a Al Saidy)

Lucille Terré, ehemalige Programmkoordinatorin, Zentralafrikanische Republik

„Als Feministin bin ich davon überzeugt, dass individuelle und kollektive Selbstfürsorge der Schlüssel ist, um weibliche humanitäre Fachkräfte, insbesondere lokale Mitarbeiterinnen, in die Lage zu versetzen, ihre eigene Belastbarkeit zu stärken und sich weiter an humanitären Bewegungen und Aktionen zu beteiligen. Letzteres ist entscheidend, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen." (Lucille Terré)

Dr. Syeda Mushrefa Jahan, Koordinatorin GBV-Programm, Bangladesch

„In dieser patriarchalischen Gesellschaft wird es als normal angesehen, wenn Männer ihre Frauen schlagen. Meine größte Motivation ist deshalb, ein Bewusstsein für geschlechtsbezogene Gewalt zu schaffen, sie zu verhindern und zu reduzieren. Die größte Herausforderung meiner Arbeit ist, die Männer zum Umdenken zu bewegen. Denn viele denken, weil ich eine Frau bin, warum sollten sie denn auf mich hören?“ (Dr. Syeda Mushrefa Jahan)

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