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Wachstum im Hafenquartier Roli Staub, Basel

Fast jeden Tag sehe ich diese grossen Frachtschiffe auf dem Rhein. Sie importieren alles Mögliche an neuen Waren in die Schweiz und tragen so massgeblich zur Versorgung in vielen Bereichen bei. Ich habe gelernt, dass eines der Hauptexportgüter über den Rhein effektiv Schrott wie Metall, alte Elektrogeräte, Bausubstanzen und ähnliches ist.

Roli Staub, roli.staub@gmail.com

Mit Gott ist es doch so ähnlich wie mit den Schiffen. Unaufhörlich erhält er uns am Leben und versorgt uns dem, was wir brauchen. Gleichzeitig nimmt er allen Schrott mit. Gott erhält und erneuert ständig und überall. Trotzdem sehen das so viele Menschen nicht oder nehmen es für selbstverständlich.

Ich finde das eine hoffnungsvolle Botschaft für eine Welt, die so viel Schrott produziert. Aber Gott ist so viel mehr als nur Erhalter des Lebens. Er ist und bleibt konstant auf der Suche nach seinen Menschen. ER gibt nicht auf, kein Hoch- oder Niedrigwasser stoppt IHN. Ich bin so froh, dass wir hier ein Teil dieser Geschichte sein dürfen und eine solche Botschaft haben.

Wachstum – Neue Gemeinschaft entsteht

Nach sechs Monaten merken wir, dass sich einiges bewegt. Einige Prozesse laufen langsamer, als uns lieb ist. Andere dafür um so schneller. So freuen wir uns riesig darüber, dass bereits im September unser zweiter «Huddle» (Jüngerschaftsgruppe) parallel zum ersten entsteht. Es hat sich eine Gruppe von insgesamt fünf Personen gefunden, die sich auf das Abenteuer Wachstum einlassen.

Auch im ersten «Huddle» merken wir, dass sich einiges bewegt in unseren Herzen. Näher zu Jesus kommen ist ein intensiver Prozess und wirft viele Fragen in Bezug auf fast jeden Bereich des Lebens.

Zusammen ist es besser – Vernetzung, die wir vorantreiben möchten

Wir sind nicht allein im «Glaibasel» unterwegs. Es gibt andere Menschen hier, die sich in das Reich Gottes investieren. Unsere Vision ist es, dass Kinder Gottes mit ihren verschiedenen Gaben zusammenarbeiten. Es ist schliesslich ein Leib, und einer, Jesus, ist das Haupt (vgl. Epheser 4).

Wir erträumen uns natürlich noch viel mehr als ein freundliches Miteinander. Es bleibt ein Traum von einer Koalition von Kirche, Wirtschaft, Bildung und Sozialwerken, die einander stützen, ermutigen und ermahnen. Gerne würden wir so sehen, wie das Evangelium die ganze Kultur einer Stadt prägt.

Spannende Begegnungen – Gemeinschaft, die Grenzen sprengt

Eine Kirche mit Zukunft, ist eine Kirche, die viele Kulturen und Generationen zusammenbringt. Wie man das macht, wissen wir nicht. Wir sind eine schweizerische und im Durchschnitt junge Truppe. Aber auch da ist Gott auf dem Vormarsch. Wir kriegen immer mehr Beziehungen zu Menschen aus allen möglichen Kulturen, die Gott suchen oder ihn schon gefunden haben. Wir hoffen, dass diese Menschen Platz finden in unserer Mitte. Das wird einiges mit sich bringen und wir sind gespannt, wie das wird.

Bitte mit Vermerk Vision Schweiz, Staub Basel