Hello Canada Unser Roadtrip durch kanada

Kanada, der nordamerikanische Staat, zwischen Atlantik und Pazifik ist nach Russland ist mit einer Fläche von 9.984.670 Quadratkilometern der zweitgrößte Staat der Erde, hat aber nur rund 36 Millionen Einwohner. Die höchsten kanadischen Gebirgsregionen liegen im Westen von Kanada mit den Rocky Mountains. Kanada ist zudem ein überaus seenreiches Land. 7,6 % seiner Landmasse sind mit insgesamt rund zwei Millionen Seen bedeckt. Die einheimische Tier- und Pflanzenwelt steht in 44 Nationalparks, weit über tausend Provinzparks und Naturreservaten unter Schutz.

Kanada ist riesig, deshalb konnten wir uns nur einen vergleichsweise „kleinen“ Teil für unseren Roadtrip aussuchen. Bei unseren Recherchen für diesen Urlaub und unseren persönlichen Vorlieben (Natur, Tiere, Städte) hat uns der westliche Teil von Kanada am meisten beeindruckt und auch die Möglichkeit Orcas zu sehen und einen kurzen Abstecher nach Seattle (USA) zu machen, hat diese Entscheidung beeinflusst.

Nach monatelanger Planung und Vorbereitung war unsere Route fertig und wir konnten endlich in den Westen starten.

Die wichtigsten todo´s bevor es losgeht:

Einreisegenehmigung eTA (Visa Waiver Programm) – Kosten 7,00 CAD

Wenn auch die USA besucht werden soll, ist zusätzlich ein ESTA Antrag zu stellen.

Die ESTA Reisegenehmigung (für USA Reisen) ist kein Visa. Es handelt sich um eine, im Voraus erteilte Genehmigung, ein Flugzeug oder Schiff für eine Einreise in die Vereinigten Staaten, zu betreten. – Kosten 14,00 USD

Einen Nationalpark-Pass bestellen (in unserem Fall war dieser kostenlos, da 2017 Kanada seinen 150 Geburtstag feiert)

City-Pass bestellen (in unserem Fall wurde uns dieser für Seattle von VisitSeattle zur Verfügung gestellt – danke!

Fähren vorreservieren – in unserem Fall die Fähre von Victoria (Vancouver Island) nach Port Angeles (USA) Alle anderen Fähren auf unserer Route konnten wir vor Ort buchen.

Straßenkarten können nie schaden, bzw. als sehr gute Alternative zum Navi, kann man auch die App MapsMe downloaden, diese ist auch offline verfügbar.

In der Hauptsaison ist es sinnvoll, im Vorfeld Mietwagen und Hotels zu reservieren!

Tag 1:

Die Anreise nach Calgary (Alberta) führt uns von Wien Richtung Toronto. Nach knapp 9 Stunden Flugzeit steigen wir in Toronto um und fliegen noch mal knapp 3,5 Stunden nach Calgary, Alberta. Calgary ist die größte Stadt im Staat Alberta und idealer Startpunkt für unsere Rundreise. Wir haben uns entschieden, die relativ kurze Fahrtzeit von knapp 1,5 Stunden nach Canmore noch am Anreisetag zurück zu legen, um dann direkt von Canmore in unser Urlaubsabenteuer zu starten. Canmore liegt unmittelbar östlich des Banff National Park im Bow Valley, etwa 110 km westlich von Calgary und ist somit das Tor zum ältesten Nationalpark Kanadas.

Tag 2:

Von Canmore aus ist es nur mehr einen Katzensprung in den Banff Nationalpark. Der Banff Nationalpark gehört mit seinen 6.641 km² Fläche zu den größeren Nationalparks in den kanadischen Rocky Mountains. Im Park leben viele große Tierarten, wie zum Beispiel Elche, Wapitis, Dickhornschafe, Bergziegen, Schwarzbären, Grizzlybären, Luchse, Wölfe und Kojoten. Aufgrund der Nähe zu Calgary ist dieser Nationalpark auch stärker frequentiert als z.B. der Jasper NP.

Wapitis, Dickhornschafe und auch Bergziegen lassen sich gleich am ersten Tag blicken. Wir haben großes Glück mit dem Wetter. Strahlender Sonnenschein begleitet uns den ganzen Tag. Die Temperaturen sind in diesem Teil von Westkanada Ende Juni um einiges milder als bei uns zu Hause und morgens benötigt man definitiv eine warme Jacke. Nach der großen Hitzewelle zu Hause eine angenehme Abwechslung!

Unser erster Reisetag bietet ein Highlight nach dem anderen!

Unsere Tagestour startet beim Johnston Canyon. Der Johnston Canyon ist eine Schlucht im Banff-Nationalpark in der kanadischen Provinz Alberta. Sie liegt am Bow Valley Highway, dem Alberta Highway 1A, zwischen Banff und Lake Louise. Die Schlucht wird durch den Johnston Creek geformt. Der Beginn des Weges in der Schlucht ist asphaltiert und gut begehbar (ca. 1,1 km lang) bis zu den Lower Falls, einem etwa zehn Meter hohen Wasserfall. Wer Zeit hat gelangt nach weiteren 2,7 Kilometern gelangt man zu den Upper Falls, die wesentlich beeindruckender aussehen und ca. 30 Meter hoch sind. Von dort führt ein steilerer, 5,8 Kilometer langer Weg zu den Ink Pots, kleine Seen die sehr schön in die Landschaft eingebettet sind und aus denen regelmäßig Blasen aufsteigen. Die Seen haben verschiedene Farben.

Weiter geht es für uns zum Marble Canyon, einer weiteren Schlucht im Banff Nationalpark. Die Gegend ist sehr ruhig und man sieht einige Streifenhörnchen die nach Nüssen suchen.

Anschließend sehen wir endlich den Moraine Lake! Der Moraine Lake ist ein von Gletschern gespeister See im Banff-Nationalpark in Alberta, Kanada. Er liegt im Valley of the Ten Peaks, einem Tal, das von zehn Berggipfeln der Wenkchemna Range umgeben ist, auf einer Höhe von 1.884 m über dem Meeresspiegel. Den höchsten Wasserstand erreicht der See nach der Schneeschmelze gegen Ende Juni. Seine milchige, smaragdgrüne Färbung hat ihre Ursache in den Partikeln des Gletscherabrisses, die das Licht reflektieren. Anders als die meisten Gletscherseen, die durch Endmoränen aufgestaut werden, wurde der Moraine Lake - entgegen seinem Namen - durch die Barriere eines gewaltigen Felssturzes geschaffen. Der Ausblick vom so genannten Rockpile auf den See, ist eines der am häufigsten fotografierten Motive in Kanada. Der Ausblick und die Farben sind einfach überwältigend! Leider sind hier sehr viele Touristen unterwegs, aber nach nur einigen Gehminuten kann man den See schon in relativer Stille genießen!

Unsere Tour führt uns weiter zum Emerald Lake. Der wunderschöne Emerald Lake ist mit dem Auto einfach zu erreichen und liegt mitten in der beeindruckenden Bergwelt des Yoho National Park. Von hier aus kann man Wanderungen machen oder auch mit dem Kanu fahren. Auch hier ist viel los, was seiner Schönheit keinen Abbruch tut.

Der Lake Louise ist ein See in der kanadischen Provinz Alberta im Banff-Nationalpark. Es ist ein Ort für Freizeitaktivitäten wie Wandern, Klettern, Skifahren und Kanu-Fahren. Die türkisblaue Farbe des Sees stammt von Steinmehl, das von Gletscherschmelzwasser in den See gespült wird und auch als rock flour oder glacial flour bezeichnet wird. Bekannt ist der Ort Lake Louise auch wegen den Skirennen die in dieser Region regelmäßig stattfinden.

Unser letzter Stopp für den heutigen Tag und auch unser Übernachtungsort am gleichnamigen Lake Louise. Der Lake Louise ist ein See in der kanadischen Provinz Alberta im Banff-Nationalpark. Es ist ein Ort für Freizeitaktivitäten wie Wandern, Klettern, Skifahren und Kanu-Fahren. Die türkisblaue Farbe des Sees stammt von Steinmehl, das von Gletscherschmelzwasser in den See gespült wird und auch als rock flour oder glacial flour bezeichnet wird. Bekannt ist der Ort Lake Louise auch wegen den Skirennen die in dieser Region regelmäßig stattfinden.

Der Ort und auch der See sind sehr belebt und das große Hotel direkt am Lake Louise kennt man von vielen Bildern oder auch vom skifahren.

Bereits an unserem ersten Reisetag sind wir verliebt in Kanada!

Tag 3:

Heute führt uns unsere nächste Etappe auf dem berühmten Icefields Parkway entlang.

Der Icefields Parkway ist ein 230 Kilometer langes Teilstück des Highway 93. Der Parkway gilt als eine der schönsten Fernstraßen der Welt (können wir auch so bestätigen) und führt durch die Berglandschaft der kanadischen Rocky Mountains zwischen Lake Louise und Jasper. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten entlang der Route, die komplett durch Teile der Nationalparks Banff und Jasper führt, ist das Columbia-Eisfeld.

Bei strahlendem Sonnenschein durch die Rocky Mountains zu fahren ist einfach unglaublich beeindruckend! Die Bergformationen sind teilweise noch schneebedeckt und einfach nur atemberaubend! Natur pur soweit das Auge reicht. Kanada ist zwar gut erschlossen und an den schönsten Punkten sind viele Touristen anzutreffen, in diesen Fall zählt: der frühe Vogel fängt den Wurm!

Bereits früh am Morgen geht es für uns zum Bow Lake.

Der Bow Lake ist ein 3,21 km² großer See im Westen der kanadischen Provinz Alberta. Er wird von Gletschern wie dem Crowfoot-Gletscher gespeist und fließt durch den Bow River ab. Er liegt als einer von vielen Seen am Icefields Parkway im Banff-Nationalpark in den kanadischen Rocky Mountains auf einer Höhe von 1920 m. Die Spiegelungen im See sind einfach nur unglaublich!

Anschließend stoppen wir beim Peyto Lake (einem unserer Highlights!). Der Peyto Lake ist ein Bergsee im Banff National Park in den kanadischen Rocky Mountains. Er kann über den Icefields Parkway erreicht werden. Der See wird von Gletschern gespeist (darunter der gleichnamige Peyto-Gletscher) und ist aufgrund seiner auffälligen türkisenen Farbe in vielen Bildbänden über Kanada abgebildet. Diese Wasserfärbung wird durch feine Gesteinspartikel (dem Steinmehl oder Gletschermilch) verursacht.

Entlang unserer Route liegt auch der Athabasca-Gletscher (engl. Athabasca Glacier). Der Athabasca-Gletscher ist eine der sechs Hauptzungen des Columbia-Eisfelds in den kanadischen Rocky Mountains. Der Gletscher fließt vom Eisfeld Richtung Nordost zum Icefields Parkway. Er wird zur einen Seite flankiert durch den 3550 m hohen Snow Dome sowie den 3450 m hohen Mount Andromeda. Das Schmelzwasser fließt über den Sunwapta Lake in den Sunwapta River ab. Durch die klimatische Erwärmung hat sich der Gletscher in den letzten 125 Jahren um 1,5 km zurückgezogen und mehr als die Hälfte seines Volumens verloren. Aufgrund seiner Nähe zum Icefields Parkway ist er einer der meistbesuchten Gletscher in Nordamerika. Von dem am Icefields Parkway gelegenen Icefield Centre werden im Sommer geführte Touren mit speziellen Bussen (den Snowcoaches) auf den Athabasca-Gletscher angeboten. Der Gletscherrand ist vom Parkplatz aus gut zu erreichen. Hier gilt: warme Jacke.

Nach der Gletscherbesichtigung geht es zum Sunwapta Fall. Der Sunwapta Fall ist ein Wasserfall am Sunwapta River (einem Nebenfluss des Athabasca River) im Jasper-Nationalpark in der kanadischen Provinz Alberta. Er liegt etwa 55 km südlich von Jasper. Der Wasserfall ist über den Icefields Parkway (Highway 93) auf befestigten Wegen erreichbar. Er ist insgesamt etwa 18 Meter hoch und rund neun Meter breit. Das Wasser des Sunwapta River stammt vom Athabasca-Gletscher und fällt hier in zwei Stufen hinab. Ein Wanderweg von etwa zwei Kilometern führt zu dem unteren Wasserfall

Zum Abschluss dieses aufregenden Reisetages fahren wir noch zu den Athabasca Falls. Die Athabasca Falls sind 23 Meter hohe Wasserfälle im Athabasca River im Jasper-Nationalpark in Alberta, Kanada nahe dem Icefields Parkway (Highway 93). Sie liegen etwa 30 Kilometer südlich von Jasper. Das Wasser hat sich durch eine Schicht harten Quarzits und den darunter liegenden Kalkstein gegraben und dabei eine schmale, kurze Schlucht und einige Potholes gebildet. Die Fälle sind nicht wegen ihrer Höhe bekannt, sondern wegen der Kraft, mit der das Wasser über den zweigeteilten Fall fließt. Der Athabasca River führt hier meistens zwischen 100 und 200 m³/s, welche dann durch die nur etwa 30 Meter breiten Spalten stürzen. Die größte geschätzte Wassermenge, die der Fall führte, lag bei rund 500 m³/s.

Übernachtung heute wieder in Lake Louise.

Tag 4:

Heute geht es bei knapp 6 Grad und kurz nach Sonnenaufgang auf Bärensuche. Laut unseren Recherchen und Infos von unserem Hotel soll eine Nebenstraße gut geeignet sein Bären zu sehen. Die Straße schlängelt sich in Serpentinen durch dicht bewaldetes Gebiet. Die ersten Kilometer sind nur Squirrels zu sehen, die putzigen Hörnchen sind überall in der Gegend zu finden und leben auf der Straße sehr gefährlich. Beinahe am Ende des Straßenabschnittes angekommen, rechnen wir nicht mehr damit einen Bären zu Gesicht zu bekommen. Die Straße ist menschenleer, nur ein Auto kommt uns entgegen. Und plötzlich, völlig unerwartet trottet ein Schwarzbär völlig seelenruhig über die Straße. Die Kamera ist rasch gezückt und mit etwas Geduld und Ruhe können wir super Bilder einfangen. Der Schwarzbär ist absolut desinteressiert und lässt sich sein Gras schmecken, welches er büschelweise mit seinen scharfen Zähnen ausreißt. Eine tolle und unvergessliche Begegnung mit dem ersten Bären in Kanada!

Der Amerikanische Schwarzbär (Ursus americanus), auch Baribal genannt, ist eine in Nordamerika lebende Raubtierart aus der Familie der Bären (Ursidae). In seiner Heimat wird er meistens als black bear bezeichnet oder als Baribal. Kennzeichen, die den Amerikanischen Schwarzbären vom Braunbären unterscheiden, sind neben der geringeren Größe der fehlende muskulöse Nackenbuckel, die flachere Stirn, die kürzeren Krallen der Vorderpfoten und die kürzeren Hinterbeine. Bei Schwarzbären ist außerdem die Region von der Nase bis zur Schnauze ausgeprägter hell gefärbt, als es bei Grizzlys der Fall ist.

Anschließend fahren wir noch zum Mount Edith. Eine 17 km lange gewundene Straße führt von Jasper zum Mount Edith-Gletscher. Der Mount Edith Cavell ist ein 3.363 Meter hoher Berg in den kanadischen Rocky Mountains. Er liegt im Jasper-Nationalpark südwestlich der Stadt Jasper, westlich des Athabasca River. Der Berg wurde 1916 nach der Krankenschwester Edith Cavell benannt, die im Ersten Weltkrieg von den Deutschen in Belgien hingerichtet wurde. Auf eine Wanderung verzichten wir aufgrund der Warnschilder “Grizzly in this area”.

Weiter geht es zum berühmten Maligne Lake. Wir sind besonders achtsam, denn auch hier sollten die Chancen Bären zu sehen ganz gut sein. Und tatsächlich haben wir gleich noch mal das Glück einen (dieses Mal) größeren Bären in seiner natürlichen Umgebung zu beobachten. Allerdings bildet sich aufgrund der parkenden Autos eine Kolonne, denn Jeder möchte dieses Spektakel mit seiner Kamera festhalten. Wir haben uns sagen lassen, hier nennt man das einen „bearjam“. Tatsächlich gibt es Personen die aus den Autos steigen um den Bären zu fotografieren... Ohne Worte!

Am Maligne Lake angekommen genießen wir den herrlich sonnigen und auch heißen Tag. Der Maligne Lake See im Jasper-Nationalpark in Alberta, Kanada, etwa 50 km südlich der Stadt Jasper. Der See liegt auf einer Höhe von 1670 m, hat eine Oberfläche von knapp 20 km², eine durchschnittliche Tiefe von 100 m und eine Uferlänge von 45 km. Er wird vom Maligne River, einem Nebenfluss des Athabasca River, mit Gletscherwasser gespeist und seine Temperatur steigt nie über 4 °C. Im See liegt mit der Insel Spirit Island eines der Wahrzeichen der kanadischen Rocky Mountains, welche man mit dem Boot besichtigen kann. Aufgrund der relativ langen Fahrzeit verzichten wir darauf und genießen den Tag.

Wieder in Jasper angekommen kühlen wir uns noch im Fluss ab. Jasper ist eine Siedlung innerhalb des Jasper-Nationalparks in der kanadischen Provinz Alberta am Zusammenfluss des Miette River mit dem Athabasca River.

Tag 5:

Tagwache 4.00 Uhr. Auch heute wollen wir wieder Bären sehen! Vor Sonnenaufgang sind wir auf den Beinen. Unsere Tour führt uns wieder durch dicht bewaldetes Gebiet auf ca. 14 Kilometern Länge. Hier haben wir am Vortag unseren ersten Bären gesichtet. Anfangs sieht es nicht danach aus, dass wir noch einmal Glück haben. Doch plötzlich, wie aus dem Nichts, steht ein stattlicher Braunbär neben der Straße und trottet vor sich her. Einige Minuten lässt er sich von uns beobachten um genauso schnell wie er aufgetaucht ist, wieder zu verschwinden. Kurze Zeit später sehen wir auch noch einen Schwarzbären. Danach sehen wir auf der Maligne Road, im dichten Gebüsch, drei Bären. Leider sind diese auch gleich wieder im Wald verschwunden. Und nach einigen Minuten steht wieder ein Schwarzbär am Straßenrand. Auch auf unserer heutigen Etappe Richtung Clearwater erspähen wir zufällig einen Bären. Auf der Fahrt stoppen wir noch beim Mount Robson Nationalpark, mit Blick auf den Mount Robson, dem höchsten Berg der kanadischen Rocky Mountains. Sehr beeindruckend! Hier gibt es dutzende Möglichkeiten für schöne Wanderungen.

Die Landschaft hat sich mittlerweile deutlich verändert. Die dichten Bergketten sind gewichen und die Bergwelt ist generell grüner und nicht mehr so imposant wie auf dem Icefields Parkway. Nicht umsonst wird dieser Abschnitt als der Schönste in Nordamerika bezeichnet!

Unser letzter längerer Stopp für heute führt uns in den bekannten Wells Gray NP wo wir uns die Helmcken Falls ansehen, welche die vierthöchsten Wasserfälle in Kanada sind. Helmcken Falls ist ein Wasserfall des Murtle River im Wells Gray Provincial Park. Kurz bevor der Fluss in den Clearwater River mündet, fällt er vom Murtle Plateau 141 m in die Tiefe. Somit ist dieser Wasserfall im südöstlichen British Columbia der vierthöchste in Kanada. Der Schutz des Wasserfalls war einer der Hauptgründe für die Entstehung des teils bewaldeten, von Bären bewohnten Naturparks. Ein weiterer Grund für die Parkgründung, also gegen die Besiedelung, sind die vulkanischen Aktivitäten.

Die Hitzewelle hat auch Kanada erfasst und mittlerweile ist das Thermometer auf 33 Grad geklettert. In den Nationalparks gilt: Mückenspray nicht vergessen!

Übernachtung in Clearwater

Tag 6:

Heute führt uns unsere Route Richtung Whistler bis nach Lillooet, wo wir unsere Etappe verkürzen und einen Zwischenstopp einlegen. Zuerst fahren wir auf der 24. Noch ist die Landschaft grün und es gibt viele Seen zu bestaunen. Hier kann man immer wieder halten und an Campgrounds oder an gemütlichen Bänken zu stoppen, sich zu stärken und die Gegend zu genießen. Als wir später entlang der 99 fahren, wird die Landschaft trocken und felsiger. Es sind jetzt auch mehr Farmen zu sehen, die Weideflächen müssen regelmäßig bewässert werden um dem Vieh Nahrung zu bieten. Tiefe Schluchten und Canyons durchziehen die Gegend. Erinnert uns eher an die USA als an Kanada. In Lioollet angekommen genießen wir noch die Abkühlung im Seton Lake. Der Seton Lake ist ein See, der westlich von Lillooet in der kanadischen Provinz British Columbia liegt. Er liegt in 243 m Höhe, ist 22 km lang und bedeckt eine Fläche von 26,2 km². Hauptzufluss ist der Seton Portage River, Hauptabfluss der Seton River, der in den Fraser River mündet. Am See lebt die Tsal'álh First Nation, die im offiziellen Sprachgebrauch Seton Lake Band heißt.

Tag 7:

Unsere heutige Etappe führt uns nach Whistler, einem großen Wintersportort in British Columbia. Die meisten kennen diesen Ort von den Olympischen Spielen 2010. Die Route führt uns wieder über die Berge, vorbei am Joffrey Lake und dem Duffey Lake. Beide Seen sind wunderschön, die Mosquitos sollte man jedoch nicht unterschätzen.

Der Duffey Lake Provincial Park ist ein Provinzpark in der kanadischen Provinz British Columbia. Er befindet sich rund 35 Kilometer östlich von Pemberton unweit der Duffey Lake Road (Highway 99) südöstlich von D'Arcy im Squamish-Lillooet Regional District.

Die Joffre Lakes bestehen aus dem Lower Lake, Middle Lake und Upper Lake. Letzterer befindet sich auf 1564 m Höhe. Noch vor einem Jahrhundert war der Upper Lake komplett von dem Eis des Matier-Gletschers bedeckt. Heute hat man vom Upper Lake aus einen guten Blick auf den Gletscher. Die drei Seen werden durch einen 5,5 km langen, unebenen Pfad verbunden, der 370 Höhenmeter überwindet. Das Auffällige an den Joffre Lakes ist die besondere Farbe, die durch Schlick aus der Eiszeit entsteht. Er ist im Wasser enthalten und reflektiert das Sonnenlicht, wodurch eine grünlich-blaue Farbe entsteht.

Bei strahlendem Sonnenschein kommen wir in Whistler an. Der quirlige Ort wird von Geschäften und Restaurant durchzogen und wirkt sehr gepflegt. Heute lassen wir es ruhiger angehen und gehen noch eine Runde golfen bevor dieser wunderbare Tag für uns zu Ende geht.

Tag 8:

Früh am Morgen starten wir zum Fährterminal. Zum ersten Mal sind wir mit einer Autofähre unterwegs. Trotz sehr großem Andrang geht die Beladung der Fähre zügig voran. Die Autos werden eng an eng geparkt und vom Deck kann man die knapp 1,5 stündige Fahrt bis zum Fährhafen in der Nähe von Victoria genießen. Am späten Nachmittag besuchen wir den Fishermans Warf und können uns kaum satt sehen an den süßen Hafenhäuschen, welche sich alle in privatem Besitz befinden. Kurzfristig entscheiden wir uns eine zusätzliche Waltour zu machen (Sunsettour). Dick eingepackt in Spezialkleidung mit Haube und Schal geht’s mit dem Speedboot auf Walsichtung. Die resident Orcas finden wir rasch und genießen es, zum ersten Mal Orcas zu sehen. Generell muss zu den Walen ein gesetzlicher Mindestabstand eingehalten werden, somit liegt es an ihrem Ermessen wir nahe sie uns kommen wollen. Heute halten sie mehr Abstand, dennoch ist es ein unvergessliches Gefühl den Tieren so nahe zu sein.

Tag 9:

Um 10.00 Uhr beginnt unsere 2 Waltour mit Eagle Wings Tours. Dieses Mal besteigen wir einen Katamaran und begeben uns auf die Suche nach Orcas. Nach längerer Fahrtzeit finden wir transit Orcas, welche nur auf Durchreise sind. Die Kälber werden gut von den Elterntieren beschützt, allerdings kommen sie heute näher an unser Boot, ein aufregendes und einmaliges Erlebnis! Weiters sehen wir noch Weißkopfseeadler, Fischotter und Robben. Nach dieser langen Tour brauchen wir erst einmal eine Stärkung, anschließend erkunden wir Victoria. Da am 1. Juli der Canadaday ist, ist schon überall gute Stimmung und viel los. Wir genießen den tollen Abend!

Tag 10:

Hello USA! Heute geht es für uns Richtung USA. Die Nähe zur Grenze und auch zu Seattle war für uns ein großer Anreiz einen kleinen Abstecher in die USA zu machen, wo wir bereits 5x zu Besuch waren. Von Victoria geht es mit der Fähre nach Port Angeles. Diese Fährverbindung soll aufgrund der Auslastung unbedingt vorgebucht werden! Nach der Passkontrolle und diversen Einreiseformalitäten (und natürlich nachdem man Gebühren bezahlt hat) geht es schon auf die Fähre. Ca. 1,5 Stunden dauert die Überfahrt. Da wir bereist die erste Fähre an diesem Tag gebucht haben (Abfahrt 6.10) steht uns noch viel Zeit zur Verfügung. Wir sind relativ schnell auf Bainbridge Island, einer kleinen Insel in den USA. Von hier aus kann man schon den ersten Blick auf die Skyline von Seattle werfen. Auf Bainbridge Island gibt es aufgrund des Klimas (mild & viel Regen) eine tolle und grüne Vegetation. Die Landschaft ist wunderschön und auch die Gegend mit seinen tollen Häusern ist sehenswert! Die Leute hier und auch in Kanada sind außerordentlich nett und freundlich!

Dann geht es auch schon mit der Fähre weiter. Das letzte Stück nach Seattle dauert nur knapp 20 Minuten und wir können es genießen. Speziell als Fan der Serie Grey´s Anatomy ein großes Highlight! In Seattle angekommen finden wir auch rasch das Haus von Meredith, wo immer wieder Sequenzen in der Serie gezeigt werden (Außenaufnahmen) Für Seattle lohnt sich ein Citypass, dieser wurde uns von VisitSeattle zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür!

Überfahrt mit der Fähre nach Seattle
Haus von Meredith Grey (Grey´s Anatomy)

Der Citypass inkludiert:

  • Schiffstour
  • Eintritt Spaceneedle (day & night)
  • Seattle Aquarium
  • uvm.

Wir besuchen an diesem Tag noch die Spaceneedle, der Ausblick ist unglaublich! Die Wartezeit ist relativ lange, beim zweiten Besuch (night) kann man allerdings die fastlane benutzen. Als letztes Highlight an diesem Tag genießen wir noch den Ausblick auf die Skyline von Seattle im Kerry Park. Der Kerry Park bietet den besten Ausblick über die Stadt und ist entsprechend gut besucht.

Tag 11:

Heute genießen wir Seattle! Die Emerald City zeigt sich wider Erwarten von seiner allerschönsten Seite! Strahlender Sonnenschein begleitet uns den ganzen Tag!

Wir starten unseren Tag mit einem Besuch im Gas Works Park. Der Gas Works Park in Seattle, Washington, ist ein 19,1 Hektar großen Park (77.000 m2) auf dem Gelände der ehemaligen Seattle Gas Light Company, am nördlichen Ufer des Lake Union am südlichen Ende des Wallingford Nachbarschaft gelegen. Von hier aus kann man auch das Haus aus dem Film „Schlaflos in Seattle“ mit Tom Hanks sehen. Später besuchen wir dieses auch und es ist toll, es mal live zu sehen.

Capitol Hill

Die großflächige Wohnsiedlung des Capitol Hill begann Anfang der 1960er Jahre. Dementsprechend beherbergt dieser Bezirk eine beträchtliche Anzahl von schwulen und lesbischen Paaren, die Capitol Hill Seattle's "Gayborhood" machen

Der Capitol Hill Arts District , ein Kooperationsprojekt zwischen dem Seattle Office of Arts & Culture, der Capitol Hill Housing Foundation und der Capitol Hill Chamber of Commerce. Es ist das erste Kunstviertel in Seattle und enthält über 40 Kunstorganisationen, darunter Galerien, Einzelhandelsgeschäfte, Studios, Veranstaltungsorte und vieles mehr.

Heute sehen wir auch das Apartment, in dem "Fifty Shades of Grey" gefilmt wurde. Fortan lebt nicht mehr das Alter-Ego von Jamie Dornan in dem luxuriösen Loft über den Wolken von Seattle, sondern eine unbekannte, aber bestimmt genauso reiche Person.

Die Wohnung, in der "Fifty Shades of Grey" gefilmt wurde, ist verkauft. Und für das luxuriöse Apartment ging eine gewaltige Summe über den Tisch: acht Millionen Dollar, umgerechnet rund 7,5 Millionen Euro, zahlte der neue Besitzer. Was ihn dafür erwartet? Drei Schlafzimmer, drei Bäder, ein eigener Aufzug und mehr als 460 Quadratmeter Entspannungsfläche – da bleiben keine Wünsche offen.

Hier befindet sich das Loft wo der Film "Fifty Shades of Grey" gedreht wurde

Der Pike Place Market ist ein öffentlicher Markt mit Blick auf die Elliott Bay Waterfront in Seattle, Washington, USA. Der Markt eröffnete am 17. August 1907 und ist einer der ältesten, kontinuierlich betriebenen öffentlichen Bauernmärkte in den Vereinigten Staaten. Es ist ein Ort der Geschäftstätigkeit für viele Kleinbauern, Handwerker und Kaufleute. Benannt nach der zentralen Straße, führt Pike Place nordwestlich von Union Street zur Virginia Street. Mit mehr als 10 Millionen Besuchern jährlich ist der Pike Place Market das beliebteste Touristenziel von Seattle und ist die 33. meist besuchte Touristenattraktion der Welt.

Tag 12:

Heute am Morgen ist es zum ersten Mal bewölkt und leicht regnerisch. Geplant wäre ein Helicopterflug über Seattle. Da der Heliport aber weiter außerhalb als gedacht liegt (und eine lange Flugzeit voraussetzt) und das Wetter nicht wirklich optimal ist, verschieben wir das auf ein anderes Mal und machen uns auf den Weg retour nach Kanada. Mittlerweile haben wir wieder strahlenden Sonnenschein! Nach einem Abstecher über den Mountainloop (Nebenstraße durch Wälder und vorbei an Flüssen – lohnt sich unserer Meinung nicht) gelangen wir wieder über die Grenze nach Vancuver.

Tag 13/14:

In Vancouver genießen wir die letzten Tage in Westkanada. Speziell im Hafenviertel kann man seinen Urlaub genießen.

Vancouver ist eine Stadt im Südwesten von British Columbia an der Westküste Kanadas. Sie liegt zwischen der Straße von Georgia und den Coast Mountains, rund 45 Kilometer nordwestlich der Grenze zu den USA. Die Stadt gehört zum Regionaldistrikt Metro Vancouver, der mit 2.463.431 Einwohnern die größte Metropolregion Westkanadas und die drittgrößte des Landes bildet.

Highlights der Stadt:

  • Robson Square
  • Gastown
  • Stanley Park
  • Seawall Promenade
  • Coal Harbour Marina

Vancouver bietet auch nachts ein beeindruckendes Lichtermeer!

Tag 15/16:

Heute geht es für uns weiter Richtung Toronto, wo wir Zeit mit unseren Freunden verbringen.

Toronto Rogers Centre
CN Tower
Tag 17:

Heute besuchen wir die Niagarafälle. Die Niagarafälle sind Wasserfälle des Niagara-Flusses an der Grenze zwischen dem US-amerikanischen Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario. Der Niagara River verbindet den Eriesee mit dem Ontariosee. An den Niagarafällen stürzt er 57 Meter in die Tiefe. Die oben gelegenen Inseln Luna Island und Goat Island (Ziegeninsel) spalten die Fälle in drei Teile: Die American Falls und die kleineren Bridal Veil Falls, die ausschließlich innerhalb der USA liegen und die Horseshoe Falls, durch den die Grenze zwischen den USA und Kanada verläuft. Die American Falls haben eine Kantenlänge von 260 m, die Horseshoe Falls eine von 670 m. Das Wasser der American Falls fällt über eine Kante von 21 bis 34 m Höhe auf eine Sturzhalde, die bei einem Felssturz 1954 entstand. Die Horseshoe Falls haben eine freie Fallhöhe von 57 m. Schiffe umfahren die Fälle durch den zwölf Kilometer westlich liegenden, 43,4 km langen Wellandkanal.

Der Wasserdurchfluss des Niagara Rivers beträgt durchschnittlich 5750 m³/s, wobei am Tag mindestens 2832 m³/s (etwa ein Viertel bis die Hälfte der gesamten Wassermassen) die Fälle hinunterstürzen. Die Wasserfälle werden nachts auf mindestens 1416 m³/s gedrosselt. Die verbleibende Wassermasse wird über eine Stauwehr für die Stromgewinnung umgeleitet. Zu Saisonzeiten werden die Wasserfälle so allmorgendlich per Knopfdruck eingeschaltet.

Bei den Niagarafällen ist viel los, aber der Anblick ist einfach nur beeindruckend!

Niagara on the Lake

Am Abend geht unsere Fahrt weiter nach Toronto. Toronto ist die größte Stadt Kanadas und auch Hauptstadt des Regierungsbezirks Ontario. Sie liegt am Westufer des Ontariosees. Zusammen mit den umliegenden Gemeinden ist es der größte Ballungsraum Kanadas. Die Einwohnerzahl der Metropolregion lag 2006 bei 5,5 Millionen.

Wir besuchen den CN Tower. Der CN Tower in der südlichen Innenstadt Torontos ist ein 553 Meter hoher Fernsehturm und Wahrzeichen der Stadt. Er war von 1975 bis 2009 der höchste Fernsehturm der Welt. Gleichzeitig war er von 1975 bis 2007, als der Burj Khalifa eine Höhe von 555,30 Metern erreichte, das höchste freistehende und nicht abgespannte Bauwerk der Erde. Er dient der Telekommunikation und der Verbreitung von über 30 Fernseh- und Rundfunkprogrammen.

Am CN Tower kann man die „normale“ Aussichtsplattform besuchen (glass floor, 342 Meter, das Restaurant 351 Meter, oder mit einem weiteren Ticket der Skypod auf 447 Meter) Der Ausblick vom Skypod ist einfach unglaublich! Leider sind alle Aussichtspunkte vollverglast, somit sind Abends mit den Spiegelungen keine hochwertigen Fotos möglich, schade!

Tag 18:

Abschied nehmen ist nicht leicht… Nach 18 wundervollen Tagen müssen wir leider Abschied nehmen. Wir genießen die letzten Stunden mit unseren Freunden in Toronto und am Abend geht es wieder Richtung Heimat.

Fazit!

Kanada ist einfach nur traumhaft! Wer die Natur liebt, freundliche Menschen treffen möchte und sich für Wildtiere interessiert, ist hier genau richtig. Das Bergpanorma der Rocky Mountains sucht seinesgleichen! Wir haben noch nie so schöne Bergwelten gesehen. Mit unserer Routenplanung waren wir zufrieden. Die Highlights, bzw. der schönste Streckenabschnitt befindet sich zwischen Banff und Jasper, bzw. auf dem Icefields Parkway. Die Straßen sind in sehr guten Zustand.

Die Kanadier achten und respektieren ihr Land, alles ist sauber und sehr gepflegt. Auch die Touristen scheinen sich an die Gepflogenheiten zu halten und benutzen die bärensicheren Mülltonnen.

Weitere Wanderungen waren aufgrund unseres Zeitplanes und auch wegen den Bären nur ein untergeordnetes Thema. In ganz Kanada gibt es sehr gute Wanderstrecken, Respekt vor den Bären sollte man unbedingt haben. Diese können unvermittelt und überall auftauchen.

Weiters empfiehlt sich für Touren und auch für kürzere Stopps unbedingt ein Moskitospray.

Wetter: mit unserer Reisezeit Ende Juni / Anfang Juli hatten wir außerordentliches Glück! Jeden Tag Sonnenschein und perfektes Wetter. Auf den Bergpässen kann es allerdings morgens und auch abends noch empfindlich kühl werden.

Die Straßen in Kanada sind gut ausgebaut, Kanada ist touristisch gut erschlossen.

Kreditkarten werden fast überall angenommen, die Kanadier sind sehr höflich und zuvorkommend.

Die Landschaft ist unglaublich schön, KANADA wir sehen uns wieder!!

Unsere Highlights auf der Reise:

  • Bären
  • Orcatouren
  • Icefields Parkway zwischen Banff und Jasper
  • Seattle

Und natürlich unsere private Zeit mit unseren Freunden!!

Gesamt Kilometer ca. 2.800.

Dankeschön an:

Unsere Empfehlung fürs Parken:

XYZ Parken Wien

Created By
Bianka Heiland
Appreciate

Credits:

www.hgp-photography.com

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