Supermarkt der Zukunft Analyse FuTure Food Distric auf der EXPO MAILAND 2015

Der Pavillon von COOP soll einen Vorgeschmack auf den Einkauf von Morgen liefern. Der Ausstellungsbereich Future Food District stellt einen kompletten Supermarkt mit 1500 Lebensmitteln dar, in dem die EXPO Besucher die Waren auch gleich selber kaufen könne.

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Supermarktkette COOP und dem Massachusetts Institute of Technology in Boston.

Draußen befindet sich der wohl größte Plotter der Welt

Dort werden die 6 Personas auf die Wand gemalt, die COOP für sich in einem Service Design Prozess definiert hat

lovers of Italian food,

the wellness consumer,

the easy consumer,

the gourmet-foodie,

the vegan-vegetarian

the green & ethic

Die Produkte werden nicht in Regalen, sondern wie auf Marktständen angeboten. Bildschirme ersetzen die traditionellen Produktetiketten und geben Auskunft über Nährstoffgehalt, Herkunft oder CO2-Bilanz.

Das funktioniert so: Kunden zeigen auf die Produkte in der Auslage und bekommen dann die Informationen auf den Bildschirmen darüber angezeigt.

Das geschieht zwar ein wenig langsam, ist aber durchaus funktionell

Die Anzeige wechselt nur beim "Draufzeigen" Nicht beim Antippen und nicht beim Entnehmen.

Dafür ist unter jedem Bildschirm ein Kinect System der Mircrosoft xBox One angebracht

Das System erkennt die Bewegung und die Position der Hand und gibt ein Signal an den Bildschirm sobald die Hand/der Arm kurz stillsteht.

Der COOP Chef Marco Pedroni meint zum ganzen Konzept:

“Das Experiment funktioniert, der Beweis: Wir verkaufen Lebensmittel an Kunden. Natürlich testen wir auf diese Weise sechs Monate lang die unterschiedlichen Lösungen, die wir hier vorstellen, um zu entscheiden, was wir in den Vertrieb übernehmen können. Wir glauben, dass die Zukunft zugänglich sein muss. Es geht nicht nur um Technologie, es geht um den Austausch, darum, dass Wirtschaft und Konsum sozialer, und vor allem verantwortlicher und nachhaltiger werden.”

Der Schwerpunkt liegt auf der Beziehung zwischen dem Verbraucher, den Produkten und dem Hersteller. Auch dafür sorgen die Bordcomputer im Supermarkt, sie geben Auskunft über die Waren oder Tipps für Lagerung und Zubereitung.

Roboter dürfen bei einer Zukunftsshow natürlich nicht fehlen

Der dargestellte use case "Zubereitung von Säften" und "Verpacken von Obst" ist aber etwas dünn.

Sehr interessant die geschlossenen Kühlgeräte von

mit selbstschließendem Türsystem

Hier werden neben den Kühlschränken die Produkte mit großen Touch Screens erklärt.

Besonders pfiffig finde ich die Produktlabel in den Regalen

Die transparenten Panels werden von unten mit LEDs beleuchtet. Und zwar von der gleichen LED Leiste die auch den unteren Regalboden beleuchtet

Die Label sind nicht fix mit dem Regal oder der LED verbunden.

Überhaupt ist alles mit transparenten PMMA Trennprofilen ausgestattet.

Kommt dann wieder ein Touchscreen dazu, gibt es das übliche Kabelproblem. Ein transparentes Stromschienen-Profil sähe besser aus

Auch hier greift man wieder auf die transparenten Blidschirme als Glasscheibe vor der Ware zurück.

Auch wieder im Kasten. Vermutlich aufgrund der Innenbeleuchtung, da ohne Anzeige die Scheibe doch etwas dunkel erscheint

Zum Schluss der Kassenbereich an dem die Kunden selber ihre Ware einscannen und bezahlen

... trotzdem Schlange stehen

Es waren eine Menge Firmen beteiligt.

Vielleicht das nächste Mal ja auch wir

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