März 17 Good News

Editorial:

Liebe Leserinnen, liebe Leser

So wie dieser farbige Geselle oben im Bild frischfröhlich in der Welt unterwegs ist, erblüht in unseren Breitengraden ein frischer Frühling! Die Natur erwacht, die Sonne wärmt und lockt Pflanzen, Tiere und uns Menschen hinaus in den Sonnenschein. Die Lebensgeister ermuntern uns, diese gedeihende Welt aufs Neue zu entdecken!

Das Wunder des Frühlings! Jedes Jahr staune ich aufs Neue, ob der gewaltigen Kräfte von Mutter Natur, die ihre Schöpfung gleichzeitig mit so viel Sanftheit nach den Winterwochen zum Spriessen, Blühen, Gedeihen und Erstarken bringt!

Und auch unsere Good News blühen und ihr findet einen bunten Strauss an Begebenheiten, Geschichten und Ereignissen in unserer Märzausgabe!

So wünsche ich euch viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken!

Herzlichst Beatrice

Unsere erste Good News schrieb und schickte uns Karin:

Der Garten um das Haus von Debbra Arndt in O‘Fallon, Missouri, USA, ist dicht bepflanzt. Sie zieht dort eine Vielfalt von Gemüsen, Beeren und Früchten. Die Ernte verschenkt sie an mittellose Betagte, Obdachlose und andere Bedürftige ihrer Umgebung. Daneben verteilt sie Gratismahlzeiten. Eingemachtes, Konfitüren und Saucen bietet sie zum Kauf an; der Erlös fliesst in die Gartenkasse.

Debbra Arndt hat aus eigenen Kindheits- und Jugenderfahrungen existentieller Not heraus ein Nachbarschafts-Hilfswerk besonderer Art geschaffen. Der „Our Giving Hands Garden“ besteht mittlerweile seit 25 Jahren. Er ist ein grosser Segen für viele EinwohnerInnen der Stadt O‘Fallon, und kann - dank kürzlich eingerichteter facebook-Seite und aufgeschaltetem youTube-Beitrag – zu einer Inspiration für unzählige GartenbesitzerInnen rund um die Welt werden.

Das grosse Herz des Papstes

In den vergangenen Monaten lud Papst Franziskus obdachlose und benachteiligte Menschen zu seinem 80. Geburtstag ein, um mit ihnen sein Wiegenfest zu feiern, ermöglichte einen Besuch in der Sixtinischen Kapelle, organsierte ein Konzert und im Januar sorgte er für strahlende Augen und freudige Herzen, als er für Bedürftige einen Zirkusbesuch arrangierte!

Diese Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, hatten schon immer einen besonderen Platz in seinem Herzen und so liess er rund um den Vatikan in den letzten Monaten Duschen für Obdachlose einrichten und veranlasste, dass ein Friseur sein Handwerk anbieten kann.

Den Anfang für die Idee der Zirkusaufführung entstand, als er vorgängig Zirkusleute aus Italien zu einer Generalaudienz empfangen hatte und diese Künstler sich bereit erklärten diese Einfall zu unterstützen.

Indonesischer Pionier

So praktisch wie die kleinen Plastiksäckchen sind, so problematisch sind sie bei der Entsorgung. Nun hat ein indonesischer Erfinder, Kevin Kumala, ein Plastiksäckchen entworfen, das auf verschiedene Arten entsorgt werden kann, sei es, dass sie gegessen, in Wasser aufgelöst oder verbrannt werden können. Die Säckchen werden aus der Stärke der Maniok- oder Kassaveknolle gewonnen. Auch wenn es ein langer Weg wird, die Menschen darauf aufmerksam zu machen, auch wenn es seine Zeit dauern wird, bis diese Idee Fuss fassen kann, da die Herstellung im Moment noch teuer ist. Jeder Anfang beginnt mit Erfindergeist, Ausdauer und Zuversicht.

Glückskaffee

Als David Simons, Einwohner von Chester, vor ungefähr einem Jahr von einem unbekannten Mann einen Kaffeegutschein erhielt, ahnte er noch nicht, dass dies sein Glückskaffee werden sollte. Er löste den Gutschein im Zentrum Share ein, ein Zentrum, das Menschen in schwierigen Verhältnissen Unterstützung anbietet.

Genau diese Unterstützung nahm David mit Freude an und Schritt für Schritt konnte er sein Leben wieder ordnen.

Nun ein Jahr später ist er nicht wiederzuerkennen! Mit modischer Frisur und tollem Anzug hatte er in den vergangenen Wochen ein Vorstellungsgespräch absolviert und erhielt den neuen Job auf Anhieb.

Kochen für Syrien

Mit einem sogenannten Hashtag startete die Foodbloggerin Clerkenwell Boy die Aktion "Kochen für Syrien".

Damit machte sie auf die Kinder in Syrien aufmerksam, die Tag für Tag im Krieg leben. Egal ob Suppentag, Kuchenbuffet oder ganze Anlässe, Menschen kochten und spendeten Einnahmen UNICEF, für die Kinder in Syrien.

Diese Aktion verbreitete sich in den sozialen Medien und findet immer mehr Teilnehmer.

Auch bekannte Köche wie zum Beispiel Nigella Lawson, Yotam Ottolenghi, Nuno Mendes und Jamie Oliver beteiligen sich dabei. In Zusammenarbeit mit den berühmten Köchen ist sogar ein Kochbuch entstanden!

Dieser wunderbare "Stein", der Clerkenwell Boy vor Monaten ins Wasser gleiten liess, zieht seine Kreise und erreicht immer mehr Menschen.

Good News Zuwachs!

Ob als App auf dem Handy oder am PC/Tablet! Ein Reporterteam stellt 5 Tage die Woche Good News zusammen und wir können lesen, staunen, entdecken und uns erfreuen!

Ein "Robinson-Lamm" in Island

Ólafur Jónsson, ein Bauer in Island, erlebte, wie er selber sagt, ein kleines Wunder. Seit letztem November vermisste er ein Lamm. Als er im Februar bei seinem Heulager Nachschub holen ging, fiel ihm auf, dass eine Heuballe zerrissen war. Zuerst dachte er, er hätte im Herbst nachlässig gearbeitet, doch dann entdeckte er ein vermisstes Lamm.

Es überstand die kalten Wochen in seinem kuscheligen Heuversteck und dank seiner Hartnäckigkeit zerbiss es das Plastik und konnte mit dem stibitzen Heu überleben.

Er postete seine Geschichte auf Facebook und fragte die Facebooker nach Namensvorschlägen. Sein Favorit war, als er die Geschichte einem Journalisten erzählte, Roulette.

Der besondere Zaun

Was von den Behörden als Trennzaun errichtet wurde, funktionierten mitfühlende Bürger in Hamburg kurzerhand in einen Gabenzaun um!

Am Hauptbahnhof Hamburg wollten die Behörden mit einem Zaun obdachlose Menschen von einer Mauer, die oft als Sitzgelegenheit genutzt wurde, fernhalten. Kaum errichtet, hängten mitfühlende Bürger Gabensäcke mit den unterschiedlichsten Utensilien an den Zaun.

Tagtäglich können Bedürftige, je nach Bedarf, Toilettenartikel, Kleider, Schlafsäcke, Schuhe etc. aussuchen und sich mit dem Notwendigen eindecken. Menschen kommen vor oder nach ihrer Arbeit, bringen ihre Gaben und dankbare Menschen erfreuen sich an den Säcken.

Andere Bewohner aus anderen Städten wie zum Beispiel Kassel oder Dortmund folgten dem Beispiel. In Darmstadt lebt diese Idee schon lange.

Steter Tropfen rundet das Glas

Wer an der Ussuri-Bucht in Russland an den Strand geht, erlebt dort ganz besonders farbige Momente! Was einst als Mülldeponie missbraucht wurde, erstrahlt nun in schillernden Regenbogenfarben.

Wer genau hinschaut erkennt, dass die farbigen Kieselsteine geschliffene Glasperlen sind, die Wind und Wasser in jahrelanger Erosion in farbige Unikate verwandelt haben. Da es ein dunkler Vulkansandstrand ist, leuchten die nassen, farbigen Glassteine erst recht intensiv im Sonnenlicht und verzaubern die Gegend.

Fremdes Vertraut Sein

Wir Menschen mögen es gerne vertraut und Fremden gegenüber sind wir oft skeptisch eingestellt. Doch in Zeiten wie diesen, in denen viele Menschen wandern und für sich eine neue Heimat suchen, suchen müssen, ist es wichtig, sich offen zu Begegnen.

Der dänischen Senders TV2 veranstaltete aus diesem Hintergrund heraus, ein soziales Experiment und zeigt uns auf eindrückliche Art und Weise, dass uns Menschen immer mehr verbindet als wir im ersten Moment denken.

Eine Gruppe unterschiedlicher Leute wurden eingeladen und in einem Raum zusammengeführt.

Sie stehen alle beieinander, skeptisch, nervös und wachsam. Und dann geschieht das Verbindende: Der Moderator benennt unterschiedliche Situationen und Gemütszustände und bittet die Menschen sich zusammen zu tun.

Und siehe da: plötzliche wird klar, Verliebt sein, gerne tanzen, Glücklich sein, Stiefeltern sein oder haben, etwas Tolles erlebt zu haben etc. verbindet und der fremde Mensch vis-à-vis ist schon nicht mehr so arg fremd.

Grüne Medaillen für die Sieger

Japan hat ein ehrgeiziges Ziel: das Land will an den olympischen Spielen 2020 ganz spezielle Medaillen an die Sieger verteilen und bittet deshalb seine Bürger um Mithilfe.

Die Medaillen sollen aus den Edelmetallen von recycelten Handys hergestellt werden. Damit die "grünen" Medaillen Realität werden, hofft der Sportchef nun, dass ganz viele Japaner/Innen mitmachen und ihre alten Handys, die nicht mehr im Einsatz sind, abgeben werden. Das ehrgeizige Ziel: 5000 Medaillen, in denen die Edelmetalle der Handys ihr Wiedergeburt erfahren. Ab April sind Sammelstellen eingerichtet und die alten Handys können abgegeben werden!

EinhornbesitzerInnen aufgepasst!

So manches fantasievoll-magische Kinderherz ob gross oder klein macht bei dieser Good News einen kleinen Hüpfer. Seit einiger Zeit sind Einhörner in jeglicher Form, Art, Grösse und Struktur "in"! Warum, weiss eigentlich wohl niemand so genau, aber sei’s drum.

Im Einkaufszentrum Schönbühl sind neu zwei grellbunte Einhornparkplätze entstanden, die stolze EinhornbesitzerInnen nun belegen können. 

Einzige Voraussetzung: Das Einhorngefährt muss ein eindeutig und ein sichtbares Zeichen tragen, damit deutlich wird, dass es ein, evtl., verwunschenes Einhorn ist.

Kulinarisches Rettungsprogramm

Wer in New Orleans in ganz bestimmten Restaurants Austern geniesst, verwöhnt nicht nur seinen Gaumen, er hilft auch mit, ein neues Riff entstehen zu lassen. Die Aktivisten von zwei Umweltorganisation sammeln die Schalen der Muscheln und ein Teil der ca. 260 000 Tonnen wurde in einer ca. 800 Meter langen Barriere bereits verbaut.

Meeresbewohner finden eine neue Heimat, die Wasserqualität verbesserte sich und diese natürlichen Barrieren bremsen gefährliche Wellen.

Vorbild für das Projekt in New Orleans war Texas. Dort stellten die Verantwortlichen, die dort ein Projekt lancierten, fest, dass sich der Strand, der mit solchen Austernbarrieren geschützt wurde, nachhaltig erholen konnte.

Natürlicher in der Natur unterwegs

Nach intensiven Verhandlungen mit der Firma Gore, welche Outdoor-Kleiderstoffe herstellt, kann Greenpace einen Erfolg vermelden. Gore verpflichtet sich, bis Ende 2023 sämtliche Schadstoffe aus ihren Kleiderstoffen entfernt zu haben.

Die Details der Übereinkunft werden an der Ispo, der weltgrössten Sportmesse in München mitgeteilt.

Dieses Abkommen könnte für weitere Outdoor-Hersteller Signalwirkung haben und sie dazu veranlassen ebenfalls nach-zuziehen. Ganz besonders, da Gore ein Zulieferer für diverse andere Firmen ist, die Freizeitkleider und Schuhe herstellen.

Garderobenwechsel

Mit den Frühlingstage kommt die Lust oder manchmal auch die Notwendigkeit, (wenn irgendwelche geheimnisvolle Vorgänge, während der Wintermonate, im Kleiderschrank die Kleider schrumpfen liess…) seine Garderobe und sein Schuhwerk auszuwechseln oder anzupassen. Die Gretchenfrage: wohin mit den abgelgten Teilen, wenn sie definitiv ausgedient haben?

Die Firma I:CO arbeitet mit Geschäften der Modebranche zusammen und nimmt eingesammelte Kleider, Schuhe etc. entgegen, sortiert und führt sie der Wiederverwertung zu und leistet damit einen tollen Beitrag zum achtsamen Umgang mit der Umwelt.

Die diversen Kleider- und Schuhgeschäfte nehmen unsere ausgediente Ware entgegen und die Kundin, der Kunde erhält einen kleinen Gutscheinbeitrag für den nächsten Einkauf! So wurden zum Beispiel aus ausgedienten Schuhe, die bei Vögele zurückgegeben wurden, neue Turnhallenbeläge.

Pflanzende Hände, gedeihende Bäume

Diese Good News ist schon etwas älter, doch auch wenn sie bereits im vergangenen Juli stattfand, finde ich sie erwähnenswert.

In Indien haben an einem Tag 800.000 Menschen einen wunderbaren Rekord geschafft und 50! Millionen Bäume gepflanzt um der Luftverschmutzung entgegenzuwirken.

Die Polizei: deine Freunde und Schachttaucher

Auch diese Begebenheit fand letzten Sommer statt, doch sie steht stellvertretend für all jene hingebungsvollen Menschen, die für Pan’s Geschöpfe ein mitfühlendes Herz haben und ihrer Liebe Taten folgen lassen.

Diese beiden Polizisten retten Entenküken aus einem Abwasserschacht in der Slowakischen Stadt Banska Bystrica.

Earth Hour 2017

Ein neuer Rekord ist da! Am 25. März fand zum elften Mal die Earth Hour statt!

Über 180 Länder und 7000 Städte machten mit und löschten das Licht! In allen 24 Zeitzonen gingen Menschen auf die Strassen um diese Stunde für den Klimaschutz zu würdigen und zu feiern!

Kaffeearoma in der Tasse

Kaffeeliebhaber aufgepasst! Für sie gibt es nun eine ganz besondere Tasse!

Manche munkeln, aus Kaffeesatz lasse sich vielleicht, evtl. die Zukunft lesen, wie zuverlässig, ist so eine Sache und bedarf der genauen Überprüfung. Doch aus Kaffeesatz lässt sich definitiv etwas ganz handfestes und spezielles Herstellen!

Kaffeeform, ein junges Berliner Unternehmen sammelt in Cafés und Restaurants Kaffeesatz ein. Dieser wertvolle Abfall, der bei ihnen zum Rohstoff wird, mischen sie mit andern Substanzen und zwei Partnerunternehmen helfen mit, das aus der Kaffeesatzmischung dickwandige Espresso oder Kaffeetassen entstehen, die nach Kaffee duften!

POESIE FÜR UNSERE TAGE

Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest.

Und lass dir jeden Tag geschehen

so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen

sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,

das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren,

drin sie so gern gefangen waren,

und hält den lieben jungen Jahren

nach neuen seine Hände hin.

(Rainer Maria Rilke)

Beiträge: Beatrice, Karin, Ruth

Es ist ausdrücklich erwünscht und erlaubt, die Good-News weiterzuleiten an interessierte Menschen.

Gerne nehme ich weitere Mail-Adressen in den Verteiler hinein, auf dass der Newsletter gedeiht und sich ausbreiten kann!

Good-News Artikel für die nächste Ausgabe und Mailadressen an: beatrice.baumann@gmx.net (Beiträge bis 20. April 2017)

Nächstes Erscheinungsdatum: Ende April Woche 17März 2017

Created By
beatrice baumann
Appreciate

Credits:

Artikelfotos aus den jeweiligen Beiträgen. Tierfotos aus Madagaskar: Luc Haldeman

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