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Eine geistliche Heimat gefunden FokusKöniz

Am Beginn meines Glaubenslebens stand eine Magen-Bypassoperation, die nicht so verlief wie geplant. Während der Operation erlitt ich einen Herzstillstand. Bevor die Reanimierung zum Erfolg gelang, hörte ich eine Stimme, die zu mir sagte: Es ist noch nicht Zeit, ich habe noch etwas mit dir vor.

Ein Bericht von Christoph Schmocker

Man muss wissen, in unserer Familie hatte Jesus und Gott wenig Bedeutung. Aber mir war sofort klar, dass hier Gottes Stimme zu mir redete. Als ich das später einem Freund erzählte, meinte der, ich sei doch auf der Suche nach Gott, und empfahl mir eine Freikirche in Bern, die ich am Sonntag darauf auch besuchte. Nach diesem Gottesdienst übergab ich mein Leben in die Hände von Jesus.

Nach einiger Zeit musste ich aber feststellen, dass diese Gemeinde sehr einengend, ja gesetzlich war. Zum Beispiel durfte man nur Gemeinschaft mit den Leuten der Kirche oder dem Pfarrer haben. Es war verboten, in den Ausgang zu gehen, wie Restaurant, Kino usw. Auf der Suche nach einer neuen geistlichen Heimat, besuchte ich einige Freikirchen im Raum Bern, aber nirgends fühlte ich mich zu Hause.

Im Februar 2017 stiess ich im Internet auf die Webseite von FokusKöniz. Familie Pepelnar war im Herbst 2016 nach Köniz gezügelt und die Gemeinde war in der Startphase mit sechs Leuten und einer Webseite. Ich rief Harry an und fragte ihn, ob ich ein Teil des Startteams sein könnte. Nach einem ersten Gespräch in Schliern wollte Harry noch ein Treffen, bevor dann klar war, auch ich war ein Teil dieses Startteams.

Es war sehr spannend, ein Teil dieser ersten Gruppe zu sein. Alle zwei Wochen trafen wir uns in Pepelnars Stube.

Es war eine andere Atmosphäre. Ich konnte sein, wie ich bin, und es herrschte eine Luft von Gnade, Liebe und Freiheit. Die kleine Gruppe machte es möglich, dass jeder seine Fähigkeiten einbringen konnte, ja sogar musste. Durch einen Hirnschlag habe ich einige Einschränkungen, aber das spielte keine Rolle. Gott konnte mich gebrauchen. Als wir auf der Suche nach einem Raum für den ersten Gottesdienst waren und nirgends die Türe aufging, fand ich in einer Anzeige die Adresse des «Lalibella», ein Raum in einer umgebauten Garage einer Esoterikerin. Dies wurde für 14 Gottesdienste unser erster Raum.

Neuer grosser Raum in der Gartenstadtstrasse 5

Nun sind wir seit 1. Oktober 2020 in grossen eigenen Mieträumen. Die Gruppe ist auf 25 Personen angewachsen und ich bin immer noch begeistert dabei. Es ist für mich sehr wichtig, eine geistliche Familie zu haben, und gerne helfe ich bei der Technik mit. Ich habe Freunde gefunden, die sich um mich kümmern und denen ich nicht egal bin.