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Familienwoche in Lodz Jarek Celebanski, Polen

Es war eine anstrengende Woche: zwei grosse Zelte aufbauen (für jedes brauchten wir fast acht Stunden), Luftschlösser für Kinder aufbauen, Vorbereitungen für 30 junge Leute treffen und die Infrastruktur für die Mitarbeiter organisieren, wie essen, schlafen usw.

Jarek Celebanski, jercel@o2.pl

Es wurden Tausende Einladungen verteilt und Werbung auf Facebook gemacht. Solche Veranstaltungen müssen bei uns bei Stadt und Polizei angemeldet werden. Wir durften an zwei Abenden Filme zeigen und an den letzten zwei Tagen fanden Konzerte statt. Täglich fanden viele Spiele und Wettbewerbe für Kinder statt, immer verknüpft mit einer evangelistischen Botschaft.

Das alles war mit vielen Kosten verbunden, aber unsere Gemeinde hat diese Herausforderung mutig angenommen. Es war sehr schön zu sehen, dass viele Leute aus unserer Gemeinde sich engagiert haben.

In dieser Woche hatten wir auch Besuch aus der Schweiz: eine Gruppe aus der Gemeinde der EG Kehlhof, mit dem Pastorenehepaar Stephan und Daniela Reutimann. Ich habe mich gefreut, dass sie sehen konnten, wie wir arbeiten. Wie haben sie die Familienwoche wohl erlebt?

Wir haben Menschen der Umgebung eingeladen und hofften, dass sie kommen würden – und sie kamen!

Jeden Tag kamen 30 bis 80 Kinder plus Eltern und Grosseltern. Wir konnten mit vielen Leuten sprechen und einige davon sind schon in den Gottesdienst gekommen.

Polizeieinsatz

Ein Nachbar hat sich beschwert, dass die Musik zu laut sei. Die Polizei schaute mitsamt Polizeiauto vorbei! Für die Kinder war das aufregend, und sie durften sogar eine Runde mit dem Auto mitfahren! Die Sache hat sich dann geklärt, weil die Polizisten die Musik nicht zu laut fanden. Gott ist wunderbar und hat Humor!

Unser Hauptziel ist es immer, dass wir Menschen zu Jesus führen. Bei dieser Familienwoche wollten wir aber auch einfach, dass die Menschen aus der Umgebung uns wahrnehmen. Wir sind eine kleine Gruppe von Christen, die in einer Stadt mit 730‘000 Einwohnern wirken. Für uns ist es daher wichtig, dass die Menschen in unserem Stadtteil uns kennenlernen, dass sie wenigstens wissen, dass wir da sind. Wir hoffen, dass Gott uns braucht, dass Menschen, die auf der Suche sind, Gott finden. Es ist uns wichtig, dass die Menschen sehen, dass hier Leute sind, die Gott und die Menschen lieben.

Bitte mit Vermerk Vision Europa Celebanski