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Big Band Mülheim in concert 2019

Bläsergewaltig und rhythmusstark begann das Konzert der Big Band Mülheim und riss vom ersten Ton an das Publikum mit.

Von Pop- und Rock-Klassikern aus verschiedenen Jahrzehnten bis hin zum klassischen Big-Band-Sound boten die Musiker einen stilsicheren Mix, für den sie stürmischen Applaus ernten konnten.

Die Erwartungen beim Publikum waren hoch, dessen waren sich alle Musiker der Big Band Mülheim bewusst, nachdem die ersten beiden Konzerte unter der Leitung von Christian Eberz derart punktgenau eingeschlagen haben.

Also musste das neue Programm in Sachen musikalischen Niveaus und Hitpotenzials auf ein neues Level gehoben werden. Dass diese Bemühungen auch tatsächlich den Nerv der Zuschauer getroffen haben, war harte Trainingsarbeit.

„Dass wieder einmal jeder seine Hausaufgaben mit Sternchen erledigt hat, zahlte sich schon nach dem ersten Set aus, als das Publikum uns mit überwältigendem Applaus in die Pause entlassen hat!“, lobt der Bandleader seine Gruppe.

Funky, groovy, rockig und mit Swing

Was dem Biologen die Artenvielfalt ist der Big Band Mülheim die Spartenvielfalt: Hier reihen sich bekannte Pop-Hits aus den 80ern problemlos an Rockklassiker, Funknummern von Earth, Wind & Fire und Swing-Arrangements wie „In the mood“ von Glenn Miller.

Letzteres hob sich die Big Band für die stürmisch herbeigeklatschte Zugabe auf. Auf seine Kosten kam das Publikum aber schon im regulären Teil des rund zwei Stunden dauernden Konzerts.

Punktgenaues Zusammenspiel, mitreißende Soli und wieder einige musikalische Gäste machten Laune auf immer mehr. Und so sahnte die Big Band bereits zum Ende des ersten Konzertteils stehende Ovationen ab.

Auch dieses Mal bewährte sich die Zusammenarbeit mit Schülern des Mittelrheingymnasiums. So zeigte die Band AG beim 80er-Jahre-Klassiker „The Final Countdown“ ihr Können..

und der Oberstufenchor des MRG .- die uns auch mit leckeren Waffeln und Brezeln versorgte - sangen das Lied "We are Family".

Die Sängerin Charlotte Nitschke, die schon in verschiedenen Projekten ihr Talent unter Beweis stellen konnte, prägte drei Stücke – „I am what I am“, „Proud Mary“ und „It’s raining men“ – mit ihrer ausdruckstarken Bühnenperformance.

Charlotte Nitschke

Zwar lebt ein Musikevent hauptsächlich von den gespielten Stücken, doch gewinnt es zweifelsohne durch einen erfahrenen Conferencier wie Gerhard Müller: Locker und informativ führte er durch das Programm, würzte die Ansagen mit Anekdoten und vor allem mit fundiertem Musikwissen.

Auch Thomas Wolf als Gesangssolist beeindruckte das Publikum mit dem schwierigen Gesangsstück von Michael Buble "Feeling Good".

Der Musikverein „Frei-weg“ Mülheim e.V. dankt den zahlreichen fleißigen Händen bei Auf- und Abbau der Bühne und Bestuhlung, beim Getränke- und Waffelverkauf sowie bei der gesamten Organisation herzlich!

Der Aufwand, den wir im Vorfeld betrieben haben – Planung, Üben, Werbung auf den unterschiedlichsten Kanälen und immer wieder Üben – hat sich eindeutig gelohnt!

Von einem solchen Applaus und den vielen positiven Rückmeldungen des Publikums können wir noch lange zehren. Aber irgendwann wird es uns wieder auf die Bühne ziehen – und dann mit einem wieder anderen, neuen aber mindestens genauso abwechslungsreichen Programm!

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P. NIC
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