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FEG Utzenstorf Gemeinden der FEG Schweiz

Gottes Gschicht mit üs

  • Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts versammelten sich in Utzenstorf und Umgebung an Jesus Christus gläubige Leute in Hausversammlungen. Betreut, von Brüdern aus der FEG Grosshöchstetten.
  • In den 1920er Jahren wurde im Nachbardorf Aefligen ein Vereinssaal mit 80 bis 100 Plätzen gebaut. In den folgenden Jahren wuchs die Gemeinde rasch an. Schwerpunkt in dieser Zeit war die Kinder- und Jugendarbeit sowie Mission und Evangelisation.
  • So konnten in den 60er-Jahren Missionare in alle Richtungen der Welt gesendet werden: Heiri und Elsbeth Aeberhard nach Brasilien, Linus und Margrit Käslin in den Tschad sowie Ruedi und Erika Hostettler nach Japan.
  • Aber auch in Utzenstorf bei Familie Fischer war ein Ver­sammlungslokal. Von dort aus wurden dann im Jahr 1979 die Aussenposten der FEG Grosshöchstetten zu einer selbstständigen Gemeinde, die FEG Utzenstorf.
  • Bereits 1980 traten Platzprobleme auf, speziell Nebenräume fehlten. Eigentlich ein schönes Problem.
  • Dann ging es über den Umbau der ehemaligen Swisscom-Zentrale zu unserem schönen und zweckmässigen Neubau im Jahre 2003.
  • Wir glauben, dass Gott noch Grosses mit der Gemeinde vorhat. So konnten wir im Jahr 2017 von Gott geführt die Nachbarparzelle als Bauland kaufen – wir sind gespannt, wie uns der Herr führt.
  • Im laufenden Jahr wird es in unserer Gemeinde noch zu einem Pastorenwechsel kommen, David Aeberhard wird von Simon Gisin die Pastorenstelle übernehmen. Simon wird mit seiner Familie, so der Herr will, im Sommer 2022 in die Mis­sion nach Guinea gehen.

Unser Auftrag

Als FEG Utzenstorf wollen wir ein lebendiger Ort der Begegnung sein, von jung bis alt. Unsere Grundlage ist das, was Gott uns durch die Bibel sagt. Das wollen wir lebensnah weitergeben.

Als FEG Utzenstorf wollen wir...

  • Gott dienen
  • Menschen für Jesus gewinnen
  • Christen im Glauben weiterführen
Die FEG Utzenstorf ist wie ein Baum, der fest verwurzelt ist.
Gemeindeleitung mit Praktikant: v.l.n.r. Martin Suter, Josua Krebs, Simon Gisin, David Uhlmann, Jürg Sieber

Fragen an den Pastor Simon Gisin

Du bist seit 14 Jahren Pastor in der FEG. Was begeistert dich an deiner Gemeinde?

Mich begeistern die Leute, mit welchen ich in dieser Zeit unterwegs sein durfte und darf. Wir kommen aus unterschiedlichen Hintergründen und mit unterschiedlichen Erfahrungen. Jede/r ist einzigartig und trotzdem dürfen wir gemeinsam an Gottes Reich bauen, wow! Weiter begeistert mich zu sehen, wie Jesus gewirkt hat und Menschen zum Glauben gefunden haben und ihm nachfolgen. Dafür lohnt sich jeder Tropfen Schweiss.

Wie hast du während dem Corona-Lockdown bzw. unter den erforderlichen Massnahmen Gemeinde gelebt?

Es wurde mir neu bewusst, dass das Sich-Treffen als Gemeinde ein grosses Geschenk ist. Als Leitung versuchten wir auf verschiedene Art und Weise, diese Begegnungsmöglichkeiten im Vorgegebenen zu schaffen (persönlich, digital oder im Rahmen des Erlaubten vor Ort). Es ist uns mal mehr, mal weniger gelungen, aber wir bleiben dran.

Wie förderst du die Verwurzelung eurer Gemeinde in der Bibel? Oder anders gefragt, worauf liegt euer Fokus in der Verkündigung?

Mir ist es wichtig, dass die Leute erkennen und erfahren, dass die Bibel das lebendige Wort von Gott ist. Es ist unglaublich spannend und lebensverändernd, sich diesem Wort auszusetzen! Dies soll jeden einzeln ermutigen, sich in seinem Alltag und seinem Leben mit Gottes Liebesbrief zu befassen und das Erkannte mit Gottes Hilfe in seinem Leben umzusetzen. Dabei soll die Liebe von Jesus zu uns Menschen hell aufleuchten und sein Anspruch, Herr über unser Leben zu sein, in die Nachfolge und heilsame Veränderung hineinführen.

Seniorenausflug Würzbrunnen

Welchen Stellenwert hat das Gebet bei euch? Gibt es bei euch noch die klassischen Gebetsabende?

Das Gebet ist die Grundlage unseres Seins und Arbeitens in der Gemeinde. Ohne diese persönliche Verbindung zum Herrn der Gemeinde ist jede Arbeit umsonst. Dies fängt im persönlichen Leben an, gilt aber ebenso als Gemeinde. So gibt es einige kleinere Gebetsgruppen, welche sich wöchentlich treffen, und den «klassischen» Gebetsabend jede zweite Woche. Als geistlich starke Momente empfinde ich jeweils das 24-h-Gebet. Es ermutigt persönlich, und wir durften schon viele Gebetserhörungen im Anschluss daran erleben.

Wie geht ihr mit den unterschiedlichen Generationen um?

Wir wollen bewusst eine Mehrgenerationengemeinde mit all ihren Vorzügen und Herausforderungen sein. Dabei soll den Jungen der Platz gegeben werden, sich zu entfalten, und die älteren Menschen wollen wir achten und ehren. Im Zusammenleben gibt es immer wieder unterschiedliche Ansichten, welche da und dort zu Spannungen führen, doch sie sind es wert, ausgehalten und durchgehalten zu werden.

Posaunenchor Ochlenberg zu Gast
Was wünschst du dir für die Zukunft der Gemeinde?

Ich wünsche mir, dass der Heilige Geist weiter wirkt und viele Menschen den Weg zu Jesus und in die Gemeinde finden und dort ihre Glaubenswurzeln immer stärker werden, welche in der tätigen Liebe zum Nächsten ihren Ausdruck finden. Der Gemeinde wünsche ich weiterhin Herzlichkeit, Einheit, gemeinsame Ausrichtung auf unseren Auftrag und die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort