Zusammen schaffen wir ALLES. In meinem Blog geht es um ein Religionsprojekt, über intrinsische Situation, Bonhoeffer, Entscheidungen und co.

Meine intrinsische Situation

Meine Inrinsische Situation war in der 11. Klasse, beim Praktikum. Eine junge Frau kam in die Praxis rein, sie sah sehr blass aus. Ich musste sie in das Behandlungszimmer bringen und plötzlich kippte sie neben mir um. Sofort waren der Arzt und ein Rettungssanitäter bei der Frau und haben sich um sie gekümmert. Das Teamwork zwischen Arzt und Rettungssanitäter hat mich sehr erstaunt, sie haben sich nur angeguckt und jeder wusste was zu tun ist. Alleine hätte keiner von beiden die Frau so schnell stabilisieren können

Meine Entscheidung

Nach der intrinsische Situation habe ich Entscheidung getroffen, immer das Beste zu geben und lieber zu zweit was erreichen als alleine zu scheitern. Im Endeffekt können wir nichts verlieren, wenn wir kämpfen. Zusammen sind wir stärker, egal was passiert und alles ist machbar.

Klar, es ist nicht immer einfach, immer das Beste zu geben. Aber es gibt Dinge, die uns wichtig sind und uns stark machen. Es ist nicht schlimm, wenn man hinfällt, aber es ist wichtig jedes Mal wieder aufzustehen und weiter zu kämpfen.

Nimm deinen ganzen Mut zusammen, und gib nichts auf, was dir wichtig ist. Als Team meistern wir alles!

Was ist eine Entscheidung?

Eine Entscheidung ist die Wahl einer von mehreren Möglichkeiten.

Entscheidungen zu treffen, das kann schwierig sein. Sie können unsere gesamte Zukunft beeinflussen und eigentlich besteht das ganze Leben aus Entscheidungen. Jede bisherigen Entscheidungen hat dazu geführt, wo man jetzt genau steht.

Doch was wenn die Entscheidung falsch ist und ich es später bereue?

Im Grunde geht es nicht darum, die richtige Entscheidung zu treffen. Es geht vor allem darum, eine Entscheidung zu treffen, mit der man sich wohl fühlt. Dazu sagt Bonhoeffer: „Den größten Fehler, den man machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.“ Jede Entscheidung hat Konsequenzen, die man tragen muss. Und wir müssen die Verantwortung für unser Handeln und Nichthandeln übernehmen.

Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer (* 4. Februar 1906 in Breslau; † 9. April 1945 im KZ Flossenbürg) war ein lutherischer Theologe, profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche und am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt
" Es gibt zwei Möglichkeiten, einem Menschen, der von einer Last gedrückt wird, zu helfen. Entweder man nimmt ihm die ganze Last ab, so daß er künftig nichts mehr zu tragen hat. Oder man hilft ihm tragen, in dem man ihm dies Tragen leichter macht. Jesus will nicht den ersten Weg mit uns gehen." - Bonhoeffer

Ich finde Bonhoeffer hat recht. Wenn man eine Last trägt und diese wird einem abgenommen, hat es Nachteile für den Helfer und auch für mich. Man sieht es dann als selbsverständlich an, dass einem geholfen wird und erwartet, dass einem immer die Last abgenommen wird. Wenn einem ständig geholfen wird, entwickelt man sich selber nicht weiter und weiß nicht, wie man mit Problemen umgehen soll, wenn man allein gelassen wird.

Wie treffe ich meine Entscheidungen?

Jeder von uns steht regelmäßig vor Entscheidungen. Egal ob sie groß, klein, schwierig oder leicht sind - Entscheidungen zu treffen gehört zu unserem Alltag dazu. Bewusst und unbewusst treffen wir am Tag sehr viele Entscheidungen. Ob dies gute oder Fehlentscheidungen waren, stellt sich in den meisten Fällen erst hinterher heraus. Rund 90 Prozent aller meine Entscheidungen treffe ich spontan, doch diese anderen 10 Prozent machen mir das Leben oft schwer und ist mit der Angst verbundet, eine falsche Wahl zu treffen, und das Beste im Leben zu verpassen. Manchmal treffen auch andere für mich Entscheidungen, zum Beispiel meine Eltern. Doch je älter ich werde, desto mehr Entscheidungen muss ich selber treffen. Und es ist gut so, so lebe ich selbstbestimmter und lerne mir selber zu vertrauen und weiß wo meine Grenzen sind.

Wie treffen heutzutage junge Menschen ihre Entscheidungen?

Meiner Meinung nach handeln Jugendlich heutzutage meistens ohne nachzudenken. Sie treffen ihre Entscheidungen ziemlich schnell und nach ihrem Bauchgefühl. Dies hat die Folge, dass sie später mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. In sensiblen Situationen kann das den jungen Menschen zum Verhängnis werden, da sie immer so schnell und meistens unüberlegt ihre Entscheidungen treffen und handeln. Ich finde das wir Jugendliche mehr Zeit in unsere Entscheidungen investieren sollten. Zum Beispiel: „Welche Ausbildung passt zu mir?“, da sollte man sich sehr gut überlegen und vielleicht ein Praktikum in dem Beruf machen. Dann kann man sich richtig entscheiden, ob der Beruf für einen passt.

Bibeltext

„Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.“

(1. Mose 2.18)

Gott hat uns Menschen so geschaffen, dass wir auf die Ergänzung und Unterstützung von anderen angewiesen sind. Einerseits, weil wir so auch in schwierigen Situationen jemanden haben, der uns beisteht und wieder auf die Beine hilft. Andererseits, weil wir zusammen viel mehr erreichen können. Jeder Mensch hat unterschiedliche Fähigkeiten und Talente. Wenn wir uns zusammentun ergänzen wir uns gegenseitig. Was dem einen nicht so gut gelingt, kann der andere mit Leichtigkeit.

Was wir alleine nicht schaffen ...

Ich finde das Lied sehr schön, weil es darin um den Zusammenhalt geht. Xavier Naidoo spricht davon, dass man zusammenhalten soll, dass man die Freunde und Familie im Auge behalten soll, die immer für einen da sind, egal was passiert ist und immer zu einem stehen, wenn man mal eine andere Meinung hat oder es mal nicht so läuft wie man es möchte. Mit ihnen erlebt man die schönen Dinge im Leben. Solche Momente an die man sich in vielen Jahren, immer wieder gerne erinnert, aber auch die nicht so schönen Seiten des Lebens teilen sie mit uns zusammen und helfen uns wo sie nur können. Sie stehen uns mit Rat und Tat zur Seite wenn wir es brauchen. Was wir alleine nicht schaffen das schaffen wir dann zusammen, singt er immer wieder. Wir brauchen in unserem Leben nicht alles alleine zu schaffen, wir können uns jederzeit Hilfe von unserer Familie, Freunde, oder besondere Menschen holen.

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