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Out in The Wild Winterabenteuer in Skandinavien

Wir sind unterwegs in Skandinavien um Equipment zu testen und neue Abenteuer vorzubereiten. Hier erzählen wir von unseren Erlebnissen in ungeordneter Reihenfolge.

Polarlicht am Nordkapp

Polarlichter sind ein umwerfendes Naturschauspiel. Um Polarlicher gut sehen zu können, muss es richtig dunkel, der Nachhimmel möglichst wolkenlos und kein Ort in der Nähe sein (Lichtverschmutzung). Kälte und eine gewisse Sonnenaktivität spielen auch noch eine Rolle. Es muss also alles zusammenpassen. Die Jahreszeit (Februar), die wir ausgewählt haben, erhöht die Trefferquote nicht wirklich. Trozdem hatten wir richtig Glück, hoch oben am nördlichsten Punkt Europas. Mussten aber, um das Polarlicht zu sehen unsere Komfortzohne verlassen und wurden dafür reichlich entlohnt.

Unser Weg zum Polarlicht.

Wie schon erwähnt, mussten wir, um die Polarlichter sehen zu können, unsere Komfortzone verlassen – aber ohne die Hilfe von Jonathan von THE NORTH CAPE EXPERIENCE wäre unser Wunsch wohl ein Traum geblieben. Noch Tage zuvor hätten wir es gar nicht geschafft, auf die Insel Magerøya in der Provinz Finnmark zu kommen. Wegen heftiger Stürme war die Straße zur Insel gesperrt und auf dem Weg zum Nordkap hatten wir nicht eine einzige klare Nacht. Jonathan gab uns den entscheidenden Tipp, er wusste, wo unsere Chancen für die kommende Nacht am besten waren. Dafür mussten wir über einen zugefrorenen See, über einen Bergrücken zu einer Meeresbucht westlich von Skarsvåg. "Zelt brauchen wir keines", sagte er, "ihr könnt in meinem Hut (norwegisch für Hütte) die Nacht verbringen." Als wir loszogen, war es schon stockdunkel. Es ist gar nicht so einfach, irgendwo im nirgendwo, nur mit Stirnlampe bewaffnet und ungefährem Richtungshinweis in der Nacht eine Hütte zu finden.

Schnee gab es nicht nur vor, sondern auch in der Schutzhütte.
Unser Zuhause für eine Nacht.
Der erste Blick am Morgen: "Ach, da sind wir, sieht alles ganz anders aus."
Die Hütte am Tag.
100 frische Schritte bis zum Klo.
Der zugefrorene See wurde zur Herausforderung.

Schon die Fahrt zum Nordkapp war ein kleines Abenteuer

Nur im Konvoi

Wie schon eingangs erwähnt, hatten wir Glück, dass wir überhaupt bei diesem stürmischen Wetter so hoch in den Norden gekommen sind. Kurz vor dem Ziel war dann aber Schluss mit freier Fahrt. Die letzten 13 Kilometer zum Nordkapp dürfen im Winter nur im Konvoi gefahren werden. Und das ist auch gut so. An der Spitze des Konvois fährt ein mächtiger Schneepflug und je nach Wetterlage am Ende noch einer oder wie in unserem Fall ein 4x4 Pick-up des Straßendienstes. Sechs Fahrzeuge warteten schon in der Schlange und wir reihten uns ein. Um 11.00 Uhr soll es losgehen. Genug Zeit für einen Plausch mit unserer Eskorte. Und was passiert oft, wenn man mit Leuten redet? Es eröffnen sich neue Möglichkeiten. Und so sitze ich während der Fahrt zum Nordkapp nicht neben Achim im Bulli, sondern neben Mike im Schneepflug.

Noch ein Tipp: Unbedingt den 12.00-Uhr-Konvoi vermeiden, da karren die Busse tonnenweise die Passagiere der Hurtigruten-Kreuzfahrtschiffe zum Kapp.

Enten waren vor uns dort!

Auf dem Weg zum Nordkapp „In The Middle of Nowhere“ liefen uns vierrädrige Wesen über den Weg.

Was kommt als Nächstes?

Sightseeing im ICEHOTEL von Jukkasjärvi nahe Kiruna!

Begegnung mit Ayko, einem Alaskan Malamute.

Schneeschuhlaufen im Fulufjället Nationalpark.

Stay tuned!

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