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Das war Schweden 2017 schwedenhappen.ch on tour

2017 war ein richtig abenteuerliches Jahr für mich. Erstmals konnte ich 10 Wochen in Schweden und Skandinavien verbringen. Dabei habe ich so viele Eindrücke sammeln können, dass ich bis heute noch lange nicht alle Informationen aufbereitet habe. Nun geht dieses grossartige Reisejahr zu Ende, und es ist Zeit, meine Reise Revue passieren zu lassen. Viel Spass.

Expedition Lappland 2017

Expedition Lappland 2017

Finnland: Rovaniemi - Pello

Rovaniemi und Pello

Der Startschuss ins Skandinavien Jahr 2017 machte die Expedition Lappland. Das war für mich Neuland. Bis jetzt hatte ich nur den Süden von Schweden erkundet, jetzt wollte ich den Norden entdecken. Und wie lernt man den Norden am besten kennen? Natürlich im Winter.

Zusammen mit Kontiki Reisen habe ich eine tolle Route zusammengestellt. Das Motto war: einmal quer durch Lappland. Der Start funktionierte bestens. Mit Edelweiss Air erreichte ich Rovaniemi gegen Abend des 25. Februar und checkte im Santa's Hotel Santa Claus ein.

Am nächsten Tag besichtigte ich einige Museen, unter anderm das Arktikum, und wollte dann dem Santa Park einen Besuch abstatten. Das war eine schlechte Idee. Es war geschlossen. Somit fuhr ich zügig weiter nach Pello in die Valkea Arctic Lodge und konnte das Blockhaus-Feeling so richtig geniessen.

Luleå

In Luleå wurde ich im Delikatessen-Geschäft Biergo von Catarina Gunillasson und Agnes Ruuth begrüsst. Sie erzählten mir viel über das Essen der Sami und die Lebensmittel in Lappland. Natürlich gab es Rentier zum Essen.

Rentier in Variationen

Nach einem kleinen Shoppingbummel gab es Fika bei Börje Olsson und für den grossen Hunger am Abend Steak im Restaurant CG. Übernachtet habe ich im sehr komfortablen Hotel Comfort Arctic Luleå. Besten Dank für den Tiefgaragenplatz. Es schneite die ganze Nacht hindurch.

Jokkmokk

Jokkmokk ist der Hauptort der Sami. Hier traf ich auf eine unglaublich liebenswürdige Person. Eva Gunnare von Essense of Lapland begrüsste mich mit Kaffee und Kaffeekäse und erzählte mir viel über ihre Arbeit in Jokkmokk. Sie ist eine wahre Expertin, wenn es um Pflanzen und Kräuter geht. Mit ihr zusammen habe ich das Sami Museum Ajtte besucht und viel über die Kultur der Sami erfahren.

Eva und ich im Museum Ajtte
Rentier Fütterung mit Silba Siida

Es war Winter, es war kalt und es war gut. Noch besser war der Besuch bei Anna Kuhmunen einer waschechten Sami-Frau. Ich durfte mit Ihr zusammen die Rentiere füttern. Was für lustige Tiere. Am liebsten mögen sie Flechten von den Bäumen. Da werden sie ganz zappelig.

The taste of Sami

Am Abend bereitete dann Eva Gunnare zusammen mit Helena Länta vom Wildfleischgeschäft Sapmi ren och vilt eine super Degustation mit lauter hausgemachten Spezialitäten zu. Vielen Dank für die tolle Bewirtung.

Das war dann noch nicht das Ende der Fahnenstange. Es gab noch Nachtessen im Hotel Akerlund. Auch hier war das Essen toll. Ein dicht bepackter Tag in Jokkmokk ging zu Ende, und ich freute mich auf mein Bett im Hotel Jokkmokk. Gute Nacht.

Kiruna

Zeit mal einen kleinen Blick in mein Zimmer im Camp Ripan in Kiruna zu werfen. An dieser Stelle kann ich einmal festhalten, dass mir Kontiki Reisen immer fabelhafte Unterkünfte organisiert. Gerade wenn man noch Arbeiten muss am Abend, ist eine nette Bleibe eine tolle Motivation. Vielen Dank auch an Sara Ericsson für die Führung durch das tolle Camp.

Kiruna ist bekannt für seine Minen.

in Kiruna hatte ich die Möglichkeit auf Islandpferden auszureiten und auf Elchbeobachtung zu gehen. Organisiert wurde dieser Ausritt durch Mats Berg und Kerstin Nilsson von Ofelas. Ich hatte ja in meinen bisherigen 10 Jahren Schwedenreisen noch keinen einzigen Elch in freier Wildbahn gesehen. Umso glücklicher war ich an diesem Tag .

Auf dem Pferd ist man den Elchen sehr nahe

Abisko

Ich hätte ja nie gedacht, dass mich das Nordlicht derart aus den Socken hauen kann. Es war unglaublich. Beim ersten Mal traust du deinen Augen nicht. Dass das so gut geklappt hat, auch mit dem Fotografieren, ist der Verdienst von Lights over Lapland. Toll!

Auch wenn das Nordlicht gerade streikt ist es draussen toll.

Abisko ist auch ein toller Ort für Touren auf den Ski oder dem Motorschlitten. Übernachten kannst du in der Abisko Mountain Lodge.

Ab nach Norwegen

Das war's dann mit Schweden für diese Expedition, und ich machte mich auf den Weg Richtung Norwegen. Die Fahrt über Riksgränsen war imposant. Unglaublich diese Massen Schnee, die es auch im März noch hatte. Nach einer guten Stunde Fahrt öffnete sich das Tal langsam und ich konnte einen ersten Fjord sichten.

Berge und Fjorde

In Bjerkvik musste ich meinen Tank mit Bleifreiem auffüllen. Bei dieser Gelegenheit gönnte ich mir einen Cheesburger mit Pommes und einer Cola. Typisch norwegisch ;-). Auch der Preis. Heieiei, das „Festmahl“ kostet schlappe 28 Franken (in Euro ca. 25.00). Da soll noch jemand sagen, die Schweiz sei teuer. Aber egal, man ist ja im Urlaub.

Harstad

Mein erster Stop in Norwegen war Harstad. Das ist ein moderner Ort mit guter Infrastruktur, netten Läden und Kaffees. Sehr zu empfehlen ist das Thon Hotel Harstad, denn es liegt perfekt am Wasser und ist recht edel eingerichtet.

Ein nettes Örtchen dieses Harstad

Andenes

Andenes liegt ganz im Norden der Vesterålen. Die Menschen dort leben vom Fischfang und vom Tourismus. Meine Unterkunft, das Marena Hotell war eine sehr gute Wahl.

Der Ort lebt unter anderem vom Fischfang

Wenn schon, denn schon. Auch in Andenes habe ich tolle Nordlichter gesehen. Dieses Mal über dem Meer und schon recht früh am Abend. Zum Glück konnte ich mich auf den Nordlicht-Alarm von Kontiki Reisen verlassen.

Schön früh am Abend zeigten sich die Nordlichter

Ein ganz besonderes Erlebnis war auch die Walbeobachtung mit Sea Safari Andenes. Auf Schlauchbooten haben wir uns sachte den Walen genähert und sie beim Tauchen beobachtet. Auf unserer Tour haben wir 20 bis 30 Pottwale gesehen.

Auch Seeadler kann man in Andenes beobachten

Und dann die Lofoten. Da hatte ich ja schon viel darüber gehört und gelesen. Ich kann euch nur sagen, das ist Atemberaubend.

Meer und Berge: die Lofoten

Wo gibt es das schon: Meer und dann ragen zerklüftet Berge in die Höhe, wie man sie sonst in den Alpen sieht. Die Berge sind zwar "nur" etwas über 1'000 Meter hoch, die restlichen 3'000 Meter sind jedoch unter Wasser. Das kommt dann schon recht nahe an das Matterhorn heran.

Svolvær

Auf den Lofoten angekommen, man fährt über viele kurvige Pässe, wurde ich mit bestem Wetter und von vielen freundlichen Leuten begrüsst. Auch das Thon Hotel Lofoten machte richtig Freude.

Ein typisches Lofotenbild

Auf den Lofoten wird viel gefischt. Speziell der Kabeljau ist hier in Massen vorhanden. Im Winter nennt man den Kabeljau von hier "Skrei", eine besondere schmackhafte Variante. Draussen wird er getrocknet und als Stockfisch in die ganze Welt verkauft. Meinen Skrei habe ich Dank der profunden Einführung durch XXLofoten gefangen.

Der Kapitän wusste genau, wo es am meisten Fische gab

Und noch etwas gehört zu den Lofoten und Norwegen. Die Hurtigruten. Die ehemaligen Postschiffe transportieren Gäste aus Nah und Fern von Bergen ans Nordkap und retour. Ich durfte von Svolvær bis nach Tromsø mitfahren.

Abendstimmung an Deck

So eine Reise auf der Hurtigruten kann ich jedem wärmstens empfehlen. Das Gute daran ist: man sitzt nicht nur auf dem Schiff, sondern kann ganz viele Ausflüge und Abenteuer miterleben. Schaut doch mal bei Kontiki Reisen rein, die bieten ganz tolle Package an.

Tromsø

Zwei echte Sami. Inga und Inga von Sami Adventure sind im Sommer mit ihren Rentieren in den Bergen unterwegs und im Winter organisieren sie Abenteuer für die Touristen und Einheimische.

Ich wäre verhungert. Die Eisfischerei ist zwar eine sehr entspannte Angelegenheit, aber so nach drei Stunden am Eisloch wurde es mir dann doch zu bunt. Der Fisch musste aus anderer Quelle her. Positv: Dank Haglöfs Outdoorbekleidung hatte ich weder kalt noch wurde es zu irgend einer Zeit feucht.

Die beiden Engländer hatten auch sichtlich Spass

Tromsø ist eine recht grosse Stadt, mit Uni und vielen spannenden Bauten. Hier auf dem Bild seht ihr die Bibliothek. Toll war auch mein Hotel, das Scandic Ishavshotel. Legendär ist das Frühstücksbuffet.

Im Kaffebønna gibt's den besten Kaffee in Tromsø

Und so neigte sich dann meine erste Reise im 2017 unweigerlich dem Ende zu. Edelweiss hat mich wohlbehalten direkt zurück nach Zürich gebracht. Vielen Dank.

Schwedensommer 2017

Schwedensommer 2017

Sechs Wochen in Schweden. Das war der Plan für den Schwedensommer 2017. Und das war auch das Resultat. Alles hat geklappt, wie am Schnürchen. Ich habe atemberaubende Abenteuer erlebt, grossartige Menschen kennen gelernt und viele neue Dinge über Schweden erfahren. Gestartet bin ich jedoch in Finnland. Auch eine gute Idee.

Helsinki

Den Startpunkt meiner sechs wöchigen Reise nach Schweden setzte ich in Helsinki. Mit Finnair flog ich bequem in die finnische Hauptstadt. Diese Metropole ist in jedem Fall ein Besuch wert. Die Stadt lebt, es gibt viel zu sehen und kulinarisch kommt auch keiner zu kurz. Geschlafen habe ich im Scandic Grand Marina. Das war ideal, da nur einen Katzensprung vom Fähranleger entfernt.

Ein Muss: die Markthalle in Helsinki
Es muss auch Zeit für Blödsinn bleiben

Ein Tag Helsinki ist natürlich viel zu kurz, um die Stadt auch nur annähernd kennen zu lernen. Jammern half jedoch nichts, denn die Viking Line wartete auf mich und mein Mietauto von Europcar.

Åland, Skandinavien im Kleinformat. Politisch zu Finnland gehörend, geniessen diese Inseln jedoch grösstmögliche Autonomie. Die Bewohner fühlen sich eher als Schweden, denn Finnen. Bezahlt wird mit Euro, gesprochen wird Schwedisch.

Tolle Sicht von der Fähre auf die Schäreninseln

Von Schweden und von Finnland kommt man relativ einfach mit der Fähre nach Åland. Ich buche jeweils Viking Line und geniesse die Atmosphäre auf den Riesendampfern. Ein unglaubliches Schauspiel ist den Schweden und Finnen beim Alkoholkauf im zollfreien Supermarkt zuzuschauen.

Åland

Auf Åland angekommen, besuchte ich erstmals meine Freunde Maria und Jani. Wir fuhren auf die Insel Föglö und machten Picknick. Das Wetter war windig, frisch aber ohne Regen. Passt. Als Unterkunft habe ich das Park Alandia Hotel gewählt

Natur pur auf Föglö

Ein Ausflug nach Järsö kann man bestens mit dem Fahrrad unternehmen. Dabei entdeckt man alte Fischerhäfen mit Bootsschuppen oder das tolle Kaffee Stickstugan.

Alles sehr originell

Wie fast überall in Skandinavien ist Bier sehr beliebt und kleinere und grössere Brauereien produzieren den leckeren Gerstensaft. Auf Åland besuchte ich Stallhagen. Nebst Bierbrauerei gibt es da auch ein tolles Restaurant und neuerdings sogar ein Hotel.

Schönes Pub und leckeres Essen: Stallhagen

Zum Abschluss des Tages machte ich noch einen Abstecher nach Havsvidden. Bevor ich im gleichnamigen Restaurant die åländische Küche genoss, schweiften meine Blicke über die grandiose Küste und das Meer.

Hotelanlage und Restaurant Havsvidden

Ein Besuch auf Schloss Kastelholm und dem Freilichtmuseum Jan Karlsgårens durfte bei meinem Abstecher nach Åland natürlich nicht fehlen. Ebenso Pflicht war ein Dinner bei Micke Berglund in Smakbyn

Micke Berglund, das kulinarische Gewissen von Åland.

Und schon hiess es wieder die Koffer zu packen und auf der Fähre nach Stockholm einchecken. Eine schöne Fahrt durch die Schären entschädigte mich für das "Frühaufstehen".

Die letzte Station vor dem offenen Meer: Kobba Klintar

Next Stopp Stockholm. Der zweitägige Aufenthalt in der Hauptstadt stand unter einem einem kulinarisch – kulturellen Stern.

Stockholm

Stockholm, das Venedig des Nordens, fasziniert mich bei jedem Besuch. Diesen Sommer musste ich mich beeilen, um alle Programmpunkte unter Dach und Fach zu bringen. Kontiki hat mir mit dem Scandic Grand Central ein tolles Hotel mitten in der City gebucht.

Tolles Hotel, bestens gelegen. (Foto: Scandic Hotels)

Darauf habe ich mich lange gefreut. Auf Fjäderholmarna, einer Insel vor Stockholm, traf ich im Fjäderholmarnas krog den Kocholympiasieger und -weltmeister Gert Klötzke zum Nachtessen. Das war grossartig. Vielen Dank Gert.

Ein wahres Kochgenie: Gert Klötzke

Fjäderholmarna ist übrigens auch sonst ein Besuch wert. Hier lagern zum Beispiel viele Whisky-Fässer.

Hier lagern die Fässer von Macmyra

Am nächsten Tag war shopping und Fika im besten Kaffee mit den besten Süssigkeiten der Stadt angesagt. Das Vete-Katten wird von Patiserie-Weltmeister Johan Sandelin geführt. Sogar das Königshaus bezieht hier unter anderem die Prinzessinnen-Torte.

Vete-Katten ist ein Muss in Stockholm (Foto: Vete-Katten)

Grosses Kino dann am Abend. Ich habe mir Tickets für Mamma Mia The Party gesichert. Was für ein Spektakel!

Dalarna

Auf Dalarna war ich bei meiner letzten Schwedenreise besonders gespannt. Egal, mit wem ich sprach, von dieser Region haben alle geschwärmt. Sie hatten Recht. Dalarna vereint Alles, was Schweden ausmacht. Natur, Kultur, Pur. Hier habe ich euch einen Querschnitt meiner Stationen durch Dalarna zusammengestellt.

Avesta

Der Wisent oder Europäische Bison galt anfangs des 20. Jahrhunderts als beinahe ausgerottet. Dank Institutionen, wie dem Avesta Visentpark, konnte die Art jedoch erhalten werden. Und so tummeln sich heute über 3’000 Tiere in freier Natur. Ich habe den interessanten Park besucht und mich über die imposanten Tiere informiert

Ein Riesenviech

Stora Skedvi

Wenn du sehen willst, wie man Knäckebrot nach traditionellem Rezept und im Holzofen herstellt, dann musst du einen Abstecher nach Stora Skedvi unternehmen. Hier findest du eine Markthalle mit integrierter Knäckebrot-Bäckerei. Das Knäckebrot heisst Skedvi Bröd. Mitinhaberin Malin Floridan hat mir eine überraschende Geschichte erzählt.

Tällberg

Auf der Webseite von Tällberg habe ich einen lustigen Spruch gelesen: “To visit Sweden and Dalarna without visiting Tallberg is like being at a wedding without seeing the bride.” Tatsächlich, so daneben ist dieser Spruch nicht. Hans Jenssen hat mich auf einer Besichtigungstour begleitet.

Hans Jenssen, der Kenner von Tällberg

Übernachtet habe ich im Åkerblads Gästgiveri Hotell und Spa. Ein tolles Hotel. Die Zimmer sind in verschiedenen Häuschen untergebracht. Sensationell ist auch das Restaurant.

Hier war mein Zimmer. Super gemütlich

Johannisholm

In Johannisholm besuchte ich Schweizer. Monika und Nicola betreiben die Steiner's Camping & Lodge. Ein sehr schöner Campingplatz direkt am Wasser und mit gutem Komfort. Da werde ich sicher auch mal übernachten.

Auch ohne Zelt oder Wohnmobil bist du hier bestens aufgehoben

Mora

Mora, die Hauptstadt Dalarna's ist Zieleinlauf des weltbekannten Wasalaufs und ein wichtiger Kulturort. Ich habe hier in einem kleinen Häuschen des Hotel Mora Parken gehaust. Nebst Hotel gibt es hier auch einen tollen Campingplatz.

Ich habe auch verschiedene Museen besucht. Unter anderem das Zorn Museum und das Wasalauf Museum

Älvdalen

Sweden-Bonfire ist eine Outdoor-Abenteuer-Firma in Dalarna. Durch Zufall habe ich Anja und Marco Endler kennen gelernt. Die Bekanntschaft hat zu einem Sturz, neuen kulinarischen Erkenntnissen und vor allem viel Spass geführt. Ich sage nur Quad-Tour, Floss-Tour und Elchburger

Nusnäs

Natürlich wollte ich wissen, wie die legendären Dalahästar fabriziert werden. Bei Nils Olsson Dalahästar studierte ich das genau. Guck dir einfach den Film an, dann bist du auch im Bild.

Ich habe dem Chef von Nils Olsson eine Trauffer Kuh mitgebracht und getauscht. Schweden und Schweiz ist gar nicht so verschieden. Das werden wir weiter unten nochmals feststellen.

Dalahästar trifft Trauffer Kuh. Tausch der Tiere

Mora

Wir Schweizer haben Victorinox, Schweden hat Morakniv. Zwei tolle Messerfabriken in Familienbesitz. Ich habe von Thomas Ericsson ein praktisches Outdoor-Messer mit "Feuermachfunktion" erhalten. Er hat von mir ein krasses "Multitoolteil" bekommen. Beide waren happy. Und die Besichtigung der Fabrik war ebenfalls spitze.

Messertausch mit Thomas Ericsson

Orsa

In Schweden waren früher viele Raubtiere heimisch. Es gab sogar Tiger. Ich habe den Orsa Raubtierpark besucht und einige interessante Begegnungen gemacht.

Auch der Bär war los

Jämtland

Nach dem ich einiges in der Provinz Dalarna gesehen hatte, machte ich mich auf den Weg in dir Region von Jämtland. Jämtland ist so ein "Zwischending". Es gibt grosse Skigebiete und auch recht raue Landstriche, wie im Lappland, aber auch Gegenden, die eher dalarnalike daherkommen.

Lofsdalen

Meine nächste Station war Lofsdalen. In Schweden eher als Wintersport-Destination bekannt, überzeugte mich der Ort durchaus auch als Sommerdestination. Ich sah das erste mal Bären in freier Wildbahn und besuchte die Skybar hoch auf dem Berg.

Mein erster Bär live!

Zusammen mit Guide Lars Henriksson haben wir uns bei Bear's Den auf die Lauer gelegt und prompt zwei Prachtexemplare gesehen.

Tolle Aussicht

In der Skybar von Lofsdalen konnte ich die Aussicht geniessen und mir ein Schlückchen Macmyra Whisky gönnen. Im Keller lagern nämlich viele dieser Fässer. Anschliessend ging es mit Alkohol weiter. Die Brauerei Orsholms Brygghus musste natürlich auch besucht werden.

Oviken

Als Schweizer liebe ich Käse. Ich freute mich deshalb auf den Besuch bei Oviken Ost. Produziert wird Schaf- und Kuhmilchkäse. Die ganze Produktionsanlage kommt aus meinem Heimatort.

Käse herstellen ist viel Handarbeit

Undersåker

Er ist einer der Kochgötter in Schweden: Magnus Nilsson vom Fäviken Magasinet. Ich habe Magnus in seiner neuen "Wurstfabrik" Undersåkers Charkuteriefabrik besucht und mit ihm über Fleisch und Essen gesprochen.

Diese Wurst ist mir nicht wurst

Höga Kusten

Den Abstecher an die Höga Kusten habe ich für eine kleine Pause genutzt. Für einmal hatte ich kein Programm. Eine herrliche Gegend am Bottnischen Meebusen

Sandöverken

Meinen Ruhetag habe ich im tollen Björkuddens Hotell & Restarang genossen. Vom Hotel aus hat man direkte Sicht auf die Kögakustenbron.

Direkte Sicht auf die Brücke

Skulleskogens Nationalpark

Am zweiten Ruhetag musste ich mich wieder bewegen. Ich habe eine Wanderung im Skulleskogens Nationalpark gemacht. So 20 Kilometer waren gerade richtig.

Toll diese Aussicht

Västerbotten

Nun näherte ich mich definitiv dem Norden und Midsommar. In Västerbotten werden die Landschaft karger, das Klima rauher und die Menschen noch herzlicher.

Asplunda

Erster Stop an diesem Tag war Asplunda Lanthandel. Es handelt sich hier um einen alten Kaufmannsladen, der als Museum erhalten wurde. Besten Dank an Agneta und Kent für die Infos.

Die Auswahl war früher etwas keiner, als heute

Torvsjö

Eine interessante Führung hatte ich bei den Torvsjö kvarner. Früher wurden die Maschinen mit Wasser betrieben. Entsprechend musste man ein ausgeklügeltes Kanalsystem konstruieren.

Ein sehr durchdachtes System

Norråker

In Norråker habe ich neue Freunde gefunden. Die Leute in diesem Dorf sind so nett, man möchte bleiben. Und erlebt haben wir auch noch Einiges.

Alma, Simon und Johannes sorgten für die Kalorien
Marjas stuga, mein Haus in Norråker

Saxnäs

Saxnäs war mein Domizil über Midsommar. Im Hotel Saxnäsgarden habe ich mich einquartiert. Saxnäs liegt übrigens am Viltmarksvägen.

Blick aus dem Speisesaal. (Foto: Saxnäsgarden)

Fatmomakke

Midsommar habe ich in der alten Sami Kirchenstadt Fatmomakke gefeiert. Diese Feier ist jedes Jahr ein Erlebnis.

Gemeinsam schafft man alles
Der Wettergott war gnädig. Dies sollte sich am nächsten Tag ändern.

Stora blåsjön

Dann kam Scheisswetter! Heftige Regenfälle und Temperaturen zwischen vier und sechs Grad dämpften meine Stimmung anfänglich etwas. Eine Wanderung im Bjurälven Naturreservat war geplant. Dank der grossartigen Kleidung von Haglöfs habe ich dem Wetter ein Schnippchen geschlagen und zusammen mit meinen Guides Kattis und Franca von Vilseledaren das Gebiet mit den unterirdischen Wasserläufen und Quellen erkundet.

Ziemlich feucht das Ganze
Trotz miesem Wetter war das eine sehr spannende Wanderung

Vilhelmina

Nächster Stop war Vilhelmina. Hier habe ich in einer einfachen Unterkunft der alten Kirchenstadt übernachtet. Als Geheimtipp gilt der Laden Risfjells Sami Handicraft.

Einfach und zweckmässig

Lycksele

In Lycksele habe ich den Zoo, das Freilichtmuseum Gammplatsen und das Budhas Kaffe besucht. Geschlafen habe ich im Hotell Lappland.

Ob dieser Elch mich auslacht?
Grosses Kino das Essen im Hotell Lappland

Granö

Das war schlaftechnisch der Highlight meiner Sommertour. Schlafen im Baumhaus von Granö Beckasin. Das Ressort umfasst diverse "Vogelnester", aber auch ein Eco-Hotel. Christopher hat mir das Floss für eine muntere Flosstour ready gemacht. Vielen Dank.

So sieht ein Zimmer im Baumhaus aus
Die Gegend ist landschaftlich wunderbar

Umeå

Nach viel Natur folgten nun die Städt Umeå auf der Route Richtung Norden. Mit Eria Back habe ich Umeå und Umgebung auf dem Fahrrad erkundet und einen sensationellen Skulpturenpark namens Umedalens Skulpturpark entdeckt. Toll auch das neue U&Me Hotel. Ich war überrascht, was Umeå alles zu bieten hatte.

Unzählige Kunstwerke sind im Umedalens Skulpturpark zu sehen
Top modern und Digital vernetzt ist das U&Me Hotel
Bei meinem Besuch war das Stadtfest in vollem Gange.

Skellefteå

Am Tag nach Umeå hatte ich bereits wieder in Top-Programm. Unter der kundigen Führhung von Anna Lindfors schaute ich mir die Kirchenstadt von Lövånger an. Nach einem Ausflug zum Leuchtturm von Bjuröklubb mit anschliessender Fika, checkte ich im Stiftsgården in Skellefteå ein. Zu meiner Freude fand das grosse Stadtfest von Skellefteå am gleichen Abend statt. Party!

Die Häuschen der Kirchenstadt von Lövånger
Und immer wieder Wasser
Tolle Show von Julie Bergain

Lappland

Im März war ich ja schon in Lappland. Nun wollte ich das auch im Sommer erleben. Bei meinem ersten Besuch war alles weiss, verschneit und winterlich. Jetzt präsentiere sich das Land der Sami in einem ganz anderen Kleid.

Kukkolaforsen

Die nächsten Tage verbrachte ich in Sichtweite zur finnischen Grenze. Im Ressort von Kukkolaforsen fand ich Zeit, mich für das letzte Viertel meiner Reise zu stärken. Kukkolaforsen liegt unweit von Hapranda (SWE) und Tornio (FIN), an Ende des Bottnischen Meerbusens. Als Grenze dient der Fluss Torne älv. Mit einem Schritt kannst du in die Zukunft reisen, denn Finnland ist punkto Uhrzeit eine Stunde voraus. Und der Fluss hat noch eine weitere Funktion: er ist ein Mekka für Fischer.

Das Hauptgebäude von Kukkolaforsen
Im Sommer 2017 wurde hier das neue Fischereimuseum eröffnet
Auf solchen Holzstegen wird im Torne älv gefischt

Arvidsjaur

Für zwei Nächte machte ich in Arvidsjaur bei Wildact Adventure halt. Zwei Schweizer, Simone Mendelin und Jürg Eugster betreiben hier eine tolle Anlage mit Hotel, Stugas und viel Umschwung. Spezialgebiet von Wildact Adventure sind Hundeschlitten-Touren und Packrafting. Ich habe mich im Packrafting versucht und noch gelernt, wie man outdoor kocht.

Auch eine tolle Unterkunft gibt es bei Wildact Adventure
Outdoor cooking macht Spass
Ohne Fleiss keinen Preis
Und das war der Preis: Packrafting

Vuollerim

In Vuollerim sind die Leute besonders innovativ und haben innert kürzester Zeit 50 Aktivitäten für Gäste aus dem Boden gestampft. Evalena und Audun haben mich eingeladen, ihnen beim Kuh-Bingo zu helfen. Geschlafen habe ich in der Hotel Vuollerim Gästgiveriet.

Vuollerim ist ein hübscher Ort mit vielen innovativen Menschen

Jokkmokk

Nach dem Tier „Kuh“ stand das Tier „Fisch“ auf der Tagesordnung. Robert Westin ist „Profi-Fischer“ und hat mich auf eine zweitägige Fischtour mit dem Kanu mitgenommen. Endlich hat mir mal jemand genauer erklärt, wie Fischen funktioniert. Ergebnis: 3 Hechte und 1 Egli. Danke Olga von Jokkmokk Arctic Dream für die Organisation.

Natürlich hat es auch Kochkaffee gegeben. Unterdessen mag ich den.
Zwischendrurch brauchten wir auch eine Pause
Ein Teil unserer Ausbeute

Gällivare

Und dann der Abschied. Zur profilaktischen Angewöhnung an die Schweiz, habe ich die Eidgenossen Denise und Stephan Mitterer vom Skogshotell besucht. Bei ihnen habe ich viel über Probleme mit der schwedischen Bürokratie und über das verschieben von Häusern erfahren.

Das Skogshotell ist auch für einen kurzen Stopp sehr zu empfehlen
Diese alte "Budenstadt" muss der Mine weichen.
Hier wird schon mal Haus gezügelt

Und schon ist auch mein Schwedensommer vorbei. Mit Edelweiss flog ich ab Kittilä ich zurück in die Heimat. Vielen Dank für den tollen Sommer.

Schwedenherbst 2017

Schwedenherbst 2017

Ferienhausferien

Für den Herbst wollte ich den Fokus auf das Thema Ferienhaus setzten. Dank der tollen Zusammenarbeit mit Schweden-Ferienhäuser konnte ich es mir in zwei tollen Objekten in der Provinz Västergötland gemütlich machen.

Älmhult

Den ersten Stop meiner Herbstreise legte ich im neuen IKEA Museum in Älmhult ein. Wer sich für schwedisches Design und die Geschichte des Möbelgiganten interessiert, der muss hier hin.

Besonders cool: du kannst dich im Cover des aktuellen Katalogs verewigen. Sieht doch gut aus.

Tåtorp

Mein erstes Häuschen war perfekt am Göta Kanal in Tåtorp gelegen. Willy und Heidi haben mich sehr herzlich begrüsst und der Aufenthalt hier war sehr gemütlich und unkompliziert. Ich kann dieses Objekt sehr empfehlen. Du kannst es über Schweden Ferienhäuser buchen

Ein sehr cooles Örtchen

Karlsborg

Nach dem Besuch der Karlsborg Festung habe ich mir noch etwas Inspiration am Vätternsee geholt. Hier steht ein netter Leuchtturm

Auch ein flottes Kaffee gibt es bei der Karlsborg Festung

Falköping

Eine ganz tolle Nacht habe ich im Elchhotel Wrågården verbracht. Man schläft in einem Elch mitten im Tiergehege. Tolle Sache.

Es hat auch echte Elche auf Wrågården

Trollhättan

Leider gibt es keine Saab mehr. Im Saab Museum habe ich mir die Geschichte dieser Kultfahrzeuge angeschaut.

Saab machte wirklich sehr schöne Autos

Lidköping

Schloss Läckö ist eines der schönsten Schlösser in Schweden. Ich durfte eine interessante Führung mit anschliessendem Mittagessen geniessen. Auch die Lage am See ist spektakulär.

Tolles Essen aus regionalen Produkten

Kinnekulle

Nach dem Besuche des Schloss Läckö habe ich noch einen Marsch auf den "Berg" Kinnekulle unternommen. Ganz oben steht ein Aussichtsturm. Dummerweise war er geschlossen.

Schöne Aussicht auch ohne Besteigung des Turms

Tåtorp

Von meinem Häuschen in Tåtorp aus habe ich eine gemütliche Wanderung unternommen.

Pitoreske Gebäude rund um Schleuse bei Tåtorp
Tåtorp liegt am See Viken. Eine Schleuse führt dann auf den Göta Kanal
Auf der Wanderung entlang des Göta Kanal gibt es immer was zu sehen
Viele Felder und Landwirtschaft
Auch neue Freunde findet man

Almnäs

In Almnäs habe ich Thomas Berglund von Almäs bruk besucht. Er macht einen der besten Käse in Schweden.

Nur beste Qualität ist für Thomas Berglund gut genug

Länghem

Den nächsten Abstecher machte ich zum Torpa Stenhus. Nebst dem Schloss gibt es hier auch ein Restaurant und tolle Unterkünfte.

Der perfekte Ort für eine Fika

Nur einen Katzensprung entfernt ist das Herrenhaus Hofsnäs manor. Im Sommer gibt es hier einen tollen Strand. Grossartig ist das Restaurant und eine Offenbarung die Markthalle mit herrlichen regionalen Produkten. Auch auf nette Vierbeiner trifft man hier.

Das war lecker

Alhammar

Von Bernd habe ich das zweite Ferienhaus übernommen. Es befand sich in Alhammar, etwa 20 Minuten von Ulricehamn entfernt.

Kaum zu glauben, aber im Garten hatte es fast täglich Rehe

Göteborg

Auch einen Abstecher nach Göteborg musste natürlich auf die Programmliste. Gesagt, getan.

Haga lädt zum Verweilen ein
Toll Aussicht über Göteborg
Eine Bootstour ist Pflicht

Malmö

Auf dem Rückweg in die Schweiz wurde ich noch von Malmö Tourismus für zwei Tage eingeladen. Vielen Dank an Marie Åkesson für die tolle Begleitung.

Bootstour mit Elektrisch
Fisch auf der Foodtour
Fika auf der Foodtour
Turning Torso aus allen Lagen
Architektur beim Stadtbummel

Kåseberga

Zum Schluss noch einen Abstecher zu Ales Stenar. Dann mit der Fahre von Stena Line heim Richtung Schweiz.

Vielen Dank

Zum Schluss bleibt mir nur noch der Dank an Alle, die meine Reisen und das Projekt schwedenhappen.ch ermöglicht haben.

Bruno Bisig / Nadja Hänni / Patrick Lohri / Christine Rhomberg /Carol Husi / Anita Stauffer / Susann Zimmermann / Hans Schorno / Jonas Carp / Magnus Nilsson / Thomas Ericsson / Thomas Berglund / Lanner Annelie / Jesper Anhede / Bernd Blüher / Marie Åkesson / Beatrice Hjort / Sanna Björlin / Stena Line / Henrik Samuelsson / Evert Band / Gert Klötzke / Willi und Heidi Marx / Kattis Amundsson / Jürgen Kleinert / Simon Kleinert / Birgit Bock-Schröder / Jürg und Simone von Wildact / Malin Hellkvist / Destination Lofsdalen / Kukkolaforsen Turist & Konferens AB / Anna Lindfors / Beatrice Bergqvist / Marco und Anja Endler / Hans Jensen / Johanna Jonsson / Ulrika Svensson / Cecilia Jansson / Nils Olsson Dalahästar / Olaga Stam / Robert Westin / Oviken Ost / Marc Trauffer / Malin Floridan / Steiner's Camping Lodge / Eria Back / Skogshotell / Lena Andersson / Franziska Hidber / Evalena Skalstad / Stallhagen / Maria und Jani Westerlund / VisitSweden / Jessica Olausson / Europcar / Amanalla Kashgari / Sami Adventure / Eva Gunnare / Sara Eriksson / Biergo / Catarina Gunillasson / Sea Safari Andenes / Lights Over Lapland / Mariell Hagen / Valkea Arctic Lodge / Lofoten Explorer / Salla Tauriainen / Ofelas Islandhästar / Edelweiss Air .. und alle, die ich jetzt vergessen habe.

Created By
Andrea Ullius
Appreciate

Credits:

All Photos by Andrea Ullius / ullala.ch

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