Reichsstadt-Festtage in Rothenburg ob der Tauber Ausgangspunkt der Radreise durch das Altmühltal bis Regensburg

Beim Start unserer Radreise durch das Altmühltal nach Regensburg gerieten wir in Rothenburg ob der Tauber in den letzten Tag der "Reichsstadt-Festtage" und den ensprechenden Menschenmassen, die sich diese Festivitäten nicht entgehen lassen wollten.

Zuerst waren wir von dem Trubel abgeschreckt, zumal wir mit dem Auto nicht zu unserem Hotel in der für diesen Tag gesperrten Innenstadt fahren konnten. Vom Parkplatz außerhalb der Stadtmauer war es aber nur ein kurzer Weg zu Fuß zum Hotel. Und da wir trotz der frühen Ankunftszeit gleich einchecken konnten, entspannten wir uns schnell und ließen uns von dem bunten Treiben in der Stadt mitreissen.

Proklamation vor dem Rathaus

Die Reichsstadt-Festtage in Rothenburg o. d. Tauber erinnern an "Die gute, alte Zeit", die vielfach wohl gar nicht so gut war. Aber für Rothenburg waren es goldene Zeiten, als es sich "Reichsstadt" nennen durfte und eine der blühendsten Städte des alten Reiches war. Das alles begann 1274 durch König Rudolf von Habsburg.

Groß und klein sind dabei

Die ganze Stadt schien im Mittelalterlook - kein Wunder, denn über 1000 Rothenburger organisieren in den historischen Vereinen die jeweilige Epoche oder einen traditionellen Berufsstand. Selbst unsere Empfangsdame im Hotel hatte sich entsprechend kostümiert.

Straßenmalerin in historischem Kostüm

Es herrschte eine friedliche Stimmung in der Stadt. In den Gassen ertönte überall Musik. Auch die Umzüge wurden von Musikkapellen begleitet.

Zünftige Musik in den Gassen

Besonderes Flair

Die richtige Kulisse für die Festtage

Rothenburg bot für diese Reichsstadt-Festtage natürlich auch die richtige Kulisse durch die wunderschönen Fachwerkbauten, die Türme und die geschmückten Häuser. Trotz der vielen Menschen übertrug sich eine ausgesprochen friedliche Stimmung. Und es gab auch keinen Stress, irgendwo einen Platz finden, um sich etwas auszuruhen oder sich zu stärken.

Entspannt und friedlich

Rothenburg ist ein Tourismusmagnet - nicht nur für Japaner

Rothenburg ist auch ohne die Reichsstadt-Festtage ein Tourismusmagnet und eines der beliebtesten Ziele für Touristen aus aller Welt in Deutschland - vor allem für Gäste aus Japan, auf deren Besuchsprogramm Rothenburg neben Heidelberg, München und Hamburg eine feste Größe ist. Mit seiner weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Altstadt ist Rothenburg eine weltbekannte Sehenswürdigkeit mit vielen Baudenkmälern und Kulturgütern.

Das Burgtor aus dem 12. Jahrhundert, ältester und größter Torturm mit Vorbauten aus dem 16. Jahrundert

Wir machen noch einen langen Rundgang durch die Stadt und entkommen den Festbesuchern nach nur wenigen Metern abseits der Festivitäten. "Herausragend an der Altstadt ist, dass sie sehr ursprünglich wirkt, da sie praktisch keine modernistischen Brüche aufweist, von einer begehbaren Stadtbefestigung umgeben und in die weitgehend unverbaute, ursprüngliche Landschaft des Flusstals der Tauber eingebettet ist. Diese Ursprünglichkeit versucht man seit Jahrzehnten weitestgehend zu erhalten. Zudem ist Rothenburg für mehrere bedeutende Museen bekannt, etwa das Kriminalmuseum, das Reichsstadtmuseum, das Handwerkerhaus und das Weihnachtsmuseum von Käthe Wohlfahrt."

(Quelle: Wikipedia)

Blick über das Tauber-Tal

Rothenburg liegt hoch über dem Flusstal der Tauber und die Innenstadt wird von die Stadtmauer umgeben, an deren Eingangstoren die verschiedenen Türme stehen.

Klingentor-Turm und begehbare Stadtmauer

Es gibt so viele interesante Blickwinkel, dass man gerne noch mehr Zeit hier verbringen möchte.

Pilgerstatue vor St. Jakobs Kirche

Und viele Details, die begeistern, wie die Pilgerstatue, deren Mittelfinger von den Touristen "glänzend" befingert wird

Gasthausschild

Traditionelle Wirtshausschilder

Ausklang in "Normalansicht"

Das Plönlein mit dem Sieberstor (links) und dem Kobolzeller Tor
Ein Beitrag aus dem Online-Reisemagazin www.reisepilot.de

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Credits:

Hans-Raimund Kinkel

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