Haarretusche Teil 1

Wie versprochen möchte ich euch heute erklären, wie ich die Haarretusche auf dem Bild von Isabell durchgeführt habe.

Bei den Vorbereitungen auf den heutigen Artikel habe ich allerdings schnell gemerkt, dass auch wenn die Techniken, die ich verwendet habe, nicht sehr schwer sind, ein grundlegendes Verständnis der Arbeitsweise von Photoshop vorhanden sein muss, um zu verstehen, was ich genau gemacht habe. Damit ich aber auf dem Weg niemand verliere, werde ich statt nur einen Artikel zu schreiben eine kleine Serie machen aus der Haarretusche machen und dabei alles Wichtige Schritt für Schritt erklären.

Um die Haare zu retuschieren haben ich im wesentlichen folgendes gemacht:

  • Haare an andere Stellen kopieren
  • Haare verformen
  • Haare zeichnen
  • Licht und Schatten malen

Es gibt noch weitere Techniken, die ich aber bei dem Bild nicht verwendet habe, wie beispielsweise fremde Haare mit einzufügen. Wenn man das Thema aber weiter verfolgt, kann es sehr nützlich sein nicht nur Haare zu verwenden, die bereits auf dem Bild vorhanden sind. Darauf werde ich aber erstmal nicht weiter eingehen.

Heute werde ich auf die Technik "Haare kopieren" vorstellen. Hierbei wird genau das gemacht, was man erwartet. Haare werden dupliziert und von einen Ort an den anderen gelegt. Das kann dann zum Beispiel im kleinen Format so aussehen:

Links sind die unbearbeiteten Haare und rechts die bearbeiteten.

Durch überdecken von einzelnen, dunkleren Strähnen oder Schatten, wirkt das Haarbild geordneter. Hierbei habe ich immer nur sehr kleine Bereiche und keine ganzen Strähnen kopiert. Das ganze habe ich nicht-destruktiv gemacht, so dass ich, wenn es möglich ist, das gesamte oder auch nur Teile des Bildes auf den Ursprungszustand zurück setzen konnte.

Das funktioniert, da Photoshop mit Ebenen arbeitet.

Das Prinzip von Ebenen kann man sich vorstellen, wie wenn klare Folien gestapelt werden. Ist es so, wie auf dem Bild unten, dass nur die unterste Ebene Inhalte hat, sieht man auch nur diese, da durch die drei Ebenen darüber hindurchgesehen werden kann.

Sobald allerdings eine Ebene über der untersten Ebene Bildinformationen enthält, sieht man diese. So habe ich auch bei der Haarretusche gearbeitet. Meine unterste Ebene (die Hintergrundebene) bleibt unverändert, so dass ich immer zum Ausgangsbild zurückkehren kann, wenn die Ebenen darüber gelöscht oder ausblendet werden.

Auf dem Bild seht ihr auch, dass ich keine einzelnen Haare kopiere sondern kleinere Flächen, die sich mit weichen kannten in das Bild einblenden.

Möchte man aber nicht nur so kleine Bereiche kopieren, ist es auch möglich ganze Strähnen zu kopieren.

Man sieht schon, wenn ich einfach nur eine Strähne kopiere und ein Stück verschiebe, sieht das irgendwie komisch aus. Das heißt es sind noch einige Anpassungen nötig. Wie die aber genau aussehen, verrate ich euch das nächste mal.

Liebe Grüße,

euer Mathias

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