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Facebook für Unternehmen Christina Tropper am 10.4. 2019 für ART Redaktionsteam (www.einerschreitimmer.com)

Fakt

  • Facebook gilt als die Mutter aller Social-Media-Plattformen und dient vorwiegend der Kommunikation zwischen den Mitgliedern – darüber hinaus natürlich auch der Kommunikation zwischen Privatpersonen und Unternehmen. Auf offiziellen Profilen von Dienstleistern oder Marken findet ein ständiger Austausch von Lob, Kritik und Erfahrungen statt. Diese Echtzeit-Interaktion ist zwar eine große Herausforderung an das Community-Management, kann aber auch die Kundenbindung deutlich stärken.
  • Virales Marketing gelingt nur mit überzeugenden Inhalten. (In allen sozialen Medien gilt: Aufmerksamkeit kann man nicht kaufen, sondern man muss sie sich verdienen.)
  • Das Social-Media-Engagement via Facebook gehört mittlerweile zum Standardrepertoire der meisten Unternehmen. Als globale Vermarktungs- und Interaktionsplattform bietet Facebook eine außerordentliche Reichweite. Werden interessante Facebook-Posts von den Nutzern geteilt, verbreiten sie sich mit rasanter Geschwindigkeit und erreichen zahlreiche Leser. Dieses Phänomen wird im Englischen „go viral“ („viral gehen“) genannt.
  • Aufgrund der potenziell hohen Reichweite bei gleichzeitig geringen Kosten gewinnt das sogenannte virale Marketing in vielen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Doch auf Facebook zählen Authentizität und relevante Inhalte. Nur mit qualitativ hochwertigen Posts und passenden Themen erreicht man seine Zielgruppe. Als Schnittstelle zwischen Interessenten und Unternehmen dient ein Facebook-Profil der Kundenpflege, Customer Relationship und schafft neuen Input und Ansätze für die Produktentwicklung.
  • Facebook bietet unter den Social-Media-Plattformen die größte Reichweite. Über keine andere Plattform lässt sich die Zielgruppe so direkt ansprechen und zur Interaktion motivieren. Natürlich wächst ein erfolgreiches Facebook-Profil nicht über Nacht, und es bedarf einiger Zeit und einer sinnvollen Strategie, um über diesen Kanal neue Kunden und Interessenten zu gewinnen. Neben einem eigenen Unternehmens- oder Kampagnenprofil lassen sich Werbemöglichkeiten über Einblendungen nutzen.

FACEBOOK STATISTIK

Facebook INSIGHT: Rund 300.000 erreichte Menschen

Auswirkung auf die Blog-Statistik

JUHU! Eine kleine Gruppenarbeit! (20 bis 30 Minuten)

  • Kreieren Sie ein "Meme", das zu Ihrem Unternehmen/ Ihrer Marke/ Leserschaft passt
  • Wie muss die Bildsprache sein? (Weniger ist mehr!)
  • Formulieren Sie einen passenden Slogan
  • Definieren Sie Datum und Uhrzeit (z.B. Feiertag), an dem Sie das Meme durch das Internet jagen wollen
  • Wer soll das Meme teilen?

GELUNGENE BEISPIELE

SCHLECHTE BEISPIELE

10 Grundregeln für Facebook

1. Zuhören und Agieren

Facebook will Menschen miteinander verbinden und ihnen eine Plattform für den Austausch zur Verfügung stellen. Deswegen sollte man gut zuhören, damit die Fans sich auch ernst genommen fühlen. Fragen, Anliegen und Beschwerden helfen dabei, nicht nur die eigene Arbeit zu verbessern, sondern auch eine Bindung der Fans an das Unternehmen zu ermöglichen. Ein offenes Ohr ist darüber hinaus nützlich, um Anfängerfehler zu vermeiden.

2. Schnell handeln

Warteschleifen und unbeantwortete Emails gibt es bei Facebook nicht. Wer ein Problem hat, der möchte auch, dass es schnell beantwortet wird. Deswegen sollte man ausreichend Ressourcen für die zeitnahe Beantwortung der Fragen bereitstellen. Und selbst wenn es mal etwas länger dauern sollte, reißen die Fans dem Unternehmen nicht gleich den Kopf ab. Eine kurze Info, dass die Problemlösung in vollem Gange ist, genügt meist schon.

3. Den Kopf anschalten

Gerade durch die Schnelllebigkeit des Internets ist man oft verlockt, übereilt zu antworten oder Kritik mit einem persönlichen Angriff zu verwechseln. Auch hier ist Vorsicht geboten. Denn, falsche Informationen oder beleidigte Aussagen kann man so schnell nicht wieder revidieren. Taucht also einmal ein kompliziertes Problem auf, heißt es erst einmal genau zu überlegen, bevor man überschnell reagiert. Hier ist es dann auch ratsam, eine zweite Meinung einzuholen.

4. Mehrwerte bieten

Es ist kein Geheimnis, dass die User eine Unternehmensseite liken, weil sie sich davon einen Vorteil erhoffen. Gutscheine, Rabatte oder wertvolle Informationen sind deswegen ein guter Weg, um Fans zu erreichen. Generell gilt jedoch, dass auch mit den Informationen und Posts auf der Fanpage Mehrwerte geschaffen werden sollten. Nützliche Tipps, Tricks, Rezepte oder andere themenspezifische Nachrichten sind nur einige Möglichkeiten.

5. Kein Spam

Regelmäßige Posts und Informationen über das Unternehmen sind bei den Fans immer gern gesehen. Hier sollte man jedoch darauf achten, es nicht zu übertreiben. Mehr als vier Posts am Tag werden schnell als Spam wahrgenommen und die Nutzer sozialer Netzwerke sind in den meisten Fällen nicht zimperlich. Der Unlike-Button ist schnell gedrückt und eine zweite Chance bekommt man in der Regel leider nicht.

6. Authentizität

Die Facebook User wissen, dass sich hinter jeder Fanpage Menschen verbergen. Deswegen ist es auch gar nicht nötig, sich zu verstecken. Zwischenmenschliche Kommunikation und Anteilnahme sind gern gesehen. Darüber hinaus fühlen sich die User dadurch ernst genommen. Hier gilt auch: Immer bei der Wahrheit bleiben, denn alles Andere fliegt früher oder später sowieso auf.

7. Vielfältigkeit

Auch in der realen Welt sind Menschen, die nur über sich selber sprechen, nicht unbedingt beliebt. Deswegen lohnt sich der Blick über den Tellerrand und auf andere Fanpages. Facebook ist voll von interessanten Inhalten, die es nur zu entdecken gilt. Diese kann man dann auch getrost auf der eigenen Seite verwenden. Aber natürlich nur, wenn auch kenntlich gemacht wird, woher die Inhalte stammen.

8. Helfen lassen

In vielen Themenbereichen lässt es sich nicht vermeiden, auch einmal unangenehme Kommentare zu erhalten. Hier heißt es, offen und ehrlich mit der Kritik umzugehen. Darüber hinaus können auch die Fans eine gute Hilfe sein, wenn die Situation einmal zu fest gefahren sein sollte. In vielen Fällen ergreifen diese dann das Wort und versuchen den Unruhestifter zu besänftigen. Einen besseren Support kann man sich nicht wünschen!

9. Produktplatzierung – nur in Maßen

Die erste Grundregel im Social Media Marketing lautet: Die Fanpage ist kein Abverkaufskanal. Natürlich ist es ab und an kein Problem, neue Produkte auf der Pinnwand zu posten, vor allem im Kleidungs- oder Elektronikbereich hat sich dies bewährt. Nehmen diese jedoch Überhand, erhöht sich auch die Absprungrate der Fans. Die Mischung macht‘s!

10. Zuständigkeiten regeln

Neben Informationen und Mehrwerten wollen die Fans natürlich in regelmäßigen Abständen mit Inhalten versorgt werden. Deswegen ist es wichtig, Ressourcen für die Bedienung dieses Kanals einzuplanen. Nichts ist schließlich schlimmer, als eine Fanpage die verödet oder wo Nachrichten ungehört verhallen. Damit alle Mitarbeiter wissen, was zu tun ist, sollte man darüber hinaus einen Social Media Fahrplan bereitstellen und regelmäßig über Neuerungen informieren. WOCHENENDE ABDECKEN!

Beherzigt man diese Grundregeln, sollte das Dickicht im Social Media Urwald erst einmal gelichtet sein. Natürlich erhebt unsere Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit und lässt sich beliebig erweitern. Was habt ihr für nützliche Tipps, um die Kommunikation zwischen Unternehmen und Fans zu verbessern?

Was gehört zu Facebook? INSTAGRAM!

INFLUENCER MARKETING

Credits:

www.einerschreitimmer.com ; www.artworx.at/social-media-in-oesterreich-2016/

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