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Anlässe sind momentan nicht möglich. Mit dieser Seite können Sie sich ihren ganz eigenen Anlass gestalten.

Daniel Müller und Rolf Rupp werden Sie durch diesen Anlass führen.

Wir beginnen mit Eindrücken aus anderen Regionen der Welt. Partner der HMK berichten, wie die Corona Krise ihr Leben beeinflusst und wie sie darauf reagieren.

Daniel teilt uns seine Erfahrung mit einem Duschvorhang mit und erklärt, weshalb es ihn an den Satz aus der Bibel erinnert: Seht es als einen ganz besonderen Grund zur Freude an, meine Geschwister, wenn ihr Prüfungen verschiedenster Art durchmachen müsst.“

Weiter laden wir Sie zu einer Zeit des Gebetes ein. Wir mögen uns machtlos vorkommen, doch im Gebet dürfen wir unsere Hilflosigkeit Gott gegenüber ausdrücken und sein Eingreifen erwarten.

Im letzten Bereich teilen wir mit Ihnen Einsichten, die wir von verfolgten Christen gelernt haben: Wie lebe ich mein Leben als Christ unter massiven Einschränkungen?

Auch die Menschen in unseren Projektländern sind von der Coronakrise betroffen. Als HMK stehen wir mit unseren lokalen Partnern in Kontakt. Wie ist die Situation vor Ort? Mit welchen Herausforderungen sind sie derzeit konfrontiert?

Arabische Welt – Hoffnung in der Angst

Corona löst in den arabischen Ländern grosse Ängste aus, Yassir Eric gibt einen Einblick.

Iran – In Zeiten von Corona Gottes Liebe weitergeben

„Wir alle leiden unter der Ausgangssperre, viele haben ihre Arbeit verloren und können kaum noch ihre Familien ernähren. Fast alle haben Kranke in ihren Familien und es gibt kaum medizinische Hilfe. Aber wir beten füreinander. Das gibt uns Kraft!“ - Leiter einer Hauskirche im Iran

„Seit Corona melden sich bei uns täglich verzweifelte Menschen und flehen um Hilfe. Wie der Vater eines 10-jährigen kranken Sohnes. Als die Eltern ihn ins Krankenhaus brachten, mussten sie ihn hilflos dort lassen und wurden hinausgeprügelt, als sie sich weigerten, zu gehen. Wir beteten für sie, und nach drei Tagen erhielten wir die Nachricht, dass es dem Kind besser geht: ‚Meine Frau durfte heute zu unserem Sohn. An euren Jesus will ich von nun an glauben.‘“ - Leiterin unserer christlichen Telefonseelsorge

Madagaskar – „Wir verteilen den Armen Nahrungsmittel“

„Die Läden erhöhten die Preise der Grundnahrungsmittel beim Beginn der Corona-Krise. Die Menschen leben von der Hand in den Mund. Plötzlich war es für den Grossteil der Bevölkerung schwierig, Reis zu kaufen.“ - Daniel Müller Projektleiter Madagaskar

„Die Schulen sind geschlossen und die Eltern wurden aufgefordert, ihre Kinder beim Lernen zu unterstützen. Aber wie sollten sie das können, wo sie selbst Analphabeten sind?“ - Naina, lokaler Projektpartnern der HMK

Geistlicher Input

Seht es als einen ganz besonderen Grund zur Freude an, meine Geschwister, wenn ihr Prüfungen verschiedenster Art durchmachen müsst. Ihr wisst doch: Wenn euer Glaube erprobt wird und sich bewährt, bringt das Standhaftigkeit hervor. Und durch die Standhaftigkeit soll das Gute, das in eurem Leben begonnen hat, zur Vollendung kommen. Dann werdet ihr vollkommen und makellos sein, und es wird euch an nichts mehr fehlen. (Jakobus 1:2-4 Neue Genfer Übersetzung)

Gebetsanliegen

Gebetsanliegen Iran

Unsere iranischen Glaubensgeschwister sehen die Coronakrise als Chance, ihren Mitmenschen zu dienen. Dies, obwohl Christen selbst unter starkem Druck des Mullah-Regimes stehen. Pastor Victor Tamraz und seine Frau Shamiran mit dem Sohn Ramiel, ebenso christliche Hauskreisleiter und Konvertiten, bekamen harte und lange Gefängnisstrafen auferlegt. Doch immer wieder hören wir aus dem Land, wie gross das Interesse an Christus ist. So sagte ein christlicher Medienschaffender: „Die Nachfrage nach Bibeln ist enorm. Es ist das wertvollste Buch im Land, absolut verboten, nirgendwo erhältlich, man wird dafür eingesperrt, aber jeder will es haben. Im letzten Jahr haben sich 16 Millionen Iraner für christliche Medien interessiert. Seit Corona sind es noch mehr – und alle suchen nach Hoffnung, Halt und Wahrheit. Beten Sie für den Iran.“

Gebetsanliegen Madagaskar

Die meisten Menschen in Madagaskar kämpfen um ihre tägliche Portion Reis. Die Coronakrise verschärft die Situation zusätzlich. Das Social Distancing kann nicht einfach angewendet werden, obgleich man sich der Gefahr bewusst ist. Die meisten Familien leben auf engstem Raum. Die madagassischen Projektpartner der HMK begegnen dieser Not, indem sie den Ärmsten der Armen Nahrungsmittel verteilen. Beten Sie, dass diese Hilfe fortlaufend möglich ist und die Menschen an genügend Nahrung gelangen. „Was wir noch tun können, ist, für sie zu beten und die Kinder dazu zu ermutigen, ihre Schullektionen zu wiederholen, solange sie zuhause sind“, sagen die HMK-Projektpartner. Beten Sie um Bewahrung in dieser Zeit der Unsicherheit, wo viele der Verzweiflung nahe sind. Beten Sie, dass die einheimischen Christen lebendige Zeugnisse der Zuversicht und Liebe Gottes sind.

Gebetsanliegen für uns

Die aktuelle Krise betrifft uns alle. Was sind Ihre konkreten Herausforderungen, ihre Ängste? Bringen Sie diese ganz ehrlich zu Gott. Bitten Sie Ihn für Mut und Zuversicht. Bitten Sie Gott, dass ihr Glaube durch diese Situation bewährt und Sie standhaft sein dürfen.

Kennen Sie jemand aus ihrem Bekanntenkreis, der in dieser Situation besonders gefordert ist. Beten Sie für die konkreten Herausforderungen der Person: berufliche Unsicherheit, Gesundheit, Mutlosigkeit. Bitten Sie Gott, dass Er der Person Zuversicht gibt, dass er die Person stärkt und mit Hoffnung erfüllt.

Was wir von den Verfolgten lernen können

Die Isolation und Unsicherheit, mit denen wir in diesen Tagen zurechtkommen müssen, sind für die allermeisten von uns neu. Unsere verfolgten Glaubensgeschwister sind täglich mit solchen Herausforderungen konfrontiert. Sie haben gelernt, damit umzugehen und fanden dabei Hoffnung und Kraft.

Ermutigen

Oftmals sind es die kleinen Gesten, die uns neue Hoffnung geben in einer scheinbar ausweglosen Situation und die uns inspirieren in dunklen Zeiten. Diejenigen, die unter Verfolgung leben, haben gelernt, dass das Einfachste die grössten Auswirkungen haben kann. Keine gute Tat, egal wie klein, ist ohne Bedeutung.

Lassen Sie denjenigen, die Ihnen wichtig sind, ein Zeichen der Ermutigung zukommen: Eine Karte mit persönlichen Worten, einen Bibelvers, einen Telefonanruf, ein Geschenk.

Ein Leib – miteinander verbunden

Das Internet und die sozialen Medien tragen sehr stark dazu bei, dass wir über die Situation notleidender Menschen informiert sind. Wir haben die Möglichkeit, aus erster Hand Informationen von denjenigen zu erhalten, die über das Internet ihre unzensierte Realität veröffentlichen können. Die Welt der Gläubigen ist heute wie nie zuvor miteinander verbunden!

Welche Personen aus Ihrer Gemeinde kontaktieren Sie per E-Mail, Skype, WhatsApp? Wer ist Ihnen wichtig oder wer kommt Ihnen spontan in den Sinn? Wer ist aufgrund seiner derzeitigen Lebenssituation zusätzlich eingeschränkt (Risikogruppe, kranke oder ältere Menschen) und dürfte sich besonders über ein Zeichen der Verbundenheit von Ihnen freuen? Nutzen Sie dazu die technischen Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen.

Familienzeit

Es war oftmals innerhalb der Familie, wo sich Christen in Kriegs- und Krisenzeiten versammelten, um die Bibel zu lesen und zu beten. Dadurch wurde ihr Glaube an Gott und ihre Beziehung untereinander gestärkt. Die Gemeinde beginnt Zuhause. Gestern und heute.

Versammeln Sie Ihre Familie täglich für eine kurze aber bedeutungsvolle Zeit der Anbetung. Tauschen Sie sich aus, lesen Sie in Gottes Wort, beten Sie gemeinsam. Wachsen Sie als Familie in der Jesusnachfolge.

Verzichten und teilen

In Krisenzeiten besinnen wir uns oft auf die wichtigen Dinge im Leben. Wir erhalten die Chance, ihnen mehr Raum zu geben, vor allem auch deshalb, weil viele andere Dinge nicht mehr möglich sind. Wir müssen verzichten und dies bietet uns gleichzeitig die Möglichkeit, unsere Mitmenschen zu unterstützen. Teilen wir mit ihnen, worauf sie angewiesen sind, wo sie froh sind um unsere Unterstützung. Ein teilendes Herz stärkt unseren Glauben. Wir dürfen ein praktisches Zeugnis der Liebe Gottes sein.

Historisch gesehen nutzte die Kirche die Fastenzeit, um dies zu erreichen. Überlegen Sie sich gerade in dieser ausserordentlichen Lage, welche Dinge in Ihrem Leben vielleicht nicht unbedingt erforderlich sind.

Wir freuen uns, dass sie an unserem Anlass dabei waren!

Gerne dürfen Sie mir mit einer E-Mail (rolf.rupp@hmk-aem.ch) eine Rückmeldung zukommen lassen. Auch Fragen beantworte ich gerne. An Wochentagen bin ich zudem telefonisch erreichbar: 033 334 00 51

Wir wünschen Ihnen Gottes Gegenwart und dass Sie weiterhin hoffnugnsvoll unterwegs sind!