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TURMLOFT KIRCHBERG AN DER JAGST

BURGFRIED AN DER SPITZE DES KIRCHBERGER BERGSPORNS.

74592 KIRCHBERG AN DER JAGST

Um 1240 wurde eine erste Burg mit einer Kapelle errichtet; das erste urkundliche Zeugnis erwähnt 1265 Raben von Kirchberg, der aus der Familie von Sulz (Burg Sulz) stammte, als Erbauer.

Als Kirchberg 1398 in den Besitz der Reichsstädte Rothenburg, Dinkelsbühl und Hall kam und selbst zur Stadt ausgebaut wurde, wurde die Burganlage in die Stadtbefestigung mit einbezogen.

Ludwig Kasimir von Hohenlohe kaufte die Burg 1562 zurück. Unter Kasimir und seinen Söhnen fanden umfangreiche Änderungen statt: In den Jahren 1590 bis 1597 wurde die mittelalterliche Burg zum Renaissanceschloss umgestaltet. Aus dieser Zeit stammen der Saalbau, der an der Stelle der ersten Burg errichtet wurde, zwei Querbauten und Verbindungsgänge, also insgesamt eine vierflügelige Anlage, die zur Stadt hin mit Bastionen versehen war.

1650 gelangte Graf Joachim Albrecht von Hohenlohe in den Besitz Kirchbergs und machte das Schloss zu seiner Residenz. 1699 bis 1861 war es Sitz der Linie Hohenlohe-Kirchberg, ging dann in Öhringer Besitz über und wurde bis 1945 als Museum genutzt. Ein Teil diente auch als Forsthaus. Bis 1964 wurden die vorderen Teile der Anlage als Schule genutzt, und sie beherbergt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs außerdem ein Alten- und Pflegeheim, das aus einer Einrichtung der Inneren Mission für alte Flüchtlinge hervorgegangen ist.

Vom mittelalterlichen Bestand blieben nur der wohl um 1500 gebaute Bergfried (Turm) was eine dendro-chronologische Untersuchung der TU München belegt.

Quelle: Wikipedia

all images and artwork © KLAUS SOHL 2020

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