Unser Haus in Ungarn Am balaton-südufer im Hinterland von zamardi

Das hier vorgestellte Anwesen befindet sich in einem kleinen, ruhigen Sackdorf nur 15 Kilometer vom Balaton-Südufer entfernt. Der Ort ist über eine völlig neue Straße erst seit dem Jahr 2012 aus dieser Richtung erreichbar. Auch die Ausfahrt Balatonendred der Autobahn M7 ist nur zehn Minuten entfernt. Aufgrund der günstigen Lage zum Balaton haben sich bereits Familien aus Deutschland, der Schweiz, Holland, Belgien und sogar Finnland angesiedelt. Einige wohnen hier das ganze Jahr.

Das Haus steht auf einem mehr als 8000 Quadratmeter großem Grundstück, das nach hinten stetig ansteigt. Mit 25 Metern ist es wesentlich breiter, als in Ungarn üblich.
Auf halber Höhe, neben einem Presshaus mit einem tiefen Lehmweinkeller im Berg befindet sich der Pool. Er hat sechs Meter Durchmesser und ist 150 Zentimeter tief. Er fasst an die 40 000 Liter Wasser, die aus dem Brunnen am Grundstück gepumpt werden. Eine leistungsfähige Umwälzpumpe mit Sandfilteranlage sorgt für kristallklares Wasser. Die Badesaison dauert von April bis Oktober.
Gegenüber dem Wohnhaus steht im Garten eine ehemalige Sommerküche, die heute ein Backhaus und eine Werkstätte ist. Auf einer ziegelgepflasterten Terrasse davor findet sich ein gemauerter Gartengrill mit integriertem Backofen.

Der bekannte Berliner Maler Peter Fritz hat die wunderbare Herbststimmung des Asterngartens vor dem Backhaus in einem Bild festgehalten.

Aus einem ehemaligen Stall entstand das Gästehaus. Es wurde 2006 völlig neu aufgebaut, das Dach wurde, um den Gesamteindruck nicht zu stören, mit antiken Tonschindeln eingedeckt. Im Gästehaus, das etwa 30 Quadratmeter hat, befindet sich ein Wohnraum mit kleiner Küche, sowie Dusche und Toilette. Auf einer Schlafempore ist ein gemütliches Doppelbett, im Wohnraum können auf dem Funktionssofa noch einmal zwei Personen schlafen. Das Haus ist winterfest und kann mit einem Schwedenofen mollig warm beheizt werden. Auf der Terrasse vor dem Gästehaus steht eine urige Akazien-Garnitur. Hier kann man wunderbar entspannen und dabei den Laufenten zusehen, die sich am künstlichen Bach und im Gartenteich vergnügen.
Das Haupthaus besteht aus zwei Gebäuden. Auf dem Foto links ist das ursprüngliche Wohnhaus zu sehen, rechts der ehemalige Stall. Bei der Renovierung, die in den Jahren 2006 bis 2014 erfolgte, blieben von beiden Gebäuden nur die Außenmauern. Die Dächer wurden umfassend saniert, alle beschädigten Holzteile ersetzt, Folien eingezogen und dann mit stilechten antiken, hochdruckgereinigten Dachziegeln wieder eingedeckt. Im Bauernhaus dessen Wände aus Ziegeln bestehen, wurden alle Böden betoniert, die Innenwände neu verputzt und sämtliche Fenster und Türen erneuert. Elektro- und Wasserinstallation wurden neu gemacht, ebenso die Abwasserführung. Im Stall, der Lehm-Stopfwände hat, wurden innen Hohlblockziegelwände vorgemauert. Das Gebäude ist dadurch absolut trocken, die Mauern sind nun bis zu einem Meter dick. Die Wasserinstallation in beiden Häusern ist so gebaut, dass man das Objekt ohne großen Aufwand in zwei Wohnungen trennen kann. Es gibt zwei Badezimmer, eines mit Eckbadewanne und eines mit Dusche, sowie insgesamt drei Toiletten. Beheizt wird das ganze, über 50 Meter lange Gebäude von zwei stylischen Umluft-Grundöfen. Sie heizen so gut, dass man nur in den kältesten Wintern auch noch den dritten vorhandenen Design-Ofen anheizen muss. In den Badezimmern befinden sich elektrische Fußbodenheizungen. Am Grundstück ist ein Gasanschluss, es wäre also kein Problem, auch eine Zentralheizung einzubauen. Vom März bis zum November sorgt eine 200-Liter-Solarthermieanlage auf dem Dach für Warmwasser zum Nulltarif.
Der einstige Stall wurde zu einem loftartigen Wohnzimmer ausgebaut. Über zwei Stufen ist das integrierte Schlafzimmer erreichbar. Die Öffnungen für die Stalltüre und die Scheuneneinfahrt blieben erhalten und bekamen moderne Glastüren eingesetzt. Jetzt bringen sie viel Licht in den über 50 Quadratmeter großen Raum und erlauben kurze Wege in den Garten. Hinter dem Schlafzimmer, nochmals zwei Stufen höher, ist der Fitnessraum. Von der Kraftstation über den Crosstrainer bis hin zu Laufband und Ergometer finden sich hier alle nötigen Geräte. Auch eine Balettstange vor verspiegelter Wand fehlt hier nicht.
Das alte Wohnhaus liegt vier Stufen tiefer als der Stall. Hier ist eine kleine Diele mit der Haupteingangstür ins Haus. Danch folgt ein Arbeits- und Ankleidezimmer, das durch einen großen Rundbogen in die Bibliothek übergeht. Ein Funktionssofa ermöglicht es, zusätzlich Übernachtungsgäste unterzubringen. Anschließend kommt man in die offene Küche. Der Raum hier wird von einem gemauerten Kaminofen beherrscht hinter dem sich ein gemütliches Ofensofa findet. Die Küche ist ausreichend groß und funktionell. Hinter dem Ofen ist das Esszimmer mit dem großen Aposteltisch.

Das Grundstück ist zu zwei Dritteln eingezäunt. Lediglich der oberste Teil des Hanges ist frei zugänglich. Hier wurden vor vier Jahren über 1000 Akazien neu gepflanzt, die inzwischen schon ganz stattliche Höhen erreicht haben. Der eingezäunte Bereich des Hanges hat Parkcharakter. Da hat sich ein pflegeleichter Trockenrasen entwickelt, vereinzelte Obst- und Nussbäume, sowie Büsche und Sträucher sorgen für lockeren Bewuchs. Von einer Holzbank aus lässt sich das hübsche Panorama über das Dorf genießen. 2000 Quadratmeter des Grundstückes liegen unten gegenüber vom Haupthaus, jenseits der Straße und eines kleinen Baches. Eine kleine Holzbrücke führt da hin. Dieses Land, ein ehemaliger Obstgarten, ist völlig verwildert und hat sich in den letzten Jahren zu einem wunderbaren Biotop entwickelt. Kleintiere, Vögel, Lurche und Amphibien fanden hier Unterschlupf. Nachtigall und Pirol erfreuen mit ihrem Gesang. Spechte, Kiebitze, Häher, Wiedehopf und noch viele andere seltene Vögel sind täglich zu beobachten. Zu dem Anwesen gehört auch ein privater Angelsteg an einem großen Weiher, der etwa vier Kilometer entfernt ist.

Rund um das Haus laden zahlreiche Terrassen zum Ausruhen ein. Sie erlauben die unterschiedlichsten Blickwinkel in den Garten, und bieten zu den unterschiedlichen Tageszeiten Sonne oder Schatten. Auch bei Regen gibt es die Möglichkeit, ohne nasszuwerden, draussen zu sitzen.

Zum Schluss noch ein Blick in die Vergangenheit: 2005, als wir das Haus kauften, präsentierte es sich in diesem Zustand. Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Created By
Georg Scharnigg
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