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4 Noahs und 4 Archen BESJ Schweiz

Viele Jungscharen schlagen an Auffahrt oder Pfingsten ihre Zelte auf, um den Kindern erlebnisreiche Lagertage zu ermöglichen. Traditionsgemäss werden viele dieser Lager in den BESJ-Regionen mit oft über 100 Kindern durchgeführt – doch wie schaut das dieses Jahr aus?

Samuel Stübi v/o Bunny, arbeitet beim BESJ und ist selbst leidenschaftlicher Jungscharleiter, 076 594 15 84

Geländespiele spielen, Bräteln am Lagerfeuer, Singen, Schlafen im Zelt – alles was ein Jungscharlager ausmacht ist möglich. Selbst die Anzahl Teilnehmenden pro Lager wird nicht eingeschränkt. Trotzdem haben sich die Regionen auch auf Anraten vom Jungschar Dach­verband BESJ entschieden, keine regionalen Gesamt­lager durchzuführen. Die Region 14, u.a. mit den Jung­scharen den FEGs Gais, Gossau, Goldbrunnen und Stami St. Gallen, hatte den Mehraufwand nicht gescheut, die fürs regionale Auffahrtslager getätigten Vorbereitungen anzupassen, sodass das Lager gruppenweise durchgeführt werden konnte.

Ab an Board!

Die rund 140 Kinder versammelten sich am Mittwochnachmittag vor Auffahrt auf vier unterschiedlichen Lagerplätzen und wurden jeweils von einem tatkräftigen Noah begrüsst. Ob Löwe, Raupe, Flamingo oder lahme Schnecke: Alle wurden im Lager willkommen geheissen und erhielten ihren Platz auf der Arche.

Das fürs ursprünglich geplante Gesamtlager geschriebene Theater wurde so kreativ von den einzelnen Gruppen in ihrem Lager umgesetzt. Und auch die Spiele und Aktivitäten und auch Andachten wurden von einem Jungscharteam vorbereitet und dann in allen 4 Lagern durchgeführt. Von grossem Vorteil war, dass sich die Jungscharen der Region 14 sehr gut kennen und seit 17 Jahren jährlich ein regionales Auffahrtslager durchführen. So verstanden alle die Idee der Spiele und die Abläufe sehr gut.

Bis zum letzten Bissen

Eine grosse Herausforderung war die Verpflegung. Zentral in der FEG Gossau wurden alle Essen zubereitet und an die verschiedenen Lager geliefert. Das Regi-Team, das jeweils für die Organisation des Regionallagers verantwortlich ist, übernahm dabei die ganze Logistik und fuhr mit den Essenspaketen hunderte Kilometer. Es war erstaunlich, wie oft alles bis zum letzten Bissen weg ging und dennoch alle satt wurden.

Dass auch auf der Arche die Verpflegung Noah vor grosse Schwierigkeiten stellen musste, erlebten wir im Lager hautnah. Schliesslich hatte er auch so manch gefrässiges Tier an Bord. Da der Löwe beschuldigt wurde die Krähe gefressen zu haben, sollte er über Bord geworfen werden. Gott sei Dank stellte sich dann heraus, dass die Krähe nur einen kurzen Ausflug gemacht hatte.

Samuel Stübi