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Systematik Mehr ALS AUDITIERUNG

Als Konzeption zur Umsetzung von Standards definiert RFS einen Katalog von Aufgaben zusammen mit Produktion und Handel (Importeur, Marken, Ketten etc.) und gibt Empfehlungen zur Priorisierung anhand einer Risikoeinschätzung.

Hierbei ist es essentiell, dass alle Beteiligten , vor allem auch die Produktionsstätten mit einbezogen werden. RFS organisiert die Abfolge von Umsetzung, Kontrolle und Dokumentation und stellt die Infrastruktur hierzu zur Verfügung.

Fabrikarbeiter in einer Strickerei in Zhejiang

Der Prozess der kontinuierlichen Verbesserung wird von RFS und seine Partner in einem systematisierten Prozess begleitet:

Kontinuierliche Kontrolle:

Der Produzent erhält eine Betreuung durch einen Coach, der regelmäßig, z.B. monatlich, in die Produktionsstätte besucht. Der Coach wird von Produzent und Handelspartner aus einem Pool ausgesucht und betreut beide über einen festgelegten Zeitraum.

Kontinuierliche Verbesserungen:

Beim ersten Besuch wird eine Bestandsaufnahme über den Status der Fabrik erstellt, deren Ziele und Vorstellungen. Gemeinsam werden Aufgaben und Ziele definiert. Bei diesem Termin ist idealerweise auch der Einkauf des Kunden vertreten. Der Produzent kann so die Prioritäten selbst Mitgestaltung und ist so unmittelbar in den Organisations- uns Entscheidungsprozess miteinbezogen.

Bei den folgenden Besuchen werden Verbesserungen vom Coach dokumentiert, Empfehlungen für kommende Verbesserungen ausgesprochen und das Personal in der Fabrik geschult. Der Coach nutzt hierbei ein Online-Tool, das eine direkte Eingabe in eine Datenbank ermöglicht. Hierdurch entfällt die komplexe Berichterstattung seitens des Coaches.

Berichtswesen:

Der Coach arbeitet in einer digitalen online/offline Plattform, die es ihm ermöglicht, direkt vor Ort Daten strukturiert aufzunehmen. Diese Daten können dann als Statusbericht, Verlaufsbericht oder Statistiken an jeden Teilnehmer digital übermittelt werden. Besonders wichtig wird die Definition der Schnittstellen, da jedes Unternehmen seine eigenen KPI digital auswerten wird. Jedes Unternehmen kann somit die Daten LIVE verfolgen und KPI direkt auswerten.

Ein Rating wird nicht erstellt, da es sich hier um ein reines Umsetzungsschema handelt. Das Rating müssen die Standards oder ggf. die Unternehmen selbst erstellen. Dieses erachten wir für besonders wichtig, da das Konzept nicht als Audit-Werkzeug verstanden werden darf.

Capacity Building:

Bei jedem Termin wird der letzte Status der Fabrik verifiziert und darauf aufbauend neue Aufgaben gesetzt. Dieses findet unter Einbindung der zuständigen Manager und Arbeiter statt. Somit ergänzt dieses Konzept bestehende Standards wie z.B. die BSCI, die mit ihrem Capacity-Building in Kursen zusätzliche Akzente setzen.

Infrastruktur:

Jeder einkaufende Teilnehmer erhält seinen eigenen Coach, den er selbst aus einem Pool auswählen kann. Somit ist Sicherheit gewährleistet. Größere Unternehmen können einen oder mehrere Coaches auslasten. Kleinere Unternehmen können sich einen Coach ggf. teilen.

Der Coach erhält die notwendigen Tools, z.B. Notebook mit Datenbankzugang.

Die Datenbank ist aktuell schon weitgehend existent. Ein unabhängiger Mandant steht Mitte 2017 bereit.

Ownership und Finanzierung:

Alle Teilnehmer, die Einkäufer genauso wie die Fabriken, zahlen einen Jahresbeitrag bei Eintritt, der Beitrag für jeden Teilnehmer ist gleich. Zusatzkosten entstehen nur für besondere Anpassungen von Datenstruktur, Berichten oder Schnittstellen, wenn diese nicht für alle Teilnehmer relevant werden.

Hierdurch sinken die Kosten auf ein Niveau, das einzelne Unternehmen nicht erreichen können.

Alle Teilnehmer sind frei, zu bestimmen, welche Ziele vor- oder nachrangig bearbeitet werden. Hierdurch entsteht ein unverstelltes Bild auf vorhandene Probleme und vor allem die Fabriken werden stärker miteinbezogen als bislang.

Die tiefere Lieferkette:

Hopp-QC in Garnfärberei

Wir gehen davon aus, dass innerhalb von 24 Monaten messbare Veränderungen eintreten werden. Bei langfristiger Herangehensweise kann das Coaching deshalb auf die Zulieferer der Fabriken erweitert werden. Da es sich nicht um direkte Vertragspartner der einkaufenden Teilnehmer handelt, muss dieses jedoch strategisch vorbereitet werden.

RFS- Ablaufschema zum Download:

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Kontakt:

Lorenz Berzau:

Lorenz.berzau@fta-int.org

+32 471 57 66 00

Credits:

Ready for Sustainability is an initiative of Cocomply and HOPP KG launched in 2016.

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