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Ahorn & Berg 3. Newsletter vom 09.04.2020

Oster-Newsletter

Das erwartet euch in diesem Newsletter:

  1. Vorwort des Redaktionsteams von Ahorn & Berg
  2. Geistlicher Impuls zu Ostern von Pfarrerin Andrea Schmolke
  3. Osterfreuden - verpackt in drei kleine Videos
  4. Immunsystem stärken durch: Leckeres gesundes Essen!
  5. Tagebuchsplitter
  6. Kreative Köpfe weiterhin gesucht

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1. Vorwort des Redaktionsteams:

Ostern findet statt! Auch in diesem Jahr. Möglicherweise anders, als wir es gewohnt sind. Doch in der Menschheitsgeschichte hat sich schon oft gezeigt, dass wir Menschen äußerst anpassungsfähige und kreative Wesen sind. Daher haben wir in unserem Redaktionsteam viele Idee gesammelt, wie man sich und anderen auch in diesem Jahr Osterfreuden bereiten kann. Eine davon ist, dass wir für euch Eier versteckt haben – digital in diesem Oster-Newsletter 😊. Macht euch auf die Suche nach dem „Ei“ – egal ob groß oder klein geschrieben, nur fett und kursiv muss es im Wort hervorgehoben sein. Hoppla, da war ja schon das erste! Zählt mal nach, wie viele „digitale Eier“ ihr in diesem Newsletter findet und schickt uns eure Antwort bis Donnerstag, 16. April 2020 per Mail an ge@berufliche-schulen-ahornberg.de. Unter allen richtigen Antworten verlosen wir 5x eine kleine Oster-Überraschung. Wir freuen uns, wenn viele von euch bei dieser Ostereier-Suche mitmachen!

Fröhliche Ostern

wünscht euch euer Redaktionsteam Ann-Mirjam Böhm und Petra Geymeier

2. Geistlicher Impuls zu Ostern

Unsere Ahornberger Pfarrerin Andrea Schmolke schreibt uns:

Manche von Ihnen fragen sich vielleicht in diesen Tagen, woher kommt eigentlich dieser Corona-Virus. […] Warum müssen so viele Menschen jetzt Angst um ihre Existenz haben? Warum müssen so viele Menschen die Einschränkungen der sozialen Isolation erdulden? […] Warum muss das alles so sein? Warum so viel Leid?

Zu diesen Fragen hat uns Pfarrerin Andrea Schmolke einen geistlichen Impuls für diesen Oster-Newsletter verfasst. Den ganzen Text findet ihr, indem ihr auf folgenden Link klickt:

3. Osterfreuden - verpackt in drei kleine Videos:

(Beim Klick auf die folgenden Buttons werdet ihr auf externe Seiten weitergeleitet.)

Und so sieht Nachbarschaftshilfe in Oberfranken aus:

Unsere Studierende Johanna Hagen schreibt uns dazu:

"Meine Nachbarn und ich sind auf die Idee gekommen, eine Schnur von meinem Fenster zum Fenster meiner Nachbarn zu spannen, um uns so Sachen rüber zu schicken. Es war für uns eine Möglichkeit damit wir uns unterhalten konnten und mal für ein paar Minuten Corona vergaßen. Wir haben es jeden Tag weiter ausgebaut bis es uns gelungen ist z.B einen Kuchen zu transportieren oder Bananen. Auch wenn mal die Schnur herunter gefallen ist, haben wir immer wieder neue Möglichkeiten ausprobiert, sie wieder nach oben zu bringen."

4. Immunsystem stärken durch: Leckeres gesundes Essen!

Die Beiträge von verschiedenen Personen zu diesem Thema haben wir für euch zu einer Art "Ostermenü" zusammengestellt. Mit diesem "Menü" bringt ihr euer Immunsystem auf Hochtouren und sagt Corona den Kampf an! Sprossen, Ingwer und Bananen findet ihr in unseren leckeren Rezepten. Los geht´s mit der "Vorspeise" von Petra Geymeier:

Sprossen als Booster für unser Immunsystem!!!

Ob als Beilage oder als eigenständiges Gericht: Diese Powernahrung möchte ich in meinem Speiseplan nicht mehr missen. Erst kürzlich wurde ich von einem Schüler in der Pause angesprochen: “Sagen Sie mal Frau Geymeier, lebt Ihr Brotbelag wohl noch?“ Das ist genau der Punkt: Sprossen & Co sind Lebensmittel, Vitalstoffe, die helfen, Krankheiten vorzubeugen. Lasst euch, falls ihr nicht schon Sprossengärtner*in seid, vom Sprossenexperten Michael Brandt dazu inspirieren:

Ein Samenkorn erwacht

Das Aufwachsen eines Samenkorns ist immer wieder ein Erlebnis. Wie aus etwas so Kleinem etwas Großes erwachsen kann. Bereits kleine Taten, Bemühungen oder ein Lächeln können Großes bewirken - so auch das Samenkorn.

Gesunde, gemüsereiche Ernährung versorgt unseren Körper mit Vitaminen und Mineralien. Unser Immunsystem benötigt beides davon. Ein starkes Immunsystem lässt uns Krankheiten besser überstehen.

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein. (Hippokrates von Kos, Arzt und "Vater der modernen Medizin")

Leider sorgen derzeitige Umstände dafür, dass wir seltener einkaufen und die Preise für Gemüse steigen. Die lange Lagerung von Gemüse mindert deren Vitamingehalt. Unpassend für eine Zeit, in der wir doch auf ein starkes Immunsystem angewiesen sind.

Wer einen eigenen Garten besitzt, kann sich mit frischen Gemüse versorgen. Die meisten von uns leben aber in Wohnungen. Hier bieten sich Sprossen an. Sprossen sind junge Gemüsepflanzen, brauchen weniger Platz und sind in einer Woche erntereif. Daher eignen sie sich ideal für die Aufzucht auf der Fensterbank oder dem Balkon. Wenn die Gartencenter nicht mehr geöffnet sind, können die benötigten Hilfsmittel und Keimsaaten auch in den umliegenden Biomärkten erstanden werden.

Die Anbaumethoden der Sprossenzucht sind vielfältig. Ob in der Erde, auf Vlies, im Sprossenturm oder Keimglas - die Wahl ist abhängig von der Keimsaat. Der Anbau ist jedoch generell einfach. Wenn ihr dafür Anleitungen braucht, dann findet ihr auf meiner Website viele Anregungen.

Michael Brandt ist unserer Bitte gerne nachgekommen für unseren Newsletter zu schreiben, um uns Lust auf Sprossen zu machen. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür!

Der Schlüssel zu allem ist Geduld. Du bekommst das Huhn, indem du das Ei brütest, nicht indem du es zerschlägst. (Arnold H. Glasow)
"Puuh" musste jetzt vier Tage auf ihren Rucolasalat warten ...
... Mungbohnen, Senfsaat, Radieschen oder Rosenklee - wer die Wahl hat, hat die Qual!
Sprossensalat mit Kürbiskernen ...
... und Hähnchenschenkel! ;-)

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Ingwer als Booster für unser Immunsystem!!!

Aus dem HomeOffice, nein, heute KitchenOffice von Silvia Thüroff:

Als bekennender Ingwer-Fans habe ich es mir mit meiner Familie seit mittlerweile über einem Jahr zur Tradition gemacht, jeden Tag eine Scheibe Ingwer zu essen! Das ist immer ein Highlight für uns alle, denn klar, etwas scharf ist er natürlich und es kostet manchmal ein bisschen Überwindung wirklich reinzubeißen.

Probiert es doch auch mal aus! Einfach eine Scheibe abschneiden, Schale entfernen und – zack - rein damit in den Mund! Dann heißt es: guuuuut kauen, kauen, kauen!!! Ihr werdet sehen, die ätherischen Öle entfalten sich im ganzen Rachen, und töten so übrigens auch Krankheitserreger ab. Des Weiteren enthält Ingwer kreislaufanregende, magenstärkende und verdauungsfördernde Stoffe und neben Mineralstoffen wie Magnesium, Calcium, Eisen, usw. liefert er auch den Booster für euer Immunsystem: Vitamin C!!! Dafür reicht schon eine Scheibe am Tag!

Noch zwei Tipps aus meiner bisherigen „Ingwer-Erfahrung“:

1. Die richtig dicken und großen Ingwerwurzeln sind am saftigsten und nicht so sehr scharf! Dünne, kleine Wurzeln sind dagegen eher schärfer und enthalten weniger Saft (sind aber natürlich trotzdem genießbar!).

2. Zum Lagern keine Experimente veranstalten! Also weder in den Kühlschrank, noch irgendwie mit Folie oder Ähnlichem einwickeln oder abdecken, sondern ganz einfach in der Küche bei Raumtemperatur lagern – so hält er am besten und bestimmt mindestens zwei Wochen. Wenn er in der Küche einen festen Platz hat, hat das auch den Vorteil, dass man ihn immer sieht und daran erinnert wird, sich doch eine Scheibe abzuschneiden! Denn von dem kann man sich wirklich täglich eine Scheibe abschneiden!!! ;-)

Übrigens: Meine Kinder essen den Ingwer auch sehr gerne! Wenn es ihnen aber doch zu scharf wird, sausen sie einfach wie wild durch die Wohnung – das scheint zu helfen! ;-)

Hier noch eine weitere Möglichkeit, Ingwer zu genießen: Einfach einen Kamillentee mit ein paar Ingwerscheiben ziehen lassen. Kurz vor dem Trinken noch den Saft einer Zitrone zugeben und dann genießen! Schmeckt auch kalt noch gut!

Und hier noch das Lieblingsgericht meiner Familie: Möhrensuppe – natürlich mit Ingwer!!!

Einfach zubereitet und wirklich lecker! Seht selbst:

Dieses und weitere fränkische Rezepte zur Stärkung des Immunsystems findest du hier!

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Backen: Süß, lecker UND gesund - geht das!?!?

Ja, das geht! Unsere Studierende Lea Patejdl zeigt euch, wir ihr ein superleckeres Bananenbrot zubereiten könnt:

Ihr wolltet in den letzten Tagen backen und seid vor einem Supermarkt-Regal gestanden, in dem das Fach mit Hefe leer war? Wie haben Abhilfe! Ihr könnt entweder das Bananenbrot von Lea backen oder ihr verwendet das Easy-Rezept von unserer Kollegin Hildegard Heinrich:

Hefe selbst herstellen

Rezept von Hildegard Heinrich

  • 100 ml Bier
  • 1 Tl Zucker
  • 1 El Mehl

Bier, Zucker und Mehl miteinander vermischen, über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann ist sie schon einsatzbereit! Diese Menge entspricht 1 Würfel Hefe.

5. Tagebuchsplitter

Wie kann man mit dieser Krise klar kommen? Wie kann man Kraft schöpfen? In verschiedenen Medienberichten liest und hört man in diesen Tagen immer wieder als Antwort darauf: Tagebuch schreiben! Auch in diesem Newsletter gibt uns wieder eine Tagebuchschreiberin Einblick in ihre Aufzeichnungen (der Name ist dem Redaktionsteam bekannt).

Diese Tagebucheinträge in eurem Newsletter sind was für meine Seele.

So lautete eines der zahlreichen Feedbacks zu unserem Newsletter. Herzlichen Dank - für eure Tagebucheinträge und eure Feedbacks, die ihr uns in den letzten Wochen zugesandt habt. Schickt uns gerne mehr davon, wir freuen uns sehr!

Donnerstag, 19.03.2020

Aufgrund der Schulschließung sind wir angehalten unseren Unterricht von zu Hause aus, mit den Lehrern über die Chats abzuhalten. Dies beinhaltet natürlich auch, dass wir die Unterlagen zu Hause ausdrucken. So musste ich feststellen, dass nicht nur das Klopapier und die Nudeln zur Neige gehen, sondern auch die Druckerpatronen. Viele Geschäfte in meiner Ortschaft sind zu, was ich für richtig und wichtig finde. Mir fiel meine Schwester ein, die den gleichen Drucker hat. „Nein leider habe ich keine Patronen mehr.“ war ihre Antwort.

Was nun?

Eigentlich möchte ich mich jetzt nicht ins Auto setzen, aber mir bleibt nichts anderes übrig, ich brauche die Patronen, um weiter zu arbeiten. Ich fahre 20 Kilometer, in der Hoffnung, dass dieses Geschäft offen und meine Druckerpatronen auf Lager hat. Tatsächlich es ist offen und sie haben meine Patronen. Dankbar fahre ich nach Hause.

Vor Corona und der bevorstehenden Ausgangsbeschränkung habe ich selten darüber nachgedacht. Wo bekomme ich bestimmte Artikel her? Muss ich extra dafür wohin fahren? Geschweige denn, ob ich diesen Artikel wirklich brauche. Das liegt wahrscheinlich an meinem/unserem „Luxusleben“, man bekommt vieles im Überfluss und fragt sich nicht mehr: Brauche ich dies wirklich?

Ich kann mir in diesen Tagen ein klein wenig vorstellen, wie es Menschen geht oder gegangen ist, die nicht viel in ihrem Leben gehabt haben oder haben, die über lange Zeit mit wenig, sehr viel weniger auskommen mussten und müssen.

Ich wünsche mir, dass die Frage „Brauche ich dies wirklich?“ auch nach dieser Ausnahmesituation bleibt.

Sonntag, 05.04.2020

Neben all den täglichen Berichten zur aktuellen Lage in der ganzen Welt, hört und sieht man ganz viele verschiedene Ideen der Menschen. Sie helfen, rücken näher in einer Zeit, in der wir einen Abstand von mindestens 1,5 Meter halten, bzw. erst gar nicht unnötig aus dem Haus gehen sollen.

Restaurantbesitzer kochen und spendieren Pizzen, Suppen usw. an Ärzte und Pfleger, die ihr Bestes geben. Aber auch an Menschen, die kein Geld haben um „normal“ einkaufen gehen zu können wird gedacht, gerade jetzt wo viele Tafeln zu haben.

Prominente rufen über Videoclips die Menschen auf zu Hause zu bleiben.

Polizisten gehen mit Gitarren auf die Straßen, singen zum Dank für die Menschen zu Hause und zur Motivation, dass sie die Einschränkungen durchhalten.

Dank hört man auch an die Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, oft neben ihrem Homeoffice.

Päckchen mit Bastelmaterialien und einem kleinen Brief werden an Kinder, Enkelkinder verschickt, damit die Situation "einander nicht sehen zu können" etwas erträglicher für die Kleinen wird und sie merken, wir denken an euch.

Ich denke heute ist auch mal ein Dank an alle Schüler, Schülerinnen und Menschen fällig, die mit ihrer Hilfe, ihren Tipps und Ratschlägen anderen Schülern helfen. Und nicht zuletzt möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Lehrern bedanken, die uns in dieser schweren Zeit begleiten. Natürlich ist es auch für sie eine neue Herausforderung.

Worte wie: Versucht euch zu konzentrieren und motivieren. Ihr müsst nicht alles schaffen. Versucht so viel wie möglich zu erledigen. Diese machen einem Mut weiter durchzuhalten, obwohl es noch nicht klar ist, wann und wie es weiter gehen wird. Eine zeitliche Verschiebung der Prüfungen an verschiedenen Schulen ist schon bekannt. Ich hoffe, dass die Entscheidung für uns bald getroffen wird, auch hinsichtlich der bevorstehenden Prüfungen.

6. Kreative Köpfe weiterhin gesucht:

Diesen Newsletter haben zahlreiche "Fantastiere" verschönert, welche von Studierenden der FAK SP 02 A und B in Applikationstechnik erstellt wurden mit Ausgestaltung in Freier Stickerei und Trockenfilztechnik (Stefanie Keidel, Stefanie Prell, Jonas Sell, Meike Lautner, Lisa Schmälzle, Hanna Späthling). Die wunderbaren Tonhühner auf den Sprossenfotos stammen von Schüler*innen der Klassen KP 11 A und B (Lena Schönauer und Kristoffer Gloau). Außerdem bedanken wir uns ganz, ganz herzlich bei den Studierenden Lea Patejdl, Johanna Hagen und der anonymen Tagebuchschreiberin sowie den Lehrkräften Silvia Thüroff und Hildegard Heinrich für ihre Beiträge.

Schüler*innen, Studierende und Lehrer*innen: Wer schickt uns sein Foto zum Schmunzeln, Freuen oder Nachdenklichmachen? Wer sendet uns einen Ausschnitt aus seinem Tagebuch (wird immer anonym veröffentlicht)? Wer hat Ideen zu den Themen Bewegung, gesundes Kochen, Musik oder kreatives Gestalten? Schreibt uns! Eure Beiträge sind auch immer Ansporn für uns: ge@berufliche-schulen-ahornberg.de oder boe@berufliche-schulen-ahornberg.de

Euer Redaktionsteam Petra Geymeier und Ann-Mirjam Böhm

Erst dann, wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch gefangen und der letzte Fluss vergiftet ist, werden wir erkennen, dass wir Geld nicht essen können. (Weisheit der Cree Indianer)

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