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England ahoy! 1. ABO-KONZERT 2018/19

DER ENGLISCHE SOUND

Man kann seine Abschieds-Saison auf ganz verschiedene Arten planen: Douglas Bostock hat sich für seine letzte von 18 Saisons dafür entschieden, eine prominente musikalische Visitenkarte seiner Heimat abzugeben. Nicht weniger als vier Schweizer Erstaufführungen stehen bis Mai 2019 auf dem Programm.

Das Publikum hierzulande kennt Edward Elgars "Pomp and Circumstances", seine Streicherserenade und sein Cellokonzert, Gustav Holsts "Planeten"; die Musik Henry Purcells und Benjamin Brittens ist noch einigermassen präsent in unseren Konzertsälen, Ralph Vaughan Williams und William Walton haben wir auch schon mal irgendwo gehört. Aber Hand aufs Herz: Wer kennt Hubert Parry, Alun Hoddinot, Gerald Finzi und Frank Bridge?

Chefdirigent Douglas Bostock

Mit dem 1. Abo-Konzert “ENGLAND AHOY!” taucht Douglas Bostock mit seinen Musikerinnen und Musikern des argoviaphil und dem Publikum ein erstes Mal tief in den englischen Sound ein. Doch was ist eigentlich der englische Sound?

Das Programm des 1. Abo-Konzertes ist vierteilig und dementsprechend vielfältig. Es beginnt mit Peter Maxwell Davies' fünf kurzen Stücken zu Bildern von Paul Klee (Five Klee Pictures op. 12)

Die fünf Bilder von Paul Klee, auf welche sich Peter Maxwell Davies’ Komposition bezieht.

Auf die spannungsvolle Komposition Davies' folgen Hubert Parrys „Symphonic Variations“, die das Publikum während 12 Minuten in eine wunderbar romantische Klangwelt eintauchen lassen.

Höhepunkt des ersten Konzertteils ist Edward Gregsons „Saxophone Concerto“, zu dessen Komposition er übrigens von Douglas Bostock inspiriert wurde. Gespielt wird es von der jungen englischen Saxophonistin Jess Gillam. Sie gewann 2016 den renommierten "BBC Young Musician". Die temperamentvolle Vollblutmusikerin tritt zum ersten Mal in der Schweiz auf.

Jess Gillam, die Solistin im 1. Abo-Konzert

Nach der Pause gibt es eine wirkliche Rarität zu geniessen: Granville Bantocks 2. Symphonie "Pagan" (die Heidnische) ist zum ersten Mal in der Schweiz zu hören. An diesem Beispiel zeigt sich, wie gleichförmig die Programmierung bei den hiesigen Orchestern ist: Völlig zu unrecht werden so wunderbare Werke wie diese Symphonie viel zu wenig oder gar nie aufs Programm genommen.

Hören Sie doch selber rein - aber seien Sie sich gewiss: Live ist das Erlebnis ungleich beeindruckender!

Wenn Sie noch tiefer in die englische Musik eintauchen möchten, so sei Ihnen ein Konzertbesuch wärmstens empfohlen. Es gibt viel zu Entdecken. Kommen Sie mit uns auf eine spannende musikalische Reise!

Created By
argovia philharmonic
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