Projektwoche am St. ANtonius Gymnasium

Theater

„Wir finden es gut, dass wir die Möglichkeit haben, unser eigenes Stück zu erarbeiten.“, so Janine A. und Sina T. aus der 6b. Die Schülerinnen sind Mitglieder einer der beiden Gruppen, in denen das Theaterstück erarbeitet wird. Diese Gruppe bildet die Kulisse des Theaterstücks. Die andere Gruppe konzentriert sich auf die Erarbeitung und Darstellung des Inhalts. Dabei hilft die ruhige Atmosphäre, die erarbeiteten Fragen in Gruppen zu beantworten und in einem Stuhlkreis vorzustellen. Durch die Aufteilung in zwei Gruppen wurde das Problem der enormen Gruppengröße gelöst und somit die neue Art, das Theaterstück aufzuziehen, erreicht.

Die Leiterinnen Frau Struck und Frau Dittmann bezeichnen das Theater selbst als ein „Improvisationstheater“. Dies begründen sie durch den Unterschied zu einem klassischen Theaterstück, der durch eine lebendige Kulisse erzeugt wird. Wer sich jetzt nicht vorstellen kann, was eine lebendige Kulisse ist, ist eingeladen sich das Theaterstück am Mittwoch, den 24.06.2015, bei der Präsentation, anzusehen.

Das Anton bewegt sich! - Zu Land, zu Wasser und in der Luft

„Das Sportprojekt ist ein motivierendes und erfrischendes Projekt, das mir sehr viel Spaß macht und den Sinn des Lebens zeigt.”

Robin S.

Die dritte Gruppe der Projektwoche 2015 des Antonius Gymnasiums Lüdinghausens wurde vermehrt von männlichen Teilnehmern bevölkert. So bewegte sich die Masse an Schülern, die durch die Sportstätte unserer Lehranstalt turnten, relativ geordnet durch den ersten Teil der dreifache Halle. Doch auch die gelungene Raumnutzung konnte die Bildung einer Schlange von wartenden Menschen nicht unterbinden. So kam es dazu, dass sich eine, grobgeschätzte fünfzehn Schüler umfassende, Menge an wartenden, hochmotivierten jungen Schülern anstaute.

In der Halle waren verschiedene, sturzfestgemachte, Geräte aufgebaut. Zu diesen Turngeräten gehörten ein Stufenbarren, ein Barren, der mit einer Niedersprungmatte bedeckt worden war, um einen "Salto" auszuführen, ein Reck, um Präzisonssprünge zu vollführen, ein Kasten zum "Tic-Tac", und ein Konstrukt aus zwei Kästen, einer Bank, einem großen Kasten und einer blauen Niedersprungmatte, die an einer Sprossenwand befestigt war. Der Athlet musste nun den aufgebauten Parkour wie folgt überwinden...

Zuerst musste eine Art "Salto" bewerkstelligt werden, der jedoch durch den mit der Niedersprungmatte bedeckten Barren um einigens vereinfacht wurde. Nach dieser Hürde musste eine, als "Tic-Tac" bekannte, Übung bewerkstelligt werden, bei der der Läufer auf eine Wand zusprintet, an der ein Kasten steht. Dieser Kasten muss dann, an der Wand laufend, überwunden werden. Daraufhin endete der Parkour mit einem Sprung an die Sprossenwand, die mit einer gekonnten "Rolle" beendet werden musste.

Anton goes Rock - Bandproben zur Einstudierung und Aufführung von Songs aus Rock und Pop

„Let´s twist again“, hieß es für die 18 musiktalentierten Schülerinnen und Schülern des St.Antonius-Gymnasiums unter der professionellen Leitung von Herrn Rudolf und Herrn Boettcher.

Der Projektkurs „Anton goes Rock- Bandproben zur Einstudierung und Aufführung von Songs aus Rock und Pop“ unter der Leitung von Herrn Rudolf und Herrn Boettcher, studierte während der Projektwoche zahlreiche bekannte Klassiker der Rock- und Popmusik mit einer zwölfköpfigen Band ein. Zeil des Kurses war es, die gelernten Musikstücke vor den Schülern und Eltern aufzuführen. Gespielt wurden Stücke aus verschiedensten Genres, u.a folgende Songs: „Knocking' on Heaven´s Door“ (Guns'n Roses), „Let´s twist again“ (Chubby Checker), „Aint nobody“ (Felix Jeahn), „Lady in black“ (Urlah Heep), „Father and son“ (Cat Stevens), „Can you feel the love tonight“ (Elton John), „Mamor, Stein und Eisen bricht“ (Drafi Deutscher) und „Hit the road Jack“ (Ray Charles) . Die Schüler und Schülerinnen hatten während der Proben sehr viel Spaß, was man ihnen ansehen konnte. Jedoch sagte Herr Rudolf: „Wir müssen auch die Wünsche des Chors bei der Auswahl der Musikstücke berücksichtigen, da wir einige Songs mit dem Chor zusammen aufführen werden“. Zur Besetzung der Band gehörten u.a. Schlag- und Percussioninstrumente, zwei Akkustikgitarren, zwei Querflöten und ein mit 8 Personen besetzter Chor. Unterstützt wurden die Schüler und Schülerinnen dabei von Herrn Boettcher am E-Bass und Herrn Rudolf am Keyboard.

Hits und Evergreens - Wir singen im Chor

Die Talentscouts Frau Hölscher, Frau Gebhardt und Herr Kleyboldt haben 22 Musiktalente gefunden. Dahinter verbergen sich die Schülerinnen und Schüler des St.Antonius-Gymnasiums.

Unter der Leitung von Frau Hölscher, Frau Gebhardt und Herrn Kleyboldt studierten die 22 Schülerinnen und Schüler des Chors sieben Musikstücke von zum Teil weltbekannten Interpreten ein. Dazu gehörten: „Kinder des Monsieur Mathieu“, „California dreaming“, „the lion sleeps tonight“ (König der Löwen), „Imagine/ give peace and chance“ und „Laudate omnes gentes“. Bei den beiden Musikstücken Mamor, Stein und Eisen bricht und let´s twist again wurde der Chor zudem musikalisch von der Band unter der Leitung von Herrn Rudolf und Herrn Boettcher unterstützt. Die Stimmung innerhalb des Chors war sehr aufgeheitert, was wir uns kurzerhand von einer Schülerinn bestätigen ließen: „Das Singen im Chor mit der Klavierbegleitung macht uns allen sehr viel Spaß“. Auf die Frage nach der Zusammenarbeit mit der Band wurde uns berichtet, dass es bisher noch zu keiner gemeinsamen Probe gekommen sei, da das Zusammenspiel der einzelnen Stimmen erst noch in den jeweiligen Gruppen geprobt werden müsse. Jedoch zeigten sich die Schülerinnen und Schüler sehr zuversichtlich und freuten sich schon auf die gemeinsame Generalprobe zusammen mit der Band.

Stress lass nach!

Nie wieder Stress im Alltag. So lautet das Ziel des Projekts „Stress lass nach“, unter der professionellen Leitung von Vertrauenslehrerin Hiltrud Hartung. Die Gruppe beschäftigt sich mit Tipps und Tricks, wie man sich dem Stress entledigen und sogar entspannen kann. Damit dieser Stress gar nicht erst aufkommt, erlernen die rund 20 Schülerinnen und Schüler Zeitmanagement, eine gute Alltagsorganisation und entspanntes, zielorientiertes Arbeiten.

Noch dazu erarbeiten sich die Schüler in Kleingruppen verschiedene Lernmethoden, Konzentrationshilfen und eine gute Organisation.

Louisa W. kommentiert das Projekt: „Wir lernen hier sehr viel. Die Methoden helfen mir sehr und das gute ist, dass man sie auch super im Alltag anwenden kann.“

Neben den Traumreisen und Yoga führt die Gruppe auch Entspannungsmethoden durch, wie den sogenannten „Schmetterling“. Eine Übung, bei der man durch Bewegung den Stress „abschüttelt“. Dank einer guten Arbeitsatmosphäre und guter Stimmung erfreut sich jeder über eine stressfreie Zeit.

Roboter erobern die Welt

„Man kann alles mit ihnen machen.“, waren die Worte von den Schülern aus dem Projekt „Roboter erobern die Welt“. Sie zeigten uns wie die Roboter funktionieren und die Schüler den Robotern über die Computer die passenden Befehle geben, sodass zum Schluss ein vollkommen selbstständiger Roboter entsteht. Die Schülerinnen und Schüler sollten durch Arbeit am Computer lernen, wie man mit dem von Lego selbst entwickeltem Programm und dessen Funktionen umgeht. Wenn dies geschafft war, konnten die Schüler endlich selbst anfangen, die Roboter zu programmieren und ihre Bewegung zu optimieren.

Umgang mit behinderten Menschen - Darstellung, Probleme, Vorurteile und Absolvieren eines Rollstuhleführerscheins

Wie gehe ich eigentlich mit behinderten Menschen um und wie fühle ich mich als behinderter Mensch?Diese Frage stellt sich eine Gruppe der Projekttage.

„Wir wollen den Kindern vermitteln was nötig ist um mit behinderten Menschen umgehen zu können und versuchen ihnen das Gefühl zu vermitteln, wie es ist, wenn man körperlich benachteiligt ist.“, sagte Klaus Bloedhorn, ein Lehrer der Schule, der selbst körperlich benachteiligt ist. Anfangs haben die Kinder einen Einblick bekommen, indem sie einen Film geguckt haben, in dem ein körperlich benachteiligter Junge in eine Gruppe erfolgreich eingegliedert worden ist. Danach durften sie sich selbst in einen Rollstuhl setzen und üben damit zu fahren. Andere Kinder haben sich die Augen verbunden und mussten mithilfe eines Gehstocks blind „spielen“. Die Kinder werten dies als spannend und erkennen schnell den pädagogischen Wert der Übung. Die Kinder lernen während den Projekttagen viel Neues: „Ich habe dieses Projekt gewählt, damit ich einen Einblick in den Alltag von Behinderten bekomme, dies ist sehr gut gelungen.“, so Hannes P. Das Interesse am Projekt war schnell sehr hoch, steigerte sich am Ende aber noch mehr, wodurch sich drei weitere Schüler dem Projekt anschlossen. Das Projekt war ein voller Erfolg.

Tanzworkshop - Modetänze und Standardtänze

Der Raum wird aufgeschlossen, die Musikbox angeschlossen und dann wird getanzt. So ist der morgendliche Ablauf des Tanzworkshops von Frau Frie. Es geht um den Spaß an der Bewegung, am Tanz und seinen Abläufen. Jeder schnappt sich einen Partner und schwingt das Tanzbein, aber hoffentlich nicht gegen das selbige des Partners.

Die ersten Schritte des Kurses liegen im Erlernen des Grundtanzschritte für die Teilnehmer. Unterstützung bekoomt die Kurslehrerin Frau Frie dabei von erfahrenden Oberstufenschülern, die den kleineren Schülern das Ganze näher bringen. Während der AG sollen verschiedene Grundtänze lernen und zwar ,,Disco Fox, Cha Cha Cha oder Walzer.". Die ersten Choreographien sind bereits eingeprobt, Große tanzen mit Kleinen und andersherum, aber alle haben Spaß am Tanzen. Derzeit übt die Tanzgruppe eine Choreographie im Schwarzlicht ein, zum krönenden Abschluss ihres Workshops folgt eine große Vorführung der erlernten Inhalte.

Mit Worten bewegen - Ein Lyrikworkshop

Das Projekt „Lyrik“ mit insgesamt elf Schülerinnen und Schülern wird von Yvonne Günther geleitet. In diesem Projekt analysieren diese Merkmale verschiedener Gedichtsformen. Die Gedichte sind thematisch abgestimmt, das heißt:

Am Montag gab es das Thema Naturgedichte

Am Dienstag gab es sogenannte „Schauergedichte“/Ernstgeschichte

Mittwochs, dem letzten Tag der Projekttage, werden Kriegsgedichte bearbeitet

Nach dem Analysieren, schreiben die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Gedicht, dessen Thema von dem analysierten Gedicht abhängt. Dieses tragen sie am Ende des Tages vor der ganzen Gruppe vor. Wobei gleichzeitig das flüssige Vorlesen und die richtige Betonung der Gedichte gefördert wird.

Papier schöpfen

Das Projekt „Papierschöpfen“, geleitet von Frau Granitza, Frau Broermann, Frau Everding und Frau Grimmert, besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil können die Schülerinnen und Schüler Papier schöpfen und marmorieren. Das Papierschöpfen muss in verschiedenen Schritten absolviert werden. Zuerst müssen Servietten und Zeitungen zerrissen und in einem Glas mit Wasser vermischt werden. Dies wird mit einem Stabmixer ausgeführt und das Gemisch wird in eine große Wanne geschüttet. Mit einem bespannten Rahmen und einem unbespannten Rahmen, der auf dem bespannten Rahmen platziert ist, wird das Papier geschöpft. Auf dem bespannten Rahmen ist dann das klebrige Papier vorzufinden, das man mit einem kleinerem Rahmen entwässert. Nach dem Entwässern des Papiers stürzt man es und lässt es trocknen.

Doch in diesem Projekt bleibt es nicht nur bei dem Papierschöpfen, sondern man kann auch Origami falten, Geheimschriften erlernen, Kartoffeldruck oder Buchdruck benutzen und die Sütterlinschrift erlernen. Außerdem lernt man die Herstellung von Papier, die Geschichte von verschiedenen Schriften und den Vergleich der Kommunikation von früher und heute.

Europa, Asien, Afrika - Wir begegnen anderen Kulturen

Schüler, die sich für Kulturen anderer Kontinente interessieren, hatten die Chance, mithilfe des Projektes „Europa, Asien, Afrika – Wir begegnen anderen Kulturen“ mehr über andere Länder, Religionen und Menschen zu erfahren. Zunächst haben die Schüler mit dem Leiter des Projektes, Christopher Reers, einem Lehrer der Schule, über verschiedene Länder und Kulturen gesprochen und ihr Vorkenntnisse verglichen. Um das bis dahin vorhandene Wissen ideal abzugleichen, wurde ein Fragebogen ausgefüllt. Die Schüler durften selbst wählen, welches Thema sie am meisten interessiert, und haben Plakate dazu gestaltet. Beispielsweise sind Themen wie „Indische Religionen“ und „Chinesische Küche“ vertreten. Diese Plakate werden von den interessierten Schülern vorgestellt und erklärt, damit die anderen Schüler auch einen Einblick in die Themen bekommen, die sie nicht behandelt haben. Die Schüler beschreiben dieses Projekt als „interessant“, „lehrreich“ und „vielfältig“.

Afrika kreativ

„Afrika kreativ!“, so lautet das Motto des Projekts der Schüler der 5.-7. Klassen. Das Projekt wird von Frau Delschen, Frau Daldrop und Frau Götzen, mit einer helfenden Hand von Frau Seitz, geleitet.

Dieses beinhaltet den Bau von afrikanischen Instrumenten in Form von Trommeln, Rasseln und Regenröhren, aber auch der afrikanische Schmuck wird von den Schülern in kreativer Bastelarbeit hergestellt. Die Schüler verfolgen das Ziel, mithilfe der Betreuungslehrer, viele Handarbeiten wie Nähen, Knüpfen und Basteln zu erlernen und nach Möglichkeit am Mittwoch ihre Musikinstrumente zu präsentieren.

„Das Projekt setzt auch ein Interesse an der Lebensweise und der kulturellen Seite Afrikas, abgesehen von der Hilfsbedürftigkeit, voraus.“, äußert sich Jutta Daldrop. Das St. - Antonius – Gymnasium unterstützt seit vielen Jahren die Stiftung „Hilfe für Senegal e.V.“.

Das gesamte Projekt dient der Sensibilisierung der Schüler; der Effekt wird durch Stoffe aus Senegal authentischer übermittelt.

Die Stoffe werden von Josefa Seitz zu Taschen und Handyhüllen verarbeitet, die die Schüler als Andenken mit nach Hause nehmen dürfen.

Katharina A. und Kimberly S. produzieren mit Josefa Seitz ein Armband

Verschönerung des Schülerarbeitsraumes

Dass es einen Arbeitsraum für die Oberstufenschüler gibt, wissen zwar alle. Jedoch lädt dieser Raum nicht unbedingt dazu ein, sich dort lange aufzuhalten, auf Grund der kargen Einrichtung.

Dies ändert sich nun durch die 19te Projektgruppe, denn sie gestaltet den Raum neu. Unter der Leitung von Herrn Oertker haben Schülerinnen der EF und Q1 einen angenehmen Aufenthaltsort geschaffen. Eine Bibliothek mit Schulmaterial, selbstgestaltete Leinwände und weitere eigens entworfene Accessoires findet man nun im Raum 016.

Durch einen lockeren Umgang miteinander, geht jeder mit viel Elan an ihre Aufgaben. Dies bringt auch die Schülerin Annika Z. auf den Punkt: ,,Wir arbeiten produktiv, aber mit Spaß!"

Das Ziel ist es, sich in diesem Raum wohlzufühlen und eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaff

Die Honigbiene - Das ganz besondere Haustier (Elternprojekt: Hubertus Beckmann)

Eine Gruppe der Projektwoche beschäftigte sich mit einem Tier, das sehr wichtig für uns Menschen ist: Die Honigbiene! Ein Vater eines Schülers, der selbst Imker ist, erklärte sich bereit, dieses Projekt für die interessierten Schüler zu leiten. Er brachte selbst hergestellten Honig und einige tote Bienen mit. Die Schule stellte Mikroskope zur Verfügung, mit denen die Schüler die Bienen betrachten konnten. Sie haben die Bienen beobachtet, ihren Körperbau studiert und viel über die Tiere im Allgemeinen gelernt. Die Schüler haben Plakate gestaltet und ein Bienenhotel gebaut.

Ein Bienenhotel wird aus Naturmaterialien hergestellt und ist ein Unterkunft für Bienen. Die Schüler durften den Honig probieren und haben Plakate zum Leben der Biene gestaltet. Den Schülern hat das Projekt Spaß gemacht und es war mit vielen interessanten Informationen über den Arbeitstages eines Imkers verbunden.

Stop-Motion-Film mit Legomännchen (Elternprojekt: Sandra Hehn)

Lego mal anders

Mit Legosteinchen arbeiten kann jeder, doch während der Projektwoche probieren Schüler des St.‑Antonius-Gymnasiums einen Stop-Motion-Film zu drehen. Gemeinsam mit Hilfe von Frau Hehn vom Elternprojekt und Herrn Weber,erarbeiteten sich die Schüler das Filmthema Star Wars Episode III.

Für den späteren Film teilten sich die Mitglieder in kleinere Gruppen auf, um die einzelnen Szenen zu drehen. Fleißig arbeitet jeder an seiner Szene. Herr Weber ist sehr neugierig, was bei diesem Projekt entsteht, da er früher gerne solche Filme gemacht hat. Ein deutlicher Unterschied ist, dass Herr Weber früher Daumenkinos gemacht hat und so wissen will, was die neuere Technik für Ergebnisse erzielt.

Beim Stop-Motion-Film geht es darum, Bilder von der gleichen Stelle zu machen und zwischendurch die Lego-Figuren zu verschieben, sodass ein kleine fortlaufende Szene entsteht. Nachher werden alle Szenen zusammengefügt und es entsteht ein geschlossener Film.

Seifenkisten bauen und fahren

,, Auf die Plätze, fertig, los!“, mit diesem Motto wollen die Leute der AG ,,Seifenkiste“ ihre

Projektwoche abschließen. Doch bevor es soweit ist heißt es erstmal: Messen, Sägen und

Schrauben. Wir berichten über die spannende Phase des Bauens der Seifenkisten.

Der Workshop unter der Leitung unseres Kunstlehrers Herr Erning ist vor allem für eine Sache da:

Spaß. Die Erwartungen an die Teilnehmer sind nicht hoch, weil keiner der Teilnehmer oder auch

Herr Erning Experten dafür sind. Deshalb läuft die AG unter dem Motto: ,,Spaß am Probieren,

Frickeln, Anmalen, Scheitern, Lachen, und Verbessern und schöner Scheitern, wieder Lachen“.

Dabei besteht die meiste Arbeit im Bauen der Seifenkiste aus Holz, die Teilnehmer müssen eine

Bodenplatte und Seitenwände bauen. Doch natürlich ist es damit nicht getan, denn was braucht eine

Seifenkiste? Räder und Achsen! Die Räder sind natürlich mitgebracht, aber die Achsen müssen von

den Teilnehmen erst gebaut werden. Dabei ist die Vorderachse entscheidend für die spätere

Lenkfähigkeit des Wagens.

Die Perfektionisten im Kurs können natürlich noch ihre Seifenkiste lackieren oder durch Federung

optimieren oder die Aerodynamik verbessern. Aber egal, wie die Seifenkiste nachher aussieht, bei

dem anstehenden Rennen steht der Spaß im Vordergrund.

Babysitterkurs

Der Babysitterkurs, der von der Familienbildungsstätte Lüdinghausen angeboten wird, ist eines der vielen Projekte aus der Projektwoche des St.- Antonius-Gymnasiums. Dort werden Theorie und Praxis erprobt und an Puppen ausgeführt. Die Gruppenleiterin, Anna Voigt, klärt alle 15 Schülerinnen und Schüler über die Bedürfnisse der Kinder auf. Unter anderem sind wichtige Kompetenzen für einen Babysitter die richtige Pflege beziehungsweise die Versorgung, eine geeignete Umgebung und für den Notfall Erste Hilfe. Es wird das Singen von Liedern erprobt und das Vorlesen von verschiedenen Kinderbüchern. Mit Rollenspielen übten die Schüler das Vorstellen des Babysitters. Am Mittwoch, dem letzten Tag der Projekttage, bringt die Gruppenleiterin ihren Sohn mit, der ein Kleinkind ist.

Zumba

Sport mit Spaß! Das ist das Motto des Zumbakurses unserer Projektwoche. Man merkt nicht einmal, dass man sich körperlich im Zumbakurs von Frau Kosik anstrengt. „Die Kinder sollen lernen, dass man auch mit Spaß Sport machen kann!“, bestätigt Frau Kosik lächelnd. Die gebürtige Argentinierin macht seit drei Jahren überzeugt Zumba und ist seit zwei Jahren als Tanzlehrerin tätig.

Sie wolle unbedingt einen kulturellen latein-amerikanischen Sport machen, erzählte sie uns im Interview. „Der Spaßfaktor beim Zumba ist viel größer als die Fitness!“, machte Frau Kosik deutlich. Leidenschaftlich gibt sie den Kindern ihre Motivation weiter. Auch die kreativen Köpfe unter den angehenden Tänzern kommen auf ihre Kosten, denn die Kinder können sich eine eigene Choreographie ausdenken. Frau Kosik hält dies für sinnvoll, da ihr die Kreativität der Schüler sehr am Herzen liegt. Nach gerade einmal ein paar Stunden Zumba haben Frau Kosiks Schüler schon die Grundinformationen zu dem latein-amerikanischen Tanz erhalten und außerdem beherrschen sie bereits die ersten Grundschritte. Diese kann man beliebig mit verschiedenen Bewegungen kreativ ausschmücken. Sie macht ihren Stolz auf die Schüler im Interview mehrere Male deutlich.

Leider kann erst am Dienstag der Unterricht in der Sporthalle stattfinden. Zuvor ist die Gruppe in einem engen Raum untergebracht. Einige Schüler waren zuerst sehr enttäuscht, da es sehr schnell warm wurde, doch trotz der engen Raumverhältnisse trainierten die Schüler hart und konnten schon nach den ersten Stunden einen gemeinsamen Tanz aufführen. Virginia A. erzählte uns, dass sie auch schon die Zumba AG besucht habe, und es ihr dort sehr gut gefallen habe. Sie hat daher bereits ein paar Erfahrungen in dieser Tanzrichtung gesammelt und freut sich über eine weitere Möglichkeit, ihre tänzerischen Fähigkeiten kreativ zu erweitern.

Vorlesepaten für Senioren

„Vorlesen verbindet Generationen“, das waren die Worte von Seminarleiterin Frau Hörbelt und Motto des Projektes „Vorlesepaten für Senioren“.

Die Ausbildung zu Vorlesepaten durch den Kurs „Vorlesepaten für Senioren“ fand unter dem Motto statt, durch Vorlesen Generationen zu verbinden, die sonst nichts miteinander zu tun haben und häufig nur stereotypische Bilder von einander haben. Dabei sollen Schülerinnen und Schüler denen vorlesen, die noch nicht oder nicht mehr selbst lesen können.

Innerhalb von nur zwei Tagen sind die Schüler, welche diesen Kurs besuchen zu zertifizierten Vorlesepaten ausgebildet, welche von den Seminarleiterinnen Frau Hörbelt und Frau Wewer im Auftrag der Stiftung Lesen begleitet werden. Hierbei soll der Unterschied von Lesen und Vorlesen erklärt und verdeutlicht werden, um zum Beispiel auch am Altenheim des Antoniushauses als Lesepaten fungieren zu können. Als wichtige Themengebiete wurden dabei behandelt: Wie lese ich richtig vor? Wem könnte ich vorlesen? Wo und was könnte ich vorlesen?

In der Gruppe wurden hierzu wichtige Techniken erklärt und Tipps zu allen anderen wichtigen vorher genannten Punkten gegeben. Dazu wurde auch mit einem Partner geübt, wodurch die gelernte Technik noch ein mal vertieft wurde und auch von den Erfahrungen berichtet werden konnten.

Am Ende dieser Tage erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde zur Bestätigung der Weiterbildung.

Begeisterung beim Badminton

Begeisterung beim Badminton

Unter der Leitung von Ursula Kons geht es bei diesem Projekt weniger darum, perfektes Badminton spielen zu können. Vielmehr steht hier die Freude an dieser Sportart im Vordergrund.

Hier bekommen die jungen Anton-Schüler die Möglichkeit den Stress der vergangenen anstrengenden Schulwochen abzubauen und sich ein bisschen zu bewegen, bevor sie in die Ferien starten.

Schon beim Betreten der Sporthalle blickt man in fröhliche, motivierte Gesichter, die einen mit ihrer Begeisterung anstecken.

Morgens bekamen die Schülerinnen und Schüler der 5.-7. Klassen von Frau Kons eine kleine Einführung rund um das Thema Badminton und die Spieltechnik.

Jetzt beweisen sie sich schon im Turnier. Dabei spielen immer zwei Schüler gegeneinander und der Gewinner darf ein Feld weiterwandern, um gegen einen anderen Gewinner anzutreten. Aber es wird auch ein bisschen experimentiert und herumprobiert, etwa wenn man auch mal mit zwei Schlägern oder der Gegenhand spielen muss.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten so ein besseres Gefühl für das Spielen und lernen die Sportart mit Spaß kennen.

Figuren animieren

Unter dem Titel „Figuren animieren“ wurden die drei Tage der Projektwoche genutzt, um die verschiedensten Figuren auf dem Computer zu kreieren. Durch kleinere Hilfestellungen von Tina Funke konnten die Schüler und Schülerinnen einen Großteil der Zeit eigenständig an ihren Figuren arbeiten.

„Mit dem Programm kann man alles darstellen“, so die Aussage von Simon K. auf die Frage, warum ihm dieses Projekt so viel Spaß macht. Es gibt eine Figurenauswahl vom Strichmännchen bis zur 3-D Figur. Dabei haben die Schüler einiges Neues gefunden und ausprobiert. Genau das ist der Reiz, der das Projekt für viele interessant macht. Mit Animationen kann man in der Freizeit als auch im Beruf Einiges anfangen. Dazu gehören die Berufe als Grafikdesigner, als Architekt, als Spielentwickler. Ein großer Berufsbereich ist in der Werbe- und Filmindustrie, bei der zwischen Animationsfilmen und real animierten Sachen unterschieden wird, oder bei Bewegungsanalysen mit Bewegungsabläufen im Sport. Die Möglichkeiten, mit Figuren zu arbeiten, sind unbegrenzt, da nicht nur die Animation möglich ist, sondern auch der Entwurf von Figuren und Szenen.

In diesem Projekt sind Schüler von der achten bis zur elften Klasse zu finden. Trotzdem sind fast alle auf einem ähnlichen Leistungsniveau, weil es für alle etwas Neues ist.

Alte Spiele, neu entdeckt

Lauter Spiele am St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen, aber was soll das alles eigentlich?

Die Schüler der Gruppe „Alte Spiele neu entdecken“ sollten Eltern und Großeltern nach bekannten und beliebten Spielen ihrer Kindheit fragen und diese zum Projekt mitbringen. „Die Spiele waren uns fast alle schon bekannt.“, betont Luisa B., eine Schülerin, andere wurden neu kennengelernt. Die Schüler, die ausschließlich aus der 5. und 6. Klasse sind, sollten heute einmal von der Play Station wegkommen und zu den alltäglichen Brettspielen greifen, um sich zu beschäftigen. „Wenn Spiele nicht bekannt waren, haben wir sie uns einfach erklärt.“, so Kristin A., eine Schülerin der Gruppe. Nicht nur Brettspiele werden gespielt, sondern auch Gruppenspiele oder „Outdoor-Aktivitäten“ sind geplant, die aber erst bei schönem Wetter stattfinden können. Sind die Schüler mit einem Spiel fertig, suchen sie sich selbstständig ein neues Spiel aus. Die Schüler aus dem Kurs sind begeistert und freuen sich über die Abwechslung.

Created By
Julian Juretko
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