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Urwald der Wald, sich selbst überlassen

Was ist eigentlich ein Urwald? Fragt man Tante Wikipedia so erhält man folgende Definition:

Urwälder (auch: Primärwälder) sind die natürlichsten Waldökosysteme. Sie sind nach Definition der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) Waldgebiete, die eine natürliche Vegetation aufweisen, ohne sichtbaren menschlichen Einfluss sind und deren natürliche Dynamik ungestört verläuft. Weltweit entsprachen im Jahr 2005 etwa 36 % aller Wälder diesen Kriterien, wobei auch bereits wiederhergestellte Wälder dieser Definition der FAO genügen können. Die Fläche wird um jährlich 6 Millionen ha reduziert. (Quelle: Wikipedia)

Aber wird ein Wald wieder zum Urwald, wenn der Mensch nicht mehr eingreift? Der Wald der Gemeinde Fischbachtal wird nach FSC-Richtlinien bewirtschaftet, d.h. 5 % der Flächen werden nicht vom Menschen beeinflusst. Sie werden dadurch zu Beobachtungs-, Lern- und Entwicklungsflächen, liefern wertvolle Referenzen darüber, wie sich das komplexe System entwickelt, wenn es sich selbst überlassen wird. Dort finden sich dann auch besonders alte Bäume, tot oder lebendig.

Ein schönes Beispiel einer Fläche, die sich in einen Urwald verwandelt, sieht man hier.

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