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Als Familie gingen wir nie in die Kirche Irina Dürenmatt

Trotzdem besuchte ich das Sprungbrett-Jahrestraining der FEG Schweiz und ich bin begeistert!

Als Baby war ich getauft worden. Ab der 2. Klasse ging ich ins KUW (Kirchliche Unterweisung) in der Stadtkirche in Thun. In der 9. Klasse wurde ich konfirmiert. Danach hatte ich nie wieder etwas mit dieser Kirche zu tun. Als Familie gingen wir nie in die Kirche und hatten auch sonst nichts mit Gott am Hut.

Mein Vater ist Arzt und hat eine eigene Praxis, in der er Praxisassistentinnen ausbildet. Eines Tages gab eine seiner Angestellten ihm einen SOLA-Flyer der FEG Steffisburg für seine Kinder mit. Neugierig, aber etwas ängstlich, meldete ich mich als scheue 5.-Klässlerin einfach mal an. In meinem ersten SOLA lernte ich Gott ganz anders kennen als man es mir im KUW beigebracht hatte. Ich lernte, dass ich mit diesem Gott eine persönliche Beziehung haben und zu ihm beten kann. Ich darf ihn um alles bitten, ihn anflehen mir zu helfen in Notsituationen, ihm danken oder einfach vor ihn kommen und schweigen. Ich muss nichts tun, damit er mich liebt. Ich darf mich selbst sein und muss mich vor ihm nicht verstellen.

Seither ging ich in jedes SOLA. Ab und zu besuchte ich die Gottesdienste und andere Angebote der Gemeinde, sofern meine Eltern es erlaubten. Meinen Weg mit Jesus gehe ich seit dem 2. Mai 2014. Vom September 2019 bis Ende Februar 2020 durfte ich das Sprungbrett in der FEG Rheineck machen. Ich genoss es in einem christlichen Umfeld zu sein! Aufs Sprungbrett bin ich durch einen anderen Sprungbrettler gestossen, mit dem ich gut befreundet bin. Als es während des letzten Jahres am Gymnasium darum ging, zu entscheiden, was ich danach mache, meinte der Sprungbrettler, das wäre doch was für mich. Und tatsächlich: Es begeistert mich sehr, in so viele verschiedene Bereiche hineinschauen zu dürfen: Bei den Senioren, den Kids oder den Teens, sonntags auf der Bühne als Moderatorin, Pastorin oder Bandmitglied, als Mitarbeiterin an Grossanlässen und vieles mehr.

Ich empfehle das Sprungbrett jedem, der sich für den Pastorenberuf interessiert, gerne mit Menschen zu tun hat, die Ausbildung noch nicht abgeschlossen hat oder sich einfach persönlich weiterentwickeln will. Einen Einblick in den Beruf zu erhalten und herauszufinden, wo die eigenen Stärken, Schwächen und geistlichen Begabungen liegen, ist eine geniale Chance. Deshalb: Just do it!