On The Road with friends // vespa world days 2015

Reisetagebuch // wolf @vespaclubzurich.ch

6. Juni 2015 // Tsüri - Feldkirch

Schön gepackt...
Das Abenteuer kann beginnen. Silkes Vespa wurde auf den letzten Drücker fertig! Wolf ist mit der TS am Start. Beide haben einen (neuen) PX Motor und noch gestern wurde geschraubt und die Düsen abgecheckt - hoffentlich klappt alles. Wir sind gepackt und «ready to go». Um 12:30 finden wir uns am Treffpunkt im «Bistro Rüschlikon» ein.
Ready to rumbel...

Christoph ist bereits dort. Erik folgt nach wenigen Minuten. Wir sind alle gut gelaunt und gespannt, was die kommenden Tage so bringen werden. Wir trinken noch einen Kaffee und machen uns startklar. Wir sind alle etwas kribbelig - endlich die Reise anzutreten. Yeah!

Nun locker der Seestrasse entlang zum nächsten Treffpunkt in Pfäffikon. Dort wartet Bruno auf uns. Seine Vespa ist der Hammer! Also eigentlich müsste man von einem fahrenden «Camping- Werkstatt-Für-Alle-Fälle-Gewappnetes-Vespa-Ding» reden. Cool, dass er mit uns fährt.

Bruno mit seinem fahrenden Vespa-Ding....

Die Fahrt geht weiter Richtung Ricken. Beim hochfahren bleibt Bruno plötzlich stehen. Gangkabel- Riss. Erik und Silke fahren zu einer Beiz während Christoph, Bruno und ich das Teil reparieren. Hier zeigt sich zum ersten Mal die Funktionalität von Bruno’s Vespa. Werkzeug, Kabel, Ersatzteile und sogar ein Feldbett sind an ihrem Platz. Ein wenig ärgert sich Bruno schon, ist auch ein wenig nervös beim «Mechen» - da er sonst ja lieber ganz alleine fährt - weil seine Kiste ja läuft :-).

Mal ein wenig schrauben...

Nach einer halben Stunde ist alles wieder gemacht und wir treffen die anderen zwei im Restaurant. Der weitere Verlauf der Fahrt geht ohne Probleme über die Bühne. Wir fahren über Wattwil durchs Toggenburg, hinauf auf Wildhaus. Kurze Pause. Hinunter ins Rheintal, durch das Witzland «Fürstentum Lichtenstein» zum Zoll nach Österreich. Dann direkt zum Bahnhof Feldkirch.

Durchs Toggenburg ....

Nach einer kurzen Klärung wo der Verlad stattfinden wird, geht es weiter hinauf zur «Schattenburg». Das nach der Burg benannte Schnitzel stellt so einiges in den Schatten! Es hängt über den Teller und schmeckt ausgezeichnet. So muss Österreich kann ich nur sagen. Das Wetter verschlechtert sich nun. Leichter Regen setzt ein, was uns aber nicht stört.

So muss Österreich....
Schattenburg.... Feldkirch....

Nach der Stärkung geht es zurück zum Verladeplatz am Bhf. Feldkirch. Erik der Gute hat gekühlten Prosecco und Bier dabei. Der Apéro kann starten. Wir werden von anderen Wartenden bestaunt und kommen ins Gespräch. Was mit der Vespa nach Kroatien? Ähm... usw.

Verladen...
Eine Zugfahrt... für die Vespa...

Nach einer kurzen Zeit erscheint der «Verlademeister» und checkt unsere Papiere, alles klar. Das Verladen geht ganz gut über die Bühne und so haben wir noch Zeit bis der Zug abfährt. Diese verbringen wir im schönen Bahnhofsbuffet Feldkirch bei weiterem Bier und Weisswein. (meine Fresse! Samstagabend im Bahnhofsbuffet Feldkirch). Fussball läuft, Bier fliesst, Gestalten an den Tischen - ein Traum, eine Sozialstudie - und wir mitten drin.

Bier...

Bevor es losgeht ziehen wir nochmals an einer Zigarette und quetschen uns ins Abteil. Wir zu fünft und «Vesna» mit viel Verständnis in einem 6er-Abteil. Es gibt noch einen Schluck Rotwein, Gelächter und Gequatsche, dann ab auf die Pritsche. Ich hatte wirklich noch einen sehr guten Gedanken und musste für mich ein wenig lachen. Lichterlöschen und versuchen die Augen zu schliessen. Rumpel, rumpel...

7. Juni 2015 // Villach - Slovenien - Triest - Rijeka - Bakarac

Wie man sich vorstellen kann, haben wir nicht wirklich super geschlafen. Der Umstand, dass wir bereits um 7Uhr aus dem Zug geworfen wurden, verkürzte unsere Ruhezeit noch zusätzlich. Nun, Villach am Morgen, Wetter gut, alles wieder gepackt und durch die Stadt um das Frühstück einzunehmen. Nach kurzer Zeit fanden wir eine Bäckerei. Wir sassen draussen und liessen es uns gutgehen. Kaffee, Brot, Käse, Wurst, Lachs usw. gaben uns wieder Kraft. Endlich kann die Reise so richtig losgehen. Nochmals Karten-Check und dann rauf auf die Vespa.
Villach...
Villach 

Schnell fanden wir den Weg Richtung Slovenien. Über den «Wurzenpass» ging es nach «Kranjska Gora», dem Skigebiet von Slovenien. Bruno musste zwischendurch noch mal anhalten um den Auspuff wieder festzuschrauben. Kein Wunder bei den Kurven und der Beladung! Gespannt und mit grosser Freude an der schönen Landschaft ging es weiter zum «Vrsic-Pass». Vorbei an «Trenta», dann dem Fluss «Soca» entlang - eine wunderschöner Strassenabschnitt.

Los geht's...
Slowenien....

Dann über «Kobarid», «Tolmin» hinunter nach «Nova Gorica», zur Grenze nach Italien. Kurz fuhren wir in die falsche Richtung, was aber nicht weiter schlimm war. Wir tranken einen Kaffee. Am Tisch neben uns wurde schon heftig am Branntwein gehuldigt, was man den Gesichtern der Menschen auch ansah. Die Fahrt durch Slovenien hat uns allen sehr gefallen, könnte mir vorstellen nochmals eine Tour dort zu machen!

Reiseimpressionen...

Wir erreichten «Triest». Eine wunderschöne Stadt mit grosser Geschichte. Fanden ein Restaurant am Kanal und bestellten mal was richtiges zu Essen!

Triest...
Triest....

Grundsätzlich wäre es hier genug gewesen für den Tag... im Nachhinein hätte es sicher Spass gemacht die Stadt noch etwas zu erkunden und den Abend dort zu verbringen. Aber wir fuhren weiter Richtung Hrvastka. An der Grenze mussten wir tatsächlich unsere Dokumente zeigen... Istrien (Pula etc.) liessen wir rechts liegen und steuerten über «Rijeka» direkt auf «Bakarac» zu. Erik kannte dort ein Restaurant und eine «Herberge», das Restaurant war Spitze, die Herberge so lala. Hier zum ersten Mal die Füsse ins Meer strecken - eine Wohltat.

On the road....

«Bakarac» liegt in einer Bucht, mehr ein «Weiler» als eine Ortschaft. Ein paar Restaurants und einen Strand. Und natürlich unsere «Herberge». Der Inhaber meinte zuerst, dass wir um 22h in der Unterkunft sein müssen, da sonst alles abgeschlossen ist! Hallo? Ferien? Internat- oder Schulausflug? Natürlich kriegten wir ihn rum und kamen dann nach Hause wie es uns gefiel.

Der Wind drehte auf und ein Riesen Sonnenschirm wurde aus der Verankerung gerissen und aufs Dach der Gartenwirtschaft geschleudert! Zum Glück blieb er dort und fiel nicht auf die parkierenden Autos oder uns! Wir halfen den Schirm zu bändigen und holten ihn dank «Räuberleiter» hinunter.

Das Abendessen war grandios! Es gab Fisch-und Fleischplatte, Wein, Bier, Mineral und und und... gekostet hat es auch wenig. Toll und voll fielen wir ins Bett. Die Betten waren lustig angeordnet. Also statt nebeneinander - hintereinander, sehr förderlich für die Partnerschaft gäll.

8. Juni 2015 // Bakarac - Senj - Insel Pag - Rtina (Villa 4M)

Coast-Road... Heavy winds....
Weiter ging es runter der Küste entlang. Krk liessen wir aus. Zum Teil kämpften wir gegen starken Wind! Ein paar mal sogar so, dass wir mit dem Tempo so richtig runter mussten. In «Sveti" tranken wir eine Kaffee und stärken uns für die nächsten Kilometer. In «Prizna» ging es auf die Fähre, 20 Minuten ca. hinüber zur Insel Pag.
Fähre nach Pag....

Schön so auf der Fähre. Die Insel Pag besteht eigentlich nur aus Stein! Nun gut. Wir fuhren weiter, an Campingplätzen vorbei. Hotel gibt es keins auf der Insel und so waren wir einen Moment lang ratlos, wie es nun weitergehen soll. Wir fanden eine Unterkunft für 1Euro! Welche wir dankend ablehnten. In Pag selber machten wir eine weiter Pause und berieten das weitere Vorgehen. Wir fuhren über eine abenteuerliche Piste (4.5KM Schotterstrasse) von «Kosljun» zurück auf die Hauptstrasse. Silke war sichtlich erleichtert wieder Asphalt unter den Rädern zu haben.

Nach der Vespa-Safari

Ehrlich gesagt mir war es auch egal wieder «festen Boden» unter den Rädern zu haben. Wir badeten nun zum ersten Mal im Meer und es war herrlich. Alle waren wieder motiviert für die nächste Strecke auf der Vespa.

Weiter im Text...

Nun ging es zur Südspitze der Insel über eine Brücke hinüber zum Festland. Christoph führte die Gruppe an. Es war heiss und wir dachten schon, dass wir in Zadar was finden müssten. Aber es kommt halt anders als man denkt. Auf der Höhe der Ortschaft Rtina sah Chris auf der rechten Seite ein Schild für ein Hotel direkt am Meer.

Villa 4m...
Apero....

Für 44 Euro pro Person und Nacht (inkl. Nachtessen und Frühstück!!), checkten wir ein. Ein sehr schönes Zimmer, sauber, gross und wie gesagt direkt am Meer! Perfekt für einen «Hänger-Tag». Nach dem Duschen zum Apéro.

Wir genossen den Ausblick aufs Meer, den Aperol- Spritz, Pivo und Weisswein. Das Abendessen war Ok, eine lustige Runde, too much to drink aber ja, es hat Spass gemacht.

Villa4m....

9. Juni 2015 // Villa4M - Ruhetag...

Der Tag war schön, einfach am Strand liegen, nix tun, schwimmen und geniessen. Unsere Hrvatski-Kenntnisse wurden besser. So dass wir Hvala und Mollim schon richtig gut beherrschten!
Beautiful....
Die Seele baumeln lassen....

Der Abend war wieder feucht-fröhlich. Das Essen «Schweinebacken gebacken» war auch sehr gut. Dann gab es noch einen Absacker in der Bar: Živjeli! Mit Hans-Ueli (also eigentlich Fritz), dem Hotelmanager und dem Konobar des Hauses.

KONTAAAKT...

10. Juni 2015 // Rtina - Zadar - Biograd n/Moru

Frühstück, noch ein kurzes Bad im Meer. Alles bezahlt. Aufgepackt. Fertig für die letzte Etappe nach Biograd na Moru. Eine schöne Fahrt nach Zadar. Schönstes Wetter, heiss! Kaffee in Zadar und dann 30Km hinunter nach Biograd n/Moru.
Und weiter geht's...

Pause in Zadar...

Zadar und Ankunft in Biograd n/M

Je näher wir zum Veranstaltungsort kamen, desto mehr Vespen kamen uns entgegen. Hupen, Winken und sich Freuen über die Ankunft war angesagt.

Biograd n/Moru

Wir fuhren gleich auf das Gelände. Trafen Uschi & Günther. Tranken einen Kaffee. Dann irrten wir für ca. eine halbe Stunde rum um unser Haus zu finden. Was uns dann auch gelang.

Unser Haus...

Die Leute sind sehr hilfsbereit! Wir waren positiv überrascht, wurden gut aufgenommen und quartierten uns ein! Kleiderwechsel und auf zum «Konzum». War ganz lustig, da wir nicht alles auf Anhieb fanden. Eingedeckt bepackten wir unsere Vespen wieder. Per Zufall trafen wir Slobi. Begrüssung, holdrio. Entschluss alles ins Haus zu bringen und dann an den Strand.

Ankunft , Konzum, Strand und so....

Am Abend trafen wir weitere Freunde von Nah und Fern. Essen. Trinken. Das ganze Programm. Die ganze Stadt war in freudiger Erwartung. Geknatter da und Geknatter dort. Unser Haus lag sehr zentral - war ruhig. Einzig der «Ferienvolgel» machte sich am Abend bemerkbar: Füü.... Füü....

Vespa Village....
Impressionen... Biograd n/M...

11. Juni 2015 // Offizieller Start der VWD 2015

Am Morgen gab es bereits einen Grappa (Danke Mirko... ) alle Formalitäten betreffend Haus etc. wurden erledigt. Bruno hatte ja noch einen Platz gefunden und so waren wir alle schon lustig drauf.
Frühstück...

So gegen 11h gingen wir nach dem Frühstück zu Fuss zum Gelände. Dort wurde uns gesagt, dass wir mit der Vespa reinfahren müssen. Also zurück zum Haus, Vespa holen, einchecken. Alles ging reibungslos. Die Organisation war super! Natürlich fragte ich nach, wie es aussieht mit den «Goodie- Bags» der Personen, welche nicht angereist sind... da ging aber leider nix. Erst später konnte ich noch organisieren, (Dank der Beziehung zu Laura), dass Fontanas auch noch in den Genuss eines Eintritts kamen.

....

Immer wieder gingen wir ins «Peperino» (free WiFi gäll...). Wir trafen Markus, Bettina, Werni und Daniela. Sahen Fontanas, Thomas und Karin und Chrigl von Bern... Halligalli-Zeit....

Am Abend in ein Restaurant (Grill - aber eben ohne Grill...). Viel gegessen. Silke hatte Sepia- Risotto für 4 Personen. Wir Fleischplatte für ca. 10 Leute. Bier für 4 etc. etc.

12. Juni 2015 // Ausflug über Sibenick zum Nationalpark Krka

Erik ging auf die Insel «Pasman» um einen Campingplatz zu erkundschaften. Bruno hantierte an seinem Vergaser rum.
Sibenick...
Sibenick....
Krka Nationalpark... 

Silke, Christoph und Wolf fuhren Richtung Sibenick. Kaffeehalt, dann hoch zum Nationalpark Krka (Wasserfälle). Etwas sehr touristisch - aber schön. Ca. einen Kilometer trotteten wir mit hundert anderen den Fussweg hinunter. Der Ort ist sehr schön, die Kaskaden eindrücklich und das Wasser erfrischend. Christoph und Wolf nahmen ein kurzes Bad, liessen uns treiben und genossen es. Dann mit einem ausrangierten PTT-Bus (Valais) ging es zurück zum Eingangsort. Vespa starten und den Heimweg antreten... natürlich wollten wir nicht die gleiche Strecke zurückfahren. So kam es, dass wir über die Hügel immer mehr landeinwärts fuhren - wir mussten zurück zum Meer! Was uns dann auch gelang. Vorher aber noch zittern - da Wolf ganz ohne Benzin «in the middle of nowhere» stand! Zum Glück hatte Christoph noch einen Liter Benzin dabei. Dieser reichte tatsächlich bis zur Hauptstrasse und zur Tankstelle!

Zurück in Biograd musste ich gleich zum Check-In. Fontanas mussten noch ihren Eintritt erhalten. Alles klappte. Am Abend gingen wir mit den Schweizer-Vespa-Freunden Essen und Trinken. Dani, André, Anna-Maria, Stefano, Stefan und Joe kamen auch gut in Biograd an! Gute Stimmung.

13. Juni 2015 // Zadar - Gala-Dinner & Good night in Biograd

Overall is overall....
Im Overall bereit zum Ride-Out nach Zadar. Es war echt heiss - aber eben... was man nicht alles macht... mit ca. 5’000 anderen ging es auf nach Zadar. Die Leute am Strassenrand hatten auch ihren Spass. Die Luft war voll 2Takt-Benzin. Ankunft Zadar. Sandwich und komisches Getränk, dann wollten wir zum Baden bevor der Apéro vom VC Schweiz startete. Leider ging meine Kupplung durch... so mussten wir eine improvisierte Garage einrichten und die Kupplung auseinander nehmen. Erik und Silke gingen zum Schwimmen. Wir wurden bestaunt.
Ride to... Zadar....
Friends...

Komisch, die Kupplung war in Ordnung, einzig der Ring ist rausgesprungen! Wie das geschehen konnte... keine Ahnung. Shit happens as they say! Auf jeden Fall konnte das Teil gerade rechtzeitig wieder montiert werden. Fontana hat noch die letzten Einstellungen gemacht. Und los ging es im Konvoi zum Apéro. Ein Grüppchen wurde leider durch die elenden Rotlichter abgehängt, so dass Wolf sie suchen ging und dann auch fand. Es gab feine Häppchen, Bier, Wein und Mineral. Nach der Ansprache von Cesa gingen Erik und Wolf noch kurz ins Meer.

Strange...
Openair Werkstatt... Nigerian style....
Chef Cesa und Robärt :-)

Es war schön viele Freunde aus den CH-Clubs zu treffen. Wir werden Cesa vermissen. Der "traditionelle Apero" ist wirklich eine gelungene Sache.

Gala... Was ... 
Gala Dinner.... 

Geschlossen fuhren wir dann zum «Gala-Dinner» (im «Sport-Ufo» von Zadar). Der erste Eindruck war gut. Aber das Warten auf das Essen ging recht auf den Geist. Wir tauschten Abziehbilder, Banner, Patches etc. Unterhielten uns mit andere Freunden (Moskau, Ireland) und tranken ein Glas Wein und Bier. Die Vorspeise war ganz OK. Dann kamen schreckliche Nudeln mit Pilzen (und Sand). Dann wieder Warten. Das ging nun zu lange. Wir entschlossen uns zurück nach Biograd zu fahren - ins Peperino, dort gab es noch eine Pizza und weitere Getränke.

Auf einen Absacker noch nach vorne zur Promenade, dort trafen wir die Fanclub-Truppe. Weiter ging es im Text. Ich verabschiedete mich früher und ging schlafen.

14. Juni 2015 // alles schon wieder vorbei

Insel Pasman...
Da wir erst am Montag die Weiterreise antraten, hatten wir einen entspannten Sonntag. Bruno reiste alleine weiter und wir entschlossen uns auf die Insel «Pasman» zu gehen. Vorher noch kurz tanken... was eine gute Idee aber schlechte Ausführung war! Dummerweise tankten wir Diesel! So verbrachten wir eine gute Stunde an der Tanke und mussten Silkes und Wolf’s Tank wieder entleeren. Zum Glück ging das alles gut.
Pasman...

Danach ging es auf die Fähre nach «Pasman». Das Wetter zeigte sich nicht grad von der schönsten Seite, aber wir fuhren trotzdem. Auf der anderen Seite gingen wir ins «Aquarium» und assen eine Kleinigkeit. Christoph erkundete die andere Seite der Insel während Silke, Erik und Wolf ein Bad nahmen. Markus und Bettina trafen uns auch noch. Um 18h zurück auf die Fähre. Vorher wollten wir noch einen Apéro nehmen, was sich dann aber leider als keine gute Idee herausstellte, da die Fähre mit dem Beladen begann. Also schnell rauf und wieder hinüber nach Biograd. Verabschiedung von Markus & Bettina, dann zurück ins Haus. Erik hat die Kiste gepackt, dann Abendessen und ab in die Heia.

15. Juni 2015 // Biograd n/Moru - Sibenick - Split

Auf dem Weg runter nach Sibenick zickte die TS wieder! Kein Vollgas möglich. Also auf die Seite und mal Vergaser anschauen... nach einer Weile fand Wolf den Fehler. Eine Schraube beim Vergaser fehlte! Wir konnte was Improvisieren und dann die Reise Gott sei Dank ohne weitere Probleme fortsetzen.
Pause in Sibenick...

In Sibenick tranken wir noch was (Wolf noch Düse gewechselt). Dann hinunter nach Split. Zum Glück hatten wir genügend Zeit einberechnet, so dass wir noch was Essen konnten.

Split...
Boarding....

Mit vielen anderen Vespsiti ging es dann los zum «Borden» der Fähre. Gestaffelt wurden wir eingelassen.

Boarding....

Wir checkten ein. Kabine OK (ausser, dass unsere WC-Spülung kaputt war...). Dann Apéro und Abfahrt aus dem Hafen Split. Das Meer war ruhig, wir gut gelaunt.

Room with a view....
Abfahrt....

Um 21h hatten wir einen reservierten Tisch im Restaurant. Lustiger Kellner, Essen OK. Dekoration zum LACHEN!

Restaurant... 

And here something completely different....

On the way...

16. Juni 2015 // Ancona - Rimini - Marina Romea

Die Überfahrt war ruhig. Sogar geschlafen. Am frühen Morgen auf und aufs Deck. Sonnenaufgang. Dann Kaffee und alles wieder aufpacken.
Morning...
Ankunft...

Ankunft in Ancona! Alle wieder raus aus dem Bauch der Fähre. Durch den Zoll und dann halt ein Tag, der zum vergessen ist. Zuerst fuhren wir falsch (dank der schönen Beschilderung in Italien), dann trafen wir uns wieder. Waren unzufrieden, gestresst. An Rimini und all den anderen Touristen- Strände vorbei (zum Kotzen... hässlich!!). Ein Schirm neben dem anderen. Eine Bar, ein Abschnitt. Hier nie! Ferien? Verzicht! Wir fanden dann was in Marina Romea. Stimmung so lalala.

Hotel...

Silke und Christoph gingen noch ans Meer. Erik zum Apéro, Wolf wechselte die Düse nochmals. Dann alle zusammen. Essen war lecker... Abschluss des Abends nicht so rosig... dann halt ab ins Bett.

17. Juni 2015 // Marina Romea - Sant’ Anna - Bassano del Grappa

Bevor es losging schauten wir nochmals Silkes Vespa an. Irgendwie funkte es nicht richtig. Kerzendeckel und Kabel gescheckt. Probefahrt - alles ok. Dann ging es los. Nach ca. 10 Minuten wieder anhalten. Dann CDI-Box gewechselt. Alles wieder prima. Ausser die Gangschaltung - die ging immer strenger - für Silke wurde es immer mühsamer! Aber sie hielt wacker durch.
Gepackt....
Aufbruch nach dem Regen....

In Sant’ Anna ein kurzer Kaffeehalt. Dort zufälligerweise einen Vespa-Präsident getroffen. Austausch von Sticker, Banner etc. war lustig. Toast und Kaffee gut. Dann weiter Richtung «Fume Brenta» zu unserem Ziel, der Ortschaft «Bassano del Grappa».

Leider gab es ein paar Missverständnisse - so dachte Erik wir suchen eine Piaggio-Vertretung wegen meiner Schraube, Wolf dachte Erick sucht diese wegen seinem Nierengurt. Also fuhren wir nach Padova hinein. Für Silke nicht lustig, da eben die Gangschaltung nicht so funkte wie sie sollte.

Wir kamen dann zu einen Piaggio-Händler «Tonazzi». Eine schöne alte Werkstatt. Schöne Vespen! Und viel Material. Wir stellten uns vor und nach kurzer Zeit hatten wir einen schönen Austausch. Nierengurt gab es natürlich nicht. Dafür meine Schraube und die CDI - Box!

Bassano del Grappa...

Dann ging es weiter. Irgendwie war aber der Wurm drin. Gangschaltung, fehlender Nierengurt, Missverständnisse und schlechte Stimmung. Erik haben wir verloren, bzw. er fuhr voraus - wir aber ins Zentrum von «Bassano del Grappa» (eine wunderschöne Stadt!). Wir tranken was und warteten auf Erik. Er war aber schon weiter und hat ein «Hotel» gefunden. Also fuhren wir auch dorthin - o Schreck. Aber eben... wir waren müde und nicht mehr motiviert weiter- oder zurück nach «Bassano» zu fahren. Wir hatten gerade ein paar Manöver hinter uns, die an den Nerven zehrten! Nach einigem Hin- und Her entschlossen wir uns doch im «Stundenhotel» zu übernachten. Die Stimmung war im Keller. Nach der schönen Ortschaft hier zu landen war irgendwie nicht so geplant. Erik entschloss sich dort zu bleiben und Vis-a-Vis zu essen. Die anderen drei fuhren doch zurück nach «Bassano del Grappa» und genossen den Abend in herrlicher Kulisse. Das Essen war 1A. Dann zurück ins Hotel. Vespa abschliessen und ab ins Bett.

Impressionen Bassano del Grappa 

18. Juni 2015 // Bassano - Rossano Veneto - Levico Terme - Trento - Bozen - Meran - Burgeis (Mals)

Wenn der Wurm drin ist, dann ist er drin. Vor dem Abfahren wollten wir nochmals Silkes Gangschaltung checken. Nun entdeckten wir, dass das Gasrohr angerissen war und es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann es endgültig reisst! Natürlich konnten wir so die Reise über die Berge nicht antreten und mussten überlegen, was zu tun ist.
Riss... 

Erik entschloss sich weiterzufahren. Christoph, Silke und ich fuhren zurück nach «Bassano» und von dort nach «Rossano Veneto» zu «Simone-Vespa» ein Händler für Vespa-Teile. Wir trafen auf hilfsbereite Vespafreunde! Leider hatten die kein Rohr am Lager. Sie telefonierten rum und organisierten einen Mechaniker, dieser meinte nur, «Schweissen» und dann zu Hause reparieren. Nach einiger Zeit stellte sich dann raus, dass ein weitere Mechaniker auf dem Weg ist und er sicher diesen Riss reparieren kann.

Simone Vespa....

Fernando kam an. Wir wurden gefragt wo wir essen möchten und dass alles ok wir. Wir folgten Fernando und kamen zum «Vespa-Himmel». Eine wunderschöne Werkstatt mit X- Modellen, Werkzeug, Blechschildern und und und.

Fernandos Reich - Vespa Heaven....

Es stellte sich heraus, dass wir bei einem richtigen Profi gelandet sind - einem Mann mit Passion, Know-How und Herz! Er führte uns zu einer richtigen «Beiz» für Einheimische. Wir konnte ihm kaum folgen (er auf der 50er Vespa, wir mit unseren frisierten Teilen...).

Vespa Friends worldwide....

Es gabe ein wunderbares Mittagessen mit Vor- und Hauptspeise, Wein und Mineral... für 11Euro! Während wir uns entspannten und herrlich gegessen haben, richtete Fernando alles wieder her! Die Schaltung funktionierte wieder wie sie muss. Wir tauschten noch allerlei Sachen aus und versprachen wieder einmal vorbeizukommen!

Essen bei "Mama"....

Nun war es mittlerweile 15h geworden. Erik schon Stunden alleine vorgefahren. Vor uns lagen doch noch ca. 220Km. Diese nahmen wir nun unter die Räder. Es gab einige Tunnels, Lastwagen und eine schnelle Fahrt über die SS38 Richtung Bozen - Meran. In Meran noch ein Stopp, dann Entscheidung auch noch auf den Reschen hochzufahren. Erik organisierte für uns die Zimmer. Wir erreichten das Ziel und waren richtig froh angekommen zu sein.

Südtirol... 

Leider gab es nicht die von mir gewünschte «Tiroler-Kost» - da die Küche um 20:30 Uhr zumacht (hallo!!??). Aber es wurde uns noch ein Steak, Salat und Pommes serviert. Dann noch ein wenig abhängen mit den Dorfleuten (einige kamen wohl direkt aus dem Stall...) dann noch Duschen und ab ins Bett. Der letzte Tag lag noch vor uns.

19. Juni 2015 // Burgeis - Munstair - Zernez - Flüela - Klosters - Kerenzerberg - Rüschlikon - Home

Das Frühstück war gut. Wir mussten das Zimmer um 9h räumen. Es gab ein schönes Frühstück welches wir in der Bauernstube einnahmen.
Frühstück... Letzter Tag...
Tiroler Stubn...

Dann ging es wieder los. Etwas wehmütig schon, da das Abenteuer schon bald vorbei sein wird. Erik fuhr über den Reschen. Wir drei über den Ofen. In Susch trafen wir uns wieder. Kaffee und schauen, wie das Wetter wird. Bis jetzt hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter. Das Regenkombi musste nicht angezogen werden... aber beim Blick hinauf zum Flüelapass wurde uns klar, dass es sicher von Vorteil ist, sich gegen den Regen zu schützen.

Ofen, Susch... 

Also los ging es.. hinauf, hinauf... höher und höher... die Vespen von Christoph und Wolf motzten immer wieder (Düse halt gäll)... Das Wetter wurde mieser und mieser. Kälte. Nass. Oben angekommen kaum Gefühl in den Fingern. Gleich weiter - hinunter, hinunter... es wurde besser.

In Küblis Zwischenhalt und was Essen (leider auch hier die Küche schon zu...). Dann die gewohnten Wege zurück nach Zürich. Kerenzerberg etc.

Im Bistor Rüschlikon noch ein allerletzter Kaffee und Goodbye!

Goldbye....

Wir schauen, dass 2016 auch machbar wird... mit Euch zu reisen ist schön. Ca. 2100Km hinter uns. Yeah...

VWD 2016

Das ist eine sehr persönliche Reflexion einer wunderschönen Reise. Alle Rights Reserved // Wolf Kammerlander // Präsident, VC Zürich // 2015 - wolf@vespaclubzurich.ch //

Created By
Wolf Kammerlander
Appreciate
Sküste/ Wkammerlander Erik, Christoph, Bruno, Silke, Wolf - Vespa Club Zürich (c) 2015

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