Social Media bei Swiss Olympic Ein Leitfaden

1. Einleitung.

Social Media Angebote wie Blogs und Online-Netzwerke wie z.B. Facebook, Instagram, YouTube oder LinkedIn verändern die Art und Weise, wie wir kommunizieren und miteinander umgehen. Sie werden heute auch in der geschäftlichen Kommunikation als zentrales Werkzeug eingesetzt.

Obwohl ständig neue Kanäle entstehen, bleibt ein Grundaspekt aus der traditionellen Kommunikation immer gleich: Es geht darum, den Dialog zu suchen, Informationen zu liefern und auszutauschen sowie Verständnis zu schaffen. Die Schnelligkeit, der Interaktivitätsgrad und der globale Zugang zu sämtlichen publizierten Informationen benötigen jedoch besondere Aufmerksamkeit für eine angemessene Beteiligung an Social Media Aktivitäten.

Vorbei sind die Zeiten, als man sich nur versuchsweise durch die verschiedenen Kanäle bewegte. Immer noch ein Knackpunkt ist allerdings der Aufwand, der mit dem Einsatz verbunden ist. Primär beinhaltet dieser die Erstellung und Verwaltung von Inhalten. Der eigentliche Vorteil von Social Media - Dialoge zu führen - wird noch deutlich zuwenig genutzt.

2. Unsere Haltung.

Swiss Olympic erkennt den Nutzen und die Allgegenwart von Social Media Plattformen und begrüsst deren Anwendung – andererseits sind wir uns aber auch bewusst, dass diese neuen Kanäle gewisse Risiken bergen.

Fairplay im Netz: Wir verhalten uns auch in der Online-Welt gemäss den Richtlinien der Ethik-Charta sowie unseres Code of Conducts.

Die Ethik-Charta mit ihren neun Prinzipien, die von Swiss Olympic, dem Bundesamt für Sport (BASPO) und den Schweizer Sportverbänden getragen wird, ist ein wichtiger Schritt zu einem nachhaltigen Sport.

3. Geschäftliche Nutzung vs. private Nutzung.

Swiss Olympic ermutigt seine Mitarbeitenden, sich aktiv auf den sozialen Medien zu bewegen, Diskussionen zu starten, zu verfolgen und mitzugestalten. Indem ihr Inhalte unserer eigenen Kanäle auf euren privaten Profilen teilt, vergrössern wir unsere Reichweite, was sich wiederum positiv auf die Wahrnehmung von Swiss Olympic auswirkt.

Hinweis: Hier müsste man zusätzlich ein FAQ anbieten - für den Fall, dass, wenn Mitarbeitende Inhalte von Swiss Olympic weiter verbreiten und dafür negative Reaktionen ernten, sie wissen, wie das weitere Vorgehen ist.

Das Internet vergisst nie. Seid euch bewusst, wie ihr auftretet und was ihr wie kommuniziert. Der Klassiker dazu von Tchibo:

4. Unsere eigenen Kanäle.

Die Pflege und strategische Ausrichtung unserer offiziellen Profile auf Facebook, Twitter und Instagram obliegt der Abteilung Marketing & Kommunikation.

Facebook: swissolympicteam - 83'105 Abonnenten

Twitter: swissteam - 87'953 Follower

Instagram: swissolympicteam - 8505 Abonnenten

Youtube (wird v.a. als Archiv genutzt): Swiss Olympic Team - 377 Abonnenten

Snapchat: xxx

(Stand: 07.06.2016)

((cool & clean: gibts auf Facebook))

Inhalt und Dialog mit Qualität und Nachhaltigkeit brauchen immer Kraft und Zeit - mit einer klaren Ausrichtung und Strategie kann man hier seine Ressourcen schonen.

4. Unsere Ziele.

Mit unserem geschäftlichen Engagement auf Social Media möchten wir eine dynamische und lebendige Beziehung zu unserer Community aufbauen. Wir wollen vielleicht nicht cool sein - aber frisch, sympathisch, ehrlich, herzlich und begeisterungsfähig : )))

Konkret heisst das:

- Wir wollen ein Wir-Gefühl vermitteln für unsere Delegationen (swissolympicteam).

- Wir wollen Plattformen schaffen und bieten für schwach medialisierte Verbände und Athleten.

- Wir wollen das Bewusstsein stärken für die Wichtigkeit des Sports allgemein inkl. Wertevermittlung - auch im Hinblick aufs politische Lobbying.

- Wir wollen die Olympischen Spiele in die Schweiz holen und brauchen dafür starke Kommunikations-Kanäle.

Hier folgt eine Definition des Betriebs der Kanäle: Redaktionsplanung, Posts und Input sowie sprachliche und formelle Guidelines.

Unsere Ziele: Mit unserem Engagement auf Social Media möchten wir Begeisterung für Olympia und unsere olympischen Athleten wecken. Dabei wollen wir Nähe schaffen: indem wir die Olympischen Spiele im übertragenen Sinne in die Schweiz holen.

Guideline-Beispiele - work in progress:

- Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Bewirtschaftung von Facebook und Instagram, da hier die Möglichkeiten für eine emotionale und visuell interessante Ansprache vielfältig sind (Foto, Status, Video, Live-Schaltung, Gif, Loop etc.). Twitter benutzen wir zur Verbreitung unserer klassischen Medien-Inhalte wie z.B. Pressemitteilungen oder um unsere andern Kanäle zu pushen (Teilen von entsprechenden Links).

Wir posten auf Facebook und Instagram täglich einen Beitrag. Auf Twitter posten wir bei Bedarf. Während den Olympischen Missionen wird ein separater Redaktionsplan verfolgt. Zu besprechen sind die Posts am Wochenende (Sportanlässe) - einiges kann vorterminiert werden, Gratulationen etc. müssen speziell und 'von Hand' erstellt werden.

- Zweisprachigkeit: Wir machen unsere Posts sprachkombiniert. Einblender wie z.B. Texttafeln sind englisch. Gesprochenes Wort, egal ob deutsch oder französisch, wird englisch übersetzt und eingeblendet.

- Emojis: sind die Sprache der sozialen Medien. Wir verwenden sie gezielt wann immer möglich.

- Wir schaffen einheitliche Hashtags und verwenden diese konsequent.

Wir kommunizieren mit unserer Community auf Augenhöhe. Also nicht didaktisch und lehrerhaft, sondern emotional und freundschaftlich.

- Wir treten mit unserer Community in einen Dialog. Z.B. via Wettbewerbe mittels definiertem Hashtag: beste Community-Posts werden in einer Galerie promotet und prämiert.

Wir posten unsere Inhalte genormt: Spezifikationen für Videos / für Bilder (z.B. 650x650 pixel, 72 dpi)

5. Kontakt.

Für Fragen und Input: Cornelia Beutler, Leiterin Kommunikation, 031 359 72 02

P.S. zur Inspiration:

Created By
Cornelia Beutler
Appreciate

Credits:

Created with images by fancycrave1 - "smart watch apple technology"

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