Außergewöhnliches Handwerk stand im Fokus unseres letzten VON Society After-Work-Events. Manu factum – mit der Hand gemacht: es gibt sie noch diese Betriebe, die Wert auf Tradition und Qualität legen; Manufakturen, deren Produkte eine Geschichte erzählen. VON war mit seinen Partnern zu Gast im Schloss Augarten. Neben der Wiener Porzellanmanufaktur AUGARTEN gaben JAEGER-LeCOULTRE, ROBBE & BERKING und ZUR SCHWÄBISCHEN JUNGFRAU Einblick in das traditionelle Kunsthandwerk.

1. Eszter Faykiss, Nathalie Le Reun 2. Alexander Linz, Roman Mayer 3. Katharina von Johnston-Ehart, Alexander Laimer 4.Michael und Christine Rainer 5. Astrid Stüger-Hübner 6. Andrea Daum-Hübner, Andreas Daum 7. Susanne und Ewald Feichtinger

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Emailleuse Sophie Quenaon beherrscht die besonders edle, aber auch heikle Technik des Grand-Feu-Emails. Diese Technik verleiht jedem Stück, das 17 bis 22 Mal gebrannt wird, besondere Reinheit und Haltbarkeit. Bei jedem Brennvorgang kann das Email springen und Stunden der Arbeit zunichtemachen. Trotzdem werden die Emailleure des Experimentierens nie müde. Email auf Guillochierung, Miniaturmalerei – sie spielen voller Begeisterung mit dem Feuer, um alte Techniken wieder aufleben zu lassen, neue zu entwickeln und damit einer Jaeger-LeCoultre Uhr eine ganz persönliche Note zu verleihen.

Emailleuse Sophie Quenaon
Für die Miniaturmalerei ist ein Mikroskop unerlässlich

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Das Arbeiten mit der alten Nähmaschine erfordert ungeheures Feingefühl
1. Diese Stickerei wurde für einen Polospieler entworfen und angefertigt 2. Hanni Vanicek mit Stickerin Romana 3. Christoph Simon blickt Stickerin Romana über die Schulter

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Ungeheures Feingefühl besitzt Romana. Sie ist Stickerin bei dem traditionsreichen Geschäft Zur Schwäbischen Jungfrau. Die junge Frau wurde über ein Jahr an einer Nähmaschine angelernt, die mehr als 100 Jahre auf dem Buckel hat. Diese Maschine ist eine echte Rarität. Sie hat keinen Elektroantrieb sondern wird mit dem Fuß gesteuert. Der Entwurf wird auf den Stoff gepaust, mit Längsstichen vor- und anschließend mit Querstichen ausgestickt, um ein dichtes Motiv zu erhalten. Bei der „Jungfrau“ werden Stickereien nach bestehenden Mustern gefertigt, aber auch gemeinsam mit den Kunden entworfen. So entstehen Monogramme, Wappen und ganz individuelle Motive an denen sich Generationen erfreuen.

Porzellanmaler Isidor Stern

Isidor Stern hat eine ruhige Hand. Die muss er haben! Wie gekonnt er die zarten Linien auf Porzellanteller zaubert, begeisterte die Gäste. Er hat eine Lehre für Porzellanmaler absolviert. Da es mittlerweile nur mehr eine Ausbildung für Keramikmaler gibt, „bilden wir intern aus, weil doch ein Unterschied zwischen Keramik und Porzellan besteht”, erklärt Thomas König, Geschäftsführer der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten. „Wir arbeiten daher auch an einer Zertifizierung für Porzellanmaler, die europaweit anerkannt wird.”

Wiener Porzellanmanufaktur Augarten 1. Jessi Lintl, Thomas König 2. Rainer Reichl, Erhard Grossnigg

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Vor Ort wurden Kaffeelöffel für die Gäste personalisiert

Andreas Berg, Graveur bei Robbe & Berking, ist ebenfalls ein Meister seines Faches. Jedes einzelne Produkt aus der Silbermanufaktur ist handgemacht und daher ein Unikat. Mit der Gravur setzt der Meistergraveur noch eins drauf, denn durch ein Monogramm erhöht sich der Wert eines Geschenkes mit Sicherheit. Groß war daher auch die Freude bei unseren Gästen: sie bekamen einen Kaffeelöffel, den Andreas Berg bereits vor Ort mit einer Gravur personalisierte.

1. Ulrike Habsburg-Lothringen, Michael Macek, Andrea Harris 2. Graveur bei Robbe & Berking 3. Werner Brändle mit Bianca und Barbara Ebner, Andreas Berg 4.Monika Mayer 5. Marion Svoboda, Sonja Barthelt 6. Michaela Friedrichkeit, Stephanos Berger 7. Elisabeth Rührig-Tüchler, Otfried Kistner, Anna Nussbaumer

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Weine der besten Lagen verkostet
Marion Ebner-Ebenauer

Marion Ebner-Ebenauer zählt zu Österreichs Winzerelite. Mit ihrem Mann Manfred hat sie 2007 den ersten gemeinsamen Wein gekeltert. Ihr Fokus des Weinguts Ebner-Ebenauer liegt auf den Lagen, die mit bis zu 70 Jahre alten Rebstöcken bepflanzt sind. Zur Verkostung hatte die Winzerin Weine ihrer besten Lagen mitgebracht

Ulrich Steinleitner

In prickelnde Stimmung versetzte uns Ulrich Steinleitner, Generalimporteur von Joseph Perrier (erhältlich bei Ma Maison) der nicht müde wurde, die Vorzüge seines Champagners anzupreisen und die Gäste höchstpersönlich versorgte.

Erwähnt sei auch Markus Donati: mit seinen kreativen Blumenarrangements brachte er Frühlingsfeeling in das Porzellanmuseum.

VON MAGAZINE

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