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International Gold Award 2017 Prague Ramona Feidert

Am 24 Oktober machte ich mich als ´´Delegate of Luxembourg´´ auf die Reise in die tschechische Republik.

In Prag angekommen erwartete mich eine unvergessliche Woche begleitet von neuen Erfahrungen, Skills und Freundschaften. Den restlichen Tag verbrachte ich mit dem Kennenlernen der anderen´´Delegates´´, meiner Zimmergenossin und dem Einrichten meines Zimmers im ´´Hotel International Prague´´. Besonderheit dieses Hotels war die Dachterasse welche einem einen wudervollen Blick über ganz Prag ermöglichte.

Am darauffolgenden Tag begann das Programm mit einer Eröffnungszeremonie und der Einteilung in Gruppen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Kulturen. Meine Gruppenmitglieder waren: Kim (delegate of south Corea), Liam (delegate of the Republic of Ireland), Nathan (Delegate of Australia), Monica (delegate of South Africa), Karolina (delegate of the Czech Republic) und Antonio (Delegate of the Seychelles).

Oben: (von links) Antonio, Kim, Liam, Martina, Carolina and Lyuba. Unten: (von links) Nathan, Ramona, Pavlína, Monica und Kája.

Das Ziel der Gruppen bestand darin ein Projekt zu entwickeln um den Jugendorganisationen in der Tschechischen Republik und der Slovakei den Duke of Edinburgh´s Award näher zu bringen. Vor dem eigentlichen Beginn unserer Arbeit bekamen wir Leadership skills, Merkmale von Teambuilding, Team Roles und Teamwork mit auf den Weg. Diese wurden anhand von praktischen und theoretischen Übungen an uns herangetragen. Eine Übung setzte sich aus dem Bau eines Turmes mit Spaghetti und Marshmellows zusammen.

Bewertungskriterien waren Stabilität und Größe, diese Challenge meisterte mein Team mit Bravur.

Weitere Themen unserer Workshops handelten von Projektmangement und Konzeptentwicklung. Unser Projekt, bekannt unter dem Titel ´´Use your opportunities´´ begann mit dem Besuch einer Institution namens ´´Klub Mixér´´ in Usti nad Labem. Die Institution hat sich zur Aufgabe gemacht Kinder und Jugendlichen aus Roma-Gemeinschaften Freizeitaktivitäten anzubieten.

Nach unserem zweitägigen Besuch und den Interaktionen mit den Mitgliedern der Roma-Gemeinschaft, sammelten wir unsere gewonnenen Eindrücke in Form eines Brainstormings um den Schwerpunkt unseres Projekts festzulegen. Herausstechendes Merkmal war das Ausmaß und seine Konsequenzen der sozialen Exklusion von Roma Mitgliedern in der Tschechischen Republik, der Slowakei und Europa.

Als Gold Award Holders wissen wir, dass die sozialen Werte im Duke of Edinburgh´s Award eine grosse Rolle spielen. Dies führte uns zu dem Entschluss unser Projekt auf diesen Werten aufzubauen. Soziale Inklusion von Roma Mitgliedern in der Gesellschaft wurde somit unser Ziel.

Nach mehreren Stunden produktiver Zusammenarbeit nahm unser Konzept langsam Gestalt an und näherte sich dem Ende zu. Einerseits erzeugte dies Erleichterung in den Teams auf der anderen Seite stieg jedoch gleichzeitig die Nervosität. Mit der Fertigstellung unseres Konzepts waren wir noch nicht am Ziel angelangt, die weitere Etappe bestand darin das Projekt einer Jury zu präsentieren. Die Jury bestand aus Buisnessinvestoren, Pädagogen, HRH Edward von England u.v.m…

Die schwerste Hürde stand uns also noch bevor, das Überzeugen der Jurymitglieder damit diese in unser Projekt investieren und uns die nötige Unterstützung geben für die Umsetzung des Projekts.

Hand in Hand, mit gegenseitiger Motivation,Unterstützung und Hilfsmitteln meisterten wir auch diese Hürde.

Nach der sichtbaren Entspannung in den Teams stand die große Abschlusszeremonie bevor, welcher wir mit gemischten Gefühlen entgegen sahen.

Zum einen freuten wir uns auf die Bekanntgabe der Projektgewinner und zum anderen drückte der nähendernde Abschied auf die Stimmung der Einzelnen.

Mein persöhnliches Highlight dieses Abends war, dass ich als eine von zwei Auserwählten eine Abschlussrede vortragen durfte.

Ich blicke mit einem Freudengefühl auf Prag zurück, für mich war es eine aufregende, lehrreiche Woche. Besonders denke ich an die Zeit mit meinem Team zurück, welche mich sicherlich noch lange in schönen Errinerungen schweben lässt.

Auf diesem Weg möchte ich mich nochmal beim ´´Mérite Jeunesse Luxemburg´´ bedanken die mir die Möglichkeit gegeben haben solche prägenden Erfahrungen zu machen.

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