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Ich möchte Gott fragen... Die Erstkommunionkinder unserer Pfarrei haben eine Frage an Gott aufgeschrieben. Das Motto der Erstkommunionvorbereitung ist dieses Jahr „Jesus, erzähle uns von Gott….“ Und nicht nur Jesus kann von Gott erzählen. Als Getaufte können und sollen wir alle von Gott erzählen.

Aber das ist gar nicht so einfach. Ihr Erstkommunionkinder habt Fragen gestellt, die nicht nur Theologen schon jahrhundertelang beschäftigen, und ihr habt ganz persönliche Fragen gestellt; Fragen zur Welt allgemein und Fragen, die etwas ganz genau wissen möchten. Die eine richtige Antwort gibt es da nicht. Aber die Fragen sind wertvoll! Es ist wichtig, solche Fragen zu stellen! Und mutige Menschen aus unserer Pfarrei teilen uns hier ihre persönlichen Gedanken zu einigen eurer Fragen mit.

  • Vielen herzlichen Dank für eure Fragen!
  • Vielen herzlichen Dank für die Gedanken dazu!

Hallo, ich heiße Anna und bin Messdienerin in St. Peter und Paul in Kronberg. Ich möchte die Frage beantworten: Warum gibt es Krieg?

Gott hat uns die Welt geschenkt, er wollte den Krieg nicht. Gott wollte, dass alle Menschen friedlich miteinander leben, nicht, dass sie sich streiten. Aber Gott will nicht über uns bestimmen, er lässt uns Freiheit. Wir können mit dieser Freiheit sozusagen machen was wir wollen, sogar Krieg führen. Nur will Gott das Krieg–Führen eigentlich nicht!

Mein Name ist Jens Eden und bin Mitglied der Kirchenband Maleachis in St. Peter und Paul in Kronberg und gestalte gerne auch kreative andere Gottesdienste. Am meisten Spaß gemacht hat mir die Frage „Werden irgendwann Autos fliegen können?“

Hat das überhaupt mit Gott zu tun. Natürlich hat es das. Und wann baut Gott Autos, die fliegen können? Niemals. Dafür hat uns Gott in seiner großen Liebe aber die Kreativität und das Geschick geschenkt, selber Autos, die fliegen können, zu entwickeln. Hier seht Ihr zwei Links, in denen über solche Autos in den Zeitungen berichtet wird:

Gott hat uns aber auch die Verantwortung übertragen für die Umwelt und die Sicherheit der anderen Menschen. Deshalb wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis diese Autos auf unseren Straßen fahren und über unsere Städte fliegen können. Vielleicht wird das aus Klima- und Umweltgründen auch nicht erfolgen. Es ist vielleicht sinnvoller, Busse und Bahnen zu benutzen, auch wenn das nicht so spannend ist, wie fliegende Autos.

"Hast Du eine Tochter?", möchtest Du Gott fragen. Ich glaube seine Antwort wäre: "Oh ja, ganz ganz viele Töchter." Wir Menschen sind ja alle Kinder Gottes. Jungen und Mädchen, Frauen und Männer, Große und Kleine, Babys und Alte. So wunderbar verschieden. Jede und jeder von Gott geliebt. Alle sind wir Söhne und Töchter Gottes.

(Friederike Krelaus, hält in Kronberg Weggottesdienste und Kindergartengottesdienste, macht auch sonst gerne etwas für Familien)

"Bist du ein Junge oder ein Mädchen?" und "Hast du eine Tochter?" Meine Antwort ist Ja. Kann man eine Oder-Frage mit Ja beantworten? Die einen würden sagen Gott ist Vater und Sohn und er hat einen Sohn.Gott ist aber immer noch viel mehr und viel vielschichtiger. Deshalb ist Gott auch Mutter und Tochter und gleichzeitig ganz anders und nicht als Geschlecht greifbar. Und ja, er hat auch Töchter, alle Frauen und Mädchen, die das Vater Unser beten, sind ja seine Töchter. (Jens Eden)

Warum sterben Menschen (auf so grausame Weise)? Diese Frage hat mich besonders im Jahr 2008, als mein jüngerer Bruder starb, fast verzweifeln lassen. Diese Frage hat mich für Monate und fast mehrere Jahre umgetrieben. Oft saß ich in der Heiligen Messe oder auch im leeren Kirchenraum und habe Gott um Hilfe, um Antwort gebeten, warum er mir so einen geliebten Menschen genommen hat. So eine direkte menschliche Antwort, wie wir sie oft erhoffen, bekam ich nicht. Dafür eine ‚Herzensantwort‘, einen Frieden in meinem Herzen, einen Weg aus der Trauer heraus, eine Gewissheit, die mir Kraft gab, dem Leben mit Gott weiterhin zu vertrauen. Es waren unschätzbare Momente vor dem Tabernakel, die mich wieder Mut finden ließen. Daher glaube ich mehr und mehr, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Gott will uns glücklich sehen, es geschieht mit uns etwas, wenn wir mühselig und beladen zu Jesus gehen, so wie er es versprochen hat. (Maria Solf, Lektorin und Kommunionhelferin)

Was passiert, wenn ich tot bin? Da bin ich unbesorgt. Ich verlasse mich darauf, dass nach meinem Tod hier auf der Erde mein Leben bei Gott gut aufgehoben sein wird. Ich habe zwar überhaupt keine Ahnung, wie das genau sein wird, aber so, wie Gott es dann vorgesehen hat, wird es gut sein. (Katrin Reichel)

Was passiert, wenn ich tot bin? Das ist bestimmt ein sehr spannender Moment, auch die Art und Weise wie man stirbt. Bin ich großer Hoffnung, was da kommt, oder habe ich Angst davor? Ich empfinde oft beides, manchmal Angst vor dem großen Unbekannten, aber oft auch Hoffnung und Zuversicht, denn Jesus Christus hat gesagt, dass er zum Vater geht und uns einen Platz bereitet. Ist schon ein schönes Gefühl, wenn man das glauben und hoffen darf. (Peter Langer, Küster und Hausmeister in St. Marien)

Wie hast du die Welt erschaffen? War das schwer in nur 7 Tagen eine Welt zu erschaffen? Die Schöpfungsgeschichte mit den sieben Tagen ist ungefähr vor 2500 Jahren aufgeschrieben worden. Damals wussten die Menschen noch nicht, wie die Welt entstanden ist. Aber die Frage hat unsere Vor-Vor-Vor-Vor-Vor…..-Vorfahren überall auf der Welt sehr beschäftigt. Eine ganz wunderschöne Vorstellung davon steht im Buch Genesis: Gott spricht – und etwas wird! Er ordnet alles gut und lebensfreundlich. Das haben Menschen aus dem Volk Israel so gedichtet und aufgeschrieben, weil sie tief in ihrem Inneren davon überzeugt waren, dass Gott das Leben der ganzen Welt und ihr eigenes Leben WILL. Und davon können auch wir heute genauso überzeugt sein. Es widerspricht nicht den Erkenntnissen der Naturwissenschaften. Es gibt in der Bibel noch mehr Texte, die erzählen, dass Gott der Schöpfer der Welt ist. Oft hat die Natur in diesen Texten sogar selbst eine Stimme, freut sich und lobt Gott. (Katrin Reichel)

Wie(so) hast du die Welt erschaffen? Der geniale Reproduktionsmechanismus, der auch die Evolution mit Biodiversität und Ökosystemen ermöglicht, stellt sich mir als Frage an Gott, den Ermöglicher. Neben der Freiheit des Handelns schenkt uns der liebende, uns tragende Gott: Weisheit, Einsicht, Rat, Erkenntnis, Stärke, Glaubenskraft und Gottvertrauen. (Elisabeth Sobota, Mitglied des Pfarrgemeinderats und des Ortsausschusses für St. Alban)

„Wieso möchtest du von oben auf uns runter gucken anstatt unten bei uns zu sein?", diese Frage hat mich bewegt. Denn ich glaube, Gott kann beides - mit uns hier auf der Erde unterwegs sein und im Himmel sein und von dort mit liebevollem Blick auf uns blicken. Gott ist so wunderbar groß, dass beides geht. Wir Menschen können nur hier oder dort sein, im Schwimmbad oder in der Schule oder bei Oma und Opa sein. Aber solche Grenzen gibt es für Gott nicht.

Dass Gott hier auf der Erde bei uns ist, davon erzählen ganz viele Geschichten aus der Bibel. Ganz besonders hat Jesus es gezeigt: Er ist auf die Erde gekommen und hat mit den Menschen gelebt, als Kind und als Erwachsener. Er hat mit den Menschen gegessen, er ist mit seinen Jüngern durch das Land gewandert, er hat mit Menschen gebetet, ihnen von Gott und dem Himmelreich erzählt, er hat Menschen geheilt. Ganz nah im Alltag der Menschen war Jesus dabei. Auch heute ist Gott hier auf der Erde bei uns und geht mit uns, da bin ich mir sicher. Nur - manchmal merken wir es mehr, manchmal weniger. Aber er ist da.

Gleichzeitig ist Gott im Himmel. Himmel, Himmelreich, Reich Gottes. Viele Namen und Bilder für einen Ort, den wir uns gar nicht so richtig vorstellen können. Den Ort Gottes und seiner Liebe, wo wir irgendwann und irgendwie Gott ganz nah sein dürfen, wo wir bei Gott zu Hause sein dürfen. Wie das geht, fragst du jetzt vielleicht. Das weiß ich nicht, das ist eines der großen Geheimnisse unseres Glaubens. Aber ich vertraue darauf. Von dort blickt Gott liebevoll auf uns, aber er schaut nicht aus der Ferne auf uns herab. Er ist ganz bei uns. (Friederike Krelaus)

Ich versuche mal, zwei Fragen zu verbinden: "Wieso möchtest du von oben auf uns runter gucken anstatt unten bei uns zu sein?" und "Kannst du durch mich sehen?". Ich glaube, Gott schaut gar nicht zu uns runter, sondern er ist mitten unter uns, aber wir können ihn nicht direkt sehen. Manchmal spüren wir ihn und manchmal handeln wir in seinem Sinne, in der großen Liebe. In diesen Momenten "sieht" er auch durch uns, aber nicht das Bild unserer Augen wie eine Kamera, sondern das Bild unseres Herzens und unserer Seele, wenn wir Gott spüren und seine Liebe durch uns oder andere erleben. (Jens Eden)

Auch so könnte Gott antworten auf die Frage: Wieso möchtest du von oben auf uns runter gucken anstatt unten bei uns zu sein? Ich gucke nicht nur von oben runter, sondern ich bin immer und überall unten bei Euch. Mein Geist wohnt in allem und jedem, er gibt Euch Gedanken und Ideen, er zeigt Euch Wege. Leider merkt Ihr es oft nicht richtig. Aber oft seht Ihr die Dinge auch ganz klar und wisst, was Ihr tun müsst. Ihr braucht keine Angst zu haben – ich bin bei Euch! (Waltraud Bernd, Mitglied im Ortsausschuss St. Alban und im Kirchenchor)

Wo lebst du, Gott? Hilfst du? Gott ist m. E. überall, nicht fest verortet. Er ist in allem und damit auch in mir. Er ist nicht fern, nicht „ oben“ oder „im Himmel“. Durch seine Liebe, die er anbietet, lasse ich ihn zu mir. Wenn ich z.B. krank werde, ist er bei mir, er leidet mit mir. (eine Frau aus unserer Pfarrei)

Wieso gibt es böse Menschen, die anderen Menschen wehtun, die nichts Gutes wollen? Es macht mich oft sprachlos, was Menschen einander antun können. Da kommt schnell die Frage auf, warum lässt Gott das zu, oder warum lassen wir Menschen das zu? Ich habe noch keine Antwort darauf gefunden. Hoffentlich reicht die Barmherzigkeit Gottes für uns alle, ich glaube schon. Was mir Trost gibt, ist, dass Gott der Anfang und das Ende ist und dazwischen sind wir, was für eine Gnade! (Peter Langer, Küster und Hausmeister in St. Marien)

Wieso gibt es böse Menschen, die anderen Menschen wehtun, die nichts Gutes wollen? Gottes Liebe ist „allmächtig“, bedingungslos. Trotzdem gibt es Menschen, die ihn ablehnen, die seine Liebe nicht zulassen wollen - warum auch immer. Da Menschen immer Fehler machen, sie fehlerhafte Wesen sind, können sie auch nie alles überblicken, nie alle Konsequenzen ihres Handelns sich vorstellen. Wenn ein Mensch Gott nicht zu sich lässt, kann er zum Egoisten werden, egoistisch handeln, Schlechtes tun. Seine Maßstäbe werden nicht von Liebe bzw. Gott geleitet. (eine Frau aus unserer Pfarrei)

Warum hat Gott nicht nur gute, sondern auch böse Menschen erschaffen? Gott hat uns Menschen so erschaffen, dass wir auf der ganzen Welt nackt geboren werden und somit alle GLEICH sind, egal, ob arm oder reich. Jetzt spielt es eine große Rolle, WO+WIE der kleine hilflose Mensch aufwächst:

  • „Wunschkind“ ja oder nein?
  • alleinerziehende Mutter oder Familie?
  • Geschwisterkinder?
  • arme oder besser situierte Lebensverhältnisse?
  • Geborgenheit – Liebe?!

Gott hat den bösen Menschen nicht erschaffen, sondern er ist es durch äußere Umwelteinflüsse im Laufe des Lebens geworden, jedoch der Embryo hat schon positive und negative Erbanlagen in sich. Es ist die Verantwortung der nächsten Mitmenschen und der Gesellschaft, den neuen Erdenbürger zu einem möglichst guten Menschen zu erziehen bzw. als Vorbild zu begleiten! (eine Frau aus unserer Pfarrei)

"Warum gibt es Schlechtes in der Welt?" Zunächst einmal kann man das Schlechte in der Welt aufteilen in "Natürliches" und "Menschliches". Das Schlechte, was Menschen verursachen, hat nicht Gott gemacht, sondern ist durch den Menschen verantwortet, wie Streit oder Krieg. Gott hat uns neben seiner Liebe auch die Freiheit unseres eigenen Handeln gelassen, er schreitet weder bei Gutem noch bei Schlechtem ein. Und ganz ehrlich, ich möchte auch nicht an einen Gott glauben, der uns wie Marionetten an einem Faden führt. Was aber ist mit dem natürlichen Schlechten, Krankheiten, Naturkatastrophen zum Beispiel. Auch wenn wir glauben, dass die Welt Gottes Schöpfung ist, die (Weiter-)Entwicklung der Welt erfolgt evolutionär, d.h. die Welt entwickelt sich selbst weiter, Gottes "großer" Plan bezieht sich nicht auf jeden Schritt und jede Veränderung der Welt, sondern ist anders.

Wenn wir jetzt aber natürliches oder menschliches Schlechtes erleiden, gibt es dann keinen Gott oder ist dann Gott nicht bei uns? Aus meinem Gottesglauben oder anders gesagt Gottvertrauen kann ich da sagen, nein, gerade dann ist Gott bei uns, nicht indem er das Leid einfach wegpustet oder wegnimmt, sondern er ist da im Versprechen, mit seiner Liebe zu mir zu halten, egal in welcher Lage und das kann auch in Krankheit, Schmerz oder sogar Sterben sein. Mit dem Vertrauen auf seine unendliche Liebe hoffe ich, dass sich unsere Welt mit Leid und Not ändert, aber Gott gibt auch noch das Versprechen, dass mit dem Tod nicht alles endet. (Jens Eden)

Wieso bin ich auf der Welt? Ich lebe, weil Gott es so gewollt hat. Er hat mir mein Leben geschenkt – und alles Schöne und Gute dazu. Deswegen hat mein Leben Sinn. Manchmal – wenn ich im Zug sitze – und mir die anderen Menschen anschaue, wird mir richtig schwindlig bei dem Gedanken: Zu JEDEM Einzelnen hat Gott ja gesagt – und es gibt keinen Menschen, den Gott nicht liebt. Ich denke, das ist auch gleichzeitig ein Auftrag, mein Leben sinnvoll zu gestalten. Was heißt für mich sinnvoll? Anderen und mit anderen zusammen Gutes zu tun; mit der Natur gut umzugehen; nachzudenken; mich zu freuen und dankbar zu sein – und mit Gott in Verbindung zu bleiben. Am liebsten und kürzesten zusammengefasst in einem Spruch vom heiligen Don Bosco, den mir mein damaliger Pfarrer zur Erstkommunion geschrieben hat: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen.“

(Claudia Wallraven, kümmert sich in Kronberg am liebsten um Kinder- und Familiengottesdienste und Aktionen, die damit zusammenhängen)

Wieso gibt es die Menschen? Ich bin froh und dankbar zu leben und mit meiner Familie, Freunden und Bekannten auf dieser schönen Welt zu sein. Ich hätte es sehr traurig gefunden, wenn ich nicht die Gelegenheit gehabt hätte, hier auf Erden mit den Menschen und der Schöpfung zu leben. So vieles hätte ich verpasst, nicht gesehen, nicht erlebt. Ich glaube, dass es kein Zufall ist, dass es uns Menschen gibt. Gott hat uns gewollt und geschaffen. Er liebt uns bedingungslos. Diese Liebe sollen wir weitergeben, indem wir einander helfen, beistehen und gemeinsam Gott loben und danken. (eine Person aus unserer Pfarrei)

Wer bist du, Gott?

Diese Frage stelle ich wohl zeitlebens. Sie gehört zu den Zeiten meines inneren Wachsens, in denen ich meine persönliche Beziehung zu Gott intensivieren konnte und auch noch weiterhin vertiefen kann. Die Frage ist sehr wichtig und Teil meines Lebens geworden. Sie bestätigt mir, dass ich Gott glauben will und an ihn glauben kann; dass ich einen Zugang, ja, eine Beziehung zu Gott aufbauen und aufrechterhalten kann. Das macht mich froh und stärkt mich für das, was das Leben mit sich bringt.

Ich glaube an den Gott, den Jesus uns zeigt, mit dem was er tut und sagt. Ich glaube an den Gott, den wir im Glaubensbekenntnis bekennen und zu dem wir im Vaterunser beten. (eine Person aus unserer Pfarrei)

Und was glaubst du? Traue dich, weiterzudenken und zu fragen! Und hoffentlich trauen sich dann auch noch mehr Erwachsene.

Fragt Gott im Gebet! Fragt auch andere Menschen! Wir freuen uns, wenn ihr uns fragt oder uns sagt, was ihr dazu denkt!

Für die in der Erstkommunionvorbereitung Engagierten,

Ines Portugall, Pastoralreferentin

Credits:

Erstellt mit Bildern von KEEM IBARRA - "Only God Can Judge" • Sunyu - "untitled image" • Theodor Vasile - "Audi | Car for the future V&A Museum, London 2019" • Charlein Gracia - "untitled image" • Fey Marin - "untitled image" • Louis Reed - "A 360 panorama stitched and warped to create the tiny planet effect. Image sequence taken by drone above a community field in Wales." • Ben White - "Girls and book" • Tim Marshall - "Painted red" • MI PHAM - "untitled image" • Josh Applegate - "untitled image"