Ein "Funkspiel" mit Folgen Eine Erzählung von Käthe Sasso

Widerstandskämpferin und KZ-Überlebende Käthe Sasso erzählt:

"Der Sohn von Theodor Rackwetz wurde von der Gestapo zu einem „Funkspiel“ gezwungen. In einem Moment, wo er glaubte nicht überwacht zu sein, funkte er die Worte:

„Gefangen, Gefangen, Gefangen“.

Die Gestapo hat es nicht bemerkt, aus welchem Grund auch immer der Beamte in den Minuten nicht im Zimmer war, ist unbekannt. Aber einen Tag später kam aus Moskau der Funkspruch zurück:

Verlangen Aufklärung über den Funkspruch „Gefangen“.

Damit war das Todesurteil für Vater und Sohn Rackwetz gegeben. Am nächsten Tag wurden beide auf Transport geschickt. Mein Mann hat nur vermutet, dass sie ins KZ Mauthausen deportiert wurden.

Die spätere Bestätigung – nach 1945 haben wir versucht die Frau und Mutter in Wien zu finden und haben sie gefunden und sie hat uns dann bestätigt, dass beide im Konzentrationslager Mauthausen – angeblich der Sohn einen Tag früher und am nächsten Tag Theodor Rackwetz, der tapfere, frühere Schutzbündler, der im Hotel Schiff noch mitgekämpft hat 1934 und sein Sohn haben dann in Mauthausen ihr Leben verloren. Beide wurden von der GESTAPO mit dem Vermerk RU (Rückkehr unerwünscht) ins Konzentrationslager Mauthausen deportiert und dort erschossen."

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Mauthausen Komitee Österreich
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