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Diese Seite bietet Informationen, Impulse und Materialien zur Kirchenwahl 2020 der Evangelischen Kirche von Westfalen. Als Evangelische Jugend richten wir hiermit den Fokus insbesondere auf die junge Generation.

Im März 2020 sind Presbyterwahlen. Vielen Verantwortlichen in Gemeinden und Kirchenkreisen unser westfälischen Landeskirche bereitet dies Kopfschmerzen denn: es wird immer schwerer geeignete Menschen zu finden, die so ein Amt übernehmen wollen und so kommt es in vielen Gemeinden schon seit Jahren nicht mehr zu Wahlen. Und wenn es Wahlen gibt, ist die Wahlbeteiligung sehr gering.

Die Fakten

In nur 19% der Gemeinden kommt es zu einer Wahlhandlung

Wahlbeteiligung: 5,8 %

Gesamt-Wahlbeteiligung EKvW: 0,99 %

Scheinbar interessiert es einfach keinen mehr…

Gleichzeitig wissen wir – Prognosen für das Jahr 2060 hin oder her:

  • dass es viele junge Menschen gibt, die gerne Teil der Kirche sein wollen. Es gelingt uns aber nur schlecht, dass sie wirklich ihren Platz finden und gerne bleiben.
  • dass junge Menschen bereit sind Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit den älteren Generationen Gemeinde lebendig gestalten wollen. Allerdings ist das "Jungvolk" nicht gerade anspruchslos. Wenn sie mitgestalten und verantworten sollen, dann aber auch richtig und nicht nur in kleinen Spielecken die ihnen von den „Alten“ zugewiesen werden.

Die Basis unserer Bemühungen junge Menschen für ein Presbyteramt zu motivieren liegt in diesem Grundverständnis:

Es geht nicht darum junge Menschen in ein altes System zu zwängen. Es geht darum gemeinsam ein neues System zu entwickeln, das für alle passt.

Wie kann es aber gelingen in Zukunft mehr – insbesondere - junge Menschen anzusprechen?

Welche Wege gibt es juengere Gemeindemitglieder an Leitungsaufgaben heran zu führen?

Die gute Nachricht: Es gibt Antworten auf diese Fragen und derer sogar nicht wenige.

Die schlechte Nachricht: Viele der Anregungen zünden nicht von heute auf morgen. Wenn es Ihnen ernst ist mit dem Anliegen langfristig junge Menschen in die Entscheidungsstrukturen der Gemeinde verbindlich einzubeziehen, dann haben Sie einen Marathon vor sich und keinen Sprint.

Die Evangelische Jugend von Westfalen – die Juengeren dieser Kirche also – gibt Ihnen auf dieser Seite gerne Impulse mit auf den Weg und möchte Sie motivieren neugierig zu sein auf das, was junge Menschen heute einbringen, mutig zu sein sich auf neue Dinge einzulassen, risikofreudig zu sein und auch auszuprobieren, was in der Welt heute „so geht“.

Das nachstehende Video zeigt im Überblick, welche unterschiedlichen Aspekte die Kampagne abdecken möchten.

Welchen Gewinn hat die Gemeinde, wenn sie jungen Menschen Verantwortung zutraut?

  • Junge Menschen denken anders, denken nicht an gestern, sondern an morgen und vielleicht auch an übermorgen.
  • Sie können sich schnell und sehr flexibel auf neue Situationen einstellen, weil sie in einer Welt aufgewachsen ist, die sich schnell verändert.
  • Sie lösen Probleme oft unkonventionell und finden ein Scheitern nicht schlimm.
  • Sie hängen nicht „an der guten alten Zeit“, sondern wollen jetzt eine gute Zeit.
  • Sie können sich leichter von Dingen verabschieden, weil sie pragmatisch sind.
  • Sie identifizieren sich mit Glauben und Kirche, wenn sie Raum dafür finden und ihren Weg gehen dürfen.
  • Sie haben neue Ideen und bringen frischen Wind in die Gemeinde, die über die Kinder- und Jugendarbeit hinausgeht.
  • Die junge Generation möchte nicht unter sich bleiben, sondern Gemeinde intergenerativ erleben.
  • Sie gehen mit digitalen Medien ganz normal um, weil es diese für sie schon immer gab.
  • Sie sind nah an anderen ihrer Generation und können diese auch ansprechen.

Als Gemeinde bekommen Sie Menschen in Leitungsverantwortung, die querdenken, die Verantwortung übernehmen wollen, die neue Regeln setzen, aber immer im Miteinander mit anderen Generationen. Junge Menschen, die sich wirklich bei Kirche engagieren, sind hochverbunden und tun diese Arbeit aus vollem Herzen.

Fragen Sie doch einfach mal

Fragt man Menschen, warum sie sich ehrenamtlich engagieren, werden von allen Altersgruppen gleiche Hauptmotive genannt. Darunter sind sehr ehrenwerte Motive wie z.B. sich für andere zu engagieren, oder die eigenen guten Erfahrungen weiter zu geben.

Daneben gibt es aber auch sehr menschliche Motivatoren, die sogar deutlich häufiger benannt werden: Spaß steht an erster Stelle – ganz dicht gefolgt von Gemeinschaft.

Die Studie „jung – aktiv – evangelisch in NRW!“ hat einen weiteren interessanten Ansatz zur Gewinnung von neuen Ehrenamtlichen erkannt: Fragen Sie doch einfach mal! Junge Menschen geben an, dass sie sich engagieren würden, wenn man sie einfach danach fragt.

Gehen Sie also einfach auf junge Menschen zu und fragen ganz konkret, ob diese nicht mitarbeiten wollen. Bedenken Sie aber, dass dies auch bedeutet, dass Raum für eine Mitarbeit vorhanden sein muss. Für das Presbyterium übersetzt bedeutet dies, dass die anderen Mitglieder auch offen für andere Ideen und Wege sein müssen. Junges Engagement ist keine Einbahnstraße.

Erklärvideos

Erklärvideos erfreuen sich großer Beliebtheit. Nicht nur bei jungen Menschen. Whiteboard Video sind ein kraftvolles Kommunikationsinstrument. Es ist die Sprache junger Menschen. Sie wecken Aufmerksamkeit und machen Spaß. Das macht sie so beliebt. Mit kurz auf den Punkt gebrachten Informationen eignen sie sich zum Einbetten auf eigenen Homepages und Social Media Kanälen. Ganz klassisch: in Veranstaltungen können sie natürlich auch gezeigt werden.

Durch eine Verlinkung auf YouTube müssen Sie das Video meistens erst gar nicht selbst irgendwo hoch- oder runterladen.

Was ist eigentlich ein Presbyterium?

Mindestens ein weiteres Video dieser Art wird in den nächsten Tagen noch folgen.

Postkarten

Das Amt für Jugendarbeit hat für die Gemeinden Postkarten konzipiert, die mit schönen Bildmotiven auf einer eher niederschwelligen Ebene gerade junge Menschen ansprechen sollen. Auf den Fotomotiven finden sich einzelne Wörter, die Leitungshandeln aufgreifen, wie z.B. ermögliche, entscheide oder belebe.

Die Postkarten dienen zum einen als Eyecatcher, der gerne mitgenommen wird und gleichzeitig als Anregung zur Wahl zu kommen, wenn es eine gibt.

Darüber hinaus können die Karten auch motivieren selbst über eine Kandidatur nachzudenken, oder um darüber mit anderen ins Gespräch zu kommen.

In den nächsten Wochen werden die Karten vom Amt für Jugendarbeit über die Superintendenturen in die Gemeinden zur Auslage in den Gemeindehäusern, Kirchen und Jugendräumen versandt.

Ansicht aller 4 Motive und einer Rückseite

Stellenausschreibung

Wenn eine Stelle neu zu besetzen ist, ist es im Berufsalltag üblich mit einer Stellenausschreibung geeignete Menschen darauf aufmerksam zu machen.

Schon richtig, in der Regel handelt es sich dort um bezahlte Tätigkeiten. Spätestens seit es Ehrenamtsagenturen gibt, finden sich auch ausführliche Beschreibungen für ehrenamtliche Tätigkeit online.

Wofür genau suchen Sie eine Person? Welche Termine kommen auf die Leute zu? Was brauchen sie an Vorerfahrungen? Welche Kompetenzen werden gesucht? Diese Informationen gilt es zu transportieren.

Diese und ähnliche Fragen können helfen, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu finden. Mit einer Stellenausschreibung können diese Fragen fokussiert beantwortet werden. Sie schafft Transparenz für alle Beteiligten und so eine Ausschreibung hat aus unserer Sicht Erfolg, wenn wir darüber mit Menschen ins Gespräch kommen.

Im weiteren werden folgende Punkte erörtert:

- Mehr Transparenz - allgemein

- Der Faktor Zeit

- Nebeneffekt

- was haben wir eigentlich zu bieten?

Die etwas andere Wahlparty

Die Idee einer Wahlparty ist sicher nicht neu und wurde in einem vorhergehenden Newsletterartikel bereits beschrieben. Dennoch lohnt es sich, dieses Thema nochmals aufzunehmen, denn es soll aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden.

Die klassische Wahlparty findet nach einer Wahl statt. Das ist eine tolle Idee, wenn es eine Wahl gibt, aber definitiv zu spät, um Menschen zu einer Kandidatur zu motivieren.

Stattdessen (oder noch besser: zusätzlich) könnte die Wahlparty auch eine Nominierungsparty sein. Falls es bereits Kandidaten gibt können diese sich schon ein erstes mal vorstellen und das Presbyterium kann sich und seine Arbeit darstellen. Es könnten Räume und Momente geschaffen werden, in denen konkrete Fragen zur Arbeit im Presbyterium beantwortet werden und in denen sich noch neue Kandidierende ansprechen lassen. Quasi eine Schnuppermöglichkeit.

Junge Menschen für das Presbyterium gewinnen?

Mal Hand aufs Herz! Das, was bei jungen Menschen über die Arbeit im Presbyterium so ankommt, klingt nicht gerade einladend. Da ist von stundenlangen Sitzungen bis in die Nacht die Rede, endlosen Diskussionen, Streitereien um teilweise Kleinigkeiten und die Worte Frustration und genervt sein stehen im Ranking ganz oben.

Klar, das ist nicht immer so – aber vielleicht noch viel zu oft.

Wer möchte sich da schon freiwillig reinhängen? Um also junge Menschen zu motivieren eine solche Aufgabe zu übernehmen, kann ein Ansatz sein, die Aufgabe attraktiver werden zu lassen. Durch „bessere“ Sitzungen können Sie maßgeblich dazu beitragen.

Formale Aspekte –„Leitung von Presbyteriumssitzungen“

Face to Face Unterstützung – Coaching und Supervision

Sitzungscoaching

Sie haben das Gefühl, dass bei Ihren Presbyteriumssitzungen noch Luft nach oben ist? Sie drehen sich bei bestimmten Dingen immer wieder im Kreis? Sie wollen einen latenten Konflikt endgültig aus der Welt schaffen? Sie wollen effizienter arbeiten und etwas für eine angenehme Atmosphäre tun?

Für Presbyterien bietet der Fachbereich Supervision des Instituts für Aus-, Fort-, und Weiterbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen Coaching, Supervision, Mediation und Organisationsberatung an.

Supervisionsangebot für junge Mitglieder des Presbyteriums

  • Du bist jung, voller Ideen und Tatendrang und jetzt sogar Presbyter?
  • Du hast Respekt vor der Aufgabe die vor dir liegt?
  • Du hast das Gefühl, dass dir noch etwas der Durchblick fehlt?
  • Du hast Sorge, dass du als junger Player in einem „älteren Team“ alleine da stehst?
  • Du kannst dir vorstellen vieles zu ändern – die anderen ziehen aber nicht mit?

Für neue und junge Presbyterinnen und Presbyter bietet der Fachbereich Supervision des Instituts für Aus-, Fort-, und Weiterbildung der Evangelischen Kirche von Westfalen ein spezielles Supervisionsangebot. Du kannst Einzelsupervision in Anspruch nehmen oder, um auch den Austausch mit jungen Menschen in anderen Presbyterien zu haben, regionale Gruppensupervision können initiiert und wahrnehmen werden.

Schauen Sie einfach mal unter

Hinweis zu den Kosten:

Die Landeskirche subventioniert in erheblichem Maß die anfallenden Kosten. Damit ehrenamtlich Tätige keine finanzielle Belastung haben, gilt die Vereinbarung, dass die jeweilige Gemeinde die Restkosten trägt.

Anregung: Bausteine für Presbyterinnen und Presbyter

Die Kirchengemeinde zu leiten ist die Aufgabe des Presbyteriums. Leiten ist eine Gestaltungsaufgabe. Nicht nur die Welt um uns herum, auch Kirche und Gemeinde verändern sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Welche Gestalt braucht eine Kirchengemeinde heute? Presbyterinnen und Presbyter müssen Entscheidungen treffen, die dem Auftrag der Kirche vor Ort dienen.

BAUSTEINE FÜR DIE FORTBILDUNG VON PRESBYTERINNEN UND PRESBYTERN

Die Fortbildung der Presbyterinnen und Presbyter ist Aufgabe der Kirchenkreise.

Die vom Institut für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der EKvW vorgelegten Bausteine wollen die Kirchenkreise in dieser wichtigen Funktion unterstützen. Es sind ausgearbeitete Entwürfe zu bisher acht Themen. Jeder Entwurf ist für eine Fortbildungsveranstaltung von maximal vier Stunden konzipiert. Alle Entwürfe eignen sich für Veranstaltungen auf Kirchenkreis- oder Regionalebene. Einige können auch im Rahmen einer gemeindlichen Presbyteriumstagung durchgeführt werden.

Die Themen

  • Alles in Ordnung? – Das 1*1 der Presbyteriumsarbeit
  • Gemeinde auf dem Weg – Ein Perspektiv-Café
  • Gemeinde mit Konzept – Werkzeuge zum strategischen Handeln
  • Glauben leben – Das Geistliche in der Presbyteriumssitzung
  • Glauben leben – Das Geistliche im persönlichen Leben und in der Gemeinde
  • Leiten und entscheiden – Gemeindeleitung
  • Money makes the church go round!? – kirchliche Finanzen
  • Viele Gaben, Ämter, Dienste und ein Leib – miteinander arbeiten in der Gemeinde
  • Herr, gib uns Mut zum Brücken bauen - Kompetent im Konflikt unterwegs

Digitale Beteiligung

Jugendliche wollen ein Teil der Kirche sein. Aber nicht nur auf einem zweiten oder dritten Platz der ihnen zugewiesen wird. Wenn Gemeinde ihre Heimat werden soll, dann wollen sie Begegnungen auf Augenhöhe. Dabei gilt - wie bei vielen Dingen: Früh übt sich, was ein Meister werden will. Auch Beteiligung ist Übungssache! Das gilt für beide Seiten.

Junge Menschen an Entscheidungsprozessen beteiligen? Sogar digital? Wir zeigen Ihnen warum und wie.

Gute Gründe:

  • Jugendliche wollen mitreden, sich engagieren und gestalten
  • Digitale Wege der Kommunikation und Beteiligung sind ihnen längst vertraut
  • Wenn Gemeinden Jugendliche beteiligen erhöhen Sie ihre Attraktivität.
  • Identifikation und Zufriedenheit steigen, wenn Menschen erleben, dass ihr Engagement zu guten Ergebnissen führt.
  • Mehr Transparenz und mehr Beteiligung sind zunächst anstrengend, aber alle im Ergebnis profitieren alle.
  • Insbesondere junge Menschen brauchen Möglichkeiten des Engagements und der Teilhabe, die über die klassischen Kanäle der Gemeinde hinausgehen.
  • Digitale Medien und Internet (ePartizipation) können Beteiligungsprozesse mit Jugendlichen unterstützen und sie damit niedrigschwelliger und leichter durchführbar machen. Denn digitale Medien sind – unabhängig von Bildung und wirtschaftlichem Hintergrund – ein selbstverständlicher, täglich genutzter Bestandteil des Lebens junger Menschen. Sie sprechen alle Lebensbereiche an – Jugendliche kommunizieren mit ihren Freund*innen, tauschen sich zu Themen aus, spielen, hören Musik und informieren sich.
  • Digitale Medien sind vertraut. Dieses kann Kirche nutzen, um sich mit jungen Menschen auszutauschen und mit ihnen gemeinsam tragfähige Entscheidungen für eine gemeinsame Zukunft zu treffen – unabhängig von Ort und Zeit. So werden die Möglichkeiten des Austauschs erweitert und demokratisiert.
  • Hinzu kommt, dass Organisationen in denen Beteiligung alltäglich ist, viel mit Hilfe sozialer Medien mit Jugendlichen kommunizieren. So können Jugendliche digital auf Projekte aufmerksam machen. Sie können bei ihren Freunden und Familie und in Schule und Ausbildung dafür werben und über soziale Medien Diskussionen über anstehende Entscheidungen anstoßen.
  • Nicht zuletzt können Jugendliche selbst mit Hilfe digitaler Medien Beteiligung organisieren und durchführen. Die Vielfalt der Medien schafft dabei wiederum eine Vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten, die für Jugendliche besonders interessant ist: Sie können beispielsweise Fotoprojekte oder Videos machen und darin auf Inhalte aufmerksam machen, die sie in ihrer Gemeinde verändert haben wollen. So können sie unabhängig von klassischen Medien Aufmerksamkeit für ihre Themen generieren und Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen.

Achtung: Wichtig!

Gemeinden geben Entscheidungsmacht ab, wenn sie die Ergebnisse von Beteiligung ernst nehmen. DAS MUSS GEWOLLT SEIN! Es ist wichtig, dass sich alle Beteiligten darüber einig sind, welche Fragen gestellt werden und welchen Entscheidungsspielraum es gibt. Hier ist die Frage des Prozesses noch vor der Auswahl des passenden Tools besonders wichtig. Zudem muss die Beteiligung in die Abläufe der Gemeinde eingebettet sein, damit ihre Ergebnisse dann vorliegen, wenn sie auch umgesetzt werden können. In jedem Fall sind von Anfang an genügend Ressourcen vorzusehen. Mehr Transparenz und mehr Beteiligung sind zunächst einmal ein Mehraufwand – von dem jedoch alle im Ergebnis profitieren.

Um ihr volles Potenzial zu entfalten muss Jugendbeteiligung mit digitalen Medien gut geplant sein:

  • die Ziele sowie die Ressourcen gemeinsam mit allen Beteiligten festlegen
  • die Informationen zusammentragen und allen zur Verfügung stellen
  • den Entscheidungsspielraum abstecken
  • den Prozess transparent und anschlussfähig gestalten

Wie kann ich digitale Beteiligung gut umsetzen?

Dafür gibt es praktische Online-Werkzeuge.

Ob Diskutieren und Kommentieren, Abstimmungen, einfache Ideensammlungen, Landkarten oder Textkollaboration, es gibt gute technische Möglichkeiten. Sie können sie für die Zusammenarbeit im Presbyterium nutzen oder aber auch sich als Presbyterium nach außen wenden und andere aktiv in Ihre Entscheidungen einbeziehen.

Die Plattform „jugend.beteiligen.jetzt – für die Praxis digitaler Beteiligung“ bietet eine gut aufbereitete Übersicht einiger Tools. Es wird kurz beschrieben für wen sie sich eignen, was sie bieten und worauf zu achten ist.

Tools

ePartizipation von Jugendlichen, Grafik: Gabriele Heinzel, CC BY 3.0 DE
OPIN – Plattform für digitale Jugendbeteiligung
ePartool – Mitwirkung mit Wirkung
Barcamptool Camper Open Source #OpenSource
#stadtsache – Jetzt entdecke ich meine Stadt
openPetition Deutschland
Kahoot! Abstimmen leicht gemacht

und viele mehr auf:

Zu den Methoden geht es hier:

Quelle: vgl.: jugend.beteiligen.jetzt

Mitglieder der Arbeitsgruppe der Jugendkammer der EKvW:

Anja Lukas-Larsen (Referentin im AfJ)

Joanne Rages (Ehrenamtliche im KK Dortmund)

Dustin Sattler (Landesjugendvertretung)

Hendrik Scheffler (Hauptamtlicher Jugendreferent im KK Hamm)

Meike Zeipelt (Referentin im AfJ)

Created By
Amt für Jugendarbeit der EKvW
Appreciate

Credits:

Erstellt mit Bildern von Tim Reckmann | a59.de - "Kreuz zur Wahl" • rawpixel - "action collaborate collaboration" • geralt - "positive can selbstbestimmung" • RitaE - "senior man male" • suzettesuzette - "Berlin - Buffet" • Hans - "puzzle cube wood block" • JESHOOTS-com - "iphone smartphone apps" • hj barraza - "untitled image" • geralt - "clause paragraph book"