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Wandern in der sächsischen Schweiz Amselfall | Schwedenlöcher | Basteibrücke

Intro

Vor 2 Wochen hatte ich den spontanen Entschluss gefasst mal wieder in der sächsischen Schweiz wandern zu gehen. Mein Ziel war die Basteibrücke. Also alle Sachen zusammengepackt, Akkus geladen und dann zum Zug in Richtung Rathen. Schon als ich in Dresden ankam sah ich den Nebel, welcher in Rathen nicht besser sein sollte...

Rathen -> Amselfall

In Rathen angekommen ging es zur Fähre um die Elbe überqueren zu können. Auf dem anderen Flussufer angelangt ging zuerst in Richtung der Schwedenlöcher..

Schon nach den ersten Metern verlor ich die Hoffnung das ich heute ohne Nebeln wandern könnte. Aber gut Nässe, Nebel und Wälder können auch interessante Bilder hervorbringen. Und so folgte ich dem kleinen Fluss immer weiter...

Nach nicht allzu langer Zeit kam ich an einem Wegweiser an. Entweder ging ich direkt zu den Schwedenlöchern oder ich machen noch einen Abstecher beim Amselfall. Da ich ein sehr großer Freund von Wasserfällen bin, war die Entscheidung natürlich sehr leicht. Also folgte ich dem kleinen Bach flussaufwärts. Schon auf dem weiteren Weg war ich sehr froh über diese Entscheidung.

Auch die sächsische Schweiz blieb nicht vom Sturm von vor 2 Wochen verschont. Einige Wanderwege sind noch abgesperrt und entlang des Weges sieht man noch den ein oder anderen umgefallen oder auch komplett entwurzelten Baum. Auf diesem Bild bildet einer dieser Bäume eine Art Brücke. Etwas später führte ein kleiner Pfad herunter zum Bach, welchen ich folgte um ein kleines Päuschen für ein Foto einzulegen, welches ihr unter diesem Text seht seht. Danach ging es weiter in Richtung Amselfall..

Der Amselfall

Nach rund 15 Minuten kam ich am Amselfall an. Dort gab es auch Tische und Stühle um eine Pause einzulegen. Der Vorteil an diesem Wetter war, das ich ganz alleine am Amselfall war. Also konnte ich ganz entspannt mein Stativ aufstellen und Fotos machen. Danach machte ich noch eine kurze Pause.

Amselfall -> Schwedenlöcher

Nachdem ich meine Pause beendet hatte ging es wieder flussabwärts - zurück zum Wegweiser - um die nächste Etappe in Angriff zu nehmen. Am Wegweiser angelangt bog ich am in Richtung der Schwedenlöcher.schon der Aufstieg war anstrengen, da er aus Treppenstufen bestand, welche sehr hoch waren. Al die Treppen hinter mir lagen sah ich den "Eingang" der Schwedenlöcher schon vor mir und ahnte bereits wie eng dieser Weg werden wird.

Die Schwedenlöcher

Weiter ging es durch die Schwedenlöcher. Von Schritt zu Schritt wurde die Schlucht immer enger und enger. Auch hier sah man ab und zu die Folgen des Sturms. Immer wieder hingen umgefallene Bäume über der Schlucht, die wie eine Art Brücke gewirkt haben. Irgendwann weitete sie sich wieder und ich kam an diesem Punkt raus. Eine schmale Holzbrücke führte zwischen den imposanten Steinwenden hindurch. Ans Ende der Schwedenlöcher....

Noch ein bisschen Wissen am Rande: Woher haben die Schwedenlöcher ihren Namen? Sie heißen so weil sich die Bewohner von Rathenwalde dort, während des 30-Jährigen Krieges, vor den Schweden versteckt haben.

Schwedenlöcher -> Basteibrücke

Nachdem ich die Schwedenlöcher hinter mir gelassen hatte kam ich an einer großen Lichtung an, welche auch als Pausenplatz diente. Erschöpft setzte ich mich auf eine Bank und genoss meine zweite Pause des Tages.

Dann ging es weiter in Richtung Bastei. Nach einem langen und matschigen Weg sah ich schon den Parkplatz... Kaum in der Nähe der Basteibrücke und schon waren ein Haufen Menschen um mich herum. In diesem Moment vermisste ich die Ruhe und Stille, welche ich auf der gesamten Wanderung davor hatte.

Die Basteibrücke

Von der Basteibrücke hatte man an diesem Tag nicht viel. Egal wo man hinguckte: Es war überall Nebel. An einer Stelle, auf dem Weg zum wohl beliebtesten Aussichtspunkt der Bastei sah ich diesen krummen Baum. Hier sieht man auch sofort wie neblig es wirklich an diesem Tag war. Nichts desto trotz ist dieser Baum ein ganz besonderes Motiv. Nachdem ich verschiedene Winkel ausprobierte machte ich mich auf den Weg um die Basteibrücke zu überqueren...

An der Basteibrücke angekommen fotografierte ich ein paar interessante Perspektiven und überquerte die Schlucht mit Hilfe der Basteibrücke. Viel zu sehen gab es, dank des Nebels, mal wieder nicht. Als ich das Ende der Basteibrücke erreicht hatte begann ich mit dem Abstieg wieder in Richtung Rathen, welcher um einiges entspannter war als der Aufstieg...

Basteibrücke -> Rathen

Auf dem Rückweg fotografierte ich an der einen oder andere Stell, allerdings sind diese nicht wirklich "gut" geworden womit ihr sie hier nicht sehen werdet. Als ich wieder in Rathen ankam machte ich mich auf zur Fähre um wieder auf das andere Elbufer zu kommen. Dann ging es weiter zum Bahnhof um mit dem Zug nach Dresden zu fahren.

Ende

Als Fazit bleibt nur zu sagen das die sächsische Schweiz ein tolles Wanderziel ist und das auch bei eher bescheidenen Wetter. Wenn euch die Billder gefallen dann schaut doch auf meinem Blog, auf Instagram oder auch auf Facebook vorbei. Laso bis dahin wünsche ich euch allen Gut Licht!

PS.: Alle Bilder aus diesem Beitrag gibt es auch in meinem neuen Shop...

Created By
Tobias Reißbach
Appreciate

Credits:

Reissbach | Photography

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