Fehlstart 003

Tach Zusammen,

in den letzten beiden Blogs ging es um den eigentlichen Grund das von mir geführten Blogs. Bevor ich mich auf Fotografiethemen stürze, möchte ich vor ab, auf die ein oder andere Hardware Komponente eingehen. Ein Fotoapparat gehört auch zur Fotografie, habe ich mal so gehört, angeblich.

HELVETIORUM FIDEI AC VIRTUTI - Der Treue und Tapferkeit der Schweizer

Mit was zum Teufel macht der so gute/beschissene (die Wahl überlasse ich euch) Bilder?

Richtig mit der Fotografie hab ich mich erstmals 2009 beschäftigt. Ich verrückter Technik-Nerd trieb mich früher ziemlich oft in dem ein oder anderen Technik Markt und sah ein super Angebot.

"Fett eine Spiegelreflexkamera mit 2 Linsen zum wechseln. Geil. Profi. Guter Preis." Wie naiv.

Nun ja es war eine Canon EOS 1000d mit einem Kit Objektiv 18-55 mm und einem Teleobjektiv, ich glaube dieses ging von 55-200 mm. Die Erwartungen auf gute Fotos waren, beziehungsweise sind, sehr hoch. "Teure" Kamera = Gute Fotos! Wie naiv. Ich hatte noch etliche Sachen bei meinem Freund Amazon bestellt. Von UV-Filter über Polarisationsfilter bis hin zum Stativ war alles dabei. Das wird fett. Wie naiv.

Die Bilder kamen damals mit 10 Megapixel Auflösung und sahen sehr sauber aus. Doch irgendwie haute mich das nicht vom Hocker. Die Bilder waren genau so wie vorher nur besser aufgelöst (10 Megapixel waren damals schon ganz okay). So langsam kam Skepsis auf.

Bilder die im Hintergrund unscharf und im Vordergrund scharf sein sollten sind mit mir nur mit dem großen Ding gelungen und das bei 200 mm. Heute würde ich den letzten Satz anders schreiben, mit viel mehr Fachjargon. Denn ich hatte so viel Ahnung von der Fotografie, wie ne Kuh von der Milchquote in der EU (übrigens seit 2015 gibt es keine Milchquote, dieser Blog soll nebenbei auch bilden). Okay eine Kuh und die Milchquote hängen irgendwie zusammen. Ohne Kuh keine Milch aber ohne mich würde es weiterhin Fotografie geben.

My Lady

Nun ihr ahnt es schon, ich habe mich auf den Hosenboden hingesetzt und... bin anderen Dingen nachgegangen. Ja ich habe hier und da noch das ein oder andere Fotogemacht dennoch nicht so wie ich es mir gewünscht hätte. Ich war regelrecht enttäuscht von dem Ding. Auf einer Hochzeit sah ich eine Bekannte die mit ´ner kleineren Knipse schöne Fotos schoß. Die Portraits sahen super aus und das mal eben so aus dem Handgelenk. #Neid

Abstrakt HDR - Berg mit Altstadt

Dann nahm ich noch die Sache persönlich. Ich, als Technik-Geek, konnte es mir nicht erklären warum ich beschissene Fotos schieße (verzeiht den Ausdruck, da kommt der Ruhrpöttler raus). Ich las in dem ein oder anderen Artikel, dass die Objektive ziemlich wichtig sind, doch ich wollte nicht noch mehr Geld ausgeben und richtig überzeugen konnten mich die Artikel auch nicht. Also lies ich die Fototasche stehen.

Es war dann im letzten Jahr das ich mir eines Tages meinen Saturn-Gutschein schnappte und mir ein Nifty-Fifty besorgte. Von jetzt auf gleich. Naja fast. Die Sache war die, ich habe auf YouTube viele Videos geschaut, von vielen YouTube/Fotografen Größen (ein eigenes Thema später hier im Blog). Bis ich auf einen YouTuber traf der mir auf dem Monitor erklärte was ich für mein Wunschbild brauche. Das 50mm f/1.8.

Vordergrund macht Bild gesund

An dem Abend gleich drauf das Objektiv und in der Nacht Fotos von meinem persönlichen Model gemacht. Hallo Schatz! Ich war überrascht was eine Blende von 1.8 bei Dunkelheit alles leisten kann. Und mich Pakte es. Ich schaute Videos von anderen Fotografen und lernte was eine Blendenreihe ist, wie man ein Bild aufbauen kann und was sonst noch zur Fotografie gehört. Die Bilder wurden besser aber dennoch war ich nicht zufrieden.

Das Ding kann ja RAW. Was ist das? Ja genau, YouTube frittierte mir auch diese unwissende Pommes frites. Also ab diesen Moment hies es "I SHOOT RAW". Auf meinem Mac gleich ein Abo von Adobe Lightroom und Photoshop gesichert und los gehts. Auf dem nächsten Trip in Luzern gelang es mir wundervolle Bilder zu schießen.

Luzern - Kapellbrücke im Sonnenuntergang

Ergo brauchte ich nicht wirklich viel um schöne Fotos zu schießen. Wobei "viel" hier relativ ist. Im Hinblick auf das Materielle gesehen brauchte ich nicht viel, nur eine Kamera mit Kit-Objektiv und ein Nifty-Fifty. Das Wesentliche, nämlich das Foto selbst, braucht einiges an Wissen und Erfahrung um dies auch schießen zu können.

Alle hier gezeigten Bilder sind mit meiner alten Canon 1000d geschossen.

Bis die Tage, sacht man im Ruhrgebiet.

(Fortsetzung folgt)

Created By
Kushtrim Bujaku
Appreciate

Credits:

www.kimigrafie.de

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