Kinderträume werden wahr Das Missionswerk rheinischer Frohsinn im Kölner Karneval 2017

Nach einigen Jahren erfolgreicher Arbeit des Missionswerks in Schäftlarn, stand für dieses Jahr eine Reise nach Köln auf dem Plan. Auf der Suche nach neuen Eindrücken, die unsere Arbeit für die Verbreitung des rheinischen Frohsinns weiter inspirieren, sind wir für die heiße Phase des Straßenkarnevals in die Metropole mit Herz gereist.

Wir möchten einige der Eindrücke und unsere Begeisterung mit euch teilen.

Erwartungsfrohe Gesichter bei der Abreise
Die letzten Unsicherheiten wurden im ICE bei einem ersten Glas Kölsch und Bio-Nüssen beseitigt. Die Verpflegung und Tischdekoration war auf hohem Niveau, was von den Fahrgästen nicht durchgängig behauptet werden kann.

Das extrem gut vorbereitete Team des Missionswerks hat unmittelbar nach Ankunft die Arbeit am Brauchtum aufgenommen. Gemeinsam mit Martin und Vera, den Herbergseltern von Sabine und Jan-Jörg, sowie Florian, Felix und Florian, die sich schon zwei Tage früher in den Karneval gestürzt haben, wurde das eingeübte Liedgut zu Gehör gebracht.

Okay, der ein oder andere hatte noch gewisse Textschwächen, aber es gilt: "De Hauptsach es, et Hätz es joot."

"Einmol Prinz zo sinn..."

Die Liedhefte des Missionswerks haben nicht nicht nur den Mitgliedern gute Dienste geleistet, sondern auch bei anderen "Immis" für Aufsehen und neidvolle Blicke gesorgt.

90 Minuten und 62 Kölsch nach unserer Ankunft waren wir bereits komplett assimiliert. Claudia hat mit ihrem Charme den DJ davon überzeugen können, dass es sinnvoll sei, seine Musikauswahl am Inhalt unseres Liedhefts zu orientieren. Die Kneipe war in unserer Hand!

Ein Arbeitsnachweis

Der Samstagvormittag war mit individuellem Programm gefüllt, aber schon am Mittag verschaffte sich das Missonswerk durch einen Besuch auf der Aussichtsplattform des LVR-Turms einen Überblick über Köln.

Dann wurde es aber auch dringend Zeit für ein Kölsch und eine Bratwurst beim Lommi.

Legendäre "Gaststätte" Lommertzheim in Deutz. Hier trifft Lappen-Clown auf Supermann.
Cologne Triangel & Besuch beim Lommi

Während unseres ersten Ausflugs in die Stadt haben sich die Jungs, Florian, Felix und Florian, bei ihren Herbergseltern, Claudias Eltern, Elisabeth & Klaus, an die Produktion von Frikadellen gemacht, die als Nahrung für den langen und harten Einsatz des Missionswerks gedacht waren.

Bei den zweien geht es rund.

Nach einem Regenerationsaufenthalt in unseren jeweiligen Herbergen wurde die Arbeitskleidung für den abendlichen Zug durch die Innenstadt angelegt. Unter dem Logo des Missionswerks als bayrische Kölsche oder auch kölsche Bayern, so genau konnte das niemand mehr unterscheiden, ging es um 19 Uhr zu Klaus Bußmann.

Das offizielle Logo des Missionswerks rheinischer Frohsinn

Klaus ist der Jugendpfarrer von Claudia und Hans-Jörg. Er ist inzwischen als Subsidiar in der Gemeinde St. Gereon tätig, die in der Innenstadt liegt. Klaus hatte für den Samstagabend einen karnevalistischen Rundgang durch die Kneipen in seinem Pfarrbereich organisiert. Dabei waren auch Elke & Martin, sowie Gabi, eine liebe Freundin von Claudia & Hans-Jörg.

Ein hartes Stück Arbeit für das Missionswerk, mit sehr abwechslungsreichen Biotopen des kölschen Fasteleer. Wir zogen vom "Em Hähnchen", das sich direkt neben St. Gereon befindet und eine der besten Eckkneipen Kölns ist, über das Irish Pub in der Friesenstrasse ins nahe gelegene "Päffgen Brauhaus". Von dort mit kleiner Polonaise über den Friesensplatz zum "Grön Eck". Diese Kneipe hat inzwischen fast schon Kultstatus, weil sie mit einem eher ungewohnten Ambiente aufwartet und mit so poetischen Liedern wie "Auswärts sind wir assozial.." für stilvolle Unterhaltung sorgt. Hier kann man neue Freunde für's Leben finden.

Von dort führte uns Klaus ins belgische Viertel, ins "Hallmackenreuther". Da der Club im Keller des Lokals in diesem Jahr leider nicht offen war, haben wir uns von dort nach einem gepflegten Kölsch wieder verabschiedet und sind weitergezogen ins "Alcazar", von dem es im TripAdvisor heißt: "Das Alcazar macht so Vieles richtig, dass es einem schwerfällt an der richtigen Stelle anzufangen." Dem können wir uns nur anschließen. Diese Kneipe steht auf unserer Liste für die nächste Karnevalstour ganz oben.

Wie üblich haben wir den Rundgang damit abgeschlossen, dass wir dem Dreigestirn in seiner Hofburg im "Hotel Pullmann" unsere Aufwartung gemacht haben. Die Stimmung war gut und die Gespräche mit Bauer und Prinz waren eine Bestätigung für unsere Missionsarbeit in Schäftlarn.

Man beachte, dass sowohl der kölsche Bauer, als auch der Prinz sich eingehend mit der Arbeit des Missionswerks auseinander gesetzt haben und ihre Begeisterung durch eine Unterschrift in unserem Liedheft dokumentiert haben.

Als wir gegen 3:30 Uhr in den Betten lagen, waren wir randvoll....mit Eindrücken und neuen Ideen.

Insgesamt ein sehr gelungener Abend, für dessen Gestaltung Klaus zum ersten Ehrenmitglied des Missionswerks rheinischer Frohsinn ernannt wurde.

Der kommende Morgen war ein weiteres Highlight der Reise. Die Herbergseltern von Julia & Christian, Elke & Martin, hatten zum karnevalistischen Frühstück eingeladen. Sie haben uns rundum verwöhnt und uns damit auf die anstehenden Herausforderungen des Sonntags vorbereitet. Auch bei diesem Frühstück durfte das kölsche Liedgut nicht fehlen. Elke begleitet am Klavier und unsere Stimmen ließen sich die Belastungen des Vorabends nicht anmerken.

Danke, für einen schönen Start in den Sonntag an Elke & Martin.
Wie unser Ausflug weitergegangen ist, und wohin die drei Gestalten unterwegs sind, davon mehr im zweiten Teil des Newsletters.

Bis dahin viel Spaß!

Euer Missionswerk des rheinischen Frohsinns.

Made with Adobe Slate

Make your words and images move.

Get Slate

Report Abuse

If you feel that this video content violates the Adobe Terms of Use, you may report this content by filling out this quick form.

To report a Copyright Violation, please follow Section 17 in the Terms of Use.