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Freilichtmuseum Ballenberg Eine Welt voller Geschichte und Leben

Der Ballenberg ist ein Stück Schweizer Kultur. Das Freilichtmuseum besteht aus über 100 Gebäuden, die aus allen Teilen der Schweiz zusammengetragen wurden, sowie aus unzähligen Originalobjekten aus dem ländlichen Leben in der Schweiz vor 1950. Ein Besuch versetzt uns zurück in eine vergangene Zeit.

Die historischen Gebäude werden in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege von ihrem ursprünglichen Standort in das Freilichtmuseum Ballenberg versetzt. Für Ab- und Aufbau gibt es genaue Regeln.
Die Objektsammlung umfasst mehr als 45 000 Gegenstände.
Neben der Dauerausstellung gibt es eine wechselnde Sonderausstellung, einen Tiergarten mit Streichelzoo sowie einen Spielplatz, einen Waldweg und einen Foxtrail.

Für Familien, Gruppen und Schulen gibt es zahlreiche Angebote, um den Ballenberg hautnah zu erleben. Das genaue Programm findet sich beim Eingang.

Übersichtsplan Westeingang: Die Regionen Jura, Mittelland, Zentral- und Westschweiz sind auf dieser Seite zu entdecken.
Übersichtsplan Osteingang: Die Regionen Berner Oberland, Wallis, Tessin Graubünden sowie die Ostschweiz sind hier zu finden.
Im Tiergarten tummeln sich über 250 Bauernhoftiere. Für die Kinder ist der Steichelzoo ein besonderes Erlebnis.

Traditionelle Handwerke entdecken

Backstube im Stöckli aus Detligen/Radelfingen BE: Früher wurde nur alle zwei bis drei Wochen gebacken, der Ofen musste stundenlang aufgeheizt werden. Im Ballenberg wird jeden Tag gebacken und die Brote können von den Besuchern gekauft werden.
Alpkäserei aus Kandersteg BE.
Urtypisches Schweizer Handwerk: Käseproduktion.
Die Käserei ist über 200 Jahre alt. Der Russ an den Mauern ebenfalls.

Die Weberei aus Blatten VS, Baujahr 1589

Traditionelle Webarbeit wird vorgeführt.
Die handgefertigten Produkte wie Brotsäcke oder Handtücher aus Leinen sind hier sowie auch im Webkeller im Haus Nummer 351 aus Eggwil BE erhältlich.
Die Dorfschmiede aus Bümpliz BE beherbergt eine Hufschmiede. Die viele originalen Teile der Einrichtung werden ergänzt durch Gegenstände aus einer Schmiede aus Interlaken.
Holzbildhauerei aus Brienz BE, Baujahr 1776
Schnitzen. Ein Handwerk, das auch heute noch existiert.
Sägerei aus Rafz ZH. Das Handwerk wird mit ursprünglichen Maschinen ausgeübt, die Säge wird vom Wasserrad betrieben. Die Säge ist 115 Jahre alt und wird nur von Frühling bis Herbst benutzt. Die produzierten Bretter werden für Museumsrenovationen verwendet oder weiterverkauft.
Dachschindeln im Brandboden Nr. 4
Je nach Material und Herstellung halten Schindeldächer zwischen 30 und 70 Jahren.
In der Sattlerei aus Lancy GE führt Hansruedi Blaser vom Aussterben bedrohtes Handwerk vor.
Im Lädeli finden sich Artikel aus vergangenen und fast vergessenen Zeiten. Für die Ausstattung der Ballenberg-Drogerie wurde der Verkaufsraum aus der Droguerie Robert Tissot aus La-Chaux-de-Fonds, die bis 1955 in Betrieb war, übernommen.
Hutmacherwerkstatt Haus Nr. 221

Das Ballenberg-Museum konnte im Jahr 2000 die komplette Hutmacherei der Familie Isler aus Wohlen übernehmen, die bis 1996 in Betrieb war. Seit 2002 kann man im Ballenberg an manchen Wochentagen den Hutmachern über die Schulter blicken.

Im Bauernhaus aus Madiswil BE befindet sich eine Räucherkammer.
Rauchwürste

Impressum

Realisation, Texte: Nadja Tempest

Fotos: Beat Bührer

Projektleitung: Iwon Blum, derarbeitsmarkt.ch

Gesamtverantwortung: Robert Hansen, Chefredaktor www.derarbeitsmarkt.ch

Kontakt: redaktion@derarbeitsmarkt.ch

© «der arbeitsmarkt», Mai 2018

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