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Journalismus unter Rotlichtbestrahlung Fünf Journalisten UND ihr werdegang in der DDR

Vorwort

In diesem Scrollytelling entdecken Sie die Lebensgeschichten von fünf Journalisten aus verschiedenen Generationen. Ihre Gemeinsamkeit: Sie sind alle ehemalige Bürger der DDR. Ihre unterschiedlichen Ansichten gegenüber der Journalistik und der Politik ihrer ehemaligen Heimat kommen in den Erzählungen zur Geltung. Zur Kreation dieser Geschichten wurden narrative Interviews mit jenen Journalisten geführt und zahlreiche Medien integriert. Es erwartet Sie eine facettenreiche Dokumentation, die einige Zeit in Anspruch nehmen wird. In der anschließenden Grafik erhalten Sie eine Übersicht der signifikanten Generationen dieses Scrollytellings. Viel Spaß beim Entdecken.

Die DDR-Generationen als Übersicht in einem Zeitstrahl
Gabor Halasz vertritt in unserem Scrollytelling die Mauerfallgeneration

Gabor Halasz

Gabor Halasz ist 1977 in Leipzig geboren. Die DDR prägte seine Kindheit, denn durch die Wertevermittlung im Kindergarten und auch zur Schulzeit engagierte sich Halasz bei den Jungen Pionieren. Doch als es 1989 zum Mauerfall kam, hatte sich Halaszs Leben grundlegend verändert:

„Es war beinahe wie eine kindliche Enttäuschung. Ich bin in dieser Ideologie aufgewachsen und mir wurde stets gesagt, dass ich im besseren System aufwachse – dass ich auf der guten Seite stehe. Als mir dann mit 12 Jahren bewusst wurde, wie viel davon nicht stimmte, war ich einfach enttäuscht. Es hat mich damals sehr beschäftigt“.

Doch nicht nur das persönliche Leben änderte sich bei der Wiedervereinigung: Das ganze Land war im Umbruch. Halasz Eltern hatten ihre Arbeit verloren und sind in eine Krise gestürzt. Für Gabor eine knifflige Situation: Sein jugendliches Wesen trieb ihn zur Rebellion, doch seine Eltern brauchten in dieser Zeit vor allem Unterstützung und Hilfe. Für Gabor steht fest: Diese Zeit war für seine Persönlichkeit die prägendste.

Nach der Wiedervereinigung lernte Gabor das neue Wirtschaftssystem der Bundesrepublik kennen. Dies hatte auch Einfluss auf seine Zukunftswünsche: Er spielte mit dem Gedanken, Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Für Gabor fühlte es sich wie ein unterschwelliger Zwang an, als müsste er in diese berufliche Richtung gehen und das vielversprechende Wirtschaftsstudium für die freie Marktwirtschaft absolvieren. Schlussendlich hatte er diese Idee wieder verworfen – für ihn aus heutiger Perspektive die richtige Entscheidung.

In der zwölften Klasse machte Halasz ein Praktikum bei einem Radiosender in Leipzig. Dort erfuhr er zum aller ersten Mal, was die Arbeit eines Journalisten ausmacht. Nach seinem Praktikum übte er seine Arbeit als freier Mitarbeiter weiterhin aus und produzierte zahlreiche Radiobeiträge. „Das macht mir Spaß. Das will ich weitermachen.“

Gabor Halasz studierte schließlich Journalistik in Leipzig. Ein Großteil der Lehrenden an der Universität hatten schon zu DDR-Zeiten unterrichtet. Zudem wurden auch weiterhin vereinzelte DDR-Lehrbücher für die Seminare und Vorlesungen verwendet.

„Die journalistischen Fachbücher aus dem Westen hatten immer einen Ratgeber-Charakter. In der DDR lag der Fokus mehr auf einem wissenschaftlichen Ansatz, in Anlehnung an Philosophie und anderen Disziplinen der Wissenschaft.“

Aus Halasz Sicht machte die Mischung der Lehrkräfte aus dem Westen und dem Osten die journalistische Lehre komplex. Gerade die Professoren aus dem Osten suchten noch nach ihrem Platz in dieser neuen Welt: Sie hielten an dem wissenschaftlichen Ansatz fest und wollten diesen in Zukunft retten. Im Studium sammelte Gabor durch die verschiedenen Kooperationen der Universität mit Medienunternehmen und dem integrierten Volontariat beim WDR in Köln viel praktisches Wissen. Trotz seiner positiven Erfahrungen an der Universität Leipzig sei das Lehrinstitut keine Voraussetzung, um Journalist zu werden: „Es gibt keinen Königsweg, um Journalist zu werden“.

Gabor Halasz bei der Tagesschau

Wie würden Sie die Aussage, dass der damalige Journalismus in der DDR mit heutiger PR verglichen wird, bewerten?

„Ich weiß nicht, ob PR der richtige Begriff ist. Aus politischer Sicht würde ich schon fast eher den Begriff Propaganda wählen".

Nach seinem Studium begann seine Karriere beim MDR in Leipzig als Fernsehreporter für die Tagesschau und Tagesthemen. Seine spannendste journalistische Erfahrung sammelte er allerdings als Korrespondent im Ausland. Gerade in Afghanistan war die Nachrichten-Berichterstattung sehr gefragt: Die Bundeswehr-Einsätze, die Flüchtlingswelle und die Klimapolitik waren entscheidende Faktoren. Diese fünf Jahre im Ausland beschreibt er wie folgt:

Gabor Halasz als Korrespondent in Indien
„Für einen Journalisten ist das der Traumjob. Dort sind tolle Reportagen möglich, die hier nicht machbar sind. Es ist eine völlig andere Welt in Indien und Afghanistan, zu der ich eine große Verbindung aufgebaut habe.“
Gabor Halasz in seiner Zeit als Korrespondent

Seit seiner Rückkehr nach Deutschland bemängelt Halasz ein großes Defizit in der deutschen Medienlandschaft:

„Die Medienlandschaft ist heutzutage sehr westdeutsch geprägt. Es ist in vielen Bereichen sichtbar, doch im Journalismus besonders erschreckend. Viele Ostdeutsche finden sich in den heutigen Themen nicht oder falsch wieder. Meistens ist es so, dass ein Reporter aus dem Westen kommt und über Nazi-Demos berichtet. Natürlich gibt es im Osten ein größeres Problem mit Rechtsextremismus, doch das ist mir zu schwarz-weiß. Ostdeutsche kommen generell mit ihren Problemen deutlich weniger in den Medien vor. Der Journalismus braucht eine selbstbewusste Stimme aus dem Osten. Wir können es auch und brauchen euch nicht um unsere Geschichten zu erzählen.“

Martina Burghardt

Martina Burghardt vertritt in unserem Scrollytelling die Generation der Hineingeborenen

Martina Burghardt wurde im Jahr 1961 in einer Kleinstadt südlich von Berlin geboren. Bereits im Kindesalter hatte sie ihre ersten Berührungspunkte mit dem Journalismus, denn ihr Vater war als Lehrer für eine Fachzeitschrift tätig. Als junger Mann war er voller Überzeugung in die SED eingetreten. Anfang der 1970er Jahre war es damit vorbei. Sein Austrittsantrag nach kräftezehrenden Auseinandersetzungen mit den Genossen, die das Sagen hatten, wurde zum Rauswurf, verbunden mit einem Berufsverbot. Einzelheiten wurden in der Familie nicht besprochen, ebensowenig die Sorge, dass die Tochter nicht zur weiterführenden Schule zugelassen werden könnte. Aber er gab ihr dies mit auf den Weg:

„Wenn du in die Partei eintrittst, hast du keinen Vater mehr".

Das wirkte. Und es brachte einige Herausforderungen mit sich. Den Weg zu ihrer beruflichen Zukunft fand Martina über die Familie: Ihre Tante arbeitete bereits als Journalistin bei der Märkischen Volksstimme und gewährte ihr Einblicke in den Lokaljournalismus. Martina arbeitete als freie Mitarbeiterin (Volkskorrespondentin) und bekam eine der begehrten Volontariats-Stellen. Jeder Volontär wurde einer anderen Abteilung zugeordnet. Martina landete in der Wirtschaftspolitik – mit einem strengen Chef und klugen Kollegen. Sie hatte viel zu lernen und durchlief mehrere Abteilungen – vom Sekretariat über die Jugend- und Kulturredaktion bis hin zur Bildredaktion. Sie sammelte Wissen, von dem sie während ihrer gesamten Laufbahn zehren konnte.

Der Bewerbung zum Journalistik-Studium an der Karl-Marx-Universität stand das fehlende Parteibuch im Wege. „Blauäugig, naiv oder sonst was”, sei sie damals gewesen, sagt sie über sich. „Jedenfalls habe ich es geschafft, nie einzutreten.

Damit sie möglichst keinen Schaden anrichten kann, wie in ihrer Kaderakte festgehalten wurde, schickte die Märkische Volksstimme Martina aufs Land und legte ihr ein Fernstudium nahe. Die dritte Bewerbung hatte Erfolg. Sie arbeitete weiter in der Lokalredaktion, heiratete, studierte, bekam das erste Kind. Fünf Jahre dauerte das Fernstudium.

„Ein Dozent sagte in der Einführungswoche: ‚Ich muss jetzt ja nicht fragen, ob jemand parteilos ist.‘ Da hab‘ ich mich als einzige gemeldet. ‚Aha‘ wurde gesagt und dann war gut.”
Im Bahnhofsbrief wurden allabendlich Manuskripte und Fotos bzw. Negative von der Lokalredaktion zur Druckerei nach Potsdam transportiert.

Im Gegensatz zum Präsenzstudium war das Fernstudium grundlegend anders strukturiert. Martina vermisste zuerst das typische Studentenleben, doch mit ihrer bereits gegründeten Familie stand sie schon mit beiden Beinen fest im Leben. Die Dozierenden haben die Studierenden respektiert, sie als Kollegen betrachtet. Eine enorme Wertschätzung wurde an den Tag gelegt und Interesse am Menschen und dessen Erfahrung. Es ging nicht um Politik, es ging um das Fach, um das Studium.

„Wir haben ein sehr gutes Handwerk gelernt und wurden von den Dozenten als Kollegen respektiert. Die ganze Rotlichtbestrahlung wie im Direktstudium fiel weg.“

Der Kontakt zu den Menschen, das Bodenständige der Arbeit in der Lokalredaktion gefielen Martina, auch wenn Sozialismus und Planerfüllung fast immer die Richtung der Berichterstattung vorgaben. Redaktionspläne mussten jedes Jahr aufs Neue geschrieben werden. Hauptsache, das klang gut. Im Kern ging es trotzdem um das Leben in den kleinen Städten und Dörfern. Man sah sich als Lokaljournalist auch in der Chronistenpflicht. Insofern spielten aktuelle Ereignisse eine Rolle. Missstände zu benennen und aufzudecken, gelang kaum. Das kam auf die Redakteure an und vor allem darauf, wie gut sie das zwangsläufige Echo (aus der SED-Kreisleitung und der Chefredaktion) aushalten konnten. Dafür mussten die Redaktionsleiter den Kopf hinhalten.

Wie würden Sie die Aussage, dass der damalige Journalismus in der DDR mit heutiger PR verglichen wird, bewerten?

„Die kommt erst einmal gar nicht bei mir an. Gefühlsmäßig. Aber das jetzt als PR zu bezeichnen... das war eher Propaganda. Das war kein PR.”
Orgelfoto-BU: Für eine Reportage lernte Martina das Orgelspielen.

Die gesellschaftlichen Veränderungen in den 1980er Jahren wirkten sich sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich aus. Martina wurde immer wieder bedrängt, in die Partei einzutreten. Sowohl über sie als auch über ihren Mann schrieben Stasi-Spitzel Berichte. Die Proteste gegen das System wurden lauter, die Lage unruhiger. Das zweite Kind von Martina kam im Mai 1989 zur Welt.

„Es gab diesen Druck, diesen politischen Druck, der alltäglich herrschte und eigentlich wollte ich nicht mehr arbeiten. Wir wollten uns sogar fürs Ausland bewerben – es war alles nur noch schrecklich”.

In der Zeit vor dem Mauerfall und vor allem danach wurde der Druck auf die Presse stärker. Die Lokalredaktionen wurden personell aufgestockt, die Partei-Zeitungen standen zum Verkauf. Die ersten Computer wurden angeschafft, sogar Dienstwagen. Eine aufregende, anstrengende Zeit. Die Technik entwickelte sich seitdem immer weiter, genau wie die Organisation der Arbeit. Neue Redaktionssysteme, neue Eigentumsverhältnisse, neue Zwänge.

Als Lokalredakteurin erlebte Martina die Schreibmaschine, die Dunkelkammer und den Fernschreiber, der die Texte mittels Lochband in die Druckerei übermittelte. Alle redaktionellen Arbeitsabläufe lagen in ihrer Verantwortung - von der Themenfindung über das Layout bis zum Korrekturlesen. Zuletzt war sie Reporterin. Inzwischen arbeitet sie bei einer regionalen Entwicklungsgesellschaft für den Norden des Landkreises Oberhavel im PR-Bereich. Dort kann sie weiterhin Texte schreiben und fotografieren, ihre Fähigkeiten einsetzen, Ideen einbringen – ganz nah an den Menschen. So, wie sie es schon immer wollte.

Alfred Eichhorn vertritt in unserem Scrollytelling die Zwischengeneration

Alfred Eichhorn

Alfred Eichhorn ist 1944 in Großzössen in Sachsen geboren. Schon in seiner Kindheit bewunderte Eichhorn den Journalismus. Genau genommen: die Radiomoderation. Als junger Bub trat er der Bewegung „junge Talente” bei, um seine Leidenschaft ausleben zu können. Auf kleinen Bühnen imitierte er sein großes Vorbild Heinz Florian Oertel. Mit einer Rennmütze und einem Mikrofon sprach er die bekannten Radiodurchsagen nach – zur Belustigung seiner Zuschauer. Trotz der Nachkriegszeit mangelte es Alfred an nichts. Seine Eltern besaßen eine Werkskantine, welche aus einem Lebensmittelladen, einer Küche und einer Kneipe bestand. Dadurch gab es für die Familie stets ausreichend Verpflegung. Trotz seines jungen Alters konnte sich Alfred an einschneidende Worte seiner Mutter zu Beginn der DDR-Zeit erinnern:

„Ich erinnere mich an ganz eigenartige Begebenheiten mit meiner Mutter. Als die FDJ Fuß fasste und die Teilnehmer mit Fanfaren durch das Dorf marschierten, sagte sie: ‚Junge, das ist ja wie bei den Nazis‘. Ich wusste damals damit nicht viel anzufangen. Auch als Stalin 1953 starb, sprach sie: ‚Junge, wenn mal rauskommt, was der auf dem Kerbholz hat‘.”

Über seine Ur-Ur-Großtante hatte Eichhorn erste Kontakte zum Journalismus. Er begann schließlich in Halle sein Volontariat und ist anschließend nach Leipzig an die Fakultät für Journalistik delegiert worden – zum Roten Kloster. Trotz aller Einschränkungen war das Studium ein großes Bildungserlebnis. Eichhorn behauptet selbst, dass der Studiengang Journalistik streng von der Partei gelenkt worden ist. Das war allen Studenten bewusst. Die marxistisch leninistische Philosophie zog sich durch jegliche Unterrichtsfächer, doch der Hauptbestandteil der akademischen Erziehung war die Rolle des Journalisten in der DDR.

„Wie hat ein Journalist der Deutschen Demokratischen Republik zu arbeiten? Das Credo war dabei folgendes: Wer Journalist der DDR ist, ist Journalist der Partei. Wir waren Organisator, Agitator und Propagandist der Partei. Das war die Maxime, mit der wir dort erzogen wurden und mit der wir auch, sagen wir mal, ins Leben entlassen wurden.”

Den Großteil seines Studiums war Eichhorn parteilos: „Ja, schon ein Wunder. Es gab viele Wunder in der DDR”. In seinem letzten Studienjahr wurde er allerdings von seinem Dozenten Willi Walther überzeugt der Partei beizutreten. Als Nicht-Parteimitglied gab es ständig Gespräche und Angebote während des Studiums: „Du wurdest quasi bekniet”.

Eichhorn als Moderator bei der Show Das müsste doch zu machen sein

Die Einsatz-Kommission des Zentralkomitees schickte die Absolventen nach dem Studium dorthin, wo sie gebraucht wurden. Alfred Eichhorn sollte 1967 nach Berlin – in das DDR Funkhaus. Er begann in der Kulturredaktion des Radio DDR und lernte dort zahlreiche einflussreiche Personen der Kultur kennen. In der ersten Show Das müsste doch zu machen sein, die Eichhorn moderierte, mussten zwei große Betriebe in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. Für Eichhorn war dies eine irre Aufbruchszeit.

Alfred Eichhorn im Gespräch mit Joris Ivens (1968).

Nach einigen Jahren wurde Eichhorn in die Politik versetzt: zur Redaktion Magazin am Nachmittag. Aus dem alten Rundfunkprogramm wurde ein Magazin geschaffen, ähnlich wie im Westen. An den ersten Ausflug in den Westen konnte sich Eichhorn noch genauestens erinnern. Ständig wurden seine Anträge in den Westen abgelehnt, bis sie schließlich ab 1979 genehmigt wurden. Zusammen mit einem Genossen brach er auf. Die erste Station: Hamburg, Hotel Bellevue. „Das Leben im Westen schien nicht nur bunter, es war auch so. Im Büro der DKP waren hübsche Mädchen in Lederjacke, Prittstifte und überall Poster von Che Guevara. Das war einfach anders”. Einen Kurzausflug zur Reeperbahn konnten sich die beiden Ostdeutschen dennoch nicht verkneifen.

Wie würden Sie die Aussage, dass der damalige Journalismus in der DDR mit heutiger PR verglichen wird, bewerten?

„Kein Unterschied. Das Prinzip des Agitators, Propagandisten und Organisators der Partei gilt für alle Journalisten, egal, ob sie in der Politik, in der Kultur oder im Sport sind. Das ist nicht das Unterscheidungsmerkmal. Natürlich waren wir PR für die Partei, um das mal so verkürzt zu sagen.”
„Ich bin quasi der letzte Chefredakteur von Radio DDR, beziehungsweise Radio aktuell. Rudolf Mühlfenzl, ein Vertrauter von Helmut Kohl, kam auf dieses Gelände mit einer ganzen Entourage, um diesen Rundfunk aufzulösen. Hier haben sich dramatische Szenen abgespielt, weil die Kollegen wussten: Ich bin morgen arbeitslos. Das war eine Zeit, die alle wahnsinnig gestresst hat. Jeder hoffte irgendwie weiterzukommen und zu überleben”.

Nach der Wiedervereinigung bestellte Eichhorn seine Stasi-Akte. In dieser standen vielerlei Dinge, unter anderem auch, dass Eichorn von 14 Personen beobachtet worden ist. Diese Stasi-Männer dokumentierten private und berufliche Aktivitäten in Alfreds Akte. Insbesondere seine Interviews mit Künstlern aus dem Westen brachten Eichhorn Ärger ein: „Ich hatte zum Beispiel Loriot interviewt. Ein großer Aufstand, weil der machte in der DDR das dicke Loriot-Buch. Er war ja irgendwie das Gesicht [des Westens]”.

Eichhorn im Gespräch mit Karl Schirdewan und Kritiker Walther Ulbrichts umittelbar nach dem Mauerfall.

Silvester 1991 wurde Radio AKTUELL abgesetzt. Eichhorns letzter Besuch im K-Raum der Studiotechnik.

Arnulf Baring und Alfred Eichhorn.

„Wir sind uns mehrfach begegnet. Immer streitbar. Nicht selten originell. Nicht selten provokant".

Wenn Eichhorn auf die Zeit in der DDR zurückblickt, kann er erst heute gewisse Dinge richtig werten. Im Funkhaus der DDR hatten sie jegliche Informationsmöglichkeiten der damaligen Zeit: Sie hatten Agenturen und Zeitungen aller Welt empfangen:

„An Informationen mangelte es den Journalisten hier nicht. Das macht unsere Verantwortung oder unser Versagen, vielleicht noch größer. Ich komme in meiner Nachdenklichkeit immer zu neuen Schlüssen, wenn ich mit jüngeren Leuten über die vergangene Zeit spreche. Die wissen meistens weder mit den Worten noch mit den Konstellationen etwas anzufangen, und das ist ja eigentlich auch gut so.”

Lothar Heinke

Lothar Heinke vertritt in unserem Scrollytelling die Aufbaugeneration

Lothar Heinke ist 1934 in Berlin geboren. Der Krieg war zu dieser Zeit noch einige Jahre entfernt und die Bewohner Deutschlands erfreuten sich im Jahre 1936 an den olympischen Spielen im eigenen Land. „Meinen Jahrgang begleitete die Gnade der späten Geburt”, erklärte Heinke. Zwar musste er als 10-Jähriger zur Musterung und wurde auch beinahe in der Eliteschule Napola aufgenommen, doch sonst konnte er weitestgehend den Machenschaften der Nazis entkommen. An die Bombenangriffe erinnert sich Heinke noch gut:

„Im Keller froren die Frauen. Großmütter beteten. Kinder weinten und klammerten sich an ihre Mütter. Die Männer waren an der Front. Wäre die Luftmine nicht im Nebenhaus explodiert, sondern zwei Meter weiter, hätte diese staubige Gruft mein Grab werden können. Hier verlief die „Heimatfront“. Frauen waren die Heldinnen jener Jahre. Und wir, die Kinder, wurden als die vaterlose Generation zwischen den Trümmern einer untergegangenen Welt erwachsen.”

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der aufbrausenden Nachkriegsphase begann für Heinke wieder die Schulzeit. Er engagierte sich dabei für die Schul-Wandzeitung seiner Oberschule in Seehausen. Die FDJ-Gruppe kritisierte seine Arbeit, beschuldigte ihn, den imperialistischen Klassenfeind zu unterstützen. Der politische Leitfaden der Nazis blieb: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Heinke wurde schließlich auf eine andere Oberschule abgeschoben, ‚da die elterliche Erziehung nicht ausreicht, aus dem Heinke einen sozialistischen Menschen zu machen´. Lothars Vater war entsetzt und hatte ihm geraten bei einer Druckerei als Schriftsetzerlehrling anzufangen:

„Ein junges Arbeitsleben zwischen Setzkästen und Druckmaschinen. Ich glaube, das hat mir im Leben mehr geholfen als Bandwürmer von chemischen und mathematischen Formeln, die ich nie im Leben gebraucht hätte.”

Heinkes ersten journalistische Produktionen überzeugten: Er ergatterte sich ein Volontariat bei der Liberal-Demokratischen Zeitung in Halle. Im gleichen Atemzug trat der angehende Journalist der LDPD bei. Die Zeitschrift erlaubte es sich, auch kritische Artikel gegenüber der DDR zu schreiben. Im Sommer 1954 wurde der DDR-Kommentator Wolfgang Hempel des Endspiels Deutschland gegen Ungarn in einem Artikel der LDZ kritisiert, da er sich lautstark ärgerte, dass nicht seine ungarischen Freunde gewonnen hatten. Der Leser las diese Rüge außerordentlich gern und kaufte prompt alle Exemplare am Kiosk. Heinke erinnert sich, wie umständlich die Arbeitsabläufe eines Journalisten sein konnten:

„Es war die Zeit, als man noch eine Telefonzelle suchte, um seinen Text einer der Stenografie mächtigen Kollegin ins Ohr zu brüllen”.

Im Jahre 1957 erhielt Lothar einen Verweis der SED. Der Grund: Zum Rosenmontag veröffentlichte Lothar Glossen über lokale Widrigkeiten. Die Folge: Er musste sich vor dem Kreistag verantworten:

„‚Ist doch nur ein Spaß‘, hab ich wohl gesagt. ‚Nein, dies ist die Sprache der ungarischen Konterrevolution‘, schrie der 1. Sekretär der Kreisleitung der SED in den Saal. Dies war so ein Moment, wo einem gutgläubigen DDR-Menschen die Idee kam, abzuhauen. Mit denen nicht! Aber dann denkst du an die Familie, an Freundinnen, Freunde und Kollegen. An die schönen Seiten des Berufs. Und die Ungewissheit des Neuen da drüben. Aus einer Mischung aus Trotz und Stolz blieb ich in dem Land, dessen Bürger die drei Anfangsbuchstaben DDR mit ,Der Dämliche Rest’ bezeichneten. ,Der Letzte macht das Licht aus’ war ein geflügeltes Wort”.
Heinke zusammen mit dem französischen Schauspieler Gérard Philipe in den 50er Jahren an der Elbe

Inzwischen arbeitete Lothar Heinke bei der Zeitung Morgen in Berlin. Das “Zentralorgan der LDPD” schrieb hauptsächlich für den Mittelstand. Ab 1961 erhöhte sich die Frequenz der Tabuthemen. Je näher das Ende des Staates rückte, um so verrückter wurden die Richtlinien. Heinke kritisierte dabei das gesamte System der DDR:

„Die DDR war ein irgendwie komisches Land, voller Widersprüche. Die Ideologen und Bürokraten beherrschten das Leben zwischen Anpassung und Gefahr. Und da war diese Minderheit der Stasi, die glaubte, die Mehrheit von fast 18 Millionen Landsleuten fest im Griff zu haben. Was hat deutsche Volks-Genossen in zwei Systemen eigentlich dazu bewogen, Mitmenschen anzuschwärzen, weil sie politisch anderer Meinung waren?”
Lothar Heinke im Gespräch mit Loriot.

Heinke bestellte nach der Wiedervereinigung seine Stasi-Akte. In dieser wurden angebliche Charaktereigenschaften des Berliners niedergeschrieben. Er neige zu Oberflächlichkeit, sei zudem durchaus verbummelt, doch seine Leichtsinnigkeit hätte im zunehmenden Alter nachgelassen. Zum Höhepunkt kam es, als Heinkes Schreibtisch 1986 einer “konspirativen Kontrolle” unterzogen werden musste. Jedoch ohne jeglichen Erfolg.

Heinke verzweifelt an einem Aufnahmegerät

Für Heinke veränderte sich auch der Journalismus nach dem Mauerfall. Zwei Chefredakteure aus dem Westen kamen in Heinkes Redaktion und boten den Journalisten Unterstützung an. Zu Beginn wurde ihnen nur Skepsis entgegengebracht, gefolgt von Tatendrang und Interesse. Lothar wurde zum Lokalchef befördert und hatte reichlich zu tun. Unterstützung bekam die Zeitung von Studierenden der Freien Universität: „Da lernte einer vom anderen”.

„Mein Lokalredakteur bat mich, eine Lokalspitze zum geplanten Abriss vom Palast der Republik zu schreiben. ‚Schreiben Sie bitte, was Sie dazu denken.‘ Das war neu. Die Presse als kollektiver Agitator, Propagandist und Organisator hatte sich erledigt. Nun lern das bitte mal alles im Schnellverfahren und beschreibe dann das Zusammenwachsen und Zusammenwuchern der Stadt! “
„Der Ossi erlebt manche Häme, alles, was jenseits des Alex liegt, ist quasi schon Sibirien. Das macht Spaß, aber nervt irgendwann. Jahrelang fühlt man sich wie ein Auskunftsbüro, das war gut so. Denn der Leser sollte wissen, dass der gemeine Ossi auch mit Messer und Gabel essen kann – wiewohl er nun die unglaublichsten Dinge begreifen musste, vom Finanzgebaren bis zum Schwindel einer Verkaufsreise.”
Lothar Heinke bei einer Lesung des Tagesspiegels

Bis zum heutigen Tag ist Lothar Heinke ein aktives Redaktionsmitglied des Tagesspiegels in Berlin.

Gerhart Eisler

Gerhart Eisler vertritt in unserem Scrollytelling die Gründergeneration

Gerhart Eisler ist am 20. Februar 1897 in Leipzig geboren. Nachdem sein Vater 1901 einen Lehrstuhl in Wien erhalten hatte, zog die Familie dorthin. Bereits in seinen jungen Jahren hegte Eisler eine Begeisterung für Literatur, engagierte sich in der Jugendkulturbewegung und schrieb Gedichte wie auch Theaterstücke. Gerhart hatte noch zwei Geschwister, einen Bruder namens Hanns Eisler und eine Schwester, die den Namen Elfriede trug. Sie war auch unter dem Namen Ruth Fischer bekannt.

Nach seiner schulischen Laufbahn und dem Abbruch seines Volkswirtschafts-, Philosophie- und Rechtswissenschaften Studiums, nahm er als Mitglied der k.u.k. Armee – in einem fremdsprachigen, kroatischen Regiment der österreichischen Armee – am Ersten Weltkrieg teil. Dort wurde er fünfmal wegen seiner Tapferkeit ausgezeichnet und zum Offizier, dem Leutnant der Reserve, befördert. Anschließend schloss er sich 1918 in Wien der Kommunistischen Partei (KP) an und arbeitete erstmals als Journalist und Redakteur für die Zeitschrift “Kommunist”. Im Jahr 1920/21 zog Eisler mit weiteren jungen intellektuellen Kommunisten von Österreich nach Berlin, wo er erstmals Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD) und als Sekretär für “Die Internationale” arbeitete und später als Chefredakteur des Abendblattes “Rote Fahne” tätig war.

Eisler gehörte wie seine Schwester der linken Opposition der KPD an, doch trennte sich 1923 von der Ruth-Fischer-Fraktion. Nachdem die linke Opposition im Jahre 1924 die Parteiführung erhielt, wurden Eisler seine Aufgaben entzogen und er stieg erst wieder durch einen offenen Brief in der Politik auf. Dies führte dazu, dass er 1927 Kandidat des Politbüros wurde.

Die KPD begann im Laufe der Zeit ihre Politik linksradikal auszurichten. Eisler versuchte dies zu verhindern. Durch mehrere Proteste der Parteimitglieder entfernte sich schließlich der damalige Vorsitzende der KPD Thälmann von der Partei. Zu diesem Zeitpunkt begann bereits Stalin sich für Thälmann einzusetzen und sorgte letztlich dafür, dass Eisler seine Stellung im Politbüro verlor und aus Deutschland abberufen wurde. In einem Streitgespräch zwischen Stalin und ihm verteidigte Eisler vorerst seinen Standpunkt, doch bereits nach kurzer Zeit ließ er sich von den Ansichten des Generalsekretärs überzeugen. Anschließend wurde Eisler von 1929 bis 1931 in China Komintern-Beauftragter, folglich in Moskau und letztlich Vertreter in den USA.

Aufgrund seiner leitenden Tätigkeit des illegalen Senders “Deutscher Freiheitssender 29,8” in Spanien wurde er zu Beginn des Zweiten Weltkriegs auf seiner Durchreise in Paris verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen als kommunistischer Funktionär zu agieren. Zum Zeitpunkt befand er sich in Le Vernet und Le Miles in Internierungslagern und wollte mithilfe eines Ausreisevisums nach Mexiko. In den USA arbeitete er als legaler Mitarbeiter kommunistischer Zeitungen und veröffentlichte sein Buch “The Lessons of Germany”, in dem er über die mörderische Kunst der Deutschen und Nazis schreibt.

"By profession a journalist, I used my pen for the cause of the Allies and for the unity of the Allies, and especially in the fight against the poisonous ideas and confusion spread by the Bundist and other Amercian Nazi-lovers among certain sections of Amercians of German descent".

Nebenbei wirkte Eisler als Leiter der illegalen Residentur der sowjetischen Militärspionage GRU in New York. Daraufhin wurde ihm seine Ausreise aus den USA polizeilich untersagt. Er wurde folglich verhaftet. Eisler saß nach angeblicher Spionage für die UdSSR als Hans Berger in den 30er Jahren und Missachtung des amerikanischen Kongresses und Passfälschung vier Jahre im amerikanischen Gefängnis. Er wurde auf Kaution freigelassen, erhielt nach Ende des Krieges in Deutschland an der Karl-Marx-Universität eine Professur für “soziale und politische Fragen der Gegenwart” und flüchtete letztlich im Jahr 1949 als blinder Passagier auf dem polnischen Dampfer Batory nach Deutschland.

MS Batory
"Who am I? An international Agent? A spy? A man who tries to overthrow the American governmant? A man who wants to boss all the Reds in this country? Of course not. I could day with Mark Twain, all this is very much exaggerated".

Er stieg in den Führungskreis der SED auf und wurde Vorsitzender der Kommission für Massenagitation. 1949 wurde er anschließend Leiter der Hauptverwaltung für Information und zum Minister ernannt. Sein Informationsamt wurde allerdings vier Jahre später aufgrund von Kritik an seiner Führung aufgelöst. Er habe die Presse und den Rundfunk im Sinne seiner Propaganda geleitet. Ab 1953 war Eisler als freischaffender Journalist tätig, war Redaktionsmitglied “Der Wochenpost” und erhielt 1954 eine neue Stelle als Leiter des Amtes für Demoskopie im Kulturministerium. 1956 wurde er anschließend zum stellvertretenden Vorsitzenden des Staatlichen Rundfunkkomitees der DDR ernannt und 1962 schließlich zum Vorsitzenden.

"From all this it follows me: As long as my forced stay in this country lasts, as long as I can use my pen, and as long as I am not kept from speaking, I shall hit back. I shall use every opportunity to hit back, and I shall be very grateful for every oppurtunity given me".
Gerhart Eisler im Juni 1949

In seiner Sendung “Sonntagsgespräch” griff Eisler regelmäßig die Bundesrepublik und Kapitalisten an und sprach darüber hinaus Drohungen gegen Westberlin aus. Im Jahr 1969, als Eisler auf Dienstreise war, starb er am 21. März im armenischen Jerewan an einem Herzinfarkt.

“Mein Wunsch und der Wunsch aller ehrlichen und fortschrittlichen Deutschen ist es, dass das einheitliche demokratische Deutschland ein Mittelpunkt des Weltfriedens werden möge.”
Unser besonderer Dank gilt Gabor Halasz, Martina Burghardt, Alfred Eichhorn und Lothar Heinke, die uns bei Kreierung dieses Scrollytelling unterstützt haben.

Bilderquellen in chronologischer Reihenfolge:

  1. Photo by Nick Fewings on Unsplash
  2. Photo by Marcus Lenk on Unsplash
  3. Zeitstrahl: Eigene Darstellung.
  4. Banner-Mauerfallkinder: Eigene Darstellung. Hintergrundbild: Photo by Paul on Unsplash
  5. Gabor Halasz: Privat.
  6. Kinderbild Gabor Halasz: Privat.
  7. Bild von Kerstin Riemer auf Pixabay.
  8. Standbild von Gabor Halasz aus Kommentar von NDR/Tagesschau: https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-575787.html
  9. Gabor Halasz Korrespondent: Privat.
  10. -10.5. Gabor Halasz Korrespondent: Privat.
  11. Photo by Håkon Sataøen on Unsplash
  12. Banner-Hineingeborene: Eigene Darstellung. Hintergrundbild: Photo by Christian Lue on Unsplash
  13. Martina Burghardt: Privat.
  14. Honecker illustriert: Bild von gfk DSGN auf Pixabay.
  15. Martina Burghardt an der Schreibmaschine: Privat.
  16. Bahnhofsbrief: Privat
  17. Dokument Ausbildung Journalismus: Privat.
  18. Martina Burghardt an der Orgel: Privat.
  19. Visum zur Ausreise-DDR: Von An-d - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8369424
  20. Banner-Zwischengeneration: Eigene Darstellung. Hintergrundbild: Photo by Marcus Lenk on Unsplash
  21. Alfred Eichhorn Portrait: Tarik Kettner.
  22. Alfred Eichhorn als Student: Privat.
  23. Alfred Eichhorn Radioshow: Privat.
  24. Alfred Eichhorn mit Joris Ivens: Privat.
  25. Radio DDR: Privat.
  26. Alfred Eichhorn im Gespräch: Privat.
  27. Alfred Eichhorn Radio Aktuell: Privat.
  28. Alfred Eichhorn und Arnulf Baring: Privat.
  29. Banner-Aufbaugeneration: Eigene Darstellung. Hintergrundbild: Photo by Laiya Tonks on Unsplash
  30. Lothar Heinke Portrait von Kai Uwe Heinrich: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/25-jahre-deutsche-einheit-als-unsere-berufswege-sich-trafen/12398126.html
  31. Photo by Museums Victoria on Unsplash
  32. Kinderbild Lothar Heinke: Privat.
  33. DDR-Telefonzelle Fernsprecher von Sludge G auf https://www.flickr.com/photos/sludgeulper/2950824715/
  34. Lothar Heinke und Gerard Philipe: Beyer/Privat.
  35. Lothar Heinke und Loriot: Gisela Funke/Privat.
  36. Lothar Heinke: Iris Hesse/Privat.
  37. Lothar Heinke und Richard von Weizsäcker: Privat.
  38. Lothar Heinke: Thilo Rückeis.
  39. Reichspräsidentenwahl 1925: Anhänger des Rechtsliebralen Karl Jarres fahren durch Berlin. Autor unbekannt • CC BY-SA 3.o de Bild 146-1976-033-15 unter https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesarchiv_Bild_146-1976-033-15,_Berlin,_Wahlpropaganda.jpg
  40. Gerhart Eisler: https://spartacus-educational.com/Gerhart_Eisler.htm
  41. Leipzig 3. Parlament der Freien Deutschen Jugend (FDJ), Gerhart Eisler, Pfingsten 1949: SLUB / Deutsche Fotothek / Foto: Höhne, Erich & Pohl, Erich • CC BY-SA 3.0 de unter http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70601118/df_hp_0004599_010
  42. Gift of Richard E. Kremer 2013, John [Gerhart Eisler] unter https://www.icp.org/browse/archive/objects/gerhart-eisler
  43. MS Batory in 1935 von on Zdjęcie niepodpisane - Tygodnik "Światowid" Gemeinfrei unter https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2365541
  44. Dresden. Prof. Gerhart Eisler (1897-1968). Rückkehr aus der amerikanischen Emigration (1933-1949) und Empfang in Dresden (Gerhart Eisler wurde später Vorsitzender des staatlichen Rundfunkkomitees), 9. Juni 1949: SLUB / Deutsche Fotothek / Foto: Höhne, Erich & Pohl, Erich • CC BY-SA 3.0 de unter http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70602304
  45. 3. Parlament Kongr.halle Grotewohl m. "Neue Zeit": SLUB / Deutsche Fotothek / Foto: Rössing, Roger & Rössing, Renate • CC BY-SA 3.0 de unter http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/88881230
  46. 3. Parlament Kongr.halle Grotewohl m. "Neue Zeit": SLUB / Deutsche Fotothek / Foto: Rössing, Roger & Rössing, Renate • CC BY-SA 3.0 de unter http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/88881228
  47. Ende-Banner: Eigene Darstellung. Hintergrundbild: Photo by Oliver Augustijn on Unsplash

Credits:

Erstellt mit Bildern von Marcus Lenk - "DDR // Berlin" • Museums Victoria - "'77 Squadron in the Air', 1941-1945"