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Familien-Neujahrslager 2020/21

Ist es nun möglich oder nicht? Das Familienneujahrslager war nicht nur in der Vorbereitung, sondern auch während der Woche begleitet von der «Corona­frage».

Manuel Möri, Leitung Familien NELA, manuel.moeri@ feg-aarau.ch

Sehr eng und gut begleitet von der Beherbergung im «Sport Resort» in Fiesch, stand der Durchführung nichts im Wege. Und so konnten sich die rund 60 Teilnehmer ohne grosses Risiko auf dieses Lager einlassen – und es wurde ein bewegendes Lager.

Es war schön, Gemeinschaft mit anderen Familien zu haben und auszutauschen über Erziehung, Kinder, Ehe oder sonst Alltäglichem. Für dieses Jahr nahmen wir uns die Berge der Bibel vor und bewegten uns quer durch das Buch der Bücher.

Ausgehend von einer schönen Bildandacht vom Ararat und der darauf gestrandeten Arche, über die Herausforderung Abrahams auf dem Berg Morija, bis hin zur Gottesbegegnung Moses in der Herrlichkeit Gottes auf dem Sinai. Am Frauenmorgen machten wir einen kleinen Exkurs zu den «Sorgenbergen» und beim Männerabend zu den Herausforderungen am «Versuchungsberg». Schliesslich landeten wir bei den Schlüsselbergen Gethsemane und Golgatha.

Einmal mehr war die Vielfalt der Andachten eine Bereicherung für die eigene Lebensgestaltung. Darüber können wir uns auch im neuen Jahr Gedanken machen, welche Punkte wir im Jahr 2021 angehen wollen.

Für die Kinder war während den Morgenandachten jeweils Betreuung im Kidstreff bei Stefan Wüthrich angesagt.

Dort absolvierten sie einen «Katastrophen-Management-Kurs», um zu lernen, wie man mit Gottes Hilfe richtig auf eine Katastrophe reagieren kann. Da war die katastrophale Flut, oder das katastrophale Ausgesetzt-Sein Elisas einem übermächtigen Heer gegenüber, wo dann Gott sein himmlisches Heer als Verstärkung antraben liess, oder die Katastrophe von zehn aussätzigen Männern, die bei Jesus wundersame Heilung erfahren durften. Die Dramatik gipfelte schlussendlich in der grössten Katastrophe: dem Tod des Gottessohnes.

Es war schon berührend mitzuerleben, wie Kinder bereits in kleinem Alter einen Hunger nach der Wahrheit der Bibel verspüren – eine besondere Herausforderung an uns Leiter, damit wir nächstes Jahr genügend «Futter» dabei haben.

Den Lageralltag gestalteten sich die Familien jeweils frei. Ob oben im Skigebiet der wunderschönen Aletscharena, der Sonnenterrasse Gottes, ob auf einem Spaziergang im Dorf, mit einem Ausflug ins Unterland oder in einer der vielen Möglichkeiten des Resorts.

Wir erlebten ein schönes Familienlager, das allen gutgetan hat. Und so gehen wir mit grosser Freude die Vorbereitungen für das nächste Familien-NELA 21/22 an.