Berchtesgadener Land Berge und Seen

Der Watzmann ist der zentrale Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen. Das bekannte Kalksteinmassiv gipfelt in der 2713 m ü. NHN hohen Watzmann-Mittelspitze, die zugleich der höchste Punkt des Berchtesgadener Landes ist. Um den Watzmann und seine Nebengipfel Kleiner Watzmann (auch Watzmannfrau oder Watzfrau genannt) und Watzmannkinder rankt sich die Watzmannsage. Die Watzmann-Ostwand ist die höchste Wand der Ostalpen.

Thumsee bei Bad Reichenhall

Der Thumsee (vom lateinischen Wort dumosus, deutsch mit Gestrüpp bewachsen) ist ein See in der Gemarkung Karlstein gut drei Kilometer westlich des Stadtzentrums von Bad Reichenhall sowie rund 1400 meter westlich des Ortszentrums von Karlstein im Landkreis Berchtesgadener Land im Süden Bayerns (Deutschland) und befindet sich in Privatbesitz. Ebenso ist Thumsee die Bezeichnung des Bad Reichenhaller Ortsteiles, der im Norden und Nordosten des Sees liegt.[

Ainringer Moos

Mit dem Torfstich im Ainringer Moos wurde nachweislich bereits Anfang des 19. Jahrhunderts begonnen. Torfstechende Bauern lieferten so genannten Brenntorf an die Saline in Bad Reichenhall, die Kalkbrennerei Ebner in Rott und an die Hufeisenfabrik in Hammerau.

Durch die hohe Arbeitslosigkeit nach dem Ersten Weltkrieg und das knappe Brennmaterial, entschloss sich die Staatsregierung zu einer Art Notstandsprogramm und gründete 1920 die Bayerischen Landestorfwerke.

1920 – 1921 begannen die Arbeiten im Ainringer Moos zunächst mit einer großflächigen Rodung. Beginnend am Nordrand des Moores, der dem Bahnhof am nächsten lag, arbeitete man sich immer weiter nach Süden vor.

Kürbisverkauf
Herbst am Abtsee bei Laufen

Der nach dem Abschmelzen des Salzachgletschers am Ende der Würm-Kaltzeit entstandene See gilt als einer der wärmsten Seen in Bayern. Die Wassertemperatur schwankte 2011 zwischen 17° im Mai und über 26° im Juli und August[2]. Seine dunkle Färbung stammt nicht vom Moorwasser sondern von den humousäurehaltigen Zuflüssen aus dem nahen Haarmoos. Das Haarmoos selbst war ursprünglich auch ein flacher See und wurde Hui- oder Haarsee genannt, wovon vermutlich der zweite in der Gegend vollkommen ungebräuchliche Name des Abtsdorfer Sees herrührt. Der Haarsee wurde 1772–1774 trockengelegt, um landwirtschaftlich nutzbare Fläche zu gewinnen. Dazu wurde der einzige Abfluss des Sees, der Schinderbach, auf Anordnung von Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo um zwei Klafter (ca. 1,75 m in Bayern) vertieft. Um 1900 wurde erwogen, den Abtsee nochmals um 80 bis 100 cm abzusenken, jedoch lehnten dies die Laufener Bürger ab.

Der Höglwörther See ist ein See im Ortsteil Höglwörth der Gemeinde Anger im Landkreis Berchtesgadener Land. Er ist rund 13,5 ha groß und bis 6,4 m tiefDer See entstand nach Abschmelzen des Saalachgletschers vor etwa 10.000 Jahren. Er bietet den Lebensraum zahlreicher Tierarten, wie beispielsweise Hechte, Waller, Zander, Aale, Karpfen, Barsche, Schleien, Weißfische, Enten, Blässhühner und Höckerschwäne.
Nachtimpressionen in Laufen

Die Salzachbrücke ist eine historische Straßenbrücke über die Salzach, die die bayerische Stadt Laufen mit der österreichischen Stadt Oberndorf bei Salzburg verbindet. Sie wurde zwischen 1901 und 1903 während der Herrschaft von Kaiser Franz Joseph I. und Prinzregent Luitpold von Bayern erbaut. Im Umkreis von 15 km ist sie immer noch die einzige Verbindung für Kraftfahrzeuge zwischen Bayern und dem Land Salzburg.

Freilassing mit Untersberg

Freilassing, bis 1923 Salzburghofen, ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land. Früher wegen seines großen Grenzbahnhofs als Eisenbahnerstadt bekannt, ist das Mittelzentrum heute die wirtschaftsstärkste Kommune des Landkreises mit enger Verflechtung zur benachbarten österreichischen Landeshauptstadt Salzburg. Freilassing gehört zum Kulturraum Rupertiwinkel und liegt im Salzburg-Freilassinger-Becken.

Ainringer Moor
Der Obersee ist ein natürlicher Bergsee in den Berchtesgadener Alpen in Oberbayern.
Stauffen

Der Hochstaufen (1771 m ü. NN) ist ein markanter Felsberg und bekannter Blickfang, der sich zwischen Bad Reichenhall, Piding und Anger (Berchtesgadener Land) erhebt. Er gehört zum Gebirgsstock des Staufen und ist der östlichste Berg in den Chiemgauer Alpen. Vom Gipfel hat man einen guten Rundblick, vor allem zu den Berchtesgadener Alpen.

Knapp unter dem höchsten Punkt steht auf der Südseite in exponierter Lage das Reichenhaller Haus, eine im Sommer bewirtschaftete Unterkunftshütte des Deutschen Alpenvereins. Sie ist die höchstgelegene Hütte der Chiemgauer Alpen.[1] Von dort aus kann man den Sonnenuntergang über dem Chiemsee beobachten, nachts sieht man auf Salzburg mit seinem Flughafen.

Der Name Staufen kommt aus dem Mittelhochdeutschen („stouf“) und bedeutet „steil aufragender Fels“. Über den Grat verlief von 1275 bis 1810 die Landesgrenze zwischen Bayern und Salzburg. Bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Bergbau betrieben, der bekannteste Stollen war der Doktor-Oswald-Stollen, der sich nur 60 Meter unter dem Gipfel befand. Abgebaut wurden Blei und Zink.

Untersberg und Stauffen
Untersberg und Stauffen

Der Untersberg als markante Landmarke am Alpenrand ist ein etwa 70 km² großes Bergmassiv der Nördlichen Kalkalpen. Er ist der nördlichste Ausläufer der Berchtesgadener Alpen auf der Grenze von Bayern (Deutschland) und Salzburg (Österreich). Bei einem sonst ausgeprägten Gipfelplateau verfügt er über die Hauptgipfel Berchtesgadener Hochthron (1972 m ü. NHN) und Salzburger Hochthron (1853 m ü. A.).

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Hans Peter Dorn
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