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VWO 5 K 5 L 1

Das Germatikspiel

AUFGABE 1

Ergänze:

Baumwolle • Linie • Zeichen • Inhaber • Querdenker • Ziel • Geschäftsführer • Mode • Handeln • Bedingungen

Faire Kleidung aus Europa

Sven Diestelow, 1. _____ mehrerer Modeshops und 2. _____ des Labels Cyroline, verkauft 3. _____ , die in Europa zu fairen Bedingungen hergestellt wird. Er möchte damit ein 4. _____ gegen die immer billiger werdende Mode von bekannten Modeketten setzen, die meist außerhalb der EU zu unfairen 5. _____ produziert wird. Der Ein T-Shirt wird bei Sven Diestelow zum Beispiel in Polen hergestellt. Die 6. _____ stammt aus Griechenland.

SPRECHER: Er ist ein 7. _____ – und das, weil er die gesamte Logik der Fast-Fashion Industrie in Frage stellt. Schneller, mehr, billiger ist für Sven Diestelow nicht Ansporn für sein 8. _____ .

SVEN DIESTELOW (Inhaber mehrerer Modeshops): In erster 9. _____ ist mir ganz wichtig, dass niemand ausgebeutet wird. Das ist schon mal wichtig. Und zum anderen ist [da] natürlich der Umweltaspekt, dass die Umwelt geschont wird. Wir haben ja nur die eine Welt, ne.

SPRECHER: Um sein ehrgeiziges 10. _____ zu erreichen, geht er weiter als viele andere.

AUFGABE 2

Männlich (der), weiblich (die) oder sächlich (das)?

1. … Schablone

2. … Umweltaspekt

3. … Logik

4. … Shirt

5. … Querdenker

6. … Ansporn

7. … Nähgarn

8. … Rohstoff

9. … Produktionskette

10. … Familienunternehmen

AUFGABE 3

Ergänze im Präsens:

1. Das (wollen) _____ ich überprüfen, kaufe mir mein Shirt 100 Prozent made in Europe und folge der Produktionskette.

2. Die Nähe zur Schneiderei (sollen) _____ kurze Transportwege garantieren.

3. Sven Diestelow, Inhaber mehrerer Modeshops und Geschäftsführer des Labels Cyroline, verkauft Mode, die in Europa zu fairen Bedingungen hergestellt (werden) _____ .

4. Neue Kollektionen werden entworfen und Schablonen gefertigt, mit denen T-Shirts bedruckt (werden) _____ .

5. Und das Unternehmen (müssen)_____ sich bei der Produktion in Polen an europäische Umweltstandards halten.

6. Er (sein) _____ ein Querdenker – und das, weil er die gesamte Logik der Fast-Fashion Industrie in Frage stellt.

7. (müssen) _____ man wirklich ’n Kleidungsstück 20.000 Kilometer um die Welt schiffen?

8. Die Qualität (haben) _____ auch ihren Wert.

9. Wir (haben) _____ ja nur die eine Welt, ne.

10. Aber da (können) _____ ich ja auch gar nichts beeinflussen.

AUFGABE 4

Ergänze:

ehrgeizig • Versand • Transportweg • ansässig • Umland • letztendlich • Konsumverhalten • transparent • Baumwolle • nachhaltig

1. das Gebiet um etwas herum = _____

2. das Verschicken von etwas per Post = _____

3. das Verhalten von Käufern; die Art und Weise, wie Menschen einkaufen = _____

4. eine Pflanze, aus der Stoff hergestellt wird = _____

5. hier: umweltfreundlich produziert = _____

6. zuletzt; am Ende; schließlich = _____

7. die Strecke, die zurückgelegt wird, um Waren von einem Ort zu einem anderen zu bringen = _____

8. ambitioniert; so, dass man große Ziele hat = _____

9. hier: so, dass jeder sehen und verstehen kann, was passiert (Nomen: die Transparenz) = _____

10. hier: vor Ort sein = _____

AUFGABE 5

Ergänze:

sprechen • haben • hakt • ist • erklärt • geben • kommen • merken • werden • verstehen

Small Talk ist wie Tanzen

Interkulturelle Kommunikation

Technisch gutes Englisch 1. _____ nicht genug: Autorin Susanne Kilian 2. _____ im Interview, warum Deutsche im Austausch mit internationalen Geschäftspartnern so oft missverstanden 3. _____ .

Süddeutsche Zeitung (SZ): Sie 4. _____ lange als Dolmetscherin für die Vereinten Nationen gearbeitet. Heute 5. _____ Sie Kurse, damit sich Menschen besser 6. _____ . Woran 7. _____ es? Susanne Kilian: Deutsche 8. _____ , dass sie zwar technisch gutes Englisch 9. _____ , aber trotzdem immer wieder missverstanden werden. Andere, die teilweise kein so gutes Englisch sprechen, 10. _____ beim Geschäftspartner besser rüber.

AUFGABE 6

Ergänze:

Glaube • Mitarbeiter • Brei • Kommunikation • Norden • Tschechen • Regeln • Logik • Religion • Meinung

Die deutsche Kommunikationsweise ist direkt. Wir sagen, wie es ist, 1. _____ ist für uns Informationsaustausch. Wir lieben es, wenn sie kurz und zielorientiert verläuft. und sachorientiert ist. Alles, was nicht dieser 2. _____ folgt, wird von Deutschen als überflüssig angesehen. Wenn jemand unserer 3. _____ nach um den heißen 4. _____ herumredet, statt zum Wesentlichen zu kommen, werden wir ungeduldig. Doch in den meisten anderen Kulturen funktioniert das nicht. Da folgt die Kommunikation festen sozialen 5. _____ . Nicht der Inhalt, der ausgetauscht wird, entscheidet, sondern die Art und Weise, wie es gesagt wird.

Was für Folgen kann das haben?

Ich denke da etwa an die 6. _____ einer tschechischen Firma, die beruflich mit Bauingenieuren aus Norddeutschland zu tun hatten. Die 7. _____ kamen mit den Deutschen nur schwer zurecht und wussten nicht, woran das lag. Sie hatten aber einen Verdacht. Sie glaubten nämlich, es könne an der 8. _____ liegen. „Die Deutschen sprechen immer von Hoffnung, 9. _____ , Kirche!“ sagten sie mir und schlossen daraus, ihre Kollegen aus dem 10. _____ seien tief religiös.

AUFGABE 7

Ergänze im Präteritum:

Das (1. sein) _____ ein Missverständnis: Die Tschechen (2. leiten) _____ im Gespräch mit ihren deutschen Partnern ihre Sätze oft mit den Worten „ich hoffe“ oder „ich glaube“ ein. Die Deutschen (3. antworten) _____ darauf mit „Hoffnung und Glauben gehören in die Kirche.“ Was nichts anderes heißt als: Komm mal zum Punkt. Sie waren direkte Ansagen gewohnt. Die Tschechen (4. können) _____ es nicht fassen, als ich ihnen dies (5. erklären) _____ . Ich (6. raten) _____ ihnen, zu üben auf deutsche Art zu kommunizieren. Klare Sätze wie zum Beispiel: „Wir werden den Abgabetermin nicht einhalten können, weil wir Lieferschwierigkeiten haben.“ Die Tschechen (7. sein) _____ zunächst geschockt. Doch das Training (8. auszahlen) _____ sich aus. Die Kommunikation (9. funktionieren) _____ besser.

Auf was (10. sollen) _____ Deutsche achten, wenn sie es mit Menschen aus anderen Kulturen zu tun bekommen?

AUFGABE 8

Der, die oder das:

1. _____ Buchhaltung

2. _____ Gegenüber

3. _____ Name

4. _____ Damenwahl

5. _____ Kompliment

6. _____ Opernball

7. _____ Kommunikation

8. _____ Parkett

9. _____ Satz

10. _____ Sachebene

AUFGABE 9

Ergänze:

Bitte nicht! Das wäre eine komische Vorstellung von Small Talk. Es geht vielmehr darum, herauszufinden, worüber der andere gerne redet. Essen, Sport und unverfängliche Fragen zum jeweiligen Land eignen sich gut: Themen, die d_1_ anderen zum Experten machen. Vermeiden sollte man Politik, Religion oder Krankheit. Auch d_2_ Thema Urlaub ist nur bedingt geeignet. Schließlich haben wir Deutschen ziemlich viel davon und im Gegensatz zu anderen Kulturen auch oft das Geld zum Reisen.

Ja, und vieles ist ganz einfach zu lernen. Fragesätze statt Aussagesätze zu bilden, ist zum Beispiel ein_3_ guter Trick, weil es d_4_ Gegenüber ein_5_ Freiraum einräumt und weniger wie ein_6_ Befehl wirkt. Was ebenfalls wunderbar funktioniert, ist d_7_ Loben. Uns Deutschen gelingt das oft nicht gut. Engländer fragten mich einmal, warum d_8_ Deutschen eigentlich nur die Wörter nice, interesting und good zu kennen scheinen, wenn sie etwas loben. Ich habe ihnen erklärt, dass Wörter, die auf Liebe, Hingabe oder Leidenschaft abzielen, im Deutschen fast ausschließlich im Privaten benutzt werden. Wörter wie great, outstanding oder marvellous zu wählen, fällt uns schwer. Aber: Das sind alles wahre Trümpfe in d_9_ Kommunikation. Für Deutsche ist das paradox: Wir müssen mehr Gefühl zeigen, um andere nicht vor d_10_ Kopf zu stoßen.

AUFGABE 10

Übersetze N-D:

1. Die Lehrerin muss unsere Arbeiten noch beoordelen = _____ .

2. Mein Opa braucht beim Einkaufen meine steun = _____ .

3. Er schenkte seiner Freundin nie viel aandacht = _____ .

4. Sie versuchte ihn anzurufen, echter = _____ ohne Erfolg.

5. Meine Eltern toelaten = _____ mir nicht, zu der Party zu gehen.

6. Ich mag Anton nicht, er ist so achterbaks = _____ und gemein.

7. Die gebruikers = _____ dieser Webseite sind begeistert von den neuen Funktionen.

8. Es ist verstandig = _____ , sich früh Gedanken über das Alter zu machen.

9. Wenn du nach Münster fährst, habe ich noch eine advies = _____ für ein gutes Restaurant für dich.

10. Pesterij = _____ am Arbeitsplatz macht viele Menschen krank.

AUFGABE 11

Übersetze D-N:

1. Er will immer den großen Bruder nachahmen = _____ .

2. Ich komme gebürtig = _____ aus Österreich und bin 18 Jahre alt.

3. Sie hatten das Ziel fast = _____ erreicht, als der Motor versagte.

4. Man hörte nichts außer = _____ dem Ticken der Uhr.

5. Wir müssen noch ein passendes Fenster anfertigen lassen = _____ .

6. Der Proband = _____ muss zunächst einen Text vorlesen.

7. Er studiert mit viel Leidenschaft = _____ Italienisch.

8. Mir gefällt die erste Folge = _____ der Serie am besten.

9. Ich bin erleichtert = _____ , dass alles gut geklappt hat.

10. Der erste Arbeitstag ist immer sehr aufregend = _____ .

AUFGABE 12

Ergänze:

Heuschreckenplage im Osten Afrikas

D_1_ Osten (m) Afrikas wird von d_2_ schwersten Heuschreckenplage (v) seit 25 Jahren heimgesucht. Sie bedroht nach Behördenangaben d_3_ Nahrungsmittelversorgung (v) in einigen Ländern.

Aus Kenia wurde in dies_4_ Woche (v) ein_5_ "extrem gefährlicher Anstieg (m)" d_6_ Heuschreckenaktivität (v) gemeldet. Betroffen sind auch Teile von Somalia, Äthiopien, Sudan, Dschibuti und Eritrea. D_7_ Schwärme (mv) bewegen sich mit d_8_ Wind (m) fort und kommen den Angaben zufolge täglich 100 bis 150 Kilometer voran. Ein_9_ Schwarm (m) könne an ein_10_ Tag (m) Feldfrüchte zerstören, die 2500 Menschen ernähren.

willembunnik@gmail.com

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