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Life on Stage füllt die Expo-Halle in Bern von Harry Pepelnar

Vom 25. November bis 1. Dezember 2019 fand «Life on Stage» in Bern statt. Im Schnitt waren jeden Abend 1300 Besucher anwesend. Insgesamt gaben 92 Menschen das erste Mal ihr Leben Jesus, und 167 kamen nach vorne, um sich erneut zu entscheiden! Halleluja!

Fünf FEG- Gemeinden waren mit acht anderen Kirchen der Region in der Trägerschaft. Was sie erlebt haben, erzählen die fünf Pastoren:

Was hat dich an den LoS-Tagen überrascht?

Thomas Lorenz: Die Grossevangelisationsskeptiker, die gern vom «harten Boden» reden, waren überrascht, dass sich auch heute noch so viele Menschen für Jesus entscheiden.

Matthias Mauerhofer: Positiv überrascht hat mich, dass die vielen unterschiedlichen Gemeinden so rücksichtsvoll miteinander unterwegs waren. Richtig schön!

Simon Gisin: Der reibungslose Ablauf der ganzen Woche. Es lag ein Friede über der ganzen Festhalle. Man bemerkte kaum etwas, das nicht geklappt hätte. Das war für mich schon erstaunlich, bei der Grösse dieses Anlasses. Netzwerk Schweiz hat eine Toparbeit geleistet.

Was hat dein Herz berührt?

Simon Gisin: Die Gebetswoche, die wir im Hinblick auf LoS durchgeführt hatten, war ein besonderes Highlight. Es hat uns als Gemeinde vor Gottes Thron zusammengeschweisst. Zu erleben, wie dann Menschen auf den Aufruf zur Umkehr reagiert und sich zum ersten Mal für Jesus entschieden haben, war berührend. Es war eindrücklich, als Gesprächshelfer mit denjenigen zusammen zu sein, welche diesen Schritt gemacht haben.

Harry Pepelnar: An der Seite zu stehen und zuzuschauen, wie an einem Abend 90 Personen von ihren Stühlen aufstehen und zum Kreuz strömen, hat mich zu Tränen gerührt. Ich habe schon einige Evangelisationen mitgemacht, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Wir sind das nicht mehr gewohnt – aber ich könnte mich schon daran gewöhnen!

Matthias Mauerhofer: Dass man in der Festhalle Bern nach so vielen Jahren wieder evangelisiert, hat mich sehr gefreut.

Kamen Menschen aus dem Umfeld zum Glauben?

Jost Bigler: Für mich total berührend war der Freitagabend, als ein grosser Teil unserer Unti-Klasse nach vorne zum Kreuz ging, um klare Sache mit Jesus zu machen.

Thomas Lorenz: Aus Murten und dem Umfeld der FEG wissen wir von 20 Personen, die nach vorn zum Kreuz gekommen sind. Ich sah einige davon nach dem Anlass mit Tränen in den Augen – z.B. eine ältere Frau, weil sie endlich reinen Tisch mit Jesus machen konnte, und ein junges Mädchen, weil sie Jesus in ihr Herz gelassen hatte.

Matthias Mauerhofer: Eine ältere Frau, welche normalerweise am Abend nicht mehr ausser Haus geht, durfte erleben, wie zwei Freundinnen während des Aufrufs zum Kreuz gingen! Sie hat mir später erzählt, dass sie vor Freude bis Mitternacht nicht schlafen konnte!

Harry Pepelnar: Wir bekamen an den Abenden jeweils ein Mail, wenn sich eine Person aus dem Umfeld der Gemeinde bekehrt hat. Ich wartete jeweils im Bett auf die Nachricht… es war ein glückliches Einschlafen.

Was waren die Widerstände in der Vorbereitung?

Thomas Lorenz: Die anfängliche Selbstgenügsamkeit und Trägheit der Gemeindeglieder.

Jost Bigler: Einige Leute haben sich gefragt, ob Grossevangelisationen heute wirklich noch dran sind. Zudem sei die Gemeinde ja gross genug. Die Begeisterung und das Anliegen für verlorene Menschen zu wecken, bleibt eine Herausforderung über Life on Stage hinaus.

Harry Pepelnar: Im Angesicht des grossen Budgets und des sehr weiten Einzugsgebiets haben die 13 Trägerkirchen viel Glauben und Mut bewiesen. Aber das war zeitweise schon ein Kampffeld.

Was hat LoS den Gemeinden gebracht?

Matthias Mauerhofer: Während des ganzen Jahres war der Wunsch, dass Menschen Jesus Christus kennen lernen, präsent. Dies hatte zur Auswirkung, dass die Gebetsstunden immer besser besucht wurden und auch dort oft für verlorene Menschen gebetet wurde!

Jost Bigler: Das Anliegen, für Menschen, die Jesus noch nicht kennen, zu beten und mit ihnen konkret unterwegs zu sein, ist spürbar gestiegen. Wir haben uns stark im Catering engagiert, es war erstaunlich, was wir noch alles lernen konnten.

Harry Pepelnar: In der ersten Gebetsstunde nach LoS war da eine sehr besondere Stimmung. Alle haben begeistert erzählt und gebetet. LoS hat uns neu für Jesus angezündet!

Simon Gisin: Es war gut, den Fokus auf unseren grundlegenden Auftrag zu legen, dass Menschen ohne Jesus verloren gehen und wir ihnen die frohe Botschaft erzählen dürfen. Es hat eine neue Motivation geweckt, für Freunde zu beten und sie einzuladen. Viele haben dies dann auch gemacht.

Life on Stage findet 2020 wieder in Biel, Zürich und im Rheintal statt.