Schaurig in Monschau Ein Spaziergang durch ein verregnetes Eiffel-städtchen

Vom Parkplatz läuft man in ca 5 Minuten ins Städtchen hinein

Bereits hier sind die Häuser fast auf die Rur gebaut, ein erster Eindruck, was einem später erwartet

Monschau an der Ruhr kurz vor der belgischen Grenze wurde im Jahre 1198 zum ersten Mal erwähnt. Das alte Städtchen bietet einige Sehenswürdigkeiten und eine extrem hohe Dichte an Fotomotiven.

Laut Deutschem Wetterdienst gehört es zu den 10% regenreichsten Städten Deutschlands. Die aktuelle Wetterlage (Juni 2016) tut ihr Übriges dazu, eine Herausforderung an Ausrüstung und Fotograf.

Kurz nachdem man die Stadt betreten hat führt eine Treppe den Berg hinauf zur alten Burg. Von dort hat man einen schönen Blick über das Tal.

Von der Burg aus geht es über Sträßchen wieder nach unten. Hier hat mich der erste von einigen Regenschauern erwischt. Zum Glück gibt es immer wieder Möglichkeiten sich unterzustellen bevor man völlig durchweicht ist. So ein Schauer hat allerdings einen grossen Vorteil, er hört meistens ziemlich schnell wieder auf ... bis zum nächsten ...

Vorbei an einer alten Mühle ...

... geht es wieder nach unten, ...

... und, nachdem man die Rur überquert hat, ...

... gelangt man auf den zentralen Marktplatz.

Hier gibt es (natürlich) auch einige Kneipen und Restaurants. Ein grosses Glück, da mich der nächste Platzregen förmlich dazu gezwungen hat unter eine Markise zu flüchten und mich mit einem Cappuccino wieder etwas aufzuwärmen. Auch die Kamera musste wieder trocken gelegt werden.

Eine Alternative für die Flucht vor dem Regen ist es, sich mal die Kirche von innen anzuschauen. Es scheint, dass sich der (Aussen-) Architekt und der Innenarchitekt nicht so ganz einig bezüglich der Ausrichtung des Kirchenschiffes waren.

Aber auch dieser Schauer (es war nicht der letzte) hatte ein Ende.

Eigentlich liegt Monschau nicht an der Rur, sondern die Rur fliesst mitten durch. Sie präsentiert sich dabei aber nicht nur als ruhiges Flüsschen sondern ist teilweise richtig aufbrausend.

Natürlich habe ich mir für diese Langzeitbelichtung wieder einen Regenguss ausgesucht. Aber rechts im Bild sieht man eine Markise, ein schöner Platz zum Auswinden, Abtrocknen ... und zur Belohnung ein Monschauer Senfschnitzel mit Pommes und Salat ... lecker!

Regen hinterlässt Pfützen, ein schönes Motiv für Spiegeleien.

Pünktlich zur Abfahrt ist dann der blaue Himmel rausgekommen. Ich habe ihn mehr oder weniger ignoriert, da auch er nicht in der Lage war, die Stimmungen der letzten Stunden zu toppen.

Fotografiert habe ich mit Sony Alpha A7r2 und dem FE 16-35 F4 ZA OSS. Ausnahmen sind das Regenselfie und die Kamera im Regen, die mit einem iPhone6 entstanden sind. Die Bearbeitung der Photos erfolgte im Wesentlichen in Lightroom und ein paar einzelne zusätzlich in Photoshop.

Created By
Wolfgang Tietzen
Appreciate

Made with Adobe Slate

Make your words and images move.

Get Slate

Report Abuse

If you feel that this video content violates the Adobe Terms of Use, you may report this content by filling out this quick form.

To report a Copyright Violation, please follow Section 17 in the Terms of Use.