Kulturtage Salzburger Festspiele 2017 20. bis 31. August 2017

Arrangement "Macbeth"

Lady Macbeth von Mzensk - Ariodante - Jedermann

20. bis 25. August 2017

Arrangement "Borgia"

Lulu - Ariodante - Lucrezia Borgia

26. bis 31. August 2017

LADY MACBETH VON MZENSK

Oper von Dmitri D. Schostakowitsch

Mariss Jansons, Musikalische Leitung

Andreas Kriegenburg, Regie

Ferruccio Furlanetto, Boris Timofejewitsch Ismailow

Maxim Paster, Sinowi Borissowitsch Ismailow

Nina Stemme, Katerina Lwowna Ismailowa

Maxim Aksenov, Sergej

Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

Wiener Philharmoniker

Eine junge Frau, reich verheiratet und elend einsam, eingesperrt in einer Welt, in der die Rohheit herrscht, führt ein tristes Leben voller Langeweile an der Seite ihres Mannes, des Kaufmanns Sinowi. Ebenfalls auf dem Gut lebt ihr tyrannischer Schwiegervater. Kein Wunder, dass sie sich danach sehnt, aus diesem Leben in Zwängen auszubrechen. Als Sergej am Hof der Familie zu arbeiten anfängt, erscheint er ihr als Retter, doch ihre Affäre mit dem Knecht ist der Beginn einer Tragödie. Eine große Oper, die durch die Ächtung Stalins zum Schicksal Schostakowitschs geworden ist.

ARIODANTE

Oper von Georg Friedrich Händel

Gianluca Capuano, Musikalische Leitung

Christof Loy, Regie

Nathan Berg, Der König von Schottland

Kathryn Lewek, Ginevra

Cecilia Bartoli, Ariodante

Rolando Villazón, Lurcanio

Salzburger Bachchor

Les Musiciens du Prince – Monaco

Im Jahr 1735 ein eher mäßiger Erfolg, gilt Händels Ariodante heute als eine von Händels facettenreichsten Opern. Eigentlich ist alles gut, die schottische Prinzessin Ginevra liebt Ariodante, Ariodante liebt die Prinzessin und die Hochzeit wird anberaumt, aber der neidische, von Ginevra abgewiesene Polinesso will alles zerstören. Mit einem bösen Trick gelingt es ihm, Ginevra in Ariodantes Augen als untreu erscheinen zu lassen – nur eine Reihe von Zufällen bewirkt für die verzweifelten Liebenden doch noch ein Happy End.

JEDERMANN

Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes (1911)

Brian Mertes, Julian Crouch, Regie

Julian Crouch, Bühne, Masken und Puppen

Tobias Moretti, Jedermann

Stefanie Reinsperger, Buhlschaft

Peter Lohmeyer, Tod

Hanno Koffler, Teufel / Guter Gesell

Christoph Franken, Mammon

Mavie Hörbiger, Werke

Johannes Silberschneider, Glaube

Edith Clever, Jedermanns Mutter

u.a.

Der reiche Jedermann führt ein frevelhaftes Leben und soll vor Gottes Gericht geführt werden. In seiner Todesstunde verlassen ihn Geliebte, Freunde und Verwandte und er er-kennt, dass alle materiellen Güter vergänglich sind. In letzter Minute findet er zum Glauben, bereut seine Sünden und wird durch die Gnade Gottes gerettet. Man sieht der Handlung an, dass aus dem Mittelalter überlieferte Formen des religiösen Mysterienspiels als Vorlage dienten. Hofmannsthal wollte diese wieder zum Leben erwecken. Er sah in der Geschichte eine allgemeingültige, zeitlose Wahrheit.

LULU

Schauspiel von Frank Wedekind

Athina Rachel Tsangari, Regie

Rainer Bock, Schigolch/Dr. Goll

Anna Drexler, Isolda Dychauk und

Ariane Labed, Lulu

Martin Wuttke, Dr. Franz Schöning

Christian Friedel, Alwa Schöning

Philipp Hauß, Eduard Schwarz/Casti Piani

Fritzi Haberlandt, Gräfin Geschwitz

Benny Claessens, Rodrigo Quast

Ariane Labed, Jack

Wedekinds Lulu ist eines der meistgespielten Dramen der Moderne. Durch die Gestalt des Schriftstellers Alwa äußert er harsche Kritik an einer Kunst, die sich nur noch im Elfenbein-turm bewegt und sich zu fein ist, niedere Triebe und die Macht der Sexualität zu benennen. Vielleicht kann Lulu als die Personifizierung des 20. Jahrhunderts angesehen werden: Engel, Monster, Kind, Muse, Tier, Bestie, Verführerin, Beute, Mörderin in einem – gleichzeitig ist sie ein unbeschriebenes Blatt und verkörpert die stürmische Geschichte der Weiblichkeit, vom männlichen Blick festgehalten.

LUCREZIA BORGIA

Oper von Gaetano Donizetti

Marco Armiliato, Musikalische Leitung

Ildar Abdrazakov, Don Alfonso

Krassimira Stoyanova, Donna Lucrezia Borgia

Juan Diego Flórez, Gennaro

Teresa Iervolino, Maffio Orsini

Andrew Haji, Rustighello

Gordon Bintner, Astolfo

Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

Salzburger Mozarteumorchester

Um die historische Lucrezia Borgia, Tochter von Papst Alexander VI., rankten sich bereits zu Lebzeiten skandalträchtige Gerüchte. Als Femme fatale, die rücksichtslos ihre Macht-interessen durchsetzt, inspiriert sie seit der Renaissance Künstler und Schriftsteller.

Die Titelfigur ist eine typische Vertreterin der romantischen Oper: Ihrem Sohn in rührender Liebe zugetan, doch in Intrigen und verfehlten Aktionen gefangen. Die Oper lebt von innigen Duetten und fulminanten Verzweiflungsarien, eine veritable Belcanto-Oper mit effektvollen Nummern für die Solisten.

Ort: Der Kurs findet im Johannes-Schlößl der Pallottiner in Salzburg statt. Preise für 5 Übernachtungen mit Halbpension: im Doppelzimmer: EUR 354,25 (pro Person) im Einzelzimmer: EUR 372,75 Preise für die Karten und den Kursbeitrag: Eintrittskarten: EUR 460,- für alle drei Aufführungen (mittlere Kategorie) Kursbeitrag und Rahmenprogramm: EUR 95,- Anmeldung: Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 15. April 2017. Für Ihre Ameldung klicken Sie hier: Anmeldung Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Wir freuen uns auf Sie!

www.musikkulturtage.at

Report Abuse

If you feel that this video content violates the Adobe Terms of Use, you may report this content by filling out this quick form.

To report a Copyright Violation, please follow Section 17 in the Terms of Use.