Wir müssen uns immer wieder sehr lange und sehr ruhig in das Leben Sprechen, Handeln und entscheiden.

Hallo Du!

Schön, dass du auf meiner Seite gelandet bist.

Ich Stelle mich mal eben vor:

Meine Name ist Malek und ich bin 20 Jahre alt.

Ich gehe in die 12 Klassse einer Fachoberschule im Zweig Gesundheit und Soziales um meine Fachhochschulreife zu erwerben.

Nach der Schule möchte ich studieren.

Bevor ich die 12. Klasse begonnen habe, habe ich eine zwei jährige Ausbildung zum staatlich geprüften Pflegeassistenten erfolgreich abgeschlossen. Natürlich gab es während der Ausbildung auch mehrere Blockphasen, in denen wir für mehrere Wochen ein Praktikum absolvieren mussten.

Zu dieser Zeit war ich 16 Jahre jung - in diesem Alter gibt es oft Situationen in denen man sich häufiger Gedanken darüber macht, ob man alles richtig macht.

An ein Praktikum erinnere ich mich bis heute noch: Mein zwölfwöchiges Praktikum in einem Hanelner Klinikum. Dort arbeitete ich auf der Station für Onkologie und Hämatologie. Diese Station ist nur für Krebspatienten. Jugendliche als auch ältere Patienten waren dort stationiert.

Nun möchte ich dir die Situation schildern, welche mich gezwungen hat eine Entscheidung während meiner Ausbildungszeit zu treffen.

Nennen wir diese Situation einfach mal "Nicht aufhören - auch wenn die Patientin schreit, hüpft und blutet!''

Ich begann wie jeden Morgen damit an, die Vitalwerte der Patienten zu messen. Anschließend habe ich diese schriftlich dokumentiert. Die leitende Stationsärztin bot mir daraufhin an, bei einer Knochenmarkspunktion, unter Anleitung, zu assistieren. Ich sagte sofort zu, denn ich wollte schon immer mal sehen, wie eine Gewebsentnahme des Knochenmarks durchgeführt wird. Auch wenn ich in meinem eigenen Interesse zusagte, hatte ich ein bedenkliches Gefühl den das was ich gleich miterleben konnte war sehr aufregend für mich denn ich habe diese medizinische Behandlung die wichtig ist für den Patienten noch nie real mit erleben können.

Ich ging mit der Stationsärztin und meiner Anleitung in das vorbereitete Zimmer, wo sich auch die Patientin befand, die kurz zuvor in Lokalanästhesie gelegt wurde. Bei der Punktion war es wichtig die Patientin ruhig zu halten, damit die Ärztin den Eingriff ohne Probleme durchführen konnte. Da die Patientin stark adipös war, war die Situation schwerer zu händeln. Die Patientin sollte von meiner Anleitung und mir so stabilisiert werden, sodass sie sich beim Eingriff nicht viel bewegen konnte.

Als die Ärztin mit dem Eingriff begann, also die Nadel einführte, erschrak sich die Patientin. Das Geräusch, welches durch das durchbohren des Knochen entstand, machte ihr vermutlich Angst und sie brach in Panik aus. Jetzt hieß es für uns richtig zu handeln. Auch für uns, oder besser gesagt für mich, war dies eine stressige Situation, in der auch ich ruhig bleiben musste um die Patientin nicht weiter zu verunsichern. Also habe ich für einen kurzen Augenblick darüber nachgedacht, ob ich mir das selber zumuten kann, oder ob ich in dieser für alle Beteiligten stressigen Situation die "Verantwortung" ablegen sollte.

Ich habe mich in diesem kurzen Augenblick dafür entschieden weiter zu machen, und habe es mit zugetraut.

Das war auch gut so!

Der Eingriff war erfolgreich und ich habe danach mit der Ärztin und meiner Anleitung kurz über meine internistischen Situation gesprochen. Ich bekam Verständnis für meine Zweifel aber auch hochachtungsvolles Feedback beiderseits.

"Gott gibt Zeiten der Sorge und Angst und Gott gibt Zeiten der Freude." -Dietrich Bonhoeffer

Dieses Zitat von Diereich Bonhoeffer passt zu solch einem Moment, denn zum Anfang der Punktion ging ich mit einigen Ängsten aber mehr Sorgen an die Sache weil ich sowas noch nie gesehen habe und schon direkt mit anpacke nach den Sorgen ergab sich die Sitution als freudig und wir alle waren zufrieden.

"Wie entscheidet ein Jugendlicher in einer Ausbildungssituation?"

Ich kann diese Frage nicht für jeden beantworten aber ich hoffe, dass dieser Eintrag dem einen oder anderen weiterhelfen kann.

In solch einer Situation, in der du eine Entscheidung treffen musst egal ob es eine ist die sofort gefällt werden muss oder eine die mehr Zeit zum entscheiden hat -es ist immer wichtig, dass du dich selbst einschätzen kannst ob du richtig handeln kannst. Es muss ein Gedanke sein, der guten Einfluss auf deine Entscheidung hat. Es ist egal ob es eine Entscheidung ist die positiv oder negativ gewertet wird vom gegenüber. Die Hauptsache ist, dass du für dich soweit du niemandem gefährdest auf dich gehört hast und dabei deine Entscheidung vertreten hast.

Es gibt auch Momente, an denen eine Rat von Familie, Freunden oder Außenstehenden Personen (z.B: Arbeitgeber, Friseur oder Arzt) einem weiterhelfen bei einer Handlung oder diese auch mitentscheiden müssten wenn man nicht befähigt ist diese Situation unwissend oder alleine durchzuführen.

Kämpfe für alles und die die richtigen Entschidungen im Leben.

Entscheidungen zu treffen fällt einem manchmal nicht leicht und man steht zwischen mehreren Optionen oder traut sich nicht ganz diese Entscheidungssituation zu treffen und zu Vertreten und genau aus diesem Punkt heraus habe ich einen Songtext ausgewählt der mich motiviert hat etwas zu wagen, denn es einfach über sich ergehen zu lassen obwohl man sich davor etwas scheut bewirkt großes Wunder und hilft dabei sich selber zu entwickeln und zu lernen das man sich Selbstbewusst einer Hürde stellen kann.

Hier ein Songausschnitt aus den Lied von XAWAS und Xavier Naido "WAGE ES ZU GLUBEN" (den Link zum Lied findest du unter dem Songausschnitt.)

"Wage es zu glauben"

Wenn die ersten Sonnenstrahlen morgens dein Gesicht berühren

Bist du wieder auf den Pfaden auf die das Sonnengold dich führt

Wenn die Fülle deines Lebens vor Freude überschäumt

Und die Sinne übermitteln davon haben wir geträumt

Ich wage es zu glauben, dass hier ist mein Ding

https://youtu.be/EbJSkAbcE6U

Alleine der Titel vom Song "WAGE ES ZU GLAUBEN" motiviert dazu, dass zu machen was man sich eventuell erhofft und bewegt einen dazu. Dieses Lied gibt Freude.

Ich hoffe, euch hat mein Blog gefallen und ihr konntet euch etwas mitnehmen oder die ein oder andere Idee sammeln.

Alles beste Wünsche ich dir!

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Malek Lyn
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