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FEG Rheinfelden Gemeinden der FEG Schweiz

Geschichte

  • Nach einer Zeltevangelisation im Jahr 1955 entsteht eine kleine Bibelgruppe, die anschliessend von der FEG Basel begleitet wird.
  • Im Januar 1979 wird die FEG Rheinfelden gegründet.
  • Rund 20 Personen feiern den ersten Gottesdienst im kleinen Gemeindelokal in der Tempelgasse.
  • Die Gemeinde wächst. Nach dem Umzug in grössere Räume wird Bernd Tubach im Jahr 1984 als erster Pfarrer der Gemeinde zu 50% angestellt, 8 Jahre später schliesslich zu 100%.
  • 2004 geht die Gemeinde einen weiteren mutigen Schritt: Die Gemeindeversammlung beschliesst, ein grosses Gebäude zu erwerben und in helle Gemeinderäumlichkeiten umzubauen.
  • Heute besuchen rund 150 Personen die Gottesdienste. Das Gemeindeleben ist geprägt von einem vielfältigen Angebot für alle Zielgruppen von Jung bis Alt.

Unser Grundauftrag

Wir sind von der bedingungslosen Liebe Gottes ergriffen und in Jesus Christus befreit. Deshalb gehen wir zu den Menschen, verkündigen Gottes Wort und schaffen Raum, darauf zu reagieren. Menschen wachsen in ihrer Jüngerschaft und leben in geistgewirkter Gemeinschaft.

Fragen an die Angestellten der Gemeinde

Reini Dannecker, Simon Gantenbein und Josua Räth

Was begeistert Euch an der FEG Rheinfelden?

Reini: Mich begeistert an unserer Gemeinde so vieles. Vor allem aber das fruchtbare Miteinander so vieler verschiedener Menschen in praktisch allen Lebensphasen, die unverstellt Jesus nachfolgen und einander darin ermutigen. Unsere Gemeinde besteht aus wunderbaren Senioren, die die Gemeinde durch ihr Vorbild tragen, aus jungen Menschen, die Jesus hingegeben nachfolgen wollen, aus aktiven Singles und Familien – aus Alt und Jung. Bei allem, wo ich natürlich auch Wachstumspotenzial sehe: Wenn wir so miteinander als «Gemeindefamilie» am Sonntag Gott anbeten, ihn feiern und auf sein Wort hören – da geht mein Herz auf!

Simon: Ich bin jetzt etwas mehr als zwei Jahre in der Gemeinde und im Januar waren es zugleich auch meine letzten Wochen. Mich begeistert unser Motto: «Kirche, die lebt und verändert». Es ist nicht nur ein Motto, sondern es wird auch gelebt.

Josua: Unsere Gemeinde ist ein Teil der Braut von Jesus, die er bedingungslos liebt. Dass es Menschen gibt, die alles für Jesus geben und Ihm nachfolgen. Die Beziehungen, die gelebt und gepflegt werden.

Was waren besondere Momente, die Ihr in letzter Zeit erlebt habt?

Reini: Wir haben in den zurückliegenden Wochen mehrfach erlebt, dass sich Menschen Jesus zugewandt haben und ihr Leben ihm anvertraut haben. Was gibt es Schöneres, wenn Gott das durch seinen Heiligen Geist wirkt? Damit verbunden waren unglaublich schöne und bewegende Momente und Begegnungen.

Wie erlebt Ihr das Wirken des Heiligen Geistes?

Simon: Wenn Menschen zum Glauben kommen oder Menschen von ausserhalb neugierig und interessiert am Glauben werden, wirkt immer der Heilige Geist. Dies durften wir in dieser Corona-Zeit in besonderer Weise erleben. Gleichzeitig aber auch dort, wo Menschen zum Beispiel Verantwortung übernehmen und beginnen zu fragen «was kann ich tun?» anstatt «was kann ich bekommen?». Dort wo unser Ego sich in den Hintergrund und die Gemeinschaft und das Wohl der anderen in den Vordergrund rückt, ist der Heilige Geist am Wirken. Das wünsche ich mir noch viel mehr.

Wie habt Ihr Gemeinde in den Monaten gelebt, die von Corona geprägt waren?

Reini: Wir konnten mit dem ersten Gottesdienst im Lockdown einen Livestream starten. Wir sind als «Kirche im Wohnzimmer» via Livestream in die Wohnzimmer unserer Gemeindeglieder gekommen und haben uns so als Gemeinde vebunden. Gemeindeglieder haben auf dem WhatsApp-Status oder auf anderem Weg zu diesen Wohnzimmer-Gottesdiensten eingeladen. Von Anfang an haben Menschen via Livestream am Gottesdienst teilgenommen, die keinen Bezug zum Glauben haben. Um Verbundenheit zu leben, konnten die Teilnehmer ein Foto von sich einschicken, wie sie dem Livestream folgen. Anschliessend bestand die Möglichkeit, sich via Zoom zu einem digitalen «Kirchenkaffee» zu treffen. Unsere Jungschar hat ebenfalls einen grossartigen Einsatz geleistet und via WhatsApp ein virtuelles Jungschi-Programm auf die Beine gestellt. Da wurden so viel Kreativität und Leidenschaft für Jesus spürbar. All das hat mich in allem Schwierigen, das es auch gab, sehr ermutigt.

Simon: Gerade im Connect, unserer Jugendgruppe, war seit November Corona-bedingt wieder einiges nicht mehr möglich: Wir verzichten grundsätzlich aufs gemeinsame Essen und Singen. Die neu gewonnene Zeit haben wir für Gott genutzt. Es gibt nicht weniger oder kürzeres Programm. Wir haben einfach mehr Zeit, um zu beten, einfach einmal vor Gott still zu sein. Gebet war auch gerade unser geistliches Thema von diesen zwei Monaten. Im Januar hatten wir das Thema Sabbat und durften vieles nicht machen. Es ist einfach schön zu sehen, wie Gott in allem wirkt.

Josua, du machst das Sprungbrett in dieser Gemeinde, in der Du auch aufgewachsen bist. Warum hast Du Dich für diese Gemeinde entschieden?

Josua: Für mich hat es mehr Vorteile, das Sprungbrett in der eigenen Gemeinde zu machen, als in einer, die ich noch nicht kenne. Da ich hier schon in die Gemeinde gehe, muss ich nicht zuerst alle kennenlernen, sondern darf schon mehr Verantwortung übernehmen und loslegen. Ich kenne die Gemeindestruktur und Kultur schon und kann mich so besser investieren und weiss, was für Ansichten die Gemeinde hat.

Du kennst die Gemeinde als «Gemeindekind» am längsten. Wie hat sich die Gemeinde aus Deiner Perspektive in den vergangenen 15 Jahren entwickelt?

Josua: Ich durfte erleben, wie sich die Gemeinde in den letzten 15 Jahren dem Wirken Gottes langsam, aber sicher öffnete. Dies zeigt sich zum Beispiel, dass die Gaben des Heiligen Geistes mehr thematisiert und die Gemeinde hungriger nach dem Wort Gottes wurde. Was ich aber sehe und sehr gut finde, ist die Gemeinschaft, die schon gelebt und gefördert wird, seit ich klein war.