Grenzenlos Literatur 2016 Die Liste der besprochenen Bücher im Jahr 10!

Ich verlange ganz allgemein nach Büchern, die Wissen anwenden, nicht nach solchen, die es erst aufbauen. Michel de Montaigne

  • Lynsey Addario: Jeder Moment ist Ewigkeit - Als Fotojournalistin in den Krisengebieten der Welt, Ullstein 2016

Franz Meister: Es ist ein verdammt hartes Business, die Medien laufend mit den Grausamkeiten der Welt zu beliefern. Only bad stories are good stories - and good photos help to sell them.

  • Chimamanda Ngozi Adichie: Blauer Hibiskus, Fischer Verlag 2012

Alma Culik: Eine 15jährige erzählt sanft und eindringlich, wie ihr Land dem Terror verfällt - grausam und verzweifelt.

Ilja Fiser
  • Bernhard Aichner: Totenfrau, BTB-Verlag 2014

Ilja Fiser: Thriller, ein Adoptivkind eines Bestatterehepaares muß von Anfang an im Unternehmen arbeiten und Leichen waschen, ankleiden etc. Liebe bekommt es nicht.

  • Bernhard Aichner: Totenhaus, BTB-Verlag 2015

Ilja Fiser: Die junge Frau entledigt sich der Eltern während einer Bootsfahrt. In einem solchen Unternehmen ist es einfach Leichen verschwinden zu lassen. Davon macht sie reichlich Gebrauch. Atemlose Spannung von der ersten Seite an - aber nichts für schwache Nerven.

  • Martin Amis: Times Arrow, Vintage Books 2003

Regina Prachner: Alptraumhafte Zeitreise in die Vergangenheit eines Nazi-Schergen im Moment seines Todes. Konsequente Schilderung eines rückwärts laufenden Filmes durch einen neutralen Beobachter in Körper und Geist des Verschiedenen.

  • Sofia Andruchowytsch: Der Papierjunge, Residenz Verlag 2016

Franz Meister: Eine Entdeckung! Man könnte meinen: Joseph Roth schaut um die Ecke vorbei. Sprachlich hervorrragend, thematisch "feminin altösterreichisch". Aber keineswegs - und dies gilt es zu betonen - klischeehaft sentimental. Gerade hierin liegt der Wert des Romans.

  • Sarah Bakewell: Wie soll ich leben? oder Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten, C.H.Beck 2013

Franz Meister: Eine sehr gute und gelungene Einführung in Biographie und Werk von Michel de Montaigne. Eine Einstiegsdroge, die auf Montaigne Lust macht.

  • Ian Bostridge: Schuberts Winterreise, C.H.Beck 2015
Kurt Bauer

Kurt Bauer: Fantastisches Sachbuch zu den Liederzyklen von Franz Schubert. Verschiedene Apekte in den einzelnen Liedern werden dargestellt.

  • J.M.Coetzee: Tagebuch eines schlimmen Jahres, Fischer 2010

Kurt Bauer: Interessanter Plot in drei Ebenen: Hochgescheite Kommentare zu Problemen der Zeit, Dialog mit einer Filippina, die zwei Manuskripte ins Reine schreibt und der Dialog zwischen der Frau und ihrem Lebensgefährten.

  • J.M.Coetzee: Der Junge, Fischer 2003

Kurt Bauer: Beklemmende Beschreibung der Kindheit eines "Underdogs" in Südafrika. Hervorragend!

  • Julio Cortázar: Die Gewinner, Suhrkamp 1963

Regina Prachner: Eine Lebensreise auf der Suche nach dem Baum der Erkenntnis, sympatisch als Kreuzfahrt auf einem Schiff, wo der Zugang zum mysteriösen Heck verschlossen ist. Grandiose Studie! Darstellung der argentinischen Gesellschaft der 60er Jahre. In nur 3 Tagen geschehen Freundschaft, Liebe, Krankheit, Vergewaltigung und Tod. Am Ende wird alles vertuscht. Die mißglückte Kreuzfahrt (ein Lottogewinn) beginnt und endet im legendären Cafe "London" in Buenos Aires.

  • Lizzie Doron: Who the fuck is Kafka, DTV Premium 2015

Peter Mlczoch: Die Schwierigkeiten einer Freundschaft zwischen einer israelischen Journalistin und einem palästinensischen Journalisten aus Ostjerusalem. Die vielschichtigen Konflikte zwischen den verfeindeten Völkern spiegeln sich in dieser persönlichen Begegnung wider.

Peter Mlczoch
  • Karim El-Gawhary und Mathilde Schwabeneder: Auf der Flucht, Kremayr&Scheriau 2015

Peter Mlczoch: Viele Einzelschicksale von Flüchtlingen, die oft traumatisiert aus vielen Ländern Afrikas, Asiens nach nach Europa fliehen (wollen). Es führt vor Augen, welches Glück wir haben, hier im sicheren Europa geboren zu sein. Wir dürfen nicht wegschauen, wenn verzweifelte Menschen zu uns fliehen.

  • Umberto Eco: Platon im Stripteaselokal, Hanser 1982

Heinz Stipsits: Parodien und Travestien aus den 60er Jahren in kurzer und komplexer Sprache, witzig ironisch, teilweise bösartig.

  • Umberto Eco: Die Kunst des Bücherliebens, Hanser 2006

Heinz Stipsits: Eine Liebeserklärung an das Büchersammeln. Sehr schön für Leser!

  • Nurrudin Farah: Gekapert, Suhrkamp 2013

Martina Sattmann: Farah beschreibt uns hier Gründe und Hintergründe für Völkerbewegungen, die aktuell Europa überschwemmen. Überfischung, Umweltzerstörung, Entzug der Lebensgrundlagen somalischer Fischer; Jugend unter Einfluss der Extremisten und Hassprediger. Wie die Bevölkerung mit diesen Geschichten der Gegenwart umgeht, wer sich welchen Platz in den veränderten Strukturen findet, ist aufwühlend, aber verständlich.

  • Elena Ferrante: Meine geniale Freundin, Suhrkamp 2016

Alma Culik: Die Geschichte einer 60jährigen Freundschaft zweier Frauen aus Neapel. Liebe und Hass in einer grausamen Stadt

  • Valerie Fritsch: Winters Garten, Suhrkamp 2015

Heinz Stipsits: Preisgekrönter Roman der jungen Autorin Valerie Fritsch (*1989) "Sprachmächtig" und sinnliche Bilder einer Welt in Endzeitstimmung. Schwierig!

Reihe unten links: Andreas Pöll, Doris Klepp, Lieselore Kaliwoda; Bildmitte: Heinz Stipsits, Franz Meister, Milada Zahnhausen, Alexander Doent
  • Jon Fosse: Trilogie, Rowohlt 2016

Nadja Meister

  • Natalia Ginzburg: Anton Cechov, Wagenbach 2015

Alma Culik

  • Thomas Glavinic: Das größere Wunder, Hanser 2013

Ilja Fiser

  • Franz Grillparzer: Dramen 1817 - (Medea etc.), Dt.Klassiker Verlag

Alexander Doent: Die Argonautensage von Grillparzer neu und wieder-erzählt. Damit gibt der Dichter dem Mythos, "was dem Mythos gebührt". Überfällige Lektüre (aus Anlaß einer gelungenen Inszenierung, St. Pölten 2016).

  • Dietmar Grieser: Im Dämmerlicht - ungewöhnliche Todesfälle, NP-Buchverlag 1999

Heinz Stipsits: Der Tod geht einher in der Maske des Dramatischen , des Banalen, des Tragischen und auch Mysteriösen.

  • Dietmar Grieser: Weltreise durch Wien, NP-Buchverlag 2002

Heinz Stipsits: 37 faszinierende Begegnungen großer Persönlichkeiten mit der Stadt Wien - von Mark Twain bis zum Herrn Karl.

  • Jaroslav Hašek, Die Ausrottung der Praktikanten der Speditionsfirma Kobkán, Reclam 2015

Franz Meister: Eine Auswahl aus den mehr als 1000 Reportagen und Kurzgeschichten, die den Autor eigentlich berühmt gemacht haben. Ein Buch zum Lachen und Schmunzeln. Voll von Witz und einem Schuß bösartigen Humors - Hašek eben.

  • Ernest Hemingway: Die grünen Hügel Afrikas, Rowohlt 1935

Heinz Stipsits: Dies ist kein Roman, sondern alles ist tatsächlich passiert. Es geht um eine vierwöchige Jagd in Schwarzafrika. Täglich wird Großwild abgeknallt - ohne Poesie.

  • Michel Houellebecq: Unterwerfung, Dumont 2014

Alma Culik: Frankreich wird "islamisch". Ein sehr aktuelles Buch, schonungslos werden Ängste und Befürchtungen der Europäer dargestellt.

  • Homer: Ilias, Reclam 2004

Heinz Stipsits: Unsterbliche Literatur

im Urzeigerlauf von oben links beginnend: Kurt Bauer, Peter Mlczoch, Andreas Pöll, Alma Culik
  • Hans Höller und Arturo Lacarti: Ingeborg Bachmanns Winterreise nach Prag: Die Geschichte von "Böhmen liegt am Meer", Piper 2016

Franz Meister: Bachmanns letzter Gedichtszyklus - bevor sie nur mehr Prosa schrieb - verbindet sich mit einer Reise im Winter 1964 nach Prag. Die Autoren geben dem Zyklus den Titel "Winterreise" und rekonstruieren die Entstehungsgeschichte der einzelnen Gedichte. Essaistische Lyrikeinführung vom Feinsten.

  • Lio Kali: Fluchtspuren, Paramon Verlag 2016

Lieselore Kaliwoda (Autorin)

  • Robert Kisch: Möbelhaus, Droemer 2015

Helmut Brohs: Gesellschaftskritischer biographischer Tatsachenroman; Möbelhausverkäufer sind Anschauungsmaterial für gesellschaftliche Probleme. Lesenswert

  • Michael Köhlmeier: Sagen des klassischen Altertums, Piper 1996

Heinz Stipsits: Großartige Sammlung von "Klassikern" - neuzeitlich und gegenwärtig und witzig erzählt. Sehr empfehlenswert

  • György Konrad: Gästebuch - Nachsinnen über die Freiheit, Suhrkamp 2016

Franz Meister: Unsere Nachbarn haben in den letzten 60 Jahren allerhand Gesellschaftssysteme "auskosten" dürfen. Von der eigenen Faschistendiktator zur Okkupation deutscher Truppen unter tätiger Mithilfe ungar. Nazis. Die Befreiung durch die Rote Armee. Nach einer sehr kurzen Pause ab in den stalinistischen Terror gegen jederman, kurze Aufklärung und 1956 von Außen gestürzte Revolution. Normalisierung hinter Stacheldraht bis zur Evolution des sich selbst aushöhlenden Gulaschkommunismus. Fall des Vorhangs und kurze Euphorie. Und nunmehr Orbanistan. György Konrad hat im Laufe all dieser Umbrüche viele Menschen kennengelernt. Und er hat während und trotz all dieser systemischen Verwerfungen gelebt.

  • Paul Lendvai: Orbans Ungarn, Kremayr & Scheriau 2016

Franz Meister: Es gibt leider noch zu wenige Bücher, die Orbans Aufstieg zum neuen Möchtegern-Metternich der ungar. Tiefebene beschreiben. Insofern ist Lendvai erste Wahl. Doch Vorsicht: Lendvai kann seine insgeheime Anhimmelung für den von ihm selbst als politisches Talent bezeichneten Viktor Orban nicht verbergen. Darin liegt die Tücke dieser Biographie, denn sie stellt nur unvollständig vor, wie Orban und seine Entourage unser Nachbarland gegen die Wand fährt.

  • Harper Lee: Go Set a Watchman, Harper Collins 2015

Alma Culik: Alabama in den 50er Jahren. Die Protagonistin besucht nach 20 Jahren ihre Stadt und muss festsstellen, dass die Spannungen und Konflikte der Rassentrennung auch ihre liberale Familie belasten.

Alma Culik
  • Gila Lustiger: Die Schuld der anderen, Berlin Verlag 2015

Regina Prachner: Polit- und Wirtschaftskrimi in Frankreich mit überraschendem Ausgang, mit "l‘esprit gallois", obwohl sehr einfühlsam geschrieben von einer Deutschen.

  • Ludwig Laher: Herzfleischentartung, Haymon 2001

Heinz Stipsits: Basierend auf tausenden Dokumenten berichtet L.Laher über die Idee, den Bau und die "Leitung" des sogeannten "Asozialen" Lagers in St.Pantaleon/Weyer Oberösterreich. Das Schicksal der Häftlinge, wie auch der Aufseher wird dokumentarisch in einer dichten Erzählform dargestellt. Wichtige Lektüre zum dunkelsten Kapitel Österreichs - der Zeit von 1939-1948. Erschütternd.

  • Martina Leibovici-Mühlberger: Wenn die Tyrannenkinder erwachsen werden: Warum wir nicht auf die nächste Generation zählen können, edition-a 2016

Ilja Fiser: Beängstigende Entwicklung von Kindern in der heutigen Gesellschaft mit fehlender Grenzziehung und mangelnder Entwicklungsunterstützung durch die erwachsene Gesellschaft. Das Resultat: verhaltensgestörte Narzisse, die ihren Willen hemmungslos durchsetzen und ihre Eltern eines Tages nicht mehr pflegen werden.

  • Georg Christoph Lichtenberg: Aphorismen-Schriften-Briefe, Hanser 1974

Johann Winkler: Lichtenberg - ein heute mehr den je unverzichtbarer Aufklärer und Tröster; ein "tiefer Brunnen".

  • Erich Loest: Swallow - mein wackerer Mustang, Mitteldeutscher Verlag 1980

Alexander Doent

  • Maria Luft: Breslau, Dumont 2015

Inge Fiser, Ilja Fiser, Traude Markhart: Ein lesenswerter Reiseführer zur europäischen Kulturhauptstadt 2016

Alexander Doent
  • Karl May: Von Bagdad nach Stambul, Franz Greno 1988

Alexander Doent

  • Javier Marais: So fängt das Schlimme an, Debolsilla 2014

Regina Prachner

  • Michel de Montaigne: Essais, Eichborn Verlag 1998

Franz Meister: Zwar alles andere als ein Taschenbuch, dafür aber ein Handbuch für vielerlei nachdenklich stimmende und anregende Stunden. Eine Fundgrube an bemerkenswerten Gedanken und Ideen.

  • Hanni Münzer: Honigtot, Piper 2015

Ilja Fiser: Eine generationenübergreifende Geschichte, von den 1920er Jahren bis heute. Es beginnt in Deutschland, jüdische Familie, Nationalsozialismus, Widerstand, Auschwitz, Eichmann & Co, die überlebende Deborah verdrängt ihre Vergangenheit im KZ gegenüber ihrer Familie und ihre Rachesuche am grausamen SS-Mann (in Anlehnung an Eichmann). Eine junge Frau entdeckt das Tagebuch ihrer kürzlich verstorbenen Oma. Die überraschende Entdeckung nach ihrem Tode führt dann zur Rückblende in diese schreckliche Zeit.

  • Robert Macfarlane: Alte Wege, Matthes&Seitz Berlin 2016

Kurt Bauer: Großbritanien wird von unzähligen alten Wegen durchzogen. Es ist eine Art Volkssport geworden, diesen Wegen nachzuspüren. Der Autor schildert seine Erlebnisse sehr eindrücklich und poetisch. Ein sehr schönes Buch.

  • Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke Kiepenheuer&Witsch 2015

Heinz Stipsits: Der dritte Teil der Meyerhoffschen "Biographie" beschreibt sein Leben als Schauspielschüler der berühmten Münchner Falckenberg Schauspielschule und gleichzeitig sein Leben bei den Großeltern. Sehr humorvoll und gleichzeitig berührend erzählt. Sehr zu empfehlen.

  • Alberto Manguel: Eine Geschichte der Neugierde, Fischer Verlag 2016

Franz Meister: Der Titel ist irreführend, handelt es sich doch nicht um eine Geschichte, sondern eher in eine Unterweisung in das Phänomen der Neugier. Im Original lautet der Buchtitel "Curiosity"-Neugier. Beginnend mit einer Assoziation zu Montaigne führt Manguel den Spuren Dantes folgend in eine Fülle von Fragen, zu denen er beredt - wie könnte dies auch anders sein - Antworten vorschlägt. Ich schätze Autoren umsomehr, als sie den Leser nicht aufdringlich oberlehrerhaft belehren, sondern sanft anweisen Wissenslücken zu füllen. Manguel ist einer von diesen.

Franz Meister
  • Bastian Obermayer und Frederik Obermaier: Panama Papers, Kiepenheuer&Witsch 2016

Franz Meister: Das Buch zur Aufdeckungsstory von 2016 - Wie skrupellose Leute aus Politik und Wirtschaft, die Gesellschaft um Steuern betrügen. Die Geschichte einer vernetzten Zusammenarbeit von hunderten JournalistInnen um politische Öffentlichkeit über kriminelle Vorgänge zu schaffen. Ausserdem ein moderner Lehrsatz: Ohne Whistleblower bleiben wir ahnungslos, wie wir über den Tisch gezogen werden.

  • Michael Ondatie: Katzentisch, echomedia Verlag 2016, Original "The Cats Table" 2011 Toronto

Andreas Pöll

  • Publius Ovidius Naso: Ausgewählte Dichtungen, Höder Pichler Tempsky 1969

Heinz Stipsits

  • Ovid: Metamorphosen, Insel Taschenbuch 1990

Heinz Stipsits: zeitnahe Deutschübertragung der originalen Metamorphosen; sehr schön illustriert mit Radierungen von Pablo Picasso. Unsterbliche Literatur! Sollte Pflichtlektüre in allen Schulen sein.

Heinz Stipsits
  • Hugo Portisch: Aufregend war es immer, Ecowin 2015

Ilja Fiser: Autobiographie von Hugo Portisch. Spannende Zeitgeschichte zu Österreich und der Welt. Portisch schreibt flüssig und spannend - absolut lesenswert.

  • Ursula Prutsch: Eva Peron - Leben und Sterben einer Legende, CH.H.Beck 2015

Regina Prachner: Ein Stück argentinischer Zeitgeschichte anhand von Details über "Evita".

Regina Prachner
  • James Redfield: Die Prophezeihungen von Celestine, Heyne 1996

Zamal Melitta Huber-Rausch: Der Erzähler erfährt schrittweise auf einer Reise nach Peru die Erkenntnisse von Celestine. In jeder Erkenntnis wird uns dargestellt, wie wir bewusst unsere Energie und unser Bewußtsein erhöhen können , um unser Leben und unser Umfeld positiv zu gestalten und auch in höhere Bewußtseinsebene aufzusteigen.

  • Briefwechsel Josepf Roth-Stefan Zweig, Diogenes 2014

Alma Culik

  • Jaroslav Rudis: Nationalstraße, Luchterhand 2016

Franz Meister: Am Rand der von Touristen überschwemmten Altstadt von Prag - dort wo die Plattenbauten dem Horizont den Platz rauben - wohnen auch die Verlierer der Revolution von 1989 - die revolutionäre Reservearmee der Reaktion. Hier das Portrait eines von ihnen. Gelungen geschrieben.

  • Robert Seethaler: Ein ganzes Leben, Goldmann 2016

Johann Winkler: Ein Dorf in den Alpen, ein Alltag voller Entbehrungen, das Staunen über Momente des Glücks - die Geschichte eines Lebens.

  • Birgit Sabine Sommer: Der Graben/Grapa, Wieser Verlag 2015

Peter Mlczoch: Das Buch zum Film - nicht nur ein "Making of", sondern lebensgeschichtliche Interviews mit KärntnerInnen von slowenischer und deutschsprachiger Seite. Ein Buch zum gegenseitigen Verstehen und damit zu einer möglichen Versöhnung.

Peter Mlczoch
  • Susanne Schaber, Lesereise Friaul/Triest: Großes Welttheater auf kleiner Bühne, Picus 2012

Franz Meister: Wer noch nicht dort war, kann Gusto entwickeln und wer schon aller dort war, bekommt Sehnsucht.

  • Ulrich Schacht: Grimsey, Aufbau 2015

Kurt Bauer: Eine Reise zu den winzigen Inseln von Island. Erweckt Assoziationen des Autors zu früheren Reisen zu anderen arktischen Inseln. Ein sehr schönes und poetisches Buch.

  • Roswitha Schieb: Breslau, Schnell&Steiner 2015

Inge Fiser, Ilja Fiser, Traude Markhart: ein kunsthistorischer Rundgang durch Breslau

  • Roswitha Schieb: Breslau - Literarischer Reisefüher, Kulturforum östliches Europa 2009

Franz Meister

  • Rafik Schami: Die dunkle Seite der Liebe, DTV 2010

Peter Mlczoch: Eine arabische "Romeo und Julia"-Geschichte von zwei Liebenden, deren Familien verfeindet sind. Eine Reise durch die syrische Geschichte mit vielen "G´schichterln" voller Lebensweisheiten.

  • Julia Stipsits: Briefe an das linke Nasenloch, Berenkamp Verlag 2016

Heinz Stipsits (Onkel): ein sehr nett illustrierstes Kinderbuch - für Kinder im Alter von 4-8 Jahren

  • Theodor Storm: Vergiss die Rose nicht, Bibliothek der Provinz 1991

Lieselore Kaliwoda: seltsame Märchen zum Nachdenken

Lieselore Kaliwoda
  • Tomas Tranströmer: In meinem Schatten werde ich getragen, Fischer 2013

Kurt Bauer: Fantastische Lyrik mit unglaublichen Bildern. Ausdrucksstark.

  • Sina Trinkwalder: Fairarscht. Wie Wirtschaft und Handel die Kunden für dumm verkaufen. Knaur 2016

Martina Sattmann

Martina Sattmann
  • Ilija Trojanow: Meine Olympiade, S.Fischer 2016

Kurt Bauer: Bericht vom Versuch, alle Disziplinen der Sommer-Olympiade in vier Jahren zu erlernen und dies mehr oder weniger erfolgreich. Teilweise recht witzig.

  • Martin Walser: Ein fliehendes Pferd, Suhrkamp 1993

Lieselore Kaliwoda: Nach vielen Jahren treffen sich zwei ehemalige Schulkollegen wieder. Der eine flieht noch immer nach innen, der andere nach außen. Dadurch ergeben sich gewaltige Durchblicke.

  • Markus Werner: Der ägyptische Heinrich, Fischer Verlag 2012

Alma Culik: Reisebericht, historischer Roman; witzig und intelligent

  • Ernst Wiechert: Das einfache Leben, Moewig 1939

Lieselore Kaliwoda: Spielt nach dem ersten Weltkrieg. Der Hauptprotagonist sucht nach den fürchterlichen Erlebnissen den Sinn im Leben, durch harte körperliche Arbeit und Beobachtung der Natur.

Ein Projekt des Vereins Grenzenlos St.Andrä-Wördern

ALLE FOTOS: Nadja Meister

Created By
Franz Meister
Appreciate

Credits:

Nadja Meister

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