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Steinbruchbrunnen Wasser für den Steinbruch

Der Walddistrikt „Kernbach“ ist von dem mittelhochdeutschen Wort „Quirnbuoch“ abgeleitet, d.h. dem Buchenwald, in den viele Handmahlsteine gefunden wurden. Sie stammen von den Benutzern des Ringwalls in früheren Jahrhunderten. Es ist auch anzunehmen, dass der heutige Steinbruchbrunnen zur Wasserversorgung der Bewohner des Ringwalls diente, den dort selbst und in der näheren Umgebung gab es keine weitere Wasserstelle. Es ist auch bekannt, dass die Wasserzuführung bei solchen Höhenburgen sehr schwierig war. In späterer Zeit (etwa Mitte des 19. Jahrhunderts) war die Steinbruchquelle vorübergehend noch einmal von Bedeutung, als man beabsichtigte eine Verbindung zu dem in der Nähe befindlichen Kernbachbrunnen herzustellen. Durch den Bau der Lützelbacher Wasserleitung kam diese Maßnahme aber nicht mehr zur Ausführung. In den fünfziger und sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts diente das Gelände um den Brunnen zum Steinabbau, wobei das Quellwasser für diese Arbeit benutzt wurde. Daraus resultiert heute die Bezeichnung „Steinbruchbrunnen“.

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