Loading

kollektiv soziales geräusch

Die Künstlergruppe kollektiv soziales geräusch konzentriert sich in ihren Arbeiten auf Themen der Sozio-Kultur. Wir versuchen mit unseren Ausarbeitungen gesellschaftliche und politische Relevanz zu erreichen und soziale Beiträge zu leisten die über das reine l'art pour l'art hinausgehen. So z.B. war das Thema Gender-Mainstreaming im Persönlichen, im privaten Raum zentraler Inhalt der Konzertinstallation EURYDIKE. Mit welchen Prägungen, Tradierungen, Änderungs-Defiziten leben Paare zusammen (oder eben nicht)? Wie ist es möglich im laufenden Betrieb die Parameter des Zusammenseins zu ändern. In TAGE IM WINTER beschäftigen wir uns mit gesellschaftlicher Isolation, Vereinsamung und dem Thema Freitod vs. Selbstmord. In unseren Education-Programmen areiten wir mit Kindern und Jugendlichen z.B. über Demokratie (DSCHUNGEL -Oktober2020) und Sinneswahrnehmung (SINN-LOS, Oktober 2021). Mit unseren sparten-übergreifenden Arbeiten möchten wir den Begriff und die Erwartungen an konzertante Aufführungsformen aus seiner Tradierung lösen und in Richtung des experimentellen Films / situatives Konzert / postdramatisches Musik-Theater öffnen. Unter Verwendung von gesprochenen und gesungenem Text, Szene, akustischer Musik, musique concret und Tanz möchten wir Arbeiten schaffen in des Kombination der Mittel den ZuschauerInnen ein erweiterter Erfahrungsraum ermöglicht wird.

Carsten Fuhrmann – Künstlerischer Leiter // Mark Klotz – Medien (Kamera, Postproduktion) // Julia Terwald – Dramaturgie // Birgit Schneider-Klotz – Sonderpädagogin, Vorstand e.V. // Stephan Lux – Vorstand e.V. // Roberto Gionfriddo – Vorstand e.V.

Vorschau

Okt. 2021 EURYDIKE Konzert-Installation / Essay-Film, für Sprecherin, Sopran, Flöte, Viola, musique concret und video-art (Tanz)

Okt. 2021 SINN-LOS Ein Film über Sinneswahrnehmung von und mit Schülerinnen und Schülern (mit und ohne Behinderung), Gefördert durch das Kulturamt Freiburg, Regierung-Präsidium Freiburg, Sparkasse Freiburg, Thomas Staebe-Stiftung

Nov. 2021 TAGE IM WINTER Zwischen Individualisierung und Vereinzelung, Freitod oder Selbstmord – fiktive Rekonstruktion eines wahren Ereignisses. Theater-Installation / Essay-Film für zwei Sprecher, Mezzosopran, Tenor, Atemchor, Schlagwerk, Geräusche, Video // Fischer Gefördert durch das Kulturamt Freiburg