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Auf Augenschein in Kloten Gemeinden der FEG Schweiz

Unsere Geschichte

  • 1978 beginnen junge Christen in Restaurants und Discos von Kloten und Umgebung das Evangelium zu verbreiten. Viele Jugendliche kommen zum Glauben an Jesus Christus. Ein evangelistischer Groove weht durchs Zürcher Unterland.
  • 1979 entsteht aus der evangelistischen Arbeit eine Jugendgruppe mit dem Namen «Young Christians», die mit der FEG Trittligasse in Zürich verbunden ist. Die Sache nimmt konkrete Formen an.
  • 1984 wird aus der Jugendarbeit die FEG Kloten. Der erste langjährige Pastor kommt aus der Jugendgruppe und ist gerade mal 25 Jahre alt. Es herrscht Aufbruchstimmung.
  • 1992 werden die ersten festen Mieträume an der Schaffhauserstrasse im Zentrum von Kloten bezogen. Die Jugendlichen gründen Familien, die Gemeinde wächst und festigt sich.
  • 2021 wird der Gottesdienst ins örtliche Kino «Claudia» verlegt, um näher bei kirchendistanzierten Menschen zu sein. Die Männer und Frauen der ersten Stunde, von denen einige immer noch in der Gemeinde sind, sind jetzt tragende Mitarbeiter und stolze Grossmütter und Grossväter.

Roland Hardmeier

Unser Auftrag - unsere Vision

Wir wollen Kloten positiv mitgestalten und prägen. Diese Vision bestimmt das Programm und die Predigten, aber auch unseren Versammlungsort. Unsere Gottesdienste sprechen direkt ins Leben und geben Stärkung für den Alltag. Gott ist unser Mittelpunkt und wir lassen uns von ihm inspirieren. Seit einem halben Jahr finden unsere Gottesdienste im Kino Claudia statt. Durch den in Kloten bekannten Ort kommen immer wieder neue Menschen zu uns in den Gottesdienst.

Wir fragen nach

Benj Schär, Pastor

Benj Schär, Pastor: Was ist die besondere Stärke der FEG Kloten?

«Wir sind sehr offen, modern und dynamisch. Es ist unser Anliegen, eine zeitgemässe Kirche zu sein und die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen. Wir gehen mutig Neues an und die Gemeinde kommt mit. Das zeigte besonders die Corona-Zeit. Die Gottesdienste fix im Kino abzuhalten hat uns Mut und Vertrauen, aber auch Kraft und Finanzen gekostet. Gott hat diesen Schritt gesegnet, wir bekamen unerwartete Spenden und fast jeden Sonntag kommen neue Besucher.»

Was beschäftigt euch im Moment am meisten?

«Wir stehen als Kirche an der 100er-Schwelle. Mit dem Kino haben wir Platz geschaffen für über 200 Personen. Nun sind wir am Anpassen unserer Leitungsstrukturen, überdenken unsere Programme und gestalten unsere Predigten so, dass sich neue Menschen bei uns wohlfühlen.

Iris Serrano, Leiterin Moderation

«Meine Verbundenheit mit der FEG reicht bis in die frühe Kindheit zurück. Ich bin in der FEG Wallisellen aufgewachsen und durfte damals in der Kinderstunde mein Leben Jesus übergeben. Als ich meinen zukünftigen Mann Francisco kennenlernte, der Teil der FEG Kloten war, wollten wir gemeinsam in den Aufbau der damals jungen Kirche investieren.

Wenn ich zurückblicke staune ich, in wie vielen unterschiedlichen Bereichen ich mitarbeiten durfte. Seit vielen Jahren moderiere ich die Gottesdienste und leite das Moderationsteam unserer Kirche. Ich liebe es, den Gottesdienst zu gestalten und fühle mich geehrt, die Gemeinde auf diese Weise zu repräsentieren!»

Was macht eure Gemeinde so besonders?

«Die FEG Kloten ist eine Familie. Es ist mein geistliches Zuhause. Durch all die herausfordernden Zeiten (die gab es wirklich), war es für mich nie eine Option, die Gemeinde zu verlassen. In unseren Gottesdiensten sind wir offen für NEUES. Wir lieben es, neue Besucher willkommen heissen zu dürfen. Die Themen der Predigten sind lebensnah, abwechslungsreich, aber auch herausfordernd. Mich begeistert, wie viele junge Menschen, die bei uns gross geworden sind, in verschiedenen Bereichen mithelfen. Vor uns liegt offenes Land und ich bin gespannt, wohin der Herr uns führen wird.»

Annette Muff, Bereichsleiterin Jugend

Annette Muff, Bereichsleiterin Jugend: Welches Highlight hast du in letzter Zeit erlebt?

«Ein Highlight dieses Sommers war sicher unser Jugendanlass, mit dem Riesenflamingo den Rhein runterzutreiben. An einem warmen Sommertag auf einem Gummitier durch Gottes Schöpfung zu «floaten» ist genial. Als wir in Kloten losfuhren war es, abgesehen von einigen etwas dunkleren Wolken noch ein warmer, schöner Sommertag. 20 Minuten später auf dem Parkplatz hat es in Strömen geregnet, das Thermometer ist innerhalb weniger Minuten um 10 Grad gesunken – meine Stimmung ebenfalls. Während die Jungen im Regen tanzten, plagten mich Sorgen um den geplanten Ausflug. Kaum war der Flamingo fertig aufgeblasen, vertrieb die Sonne die Wolken! Gewitter waren in weitem Umkreis keine mehr zu sehen und wir konnten unsere Fahrt wie geplant geniessen.»

Was sind deine Wünsche für die Jugend­lichen?

«Dass die Kirche ein Ort ist, wo sich die Jugendlichen wohlfühlen, wo sie eine Basis haben, die sie in ihrem Glauben und in ihrer Persönlichkeit stärkt. Ich wünsche mir, dass sie Gott in ihrem Alltag so spüren und erleben, dass ER relevant ist in ihrem ganzen Leben, nicht nur am Sonntagmorgen, dass sie untereinander Beziehungen aufbauen, welche sie motivieren und sie dadurch Herausforderungen leichter meistern.»

Roland Hardmeier

Roland Hardmeier, Pastor von 1995 bis 2010 und langjähriger Mitarbeiter: Wie hat sich die FEG Kloten in den letzten Jahren entwickelt?

«Wir haben einen Weg beschritten, der uns aus der theologischen Enge in eine evangelische Weite geführt hat. Verschiedene Leitungspersönlichkeiten mit ihrer Prägung haben dazu beigetragen. Einzelne Etappen dieses Weges waren schmerzlich, aber brachten uns trotzdem einen Gewinn im Glauben und in unserem Verständnis von Kirche in der Welt. Unsere Gottesdienste im Kino sehen wir als Chance, unsere Willkommenskultur weiterzuentwickeln und in unserer Prediger Factory arbeiten wir daran, sprachfähig für die Postmoderne zu werden, so dass kirchendistanzierte Menschen das Evangelium verstehen können.»